In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die biblische Erzählung aus 4. Mose 21,20-22,6. Er spricht über Israels Siege über die Amoriter und die anschließende Furcht der Moabiter unter König Balak. Der Sprecher ermutigt dazu, Gottes Führung in geistlichen Kämpfen zu erkennen und sich auf seine vollständigen Siege zu verlassen, die uns durch alle Herausforderungen tragen.
Gott auf (m)einer Seite: 4. Mose 21:20-22:6
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 4. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:
Weitere Aufnahmen
Serie: Gott auf (m)einer Seite
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Seite 178. Lasst uns gemeinsam beten. Herr, lieber Vater, wir brauchen Jesus und wir möchten ihn heute noch klarer sehen, noch schöner, noch deutlicher. Wir möchten, dass Jesus in unserem Denken und in unserem Leben erhöht wird, weil durch ihn wir das Leben haben. Und so bitten wir dich, dass wir jetzt dein Wort verstehen dürfen, dass du sprichst und dass wir anderen zeigen können, wie Jesus wirklich ist. Das bitten wir in seinem Namen. Amen.
[1:13] Wir sind in 4. Mose Kapitel 21 bei der Beschreibung der einzelnen Stationen auf dem Weg der Israeliten. In Vers 20 heißt es: "Und von dort in das Tal, das im Gebiet von Moab liegt, bei dem Gipfel des Pisga, der auf die Wüste herunterschaut. Und Israel sandte Boten zu Sihon, dem König der Amoriter, und ließ ihm sagen: Lass mich durch dein Land ziehen. Wir wollen weder in die Äcker noch in die Weingärten abbiegen, wollen auch vom Brunnenwasser nicht trinken. Wir wollen auf der Straße des Königs ziehen, bis wir durch dein Gebiet gezogen sind." Genau dasselbe, was man auch den Edomitern vorgeschlagen hatte. Aber Sihon gestattete Israel nicht, durch sein Gebiet zu ziehen. Und Sihon versammelte sein ganzes Volk und zog aus Israel entgegen in die Wüste. Und als er nach Jahaz kam, kämpfte er gegen Israel.
[2:26] Diesmal kämpft Israel, denn wir hatten den Auftrag, die Amoriter zu vertilgen. Die Amoriter waren Feinde. Die Edomiter waren keine Feinde, wie wir noch später in 5. Mose sehen. Wie gesagt, den Vers in 5. Mose 2 finden. Hatte Gott ihnen verboten, gegen die Edomiter zu kämpfen, aber gegen die Amoriter durften sie kämpfen. Wir müssen wissen in unserem Leben, welche Kämpfe Gott uns aufträgt und welche wir nicht kämpfen sollen.
[2:37] Israel aber schlug ihn mit der Schärfe des Schwertes und nahm sein Land in Besitz von Aroer an bis an den Jabbok und bis zu den Ammonitern, denn die Grenze der Ammoniter war fest. So nahm Israel alle diese Städte ein und wohnte in allen Städten der Amoriter, in Heschbon und in allen seinen Tochterstädten. In Heschbon war die Stadt Sihons, des Königs der Amoriter, der zuvor mit dem König der Moabiter gekämpft und ihm sein ganzes Land bis zum Arnon abgenommen hatte. Daher sagen die Spruchdichter: "Kommt nach Heschbon, Sihon werde gebaut und die Stadt Sihons werde befestigt! Denn aus Heschbon ist Feuer gefahren, eine Flamme von der Stadt Sihons. Die hat Aroer verzehrt, die Besitzer der Höhen des Arnon. Wehe dir, o Moab! Du bist verloren, o Volk Kemoschs! Er hat seine Söhne zu Flüchtlingen und seine Töchter in Gefangenschaft dahingegeben zu Sihon, dem König der Amoriter. Da haben sie beschossen. Heschbon ist verloren, es ist verloren von Heschbon bis nach Dibon. Da haben wir verwüstet bis nach Nophach, das bei Medeba liegt." So wohnte Israel im Land der Amoriter. Und Mose sandte Kundschafter aus nach Jaser, und sie nahmen seine Tochterstädte ein und vertrieben die Amoriter, die darin wohnten. Und sie wandten sich um und zogen nach Baschan hinauf. Da zog der König von Baschan mit seinem ganzen Volk aus ihnen entgegen zum Kampf bei Edreï. Da sprach der HERR zu Mose: "Fürchte dich nicht vor ihm, denn ich habe ihn mit Land und Leuten in deine Hand gegeben, und du sollst mit ihm verfahren, wie du mit Sihon, dem König der Amoriter, verfahren bist, der in Heschbon wohnte."
[5:39] Wenn man sich auf Gottes Verheißung und auf die bisherigen Erfahrungen mit Gott verlässt, dann wird der Sieg auch vollständig. Gott schenkt keine halben Siege, sondern vollständige Siege. Er möchte, dass wir vollständig siegreich sind in unseren geistlichen Kämpfen.
[5:57] Danach brachen die Kinder Israels auf und lagerten sich in den Ebenen Moabs, jenseits des Jordan, Jericho gegenüber. Balak, der Sohn Zippors, als er sah, was Israel den Amoritern getan hatte, da fühlte sich Moab sehr vor dem Volk, denn es war zahlreich. Und das große Volk graute den Moabitern vor den Kindern Israels. Da sprach Moab zu den Ältesten von Midian: "Nun wird dieser Haufe alles ringsum uns her auffressen, wie das Vieh alles Grüne auf dem Feld wegfrisst." Balak aber, der Sohn Zippors, war zu jener Zeit König der Moabiter, und der sandte Boten aus zu Bileam, dem Sohn Beors, nach Pethor, das am Fluss Euphrat im Land der Kinder seines Volkes liegt, um ihn zu rufen. Und er ließ ihm sagen: "Siehe, es ist ein Volk aus Ägypten gezogen. Siehe, es bedeckt das ganze Land und lagert sich gegen mich. Komm nun und verfluche mir dieses Volk, es ist mir zu mächtig. Vielleicht kann ich es dann schlagen und aus dem Land treiben, denn ich weiß: Wen du segnest, der ist gesegnet, und wen du verfluchst, der ist verflucht."
[7:02] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, auch heute wird es Kämpfe geben und morgen und jeden weiteren Tag. Deswegen bitten wir dich, dass du uns daran erinnerst, was du uns schon alles an Siegen geschenkt hast und wie sehr du uns schon bewahrt hast vor dem Bösen und wo du uns geholfen hast, wo wir keinerlei Ausweg gesehen haben. Dass wir Mut haben, auf deine Verheißung zu vertrauen, dass du auch heute einen vollständigen Sieg schenken möchtest. Das bitten wir im Namen Jesu.
Lizenz
Copyright ©2024 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.