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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf meiner Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 4. Mose 32 und 33. Er erklärt, wie die Stämme Ruben und Gad ihr Erbe östlich des Jordan erhalten, nachdem sie versprochen haben, im Kampf um Kanaan mitzuwirken. Kramp betont die Bedeutung, nicht nur für die eigene Familie, sondern für die gesamte Gemeinschaft zu handeln. Abschließend reflektiert er über die detaillierte Aufzeichnung der Wanderzüge Israels und ermutigt dazu, Gottes Führung im eigenen Leben und in der Gemeinde zu erkennen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] [Musik]
Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Seite 192. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen für dein Wort, das wir aus den Geschichten so viel lernen dürfen für den Alltag. Und wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch deinen Heiligen Geist uns sprichst durch das Wort. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[0:54] Wir sind gerade in 4. Mose 32. Der Stamm Ruben und der Stamm Gad haben vorgeschlagen, dass sie aufgrund ihres vielen Viehs das gerade erst eroberte Ost-Jordanland zum Erbe bekommen. Mose hat das erst nicht ganz richtig verstanden, aber als sie eingewilligt haben und versprochen haben, dass sie mitkämpfen würden bei der Eroberung des Landes Kanaan westlich des Jordan, hat er zugestimmt. Und wir lesen jetzt in Vers 24: "So baut euch nun Städte für eure Kinder und Hürden für eure Schafe und tut, was ihr versprochen habt." Es ist sehr wichtig, dass wir auch wirklich das einhalten, was wir versprochen haben. Und die Söhne Gad und die Söhne Rubens sprachen zu Mose: "Deine Knechte wollen tun, wie mein Herr geboten hat. Unsere Kinder und unsere Frauen, unsere Habe und all unser Vieh sollen hier in den Städten Gilead bleiben. Wir aber, deine Knechte, alle die zum Heer zugerüstet sind, wollen in den Kampf ziehen vor dem Herrn, wie mein Herr befiehlt." Es ist ganz entscheidend hier, dass wir sehen, dass diese Israeliten vom Stamm Gad und vom Stamm Ruben nicht nur für ihre eigenen Familien und Verwandtschaftsgruppen gekämpft haben, sondern auch für das gesamte Volk.

[2:14] Es ist wichtig, dass wir, wenn wir uns einbringen in das Werk Gottes, in die Gemeinde Gottes, dass, obwohl es enorm wichtig ist, dass die Familie ganz zentral für uns ist und dass wir sehr viel Zeit mit der Familie verbringen, wir nicht alles nur tun, weil es unserer persönlichen Familie zugutekommt, sondern dass wir auch Dinge tun, an denen vielleicht unsere persönliche Familie jetzt keinen Nutzen davon hat, sondern dass wir auch für die ganze Gemeinde als Ganzes denken und nicht nur für unseren engeren Familienkreis.

[2:44] Den Kreis der Gaditer gab Mose ihretwegen Eleasar, dem Priester, und Josua, dem Sohn Nuns, und den Familienhäuptern der Stämme der Kinder Israels. Und Mose sprach zu ihnen: "Wenn die Söhne Gad und die Söhne Rubens mit euch über den Jordan ziehen, alle die zum Kampf gerüstet sind vor dem Herrn, und das Landvolk unterworfen ist, so gebt ihnen das Land Gilead, also das Land östlich des Jordan, zum Besitz. Ziehen sie aber nicht gerüstet mit euch, so sollen sie sich unter euch im Land Kanaan ansiedeln." Da antworteten die Söhne Gad und die Söhne Rubens und sprachen: "Wie der Herr zu deinen Knechten geredet hat, so wollen wir handeln. Wir wollen gerüstet in das Land Kanaan ziehen vor dem Herrn, und das Besitztum unseres Erbes soll uns diesseits des Jordan verbleiben." So gab Mose den Söhnen Gad und den Söhnen Rubens und dem halben Stamm Manasse, des Sohnes Josef, das Königreich Sihons, des Königs der Amoriter, und das Königreich Ogs, des Königs von Baschan, das Land samt den Städten im ganzen Gebiet ringsum. Und die Söhne Gad bauten Dibon, Atarot und Aroër und Atrot-Schofan und Jaëser und Jogbeha und Bet-Nimra und Bet-Haran als befestigte Städte und Schafhürden. Die Söhne Rubens aber bauten Heschbon, Eleale und Kirjatajim, ebenso Nebo und Baal-Meon, deren Namen verändert wurden, und Sibma. Und sie gaben den Städten, die sie bauten, andere Namen. Neue Namen drücken ja auch einen neuen Abschnitt aus. Wir haben schon in 1. Mose gesehen, wie ein neuer Name einen neuen Abschnitt im Leben eines Menschen ausdrücken soll. Und die Israeliten hatten ja den Auftrag, nicht die Kultur der Kanaaniter und auch in dem Fall der Amoriter weiterzuführen, sondern einen völligen Neuanfang zu beginnen, zu machen. Und deswegen bekamen hier auch die Städte zum Teil ganz neue Namen. Und die Söhne Machirs, des Sohnes Manasses, zogen nach Gilead und nahmen es ein und vertrieben die Amoriter, die darin wohnten. Es gab also immer noch Orte, die noch besiegt werden mussten, die noch erobert werden mussten. Da gab Mose dem Machir, dem Sohn Manasses, Gilead, und der wohnte darin. Jaïr aber, der Sohn Manasses, ging hin und nahm ihre Dörfer ein und nannte sie die Dörfer Jaïrs. Und Nobach ging hin und nahm Kenat samt seinen Tochterstädten und nannte sie nach seinem Namen Nobach.

