In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 4. Mose 31, wo es um die Reinigung und Verteilung der Kriegsbeute nach dem Sieg über die Midianiter geht. Er erklärt die biblischen Anweisungen für die Priester und Leviten und die symbolische Bedeutung der Reinigungsrituale. Kramp betont, wie Gott seine Diener schützt und belohnt, wenn sie sich für ihn einsetzen und seine geistlichen Schlachten schlagen.
Gott auf (m)einer Seite: 4. Mose 31:18-31:51
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 4. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Seite 190.
[0:36] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir jeden Tag zu dir kommen können mit allen unseren Sorgen, in allen unseren Nöten. Und danke, dass du uns zeigst, welches die Dinge sind, die uns immer wieder zur Sünde verleiten und verführen wollen. Du möchtest uns die Kraft schenken, diese Dinge aus unserem Leben auszumerzen, weil Jesus für uns gestorben ist und der Heilige Geist uns gegeben ist. Herr, dafür danken wir dir. Sprich nur durch deinen Geist jetzt auch wieder durch dein Wort zu uns. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:12] Und in 4. Mose 31. Die Israeliten haben die Midianiter besiegt als Strafgericht dafür, dass die midianitischen Frauen die Israeliten verführt haben beim Peor. Und nun geht es darum, wie gerade mit diesen Frauen, die erbeutet worden sind, umgegangen werden soll. Mose hatte gesagt, sie sollen ausgerottet, umgebracht werden. Wir lesen in Vers 18:
[1:35] „Aber alle Kinder weiblichen Geschlechts, die keinen Mann im Beischlaf erkannt haben, die lasst für euch leben. Lagert euch nun außerhalb des Lagers sieben Tage lang. Jeder, der eine Seele getötet oder einen Erschlagenen angerührt hat, entsündigt euch dann am dritten und siebten Tag, ihr und eure Gefangenen.“
[1:57] Diese Sache mit dem dritten und siebten Tag erinnert uns an das Entsündigungswasser, das entstanden ist dadurch oder hergestellt worden ist, dass man die rote Kuh verbrannt hat – ein Ritual, das in besonderer Weise ein Opfer ist, in besonderer Weise auf den Tod von Jesus und das Evangelium und die Erlösung hingewiesen hat. Auch hier in diesem Strafgericht waren die Israeliten, die Krieger, auf die Erlösung durch Jesus angewiesen.
[2:28] „Und alle Kleider und alles Gerät von Fellen und alles, was von Ziegenhaar gemacht ist, und alles Holzgerät sollt ihr entsündigen.“ Und Eleasar, der Priester, sprach zu den Kriegsmüden, die in die Schlacht gezogen waren: „Dies ist die Gesetzesbestimmung, die der Herr Mose geboten hat: Nur das Gold oder Silber, das Erz, das Eisen, das Zinn und das Blei, alles, was das Feuer aushält, sollt ihr durchs Feuer gehen lassen, das wird rein sein. Nun muss es mit dem Reinigungswasser entsündigt werden. Aber alles, was das Feuer nicht aushält, sollt ihr durchs Wasser gehen lassen. Auch eure Kleider sollt ihr am siebten Tag waschen, so werdet ihr rein. Danach solltet ihr ins Lager kommen.“
[3:08] Und der Herr redete zu Mose und sprach: „Stelle die Summe der Kriegsbeute fest, angefangen vom Menschen und Vieh, du und Eleasar, der Priester, und die Häupter der Vaterhäuser der Gemeinde. Und teile die Kriegsbeute zur Hälfte zwischen denen, die den Krieg geführt haben, die ins Feld gezogen sind, und der ganzen Gemeinde.“
[3:26] Hier können wir zwei Dinge lernen: Zunächst einmal soll die gesamte Gemeinde mit beteiligt werden an den positiven Resultaten dieses Kriegszuges. Wenn wir etwas für den Herrn tun, wenn wir die Schlachten des Herrn schlagen, sozusagen im geistlichen Sinn übertragen, dann soll die ganze Gemeinde auch davon profitieren und Nutzen haben. Und doch ist es so, dass hier diejenigen, die sich persönlich eingesetzt haben, die persönlich ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, die persönlich diese Schwierigkeiten auf sich genommen haben, diesen Krieg zu führen, in besonderer Weise auch davon jetzt Nutzen haben und in besonderer Weise auch entsprechend Lohn erhalten.
