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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 4. Mose 26-27. Er spricht über die erneute Zählung Israels, die Bedeutung von Treue über Größe und die Einführung des Erbrechts für Frauen. Die Sendung erinnert daran, aus den Fehlern der ersten Generation zu lernen und Gott gehorsam bis zum Ziel zu folgen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“, heute mit Seite 185. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:38] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass du uns jeden neuen Tag einen Neuanfang schenkst. Du kennst dein Volk so gut, und wir wissen dürfen, dass du auch uns persönlich sehr gut kennst. Herr, wir möchten uns dir ergeben und bitten, dass du jetzt durch dein Wort sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:00] Wir sind in 4. Mose 26 bei der erneuten Auszählung des Volkes Israel. Wir lesen Vers 56: „Denn nach dem Los soll das Erbe ausgeteilt werden unter die vielen und wenigen.“ Und dies sind die gemusterten Leviten nach ihren Geschlechtern: Gerschon, von ihm kommt das Geschlecht der Gerschoniter; Kehat, von ihm kommt das Geschlecht der Kehatiter; Merari, von ihm kommt das Geschlecht der Merariter. Das sind die Geschlechter Levis: das Geschlecht der Libniter, das Geschlecht der Hebroniter, das Geschlecht der Machliter, das Geschlecht der Muschiter, das Geschlecht der Korachiter. Kehat aber hat den Amram gezeugt. Die Frau Amrams war Jochebed, eine Tochter Levis, die dem Levi in Ägypten geboren wurde. Und sie gebar dem Amram Aaron und Mose und ihre Schwester Mirjam. Diese Geschichte kennen wir schon aus 2. Mose. Dem Aaron aber wurden geboren Nadab und Abihu, Eleasar und Ithamar. Nadab aber und Abihu starben, als sie fremdes Feuer vor den Herrn brachten.

[2:00] Noch Jahrzehnte später war das frisch im Gedächtnis und wurde immer und immer wieder erwähnt und wiederholt. Auch wir sollten uns an die eindrücklichen Momente in der Geschichte des Volkes Gottes erinnern. Wir sollten uns auch daran erinnern, wie Gott in unserem Leben auf dramatische Weise eingegriffen hat, und wo wir Dinge lernen sollten, wo wir Niederlagen erlebt haben, damit wir aus ihnen lernen können.

[2:28] Und die Gesamtzahl ihrer Gemusterten war 23.000. Diesmal 1.000 mehr als 40 Jahre zuvor. Alle männlichen Geschlechts, die einen Monat alt waren und darüber. Denn sie wurden nicht mit den Kindern Israels gemustert, weil man ihnen kein Erbe unter den Kindern Israels gab. Noch immer war der Stamm Levi der kleinste. Obwohl er der kleinste war, hatte er die wichtigste Aufgabe. Auch da können wir etwas lernen: Wenn wir schwach sind, kann Gott uns doch besonders segnen. Gott schaut nicht auf die Größe eines Stammes, sondern auf die Treue. Es war die Treue der Leviten, die ihnen nach der Frage vom Goldenen Kalb die größte und wichtigste Aufgabe ermöglicht hat.

[3:05] Das ist die Musterung der Kinder Israels, die Mose und Eleasar, der Priester, vornahmen in den Ebenen Moabs am Jordan, Jericho gegenüber. Unter diesen war keiner von denen, die Mose und Aaron, der Priester, musterten, also die Kinder Israels in der Wüste Sinai zählten. Denn der Herr hatte von ihnen gesagt: „Sie sollen gewisslich in der Wüste sterben, und es wird keiner von ihnen übrig bleiben, außer Kaleb, der Sohn Jefunnes, und Josua, der Sohn Nuns.“ Die ganze erste Generation war wegen Unglauben und dem daraus resultierenden Ungehorsam in der Wüste gestorben. Sie hatten alle die Erlösung Gottes erlebt, waren frei geworden durch das Blut des Lammes in Ägypten, hatten gesehen, wie das Wasser sich vor ihnen geteilt hatte. Sie hatten die Stimme Gottes an dem Berg Sinai gehört und hatten doch das Land nicht erreicht. Möge Gott dir und mir schenken, dass wir ihm folgen, seiner Stimme gehorsam sind, damit wir nicht nur Erlösung erleben, sondern auch am Ziel ankommen.

