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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 4. Mose 24:14-25:15. Er beginnt mit Bileams letzten Prophezeiungen, die den kommenden Messias Jesus als den „Stern aus Jakob“ ankündigen. Der Sprecher geht dann auf den tragischen Abfall Israels in Sittim ein, wo das Volk durch Hurerei und Götzendienst Gottes Zorn auf sich zog. Die Episode zeigt auf, wie Gottes Schutz zwar umfassend ist, aber durch bewussten Ungehorsam verloren gehen kann, und betont die Notwendigkeit von Buße und Eifer für Gott.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“, heute mit Seite 182. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du niemals lügst und dass du immer derselbe bist und dass deine Kraft so stark ist, dass sie jeden einzelnen Menschen erlösen kann. Herr, diese Kraft wollen wir heute für uns in Anspruch nehmen. Sprich durch dein Wort zu uns. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:04] Wir sind in 4. Mose 24. Bileam hat dreimal Israel verfluchen sollen. Stattdessen, auf Gottes Anweisung hin, dreimal Israel gesegnet. In Vers 14 lesen wir: „Und siehe, da ich zu meinem Volk ziehe, so komme ich. Ich will dir sagen, was dieses Volk deinem Volk in den letzten Tagen tun wird.“ Dreimal sollte Bileam verfluchen, dreimal hat er gesegnet. Und jetzt fügt er noch eine Prophezeiung über die Zukunft Israels am Ende an. Und er begann seinen Spruch und sprach: „So spricht Bileam, der Sohn Beors, und so spricht der Mann, dessen Augen geöffnet sind. So spricht der, welcher die Worte Gottes hört und der die Erkenntnis des Höchsten hat, der ein Gesicht des Allmächtigen sieht, der niederfällt, aber dessen Augen enthüllt sind: Ich sehe ihn, aber jetzt noch nicht. Ich schaue ihn, aber noch nicht in der Nähe. Ein Stern tritt hervor aus Jakob und ein Zepter hebt sich aus Israel. Es wird die Schläfen Moabs zertrümmern, zerschmettern und alle Söhne Seths zertrümmern.“

[2:19] Ein Stern aus Jakob. Jahrhunderte später haben Weise dort im Osten, wo auch der Bileam wohnte, diese Prophezeiung erneut studiert, als sie einen merkwürdigen Stern am Himmel sahen. Es war nicht bald nach der Lebenszeit von Bileam, wie er selbst sagt, sondern in der Ferne, Jahrhunderte später. Aber wir kennen die Geschichte. Wir können sie nachlesen: Matthäus 2. Diese Weisen kommen aufgrund des Sternes, weil sie aufgrund der Prophezeiung von Bileam erkennen: Das ist der König des Volkes Israel, auf den man seit Jahrhunderten gewartet hat. Der König des Volkes, Jesus, der hier prophezeit ist als der Stern aus Jakob, das Zepter, der König, der alle Feinde Gottes besiegen wird, vor allem die Sünde.

[3:15] „Edom wird sein Besitz und Seir zum Eigentum seiner Feinde werden. Israel wird Mächtiges tun. Von Jakob wird ausgehen, der herrschen wird und damit umbringen, was von der Stadt übrig ist.“ Und als er die Amalekiter sah, begann er seinen Spruch und sprach: „Amalek ist der erste unter den Völkern, aber zuletzt wird er untergehen.“ Und als er die Keniter sah, begann er seinen Spruch und sprach: „Deine Wohnung ist fest, und du hast dein Nest auf einen Felsen gesetzt. Doch du wirst verwüstet werden. Wie lange noch, bis Assur dich gefangen wegführt.“ Und er begann wiederum seinen Spruch und sprach: „Wehe, wer wird am Leben bleiben, wenn Gott dies ausführt? Und Schiffe von der Küste Kittims, die werden Assur bezwingen und auch Heber bezwingen, und auch er wird untergehen.“ Und Bileam machte sich auf und ging und kehrte an seinen Ort zurück. Und Balak zog auch seines Weges. Wie schön, wenn diese ganze Begebenheit hier zu Ende gewesen wäre mit dem großen Segen oder prophetischen Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus.

