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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf meiner Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Opferanteile der Priester und Leviten aus 4. Mose 18 und 19. Er erklärt die Bedeutung der Zehnten und Hebeopfer für die Versorgung der Dienenden im Heiligtum und zieht Parallelen zu heutigen Prinzipien der Unterstützung des Werkes Gottes. Zudem wird die symbolische Bedeutung der roten Kuh als Hinweis auf Jesus Christus erläutert.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf meiner Seite“, heute mit Seite 174.

[0:40] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir zu dir kommen dürfen, ohne Angst haben zu müssen. Und Herr, wenn wir Angst vor dir haben, dann liegt das immer eine Sünde in uns. Und wir danken dir, dass du durch den Heiligen Geist uns das zeigst, uns durch das Blut, das Jesus am Kreuz von Golgatha für uns vergossen hat, dass dort genügend Gnade vorhanden ist, um uns von aller Sünde zu erlösen, dass wir ohne Angst zu haben, dich unseren Vater nennen dürfen. Wir bitten dich, dass du jetzt durch dein Wort sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu.

[1:12] Wir sind in 4. Mose 18 bei den Opferanteilen der Priester. Ab Vers 12 heißt es: „Alles Beste vom Öl und alles Beste vom Moste, Korn, ihre Erstlinge, die sie dem Herrn opfern, habe ich dir gegeben. Die ersten Früchte alles dessen, was in ihrem Land wächst, die sie dem Herrn bringen, sollen dir gehören. Jeder, der in deinem Haus rein ist, soll davon essen. Alles Gebannte in Israel soll dir gehören. Alle Erstgeburt von allem Fleisch, die sie dem Herrn darbringen, es sei von Menschen oder vom Vieh, soll dir gehören. Doch sollst du die Erstgeburt eines Menschen unbedingt auslösen und auch die Erstgeburt eines unreinen Viehs sollst du auslösen. Wenn sie einen Monat alt sind, sollst du diejenigen, die auszulösen sind, nach deiner Schätzung um fünf Schekel Silber auslösen, nach dem Schekel des Heiligtums, der 20 Gera geht. Aber die Erstgeburt eines Rindes oder die Erstgeburt eines Lammes oder die Erstgeburt einer Ziege sollst du nicht auslösen, denn sie sind heilig. Ihr Blut sollst du an den Altar sprengen, und ihr Fett sollst du als Feueropfer in Rauch aufgehen lassen zum lieblichen Geruch für den Herrn.“

[2:24] Nun, Gott hat nicht besonders große Freude daran, einfach nur Fett brennen zu riechen, aber jedes Opfer, das damals gebracht wurde, war ein Hinweis, eine Prophetie sozusagen, auf den kommenden Messias, auf den Erlöser, der durch seinen Tod dir und mir die Möglichkeit geben würde, gerettet zu werden. Durch diesen Erlöser hatte Gott die Möglichkeit, jeden Menschen, wenn diese es denn wollten, zu retten und gleichzeitig gerecht zu sein. Und das ist gut so, eine Freude, und dass schon die Opfer, die darauf hinwiesen, im übertragenen Sinne sozusagen ein lieblicher Geruch für ihn gewesen sind.

[3:07] „Ihr Fleisch aber soll dir gehören, wie die Brust des Opfertiers und die rechte Keule soll es dir gehören. Alle Hebeopfer von den heiligen Gaben, welche die Kinder Israels für den Herrn erheben, habe ich dir und deinen Söhnen und deinen Töchtern mitgegeben als eine ewige Ordnung. Das soll ein ewiger Salzbund sein vor dem Herrn für dich und deinen Samen.“

[3:32] Mit Salz bewahrt man und deswegen etwas, das die Dauer, die Dauerhaftigkeit anzeigen konnte: eine ewige Ordnung, einen Bund, der bestehen bleiben würde.

