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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die biblische Erzählung von Balak und Bileam aus 4. Mose 23-24. Er erklärt, wie Gott seine Verheißungen an Israel trotz menschlicher Versuche, sie zu verfluchen, aufrechterhält. Das Video betont Gottes Unveränderlichkeit und die Gerechtigkeit, die Gläubigen durch den Glauben zuteilwird. Kramp ermutigt dazu, auf Gottes unerschütterlichen Segen zu vertrauen, der durch keine äußeren Mächte verhindert werden kann.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite", heute mit Seite 181. Lasst uns gemeinsam beten: Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du uns gerne segnen möchtest und dass auch wenn der Feind und auch menschliche Feinde versuchen, uns zu schaden, dass du alles unter Kontrolle hast. Und Herr, wir möchten Tag für Tag unser Leben deiner Hand legen und dich bitten, dass du jetzt durch dein Wort uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:03] Wir sind in 4. Mose 23. Balak versucht durch Bileam, das Volk zu verfluchen, das Volk Israel. Aber es scheitert, weil Gott dem Bileam einen Segensspruch in den Mund legt. In Vers 17 heißt es: "Und als er wieder zu ihm kam, siehe, da stand er bei seinem Brandopfer samt den Fürsten der Moabiter. Und Balak sprach zu ihm: Was hat der HERR gesagt? Da begann er seinen Spruch und sprach: Steh auf, Balak, und höre; nimm zu Ohren, Sohn Zippors! Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass es ihn gereuen würde. Was er gesagt hat, sollte er es nicht tun? Was er geredet hat, sollte er es nicht ausführen?"

[1:48] Balak hatte gehofft, dass, wenn man ihn einfach an eine andere Opferstelle nimmt, dass Gott seine Meinung ändert. Aber Gott ist nicht so. Gott ändert nicht seine Meinung. Gott sagt nicht: "Ach, jetzt lasst mich doch überreden von besseren Argumenten." Gott weiß doch sowieso alles. Und das zeigt uns auch, dass in dem Kapitel zuvor Gottes Meinung sich nicht geändert hatte. Er wollte eigentlich nicht, dass Bileam überhaupt dorthin geht. Und wenn er sich dann doch einlässt auf die falschen Entscheidungen der Menschen, dann nur, um den Menschen noch einmal zurückzugewinnen und noch mehr die Botschaft deutlich zu machen, wie jetzt an Balak, der verstehen soll, was Gott mit dem Volk Israel vorhat.

[2:30] Zu sehen: "Ich habe angefangen, er hat gesegnet, und ich kann es nicht abwenden." Wenn Gott segnet, kann kein Mensch den Segen Gottes verhindern, auch in unserem Leben nicht. "Er schaut kein Unrecht in Jakob und er sieht kein Unheil in Israel. Denn der HERR, sein Gott, ist mit ihm, und man jubelt dem König zu in seiner Mitte." Hier haben wir Gerechtigkeit aus dem Glauben ganz praktisch zur Veranschaulichung: Die Israeliten glaubten an Gott, und obwohl sie noch nicht vollkommen perfekt waren in jedem Detail, heißt es, dass Gott kein Unheil und kein Unrecht in Israel sah. Weil, solange das Volk Israel treu zu ihm war, die Gerechtigkeit Gottes selbst, die sich später im Leben von Jesus zeigen würde, für sie galt und sie bedeckte.

[3:23] Gott hat sie aus Ägypten geführt. Seine Kraft ist wie die eines Wildochsen. Paulus sagt später, dass das Evangelium die Kraft Gottes illustriert. Er ist mitten in seinem Volk. Und wenn Gott mit uns ist, auf unserer Seite, dann dürfen wir wissen, dass kein äußerer Schaden uns schaden kann. "So hilft denn keine Zauberei gegen Jakob und keine Wahrsagerei gegen Israel. Zu seiner Zeit wird man von Jakob sagen und von Israel: Was hat Gott getan? Siehe, welch ein Volk! Wie eine Löwin wird es aufstehen und wie ein Löwe sich erheben. Es wird sich nicht legen, bis es den Raub verzehrt und das Blut der Erschlagenen getrunken hat." Sie werden siegreich sein.

[4:09] Da sprach Balak zu Bileam: "Wer du sie nicht verfluchen kannst, sollst du sie auch nicht segnen." Bileam antwortete und sprach zu Balak: "Habe ich nicht auch zu deinen Boten, die du mir gesandt hast, geredet und gesagt: 'Alles, was der HERR sagen wird, das werde ich tun'?"

