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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Christopher Kramp tief in 4. Mose 28-29 ein und erläutert die detaillierten Opfervorschriften für Israels Festzeiten wie Passah, Erstlinge, Posaunenschall, Versöhnungstag und Laubhüttenfest. Er beleuchtet, warum Gott diese Anweisungen wiederholt und welche Bedeutung sie für den Erlösungsplan haben. Kramp zieht Parallelen zum fortwährenden Hohenpriesterdienst Jesu, der auch heute noch Sündenvergebung ermöglicht.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“. Heute mit Seite 187.

[0:36] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir jeden Morgen und jeden Abend in besonderer Weise zu dir kommen können und aus deinem Wort lernen können. Wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns jetzt auch mit deinem Heiligen Geist erfüllst, dass wir dein Wort verstehen, so wie du es gemeint hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[0:56] Wir sind gerade in 4. Mose 28 bei den Bestimmungen für die verschiedenen Festzeiten, wann welche Opfer gebracht werden sollten. Und dort gerade bei den Opfern für das Passahfest.

[1:12] In Vers 20 lesen wir dazu: „Ihre Speisopfer vom Feinmehl mit Öl gemengt. Drei Zehntel sollte jetzt zu jedem Stier und zwei Zehntel zu dem Widder-Opfer. Und hier ein Zehntel sollte jetzt zu jedem der sieben Lämmer opfern. Dazu einen Bock als Sündopfer, um Sühne für euch zu erwirken.“ Und dies sollt ihr opfern zusätzlich zu dem Brandopfer am Morgen, das ein beständiges Brandopfer ist. Auf diese Weise sollt ihr täglich sieben Tage lang dem Herrn die Speise des wohlriechenden Feueropfers opfern, neben dem beständigen Brandopfer und seinem Trankopfer.

[1:48] Es sollen geopfert werden die besonderen Festzeiten, zum Beispiel das Passahfest, sollten die täglichen Opfer nicht ersetzen, sondern kamen noch dazu. Ganz egal, in welcher Situation wir uns befinden, die tägliche Morgenandacht sollte durch nichts ersetzt werden. Wir können zusätzlich zu bestimmten Zeiten, zu besonderen Gelegenheiten noch mehr den Tag über studieren vielleicht. Aber dieses tägliche Opfer, das uns täglich an Jesus erinnert, ist etwas, das jeden Tag buchstäblich im Kalender Israels wichtig war.

[2:26] Und am siebten Tag solltet ihr eine heilige Versammlung halten. Da solltet ihr keine Werktagsarbeit verrichten.

[2:30] Auch am Tag der Erstlinge, wenn ihr dem Herrn das neue Speisopfer an eurem Wochen darbringt, solltet ihr eine heilige Versammlung halten. Da solltet ihr keine Werktagsarbeit verrichten, sondern ihr sollt dem Herrn als Brandopfer zum lieblichen Geruch zwei junge Stiere darbringen, einen Widder und sieben einjährige Lämmer samt ihrem Speisopfer von Feinmehl mit Öl gemengt: drei Zehntel auf jeden Stier, zwei Zehntel zu dem Widder und ein Zehntel auf jedes Lamm von den sieben Lämmern. Und einen Ziegenbock, um Sühne für euch zu erwirken. Dieses Opfer sollt ihr darbringen, außer dem beständigen Brandopfer mit seinem Speisopfer. Sie sollen makellos sein und ihre Trankopfer dazu.

[3:13] Viele Jahrzehnte waren vergangen, einige Jahrzehnte waren vergangen, seit die erste Generation am Sinai all diese Vorschriften von Mose erhielt, die ihnen eigentlich den Plan der Erlösung zeigen sollten. Auch die zweite Generation sollte genau das tun, was Gott schon der ersten gesagt hat. Und so wiederholt Mose jetzt am Ende seines Lebens dreimal ganz wesentliche Elemente, die den Blick der Israeliten trotz aller Schwierigkeiten, die folgenden, auf Jesus und seinen Erlösungsplan richten sollten. Wir wundern uns manchmal, warum solche Dinge in der Bibel immer und immer wiederholt werden. Aber auch die großen Wahrheiten, dass Gott uns liebt, dass er unsere Sünden vergibt, dass Jesus für uns gestorben ist, werden immer und immer wiederholt. Und selten sind Christen darüber unzufrieden, dass diese Dinge immer wiederholt werden. Wir sind froh, dass wir sie so oft lesen können, in verschiedenen Kontexten immer wieder betont werden.

[4:08] Eine ganz ähnliche Aufgabe hatten diese Opfergesetze, die immer wieder wiederholt betonen sollten, was Gott für jeden Einzelnen in seinem Volk tun würde.