[3:42] „Und der Herr sprach zu Aaron: In ihrem Land sollst du nichts erben, auch kein Teil unter ihnen haben, denn ich bin dein Teil und dein Erbteil inmitten der Kinder Israels.“

[3:54] Wer besonders viel für Gott wirkt, weil Gott ihn berufen hat, der hat vielleicht nicht die Zeit, für sein weltliches, für sein zeitliches Wohl zu sorgen wie andere. Aber Gott sorgt ganz besonders für denjenigen, der wie die Priester damals sich in besonderer Weise dem Herrn weiht. Gott sagt: „Ich bin dein Teil und dein Erbteil.“

[4:17] „Und siehe, ich habe den Söhnen Levis alle Zehnten in Israel zum Erbteil gegeben für ihren Dienst, den sie tun, den Dienst an der Stiftshütte.“

[4:27] Gott hat vorgesehen, dass diejenigen, die in der Verkündigung des Wortes, im Heiligtumsdienst vollzeit aktiv sind, dass sie vom Zehnten aller anderen im Volk Gottes bezahlt werden. Ein Prinzip, das auch heute noch gültig ist und von dem großer Segen erfolgt, wenn wir es denn praktizieren, wenn wir mit unserem Zehnten das Werk Gottes unterstützen, so dass diejenigen, die sich vollzeit für das organisierte Werk Gottes einsetzen, auch entsprechend leben können.

[5:00] „Darum sollen künftig die Kinder Israels nicht zu der Stiftshütte nahen, damit sie nicht Sünde auf sich laden und sterben. Sondern die Leviten sollen den Dienst an der Stiftshütte verrichten, und sie sollen ihre Schuld tragen. Das soll eine ewige Ordnung für ihre Nachkommen sein. Aber sie sollen kein Erbteil besitzen unter den Kindern Israels. Denn den Zehnten der Kinder Israels, den sie dem Herrn als Hebeopfer darbringen, habe ich den Leviten als Erbteil gegeben. Darum habe ich zu ihnen gesagt: Sie sollen kein Erbteil unter den Kindern Israels besitzen.“

[5:31] „Und der Herr redete zu Mose und sprach: Rede auch zu den Leviten und sage ihnen: Wenn ihr von den Kindern Israels den Zehnten nehmt, den ich euch von ihnen als Erbteil gegeben habe, so sollt ihr davon dem Herrn ein Hebeopfer abheben, den Zehnten vom Zehnten.“

[5:46] Nach der Bibel sollen auch Prediger, wenn wir uns jetzt auf unsere Zeit übertragen, die einen Zehnten empfangen, wiederum einen Zehnten geben. „Dieses Hebeopfer soll euch angerechnet werden wie Korn von der Tenne und Most von der Kelter. So sollt auch ihr dem Herrn ein Hebeopfer geben von allen euren Zehnten, die ihr von den Kindern Israels nehmt, und sollt davon dem Priester und ein Hebeopfer für den Herrn geben von allem, was euch gegeben wird, sollt ihr dem Herrn ein Hebeopfer abgeben, von allem Besten, den geheiligten Teil.“

[6:17] „Und sprich zu ihnen: Wenn ihr so das Allerbeste davon abhebt, so soll es den Leviten angerechnet werden wie der Ertrag der Tenne und wie der Ertrag der Kelter. Und ihr dürft es essen an allen Orten, ihr und euer Haus, denn es ist euer Lohn für euren Dienst an der Stiftshütte. Und ihr werdet deswegen keine Sünde auf euch laden, wenn ihr das Beste davon abhebt. Ihr werdet weder das Geheiligte der Kinder Israels entweihen, noch sterben.“

[6:43] „Und der Herr redete zu Mose und Aaron und sprach: Dies ist eine Gesetzesbestimmung, die der Herr geboten hat, indem er sprach: Sage den Kindern Israels, dass sie zu dir eine rote junge Kuh bringen, die makellos ist und kein Gebrechen an sich hat und auf die noch kein Joch gekommen ist. Und die sollst du dem Priester Eleasar geben, und er soll sie vor das Lager hinausführen. Man soll sie dort vor seinen Augen schlachten.“

[7:09] Dies war ein Symbol für Jesus, der außerhalb der Stadt Jerusalem getötet worden ist, der zuvor kein Joch getragen hatte, der makellos war, der kein Gebrechen gehabt hat. Alle diese Bestimmungen verwiesen immer und immer wieder auf unseren Erlöser Jesus.

[7:29] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir jetzt Danke sagen, dass du uns die Gelegenheit gibst, dass wir das Werk Gottes unterstützen können, auch finanziell durch unseren Zehnten. Gib, dass wir das treu tun und den Segen dadurch empfangen, geistlich und auch materiell, den du verheißen hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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