In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die detaillierten Opfervorschriften für das Laubhüttenfest aus 4. Mose 29. Er erklärt die symbolische Bedeutung der zahlreichen Opfer, die auf die ewige Wichtigkeit von Jesu Opfer hinweisen, das auf der neuen Erde noch tiefer verstanden werden wird. Anschließend geht es um die Regeln für Gelübde in 4. Mose 30, wobei die Verbindlichkeit von Versprechen und besondere Bestimmungen für Frauen thematisiert werden.
Gott auf (m)einer Seite: 4. Mose 29:19-30:7
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 4. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Seite 188. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du das Evangelium immer und immer wieder wiederholst in der Bibel, dass wir es auf verschiedene Art und Weise immer und immer wieder sehen können, dass Jesus für mich und für jeden, der jetzt zuschaut, persönlich gestorben ist und dass wir durch den Glauben gerecht gemacht werden können. Herr, du unser Leben verändern willst. Danke, dass du immer und immer wieder diese Wahrheiten uns vor Augen führst, damit wir durch sie gerettet und verwandelt werden. Wir bitten dich, dass du auch jetzt durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:12] Wir sind in 4. Mose 29 bei den Opferbestimmungen für die einzelnen Festzeiten Israels. Es geht gerade um die verschiedenen Opfer an den verschiedenen Tagen beim Laubhüttenfest. Wir lesen den Vers 19: „Dazu einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem beständigen Brandopfer samt seinem Speisopfer und ihren Trankopfern. Und am dritten Tag elf Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige makellose Lämmer samt ihrem Speisopfer und ihrem Trankopfern zu den Stieren, Widdern und Lämmern entsprechend ihrer Zahl nach der Vorschrift. Dazu einen Bock als Sündopfer, außer dem beständigen Brandopfer samt seinem Speisopfer und seinen Trankopfern.“
[1:52] Wir sehen, dass jeden Tag die Zahl der Tiere gleich bleibt, bis auf die Stiere, die immer eins weniger werden. Das sehen wir jetzt im nächsten Vers: „Und am vierten Tag zehn Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige makellose Lämmer samt ihrem Speisopfer und ihren Trankopfern zu den Stieren, Widdern und Lämmern entsprechend ihrer Zahl nach der Vorschrift. Dazu einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem beständigen Brandopfer samt seinem Speisopfer und seinem Trankopfer. Und am fünften Tag neun Stiere – das sind immer weniger – zwei Widder, vierzehn einjährige makellose Lämmer samt ihrem Speisopfer und ihren Trankopfern zu den Stieren, Widdern und Lämmern entsprechend ihrer Zahl nach der Vorschrift. Dazu einen Bock als Sündopfer, außer dem beständigen Brandopfer samt seinem Speisopfer und seinem Trankopfer. Und am sechsten Tag acht Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige makellose Lämmer samt ihrem Speisopfer und ihren Trankopfern zu den Stieren, Widdern und Lämmern entsprechend ihrer Zahl nach der Vorschrift. Dazu einen Bock als Sündopfer, außer dem beständigen Brandopfer samt seinem Speisopfer und seinem Trankopfer. Und am siebten Tag sieben Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige makellose Lämmer samt ihrem Speisopfer und ihren Trankopfern zu den Stieren, Widdern und Lämmern entsprechend ihrer Zahl nach ihrer Vorschrift. Dazu einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem beständigen Brandopfer samt seinem Speisopfer und seinem Trankopfer.“
[3:22] Wenn wir die Zahlen zusammennehmen für diese sieben Tage, so stellt man fest, dass es genau 70 Stiere sind, 14 Widder, 98 Lämmer und sieben Ziegenböcke – alle durch sieben teilbar.
[3:36] Interessanterweise am achten Tag sollte eine Festversammlung gehalten werden. Es sollte keine Werktagsarbeit verrichtet werden, sondern ein Brandopfer darbringen, ein Feueropfer zum lieblichen Geruch für den Herrn: „Einem Stier, einem Widder und sieben einjährige makellose Lämmer.“ Also hier eine ganz andere Struktur der Opfer als den Tagen zuvor. „Samt ihrem Speisopfer und ihren Trankopfern zu dem Stier, dem Widder und den Lämmern entsprechend ihrer Zahl nach der Vorschrift. Dazu einen Bock als Sündopfer, außer dem beständigen Brandopfer samt seinem Speisopfer und seinem Trankopfer.“
[4:09] „Dies sollt ihr dem Herrn an euren Festen darbringen, außer dem, was ihr gelobt habt und freiwillig gebt an Brandopfern, Speis- und Trankopfern und Friedensopfern.“ Warum war es so, dass ausgerechnet am Laubhüttenfest die allermeisten Opfer gebracht werden sollten?