[4:24] Was geht weiter? Und Israel ließ sich in Sittim nieder, und das Volk fing an und Hurerei zu treiben mit den Töchtern der Moabiter. Und diese luden das Volk zu den Opfern ihrer Götter ein, und das Volk aß und betete ihre Götter an.

[4:40] Wer in Offenbarung nachlesen möchte, Offenbarung 2, Vers 14, wird finden, dass Bileam offensichtlich noch einmal zurückgekehrt ist und um das Geld dann doch noch zu erhalten, diesen Vorschlag gemacht hat. Mit Wahrsagerei und Verfluchen hat er nichts erreicht, aber mit dem Trick, die Israeliten selbst zum Ungehorsam zu verführen, war es möglich, den Schutz Gottes dann doch von ihnen wegnehmen zu lassen oder dafür zu sorgen, dass der Schutz Gottes von ihnen weicht. Gott beschützt uns vor allen unseren Feinden, aber wenn wir selbst die Grenzen seines Gesetzes übertreten und untreu werden, dann müssen wir mit den Konsequenzen leben. Und Israel begab sich unter das Joch des Baal-Peor.

[5:28] Da brannte der Zorn des Herrn über Israel, und der Herr sprach zu Mose: „Nimm alle Obersten des Volkes und hänge sie auf für den Herrn angesichts der Sonne, damit der brennende Zorn des Herrn von Israel abgewandt wird.“ Und Mose sprach zu den Richtern Israels: „Jeder Mann töte seine Leute, die sich unter das Joch des Baal-Peor begeben haben.“ Und siehe, ein Mann aus den Kindern Israels kam und brachte eine Midianiterin zu seinen Brüdern vor den Augen Moses und vor den Augen der ganzen Gemeinde der Kinder Israels, während sie weinten vor dem Eingang der Stiftshütte. Also ein Teil des Volkes um Vergebung bitten und Erweckung und Reformation so dringend erfleht. Da ist dieser Mann dabei, ganz offen und schamlos seine Sünde angesichts der weinenden Israeliten an der Stiftshütte zu präsentieren und auch stolz zu sein. Als Pinchas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, dies sah, stand er aus der Mitte der Gemeinde auf und nahm einen Speer in seine Hand. Und er ging dem israelitischen Mann nach, hinein in das Innere des Zeltes, und durchbohrte sie beide durch den Unterleib, den israelitischen Mann und die Frau.

[6:35] Da wurde die Plage von den Kindern Israels abgewehrt. Die Zahl derer aber, die an dieser Plage starben, war 24.000. Und der Herr redete zu Mose und sprach: „Pinchas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, hat dadurch, dass er mit meinem Eifer unter ihnen eiferte, meinen Grimm von den Kindern Israels abgewandt, sodass ich die Kinder Israels nicht vertilgt habe in meinem Eifer. Darum sprich zu ihm: Siehe, ich gewähre ihm einen Bund des Friedens. Und es soll ihm und seinem Samen nach ihm der Bund eines ewigen Priestertums zufallen, dafür, dass er für seinen Gott geeifert hat und so Sühnung erwirkt hat für die Kinder Israels.“ Der Name des getöteten israelitischen Mannes, der samt der Midianiterin erschlagen wurde, war Simri, ein Sohn Salus, der Fürst des Vaterhauses der Simeoniter. Der Name der getöteten midianitischen Frau aber war Kosbi, eine Tochter Zur, des Stammesoberhauptes eines Vaterhauses unter den Midianitern war.

[7:38] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich von ganzem Herzen bitten, nicht nur, dass du uns bewahrst vor äußeren Feinden, sondern dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst, dein Gesetz in unser Herz schreibst, damit wir nicht, nachdem du uns bewahrt hast, dir durch eigene Sünde deinen Schutz verlieren. Herr, bewahre uns davor, stolz auf Sünde zu sein und gib, dass wir uns weinend zu dir kehren, wenn wir gefallen sind. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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