[4:16] Am ersten Tag des siebten Monats solltet ihr eine heilige Versammlung halten. Da solltet ihr keine Werktagsarbeit verrichten. Denn es ist euer Tag des Posaunenschalls. Ihr solltet dem Herrn Brandopfer darbringen zum lieblichen Geruch: einen jungen Stier, einen Widder, sieben einjährige makellose Lämmer, dazu ihr Speisopfer von Feinmehl mit Öl gemengt: drei Zehntel zum Stier, zwei Zehntel zum Widder und ein Zehntel zu jedem Lamm von den sieben Lämmern. Auch einen Ziegenbock als Sündopfer, um Sühne für euch zu erwirken. Außerdem das Brandopfer des Neumonds. Es war ja der erste Tag des Monats, also zusätzlich zum Tag des Posaunenschalls, zum Fest des Posaunenschalls war ja auch Neumond. Und da sollten die zusätzlichen Opfer dazukommen. Außerdem das Brandopfer des Neumonds und seinem Speisopfer, außerdem dem beständigen Brandopfer, das sowieso also täglich zu geben war, mit seinen Speisopfern und mit ihren Trankopfern nach ihrer Vorschrift zum lieblichen Geruch, ein Feueropfer für den Herrn.

[5:17] Einige dieser Opfer werden jetzt hier noch ausführlicher beschrieben, als sie in 3. Mose 23, wo die einzelnen Feste des Herrn aufgeschrieben sind, dort ausgeführt werden. In gewisser Weise ist es also eine Wiederholung und auch Vertiefung von Details, die in 3. Mose 23 noch nicht vorkamen. Ein Prinzip, das ihr oft in der Bibel auch später in der Prophetie finden werden.

[5:37] Am zehnten Tag dieses siebten Monats solltet ihr eine heilige Versammlung halten und sollt eure Seelen demütigen. Ihr sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten. Und es solltet dem Herrn ein Brandopfer darbringen zum lieblichen Geruch: einen jungen Stier, einen Widder, sieben einjährige Lämmer. Makellos sollen sie euch sein, samt ihrem Speisopfer vom Feinmehl mit Öl gemengt: drei Zehntel zum Stier, zwei Zehntel zu dem Widder und ein Zehntel zu jedem Lamm von den sieben Lämmern. Dazu einen Ziegenbock als Sündopfer, außerdem Sündopfer zur Versöhnung, also das, was in 3. Mose 16 am großen Versöhnungstag als der jährliche Dienst beschrieben wird. Und dem beständigen Brandopfer mit seinem Speisopfer und ihren Trankopfern.

[6:21] Auch am großen Versöhnungstag im jährlichen Dienst fand auch der tägliche Dienst noch statt. Und das zeigt uns, dass obwohl jetzt seit 1844 das Gericht tagt und Gott Sünden austilgt aus den Büchern, besteht immer noch die Möglichkeit, Sündenvergebung für sich persönlich in Anspruch zu nehmen. Und das, was Jesus seit seiner Himmelfahrt allen Menschen anbietet, konkret umgesetzt zu werden, nämlich die Vergebung der Sünden im Heiligtum. Auch das ist für uns immer noch möglich.

[6:51] Ebenso sollt ihr am 15. Tag des siebten Monats eine heilige Versammlung halten. Da solltet ihr keine Werktagsarbeit verrichten, sondern ihr solltet dem Herrn sieben Tage lang ein Fest feiern. Da solltet ihr ein Brandopfer darbringen, ein Feueropfer zum lieblichen Geruch für den Herrn: 13 junge Stiere, zwei Widder, 14 einjährige Lämmer, makellos sollen sie sein, samt ihrem Speisopfer von Feinmehl mit Öl gemengt: drei Zehntel zu jedem Stier von den 13 Stieren, zwei Zehntel zu dem Widder von den beiden Widdern, und ein Zehntel zu jedem Lamm von den 14 Lämmern. Dazu einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem beständigen Brandopfer mit seinem Speisopfer und seinem Trankopfer.

[7:31] Und am zweiten Tag zwölf junge Stiere, zwei Widder, 14 einjährige makellose Lämmer mit den zugehörigen Speisopfern und Trankopfern zu den Stieren, Widdern und Lämmern entsprechend ihrer Zahl nach der Vorschrift.

[7:44] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass wir wissen dürfen, dass obwohl die Stunde des Gerichts gekommen ist, das Gericht jetzt tagt und die Wiederkunft einleitet, dass der tägliche Dienst nicht aufgehört hat, sondern dass wir nach wie vor zu Jesus kommen können als unserem Hohenpriester und Sündenvergebung erhalten können, weil er für uns gestorben ist. Dafür danken wir von ganzem Herzen.
[8:16] [Musik]


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