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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp beleuchtet in dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ die Kapitel 4. Mose 27 und 28. Er beginnt mit der Einsetzung Josuas als Nachfolger Moses und betont dessen Bedeutung als Typus auf Jesus. Anschließend werden die detaillierten Anweisungen für die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Brand- und Trankopfer sowie die Passah-Feierlichkeiten erläutert. Kramp zieht Parallelen zu unserer heutigen Zeit und ermutigt zu täglicher und besonderer Sabbat-Hingabe an Gott.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Seite 186.

[0:37] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du uns Tag für Tag führst, und wir bitten dich, dass du uns bis an das Ende geleitest, dass du uns auch heute mit deinem Heiligen Geist erfüllst und dass wir dein Wort verstehen können, wie du es gemeint hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:03] Wir sind in 4. Mose 27. Mose soll jetzt auch noch vor dem Land Kanaan auf dem Gebirge Abarim sterben. Wir lesen ab Vers 15: „Und Mose redete mit dem Herrn und sprach: Der Herr, der Gott, der allem Fleisch den Lebensodem umgibt, wolle einen Mann über die Gemeinde einsetzen, der vor ihnen aus- und einzieht und sie aus- und einführt, damit die Gemeinde des Herrn nicht sei wie Schafe, die keinen Hirten haben.“

[1:31] Mose war einverstanden, dass er das Land nicht mehr sehen durfte, obwohl er es sich so sehr gewünscht und auch immer noch dafür gebetet hat, wie wir in 5. Mose erfahren. Aber was er auf jeden Fall nicht wollte, war, dass das Volk Israel führerlos dorthin ziehen würde. Und der Herr sprach zu Mose: „Nimm dir Josua, den Sohn Nuns, einen Mann, in dem der Geist ist, und lege deine Hand auf ihn. Und stelle ihn vor Eleasar, den Priester, und vor die ganze Gemeinde und gib ihm Befehl vor ihren Augen und lege von deiner Hoheit auf ihn, damit die ganze Gemeinde der Kinder Israels ihm gehorsam ist. Und er soll vor Eleasar, den Priester, treten, der soll für ihn das Urteil der Urim erfragen vor dem Herrn. Nach seiner Weisung sollen sie aus- und einziehen, er und alle Kinder Israels mit ihm, die ganze Gemeinde.“

[2:27] Josua, sein Name bedeutet „Der Herr rettet“. Er ist ein Typus auf einen anderen, der auch diesen Namen trug, obwohl wir ihn auf Griechisch Jesus aussprechen.

[2:38] Mose führte das Volk bis an die Grenze des Landes, aber es war Josua, der für den endgültigen Sieg sorgen würde. Und Mose machte es, wie der Herr es ihm geboten hatte, und nahm Josua und stellte ihn vor Eleasar, den Priester, und vor die ganze Gemeinde. Er legte seine Hände auf ihn und gab ihm Befehl, so wie der Herr durch Mose geredet hatte.

[3:04] Und der Herr redete zu Mose und sprach: „Gebiete den Kindern Israels und sprich zu ihnen: Ihr sollt darauf achten, dass ihr meine Opfergaben, eine Speise von meinen Feueropfern, die zum lieblichen Geruch für mich sind, mir darbringt zu ihrer bestimmten Zeit. Und sprich zu ihnen:“

[3:18] „Das ist das Feueropfer, das sie dem Herrn darbringen sollen: täglich zwei einjährige, makellose Lämmer als beständiges Brandopfer. Das eine Lamm sollst du am Morgen opfern und das andere Lamm sollst du zur Abendzeit opfern, dazu ein Zehntel Efa Feinmehl, gemengt mit einem Viertel Hin Öl aus zerstoßenen Oliven.“

[3:37] „Das ist das beständige Brandopfer, das am Berg Sinai eingesetzt wurde zum lieblichen Geruch als Feueropfer für den Herrn. Dazu sein Trankopfer zu jedem Lamm, ein Viertel Hin. Im Heiligtum soll man dem Herrn das Trankopfer von starkem Getränk spenden.“

[3:54] Noch Jahrzehnte später sollten immer noch dieselben Regeln, dieselben Prinzipien des Evangeliums weitergetragen werden, dort dieselben Opfer, wie sie am Berg Sinai gegeben worden waren.