[4:25] Balak sprach zu Bileam: "Komm doch, ich will dich an einen anderen Ort führen. Vielleicht wird es in Gottes Augen recht sein, dass du sie mir von dort aus verfluchst." Und hier sehen wir, dass Balak dieses Prinzip nicht verstanden hat, dass Gott nicht einfach seine Meinung ändert wie andere ihre Hemden. Nein, Gott ist und bleibt immer derselbe. Und Balak nahm Bileam mit sich auf den Gipfel des Peor, der auf die Wüste herunterschaute. Und Bileam sprach zu Balak: "Baue mir hier sieben Altäre und stelle mir hier sieben Stiere und sieben Widder bereit." Und Balak tat, wie Bileam sagte, und er opferte auf jedem Altar einen Stier und einen Widder.

[5:00] Als nun Bileam sah, dass es dem HERRN gefiel, Israel zu segnen, ging er nicht wie zuvor auf Wahrsagung aus, sondern richtete sein Angesicht zu der Wüste hin. Er hatte es schon gesehen, dass Gott das Volk segnen möchte, und er hat nicht versucht, jetzt mit seinen normalen Zaubertricks Wahrsagen zu erreichen. Da hat Gott trotz seiner bösen Intention trotzdem schon zweimal bei ihm gesprochen. Jetzt wollte er wirklich wissen, was Gott zu sagen hat. Und er hob seine Augen auf und sah Israel, wie es nach seinen Stämmen lagerte. Und der Geist Gottes kam auf ihn. Inspiriert gibt Bileam jetzt Folgendes von sich: "Und er begann seinen Spruch und sprach: 'So spricht Bileam, der Sohn Beors, und so spricht der Mann, dessen Augen geöffnet sind, so spricht der, welcher die Worte Gottes hört, der ein Gesicht des Allmächtigen sieht, der niederfällt, aber dessen Augen enthüllt sind: Wie schön sind deine Zelte, Jakob, deine Wohnungen, Israel! Wie Täler sind sie ausgebreitet, wie Gärten am Strom, wie Aloe-Bäume, die der HERR gepflanzt hat, wie Zedern am Wasser. Wasser wird aus seinen Eimern fließen, und sein Same wird sein in großen Wassern. Sein König wird höher sein als Agag, und sein Reich wird erhöht sein. Gott hat ihn aus Ägypten geführt. Seine Kraft ist wie die eines Wildochsen. Er wird die Heiden, seine Widersacher, fressen und ihre Gebeine zermalmen und sie mit seinen Pfeilen niederstrecken. Er kauert sich nieder, um zu lagern wie ein Löwe und wie eine Löwin. Wer will den aufwecken? Gesegnet sei, wer dich segnet, und verflucht werde, wer dich verflucht.'"

[6:31] Und hier erfüllt sich die Verheißung, die Gott in 1. Mose 12, Vers 3, dem Abram gegeben hatte. Hier sind seine Nachkommen, sein Same, so zahlreich wie die Sterne am Himmel, so zahlreich wie der Sand am Meer. Und selbst der Feind Gottes, der falsche Prophet, muss unter Inspiration zugeben: "Gesegnet ist, wer dich segnet, und verflucht ist, wer dich verflucht." Die Worte Gottes an Abram erfüllen sich bis auf den Buchstaben in diesem Moment. Da brannte der Zorn Balaks gegen Bileam, und er schlug die Hände zusammen. Und Balak sprach zu Bileam: "Ich habe dich gerufen, damit du meine Feinde verfluchst, und siehe, du hast sie nun schon dreimal gesegnet! Und nun flieh an deinen Ort! Ich hatte vor, dich hoch zu ehren, aber siehe, der HERR hat dir die Ehre versagt." Bileam aber antwortete dem Balak: "Habe ich nicht auch zu deinen Boten, die du mir gesandt hast, geredet und gesagt: 'Wenn mir Balak sein Haus voll Silber und Gold geben würde, so könnte ich doch das Gebot des HERRN nicht übertreten, um Gutes oder Böses zu tun nach meinem eigenen Herzen, sondern nur das, was der HERR reden wird, das werde ich auch tun.'"

[7:45] Lasst uns gemeinsam beten. Herr, wir wünschen uns so sehr, dass über uns persönlich, über mich und über jeden, der jetzt zuschaut, gesagt werden kann, dass du kein Unrecht in uns siehst. Nicht weil wir aus uns selbst heraus vollkommen und perfekt werden, sondern weil wir uns wünschen, dass deine Gerechtigkeit durch unseren Glauben unser Leben völlig bedeckt und wir verwandelt werden durch deinen Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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