[4:25] Das Laubhüttenfest war ein Typus letztendlich auch auf den finalen Sieg Gottes in diesem großen Kampf, auf die Zeit, in der es dann keine Sünde mehr geben wird. Eine Zeit, wo wir eben hin und wieder auf der neuen Erde sein werden. Man könnte vielleicht denken, dass dann das Opfer Jesu an Bedeutung verlieren könnte, aber nein, das Gegenteil ist der Fall. Nirgends wird dieses Opfer so gut verstanden werden, so deutlich uns vor Augen sein, sosehr unser Denken erfüllen als dann auf der neuen Erde. Dann werden wir das Opfer Jesu noch mehr studieren, als wir es bisher auf der Erde hier getan haben. Wir werden eine Ewigkeit lang versuchen, es besser zu verstehen und werden eine Ewigkeit immer Neues entdecken, neue Lieder schreiben und deswegen war es gerade am Laubhüttenfest, dass die allermeisten Opfer gebracht worden sind, in solch einer großen Anzahl, um deutlich zu machen, dass ganz am Ende das Opfer von Jesus ganz besonders und ganz stark im Fokus sein wird und alles andere überstrahlen wird.
[5:25] Und Mose sagte den Kindern Israels alles, was ihnen der Herr geboten hatte. Und Mose redete mit den Obersten der Stämme der Kinder Israels und sprach: „Das ist es, was der Herr geboten hat: Wenn jemand dem Herrn ein Gelübde ablegt oder einen Eid tut und somit eine Verpflichtung auf seine Seele bindet, so soll er sein Wort nicht brechen, sondern gemäß allem, was aus seinem Mund hervorgegangen ist, soll er handeln.“ Gott wünscht sich, dass wir zu dem stehen, was wir sagen und das auch tun, was wir versprochen haben.
[5:51] „Wenn eine Frau dem Herrn ein Gelübde ablegt und eine Verpflichtung auf sich nimmt, solange sie noch ledig im Haus ihres Vaters ist und ihr Gelübde und ihre Verpflichtung, die sie auf ihre Seele genommen hat, von ihrem Vater kommt und ihr Vater schweigt dazu, so sollen alle ihre Gelübde gültig sein und jede Verpflichtung, die sie auf ihre Seele gebunden hat. Wenn aber ihr Vater an dem Tag, da er es hört, es ihr verwehrt, so ist keines ihrer Gelübde und ihrer Verpflichtung gültig, die sie auf ihre Seele gebunden hat. Und der Herr wird es ihr vergeben, weil ihr Vater es ihr verwehrt hat. Wenn sie aber einen Mann heiratet und sie hat ein Gelübde abgelegt oder ein unbedachtes Versprechen, das sie auf ihre Seele gebunden hat...“
[6:35] Lieber Vater im Himmel, ich möchte Danke sagen, nicht nur, dass Jesus für uns am Kreuz gestorben ist und dass wir wissen dürfen, dass je mehr wir uns mit ihm beschäftigen, desto wichtiger dieses Opfer für uns wird und dass wir einmal in der Ewigkeit so viel Zeit investieren werden, um dieses Opfer immer besser zu verstehen, so viele Lieder komponieren werden, Gedichte schreiben werden, weil wir dann erst in aller Fülle anfangen zu verstehen, was Jesus eigentlich wirklich für uns getan hat. Herr, danke, dass du uns jetzt schon vergibst, auch wenn wir dieses Opfer gar nicht in seiner Gänze ermessen können. Du hast uns lieb, dass du für uns das tust, was wir nicht tun können und dass wir staunend dich immer besser kennenlernen dürfen, für das Opfer, Herr Jesus, das du für uns gebracht hast. Wir danken dir dafür. Amen.
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