[4:10] „Von ihrer Hälfte sollst du aber dem Herrn eine Abgabe erheben, Vers 28: Von den Kriegs-Leuten, die ins Feld gezogen sind, eine Seele auf je 500 von den Menschen, von den Rindern, von den Eseln und von den Schafen. Von ihrer Hälfte sollst du nehmen und das Eleasar, dem Priester, geben als Hebopfer für den Herrn. Aber von der Hälfte der Kinder Israels sollst du von je 50 ein Stück nehmen von den Menschen, von den Rindern, von den Eseln und von den Schafen, von allem Vieh, und sollst du den Leviten geben, die den Dienst an der Wohnung des Herrn verrichten.“ Und Mose und Eleasar, der Priester, machen es so, wie der Herr es Mose geboten hatte.
[4:47] Und die Kriegsbeute, die das Kriegsvolk geraubt hatte, betrug 675.000 Schafe und 72.000 Rinder und 61.000 Esel. Und was die Menschen betrifft, so war die Zahl der Mädchen, die vom Beischlaf eines Mannes nicht wussten, 32.000. Und die Hälfte der Kriegsbeute, welche denen gehörte, die ins Feld gezogen waren, betrug 337.500 Schafe. Und die Abgabe für den Herrn betrug 675 Schafe. Ferner 36.000 Rinder, davon die Abgabe für den Herrn 72. Ferner 30.500 Esel, davon die Abgabe für den Herrn 61. Sowie 16.000 Menschenseelen, davon die Abgabe für den Herrn 32 Seelen. Und Mose gab diese Abgabe Eleasar, dem Priester, als Hebopfer für den Herrn, wie der Herr es Mose geboten hatte.
[5:36] Die Hälfte für die Kinder Israels, die Mose abgeteilt hatte von der Kriegsbeute der Männer, die in den Krieg gezogen waren, nämlich die der Gemeinde zufallende Hälfte, betrug 337.500 Schafe und 36.000 Rinder und 30.500 Esel, sowie 16.000 Menschenseelen. Und Mose nahm von dieser Hälfte der Kinder Israels je ein Stück von 50 heraus, also zehnmal so viel wie bei der anderen Hälfte von Menschen und Vieh, und gab sie den Leviten, die den Dienst an der Wohnung des Herrn verrichteten, wie der Herr es Mose geboten hatte.
[6:07] Also von der einen Hälfte, die den Kriegern zukam, wurde eine aus 500 genommen für die Priester. Und hier aus der anderen Hälfte für die restliche Gemeinde zehnmal so viel für die Leviten, die am Heiligtum Dienst taten.
[6:23] Hier können wir sehen, wie wichtig es ist, dass wir bereit sind, auch aus unserem persönlichen Gewinn, den wir machen, das Werk Gottes zu unterstützen. Die Leviten würden selbst nicht kämpfen und die Priester sowieso nicht, aber doch sollten sie teilhaben an dem, was in diesem Kriegszug erworben worden ist.
[6:44] Und die Befehlshaber über die Tausendschaften des Heeres traten zu Mose, die Obersten über 1.000 und die Obersten über 100, gerade die, die nicht so konsequent zunächst den Auftrag umgesetzt hatten und die Frauen leben gelassen hatten. Und sie sprachen zu Mose: „Deine Knechte haben die Summe der Kriegs-Leute festgestellt, die unter unserem Befehl gewesen sind, und es fehlt nicht ein Mann von uns.“
[7:08] Dies war ein Krieg, den Gott angeordnet hatte, und nicht ein einziger Soldat hatte sein Leben dafür geben müssen. Gott hatte dafür gesorgt, dass, obwohl die Midianiter zu Tausenden fielen, kein einziger Israelit zu Schaden gekommen war.
[7:26] Wenn wir uns für den Herrn einsetzen, wenn wir die Schlachten des Herrn schlagen, sozusagen, dann dürfen wir wissen, dass wir keinen Schaden erleiden werden, der uns dauerhaft schädigt, sondern was immer uns dann zustößt, ist das Beste, was Gott für uns überhaupt nur vorsehen kann.
[7:43] „Darum bringen wir dem Herrn eine Opfergabe, was jeder gefunden hat, von goldenem Geschmeide: Fußketten, Armbänder, Fingerringe, Ohrringe und Spangen, um für unsere Seelenentsühnung zu tun vor dem Herrn.“ Und Mose und Eleasar, der Priester, nahmen von ihnen das Gold, allerlei kunstfertig gearbeitetes Geschmeide.
[8:05] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten danke sagen, dass wir wissen dürfen, dass, wenn wir besondere Aufgaben in deinem Werk übernehmen, weil du sie uns aufträgst, wenn wir uns an die Front stellen, wenn wir deine Schlachten schlagen, für dich eintreten, dass wir großen Lohn erwarten dürfen und dass wir niemals Schaden erleiden, der uns dauerhaft schädigen wird, sondern dass wir wissen dürfen, dass, was immer uns passiert, das Beste ist, was uns passieren kann nach einem guten und besten Plan. Und Herr, dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.
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