[4:08] Jeden Tag am Morgen und am Abend sollte ein Lamm geopfert werden. Symbol für das Lamm Gottes, für Jesus, der für uns gestorben ist.

[4:18] Jeden Morgen und jeden Abend haben wir das Privileg, die Gelegenheit, zu Gott zu kommen, mit ihm zu reden und aus seinem Wort zu hören, die Gelegenheit, etwas Zeit zu opfern, um Jesus besser kennenzulernen.

[4:29] „Das andere Lamm sollst du zur Abendzeit opfern, wieder das Speisopfer am Morgen und sein Trankopfer sollst du es opfern als Feueropfer zum lieblichen Geruch für den Herrn. Am Sabbattag aber...“

[4:40] „...zwei einjährige, makellose Lämmer und zwei Zehntel Feinmehl als Opfer mit Öl gemengt, dazu sein Trankopfer. Das ist das Sabbat-Brandopfer an jedem Sabbat, außerdem dem beständigen Brandopfer und seinem Trankopfer.“

[4:54] Einmal in der Woche wünscht sich Gott, dass wir noch etwas mehr Zeit investieren, opfern sozusagen, dass wir uns noch etwas mehr mit ihm beschäftigen, nämlich am Sabbat. Noch über das hinaus, was wir jeden Tag am Morgen und am Abend studieren, sollen wir uns am Sabbat besonders Zeit nehmen für ihn.

[5:13] „Aber am ersten Tag eurer Monate solltet ihr dem Herrn als Brandopfer darbringen: zwei junge Stiere und einen Widder, sieben einjährige, makellose Lämmer. Und drei Zehntel Feinmehl als Opfer mit Öl gemengt zu jedem Stier, zwei Zehntel Feinmehl mit Öl gemengt zu dem einen Widder als Opfer und je ein Zehntel Feinmehl als Opfer mit Öl gemengt zu jedem Lamm. Es ist ein Brandopfer, ein Feueropfer zum lieblichen Geruch für den Herrn.“

[5:54] Jeden Monats sollte so ein besonderes Opfer gebracht werden. Jeder Monat ist für uns auch eine Gelegenheit, neu anzufangen, mit ihm neu zu starten und in besonderer Weise sich auch wieder neu auf Gott auszurichten.

[6:05] „Und Trankopfer soll ein halbes Hin Wein zu jedem Stier sein, ein Drittel Hin zu dem Widder, ein Viertel Hin zu jedem Lamm. Das ist das monatliche Brandopfer für jeden Monat im Jahr.“

[6:15] „Dazu soll ein Ziegenbock als Sündopfer dem Herrn geopfert werden, außerdem dem beständigen Brandopfer und seinem Trankopfer.“

[6:23] „Aber am 14. Tag des ersten Monats ist das Passah des Herrn, und am 15. Tag desselben Monats ist das Fest. Sieben Tage soll man ungesäuertes Brot essen. Aber am ersten Tag soll eine heilige Versammlung sein. Da sollt ihr kein Werk, keine Werktagsarbeit verrichten, sondern ihr sollt dem Herrn ein Feueropfer, nämlich ein Brandopfer, darbringen: zwei junge Stiere, einen Widder und sieben einjährige Lämmer. Makellos sollen sie sein.“

[6:51] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir besondere Zeiten haben, wo wir uns extra Zeit nehmen dürfen, um dir zu begegnen. Herr, gib, dass wir bereit sind, jeden Sabbat und diese Sabbatzeit zu nehmen, um dein Wort besser kennenzulernen, um dich besser kennenzulernen, und auch, dass wir jeden Tag am Morgen und am Abend Zeit haben, Zeit investieren für dich und dein Wort. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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