[4:06] Es kamen herzu die Töchter Zelofhads, des Sohnes Hephers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, aus den Geschlechtern Manasses, des Sohnes Josefs. Und dies waren die Namen seiner Töchter: Machla, Noa, Hogla, Milka und Tirza. Sie traten vor Mose und vor Eleasar, dem Priester, vor die Obersten und die ganze Gemeinde an den Eingang der Stiftshütte und sprachen: „Unser Vater ist in der Wüste gestorben. Er gehörte aber nicht zu der Rotte, die sich in der Rotte Korachs gegen den Herrn zusammenschloss, sondern er ist an seiner eigenen Sünden gestorben, und er hat keine Söhne gehabt. Warum soll denn der Name unseres Vaters aus seinem Geschlecht untergehen, weil er keinen Sohn hat? Gib uns auch ein Eigentum unter den Brüdern unseres Vaters.“ Hier geht es also um das Erbrecht. Können auch Töchter erben, wenn es sonst keine erbberechtigten Söhne gibt?

[4:54] Da brachte Mose ihre Rechtssache vor den Herrn. Und der Herr redete mit Mose und sprach: „Die Töchter Zelofhads haben recht geredet. Du sollst ihnen unbedingt unter den Brüdern ihres Vaters ein Erbbesitztum geben und sollst das Erbteil ihres Vaters auf sie übergehen lassen. Und sprich zu den Kindern Israels: Wenn jemand stirbt und keinen Sohn hat, so soll er sein Erbteil auf seine Tochter übergehen lassen. Und wenn er keine Tochter hat, so sollt ihr sein Erbteil seinen Brüdern geben. Und wenn er keine Brüder hat, so sollt ihr sein Erbteil dem Bruder seines Vaters geben. Wenn aber sein Vater keine Brüder hat, so sollt ihr sein Erbteil dem nächsten Blutsverwandten aus seinem Geschlecht geben, damit er es erbt. Das soll den Kindern Israels eine Rechtssetzung sein, so wie der Herr es Mose geboten hat.“

[5:41] Und daher sprach zum Mose: „Steige auf dieses Bergland Abarim und sieh dir das Land an, das ich den Kindern Israels gegeben habe. Und wenn du es gesehen hast, sollst du auch zu deinem Volk versammelt werden, wie dein Bruder Aaron versammelt worden ist, weil ihr in der Wüste Zin beim Hader der Gemeinde meine Befehle widerspenstig gewesen seid, mich vor ihnen durch das Wasser zu heiligen. Das ist das Haderwasser in Kadesch in der Wüste Zin.“ Es waren nur noch drei übrig geblieben: Kaleb, Josua und Mose. Und Mose musste noch sterben wegen der Sünde.

[6:13] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, bitte bewahre uns davor, dass wir zwar Großes mit dir erlebt haben, aber dann doch das Ziel nicht erreichen. Bitte gib, dass wir uns von deinem Heiligen Geist Tag für Tag erfüllen lassen, dass wir nicht ungehorsam sind, sondern voller Glauben dir folgen. Führe uns auch. Lasst uns lernen aus dieser dramatischen Geschichte der ersten und der zweiten Generation. Und hab Dank, dass du dein Volk trotzdem ans Ziel führst, trotz aller Fehler, die sie getan haben. Und wir wollen es für uns in Anspruch nehmen und bitten, dass du uns gnädig bist und uns führst bis ans Ziel. Im Namen Jesu. Amen.


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