[5:11] Diese Personen hier aus den Stämmen Ruben und Gad haben sich also nicht nur ins gemachte Nest gesetzt. Sie haben zum Teil auch noch selbst kämpfen müssen und noch weitere Gebiete erobern müssen.

[5:24] Das zeigt uns, dass wir uns selbst einbringen müssen, auch wenn wir Ideen und Pläne haben und Gedanken haben und diese auch vorgetragen haben, dass wir auch dann immer noch selbst etwas zu tun haben in dem Werk Gottes, je nachdem, wo Gott uns dann hinführt.

[5:40] Dies sind die Wanderzüge der Kinder Israels, die unter Mose und Aaron nach ihren Heerscharen aus dem Land Ägypten gezogen sind. Und Mose schrieb ihren Auszug und ihre Tagesreisen auf Befehl des Herrn nieder. Folgendes sind ihre Aufbrüche nach ihren Orten. Mose hat sehr genau sozusagen Tagebuch geführt, wann Gott sie zum Aufbruch gerufen hat, wie lange er sie geführt hat, wo sie sich niedergelassen haben.

[6:04] Auch für uns ist es gut, wenn wir uns Gedanken darüber machen, wie Gott uns geführt hat, persönlich in unserem eigenen Glaubensleben als auch als ganze Gemeinde, dass wir manchmal zurückschauen und sehen, welche einzelnen Schritte, welche Wegstationen in unserem Leben wir mit Gott schon erlebt haben.

[6:22] Sie brachen auf von Ramses im ersten Monat, am 15. Tag des ersten Monats, am Tag nach dem Passah. Zogen die Kinder Israels aus durch hohe Hand vor den Augen aller Ägypter. Das war nämlich Gottes Hand. Es war eine Erlösung, die sie erleben würden, und das war ihnen auch 40 Jahre später noch sehr deutlich. Auch wir sollten uns immer daran erinnern, auch wenn es Jahrzehnte zurückliegt, egal wie viele Jahre, welche Macht Gott, welche Kraft Gott bei unserer Erlösung gezeigt hat. Während die Ägypter diejenigen begruben, welche der Herr unter ihnen geschlagen hatte, nämlich alle Erstgeborenen. Denn der Herr hatte an ihren Göttern Gericht geübt. Die Erlösung Israels war auch ein Strafgericht an einer falschen Religion der Ägypter. Wann immer Gott sich offenbart oder einen Menschen erlöst, ist es auch ein Strafgericht an einer falschen Religion, an den falschen Weltanschauungen, Ideologien dieser Welt. Und die Kinder Israels brachen auf von Ramses und lagerten sich in Sukkot. Und sie brachen auf von Sukkot und lagerten sich in Etam, das am Rand der Wüste liegt. Von Etam brachen sie auf und wandten sich nach Pi-Hahirot, das vormals Zephon liegt, und lagerten sich vor Migdol. Von Pi-Hahirot brachen sie auf und gingen mitten durch das Meer in die Wüste, die berühmte Geschichte, die wir aus 2. Mose 14 und 15 kennen, und reisten drei Tagesreisen weit in die Wüste Etam und lagerten sich bei Mara. Von Mara brachen sie auf und kamen nach Elim. Und in Elim waren zwölf Wasserquellen und 70 Palmen, und sie lagerten sich dort. Von Elim brachen sie auf und lagerten sich am Roten Meer. Vom Roten Meer brachen sie auf und lagerten sich in der Wüste Sin. Von der Wüste Sin brachen sie auf und lagerten sich in Dofka. Von dort brachen sie auf und lagerten sich in Alusch.

[8:01] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten danke sagen, dass wir zurückblicken können und sehen, wie du uns Stück für Stück geführt hast. Und Herr, lass, dass eine neue Inspiration für uns sei, dass wir uns einsetzen nicht nur für den Glauben unserer eigenen Familie und Verwandtschaft, sondern für dein ganzes Werk, für deine ganze Gemeinde. Lass uns sehen, wo wir benötigt werden, und lass uns mitkämpfen den guten Kampf des Glaubens. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[8:31] [Musik]


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