In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Christopher Kramp in 4. Mose 6:20-7:23 ein. Er beleuchtet die Bedeutung des Aaronitischen Segens und wie Jesus als Hohepriester unseren Namen auf uns legt. Weiterhin geht es um die Einweihung der Stiftshütte durch die Fürsten Israels, deren eigenständige Opfergaben für die Leviten ein Beispiel für proaktiven Dienst sind. Die detaillierten Opfergaben der Stämme Juda und Issachar unterstreichen die Hingabe im Dienst Gottes.
Gott auf (m)einer Seite: 4. Mose 6:20-7:23
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 4. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite" heute mit Seite 158. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir auch heute zu dir kommen können, dass wir etwas lernen dürfen über den Plan der Erlösung. Danke, dass Jesus für uns Schande und Schmach auf sich genommen hat, damit wir erlöst werden dürfen. Herr, wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu.
[1:06] Wir sind in 4. Mose 6 bei den Vorschriften für diejenigen, die ein Gelübde abgelegt haben, Nasiräer zu sein. In Vers 20 heißt es: "Und der Priester soll sie als Webopfer vor dem Herrn weben. Das ist als heilig für den Priester bestimmt, samt der Brust des Webopfers und dem Schenkel des Hebopfers. Danach darf der Nasiräer Wein trinken. Das ist das Gesetz für den Nasiräer, der ein Gelübde ablegt, oder das Opfer, das er dem Herrn für seine Weihe darbringen soll, außerdem, was seine Hand sonst aufbringen kann. Wie er es gelobt hat, so soll er handeln nach dem Gesetz seiner Weihe."
[1:45] Und der Herr redete zu Mose und sprach: "Rede zu Aaron und seinen Söhnen und sprich: So sollt ihr die Kinder Israels segnen, sprecht zu ihnen: Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden." Ihr könnt in Psalm 4 einen ganz ähnlichen Vers finden, wo gezeigt wird, dass das Angesicht Gottes über uns aufleuchtet, sodass wir Gutes in unserem Leben erfahren können. Gott möchte, dass wir gesegnet werden, und es ist der Priester, unser Hohepriester Jesus Christus, der unser Leben, der dein Leben und mein Leben über alle Maßen segnen möchte und uns Frieden schenken möchte, in unser Herz Frieden mit Gott. "Und so sollen sie meinen Namen auf die Kinder Israels legen, und ich will sie segnen." Wir lesen in Offenbarung 14, Vers 1, von 144.000, dass sie den Namen Gottes an der Stirn haben. Es ist sein Segen, der uns versiegelt, und deswegen lohnt es sich, über diesen priesterlichen Segen nachzudenken, Jesus als unseren Hohepriester anzunehmen, dass wir durch seine Dienste so gesegnet werden, dass Gottes Name auf uns gelegt werden kann.
[3:21] Und es geschah am Tag, als Mose die Errichtung der Wohnung vollendet und sie samt allen ihren Geräten gesalbt und geheiligt hatte, auch den Altar samt allen seinen Geräten, als er sie nun gesalbt und geheiligt hatte, da opferten die Fürsten Israels, die Häupter ihrer Vaterhäuser, jene Stammesfürsten, die der Musterung vorstanden – also die Musterung, die wir am Anfang des Buches, im ersten Kapitel, gesehen haben. Und sie brachten ihre Opfergaben vor den Herrn: sechs überdachte Wagen und zwölf Rinder, je einen Wagen von zwei Fürsten und je ein Rind von jedem. Die brachten sie vor der Wohnung dar. Und der Herr redete zu Mose und sprach: "Nimm sie von ihnen an. Sie sollen zur Verrichtung des Dienstes an der Stiftshütte verwendet werden und gib sie den Leviten, jedem entsprechend seinem Dienst." In den meisten Fällen sehen wir, dass Gott sagt, es soll so und so getan werden, das und das ist vorgeschrieben. Aber hier sehen wir eine Opfergabe, die offensichtlich die Fürsten sich ganz alleine ausgedacht haben, die mitgedacht haben, gesagt haben: "Wir könnten hier etwas beitragen, damit der Dienst der Leviten einfacher ist, dass sie eine Erleichterung haben in ihrem Dienst, indem wir etwas abgeben, etwas ihnen schenken, kann ihr Dienst besser gemacht werden." Gott freut sich über Menschen, die selbst mitdenken, die nicht einfach nur Dienst nach Vorschrift in der Gemeinde machen, sondern sich fragen, wie sie mit ihren Gaben und Fähigkeiten den Dienst auch von anderen in der Gemeinde erleichtern können und verbessern können. Und Mose nahm die Wagen und Rinder und gab sie den Leviten. Zwei Wagen und vier Rinder gab er den Söhnen Gersons entsprechend ihrem Dienst, und vier Wagen und acht Rinder gab er den Söhnen Meraris entsprechend ihrem Dienst unter der Aufsicht des Sohnes Aarons, des Priesters. Aber den Söhnen Kehats gab er nichts, weil sie den Dienst des Heiligtums auf sich hatten und auf ihren Schultern tragen mussten. Das ist ein interessantes Prinzip: Gott lässt sehr viel Erleichterung auch im Werk zu, und Technologie – damals waren halt Wagen und Rinder die Technologie, die man hatte – warum nicht alles selbst tragen zu müssen, ist hilfreich und wertvoll. Aber es gibt manche Dinge, so ganz besonders heilige Dinge, die können nicht einfach abgegeben werden, deren Last muss getragen werden, egal welche Technologie zur Verfügung steht. Und der Dienst Kehats hatte ja genau mit diesen Gegenständen des Heiligtums zu tun. Das war der heiligste Dienst von allen diesen Diensten.
[5:53] Und die Fürsten brachten das, was zur Einweihung des Altars dienen sollte, an dem Tag, als er gesalbt wurde. Und die Fürsten brachten ihre Opfergabe da vor dem Altar. Und der Herr aber sprach zu Mose: "Jeder Fürst soll an dem für ihn bestimmten Tag seine Opfergabe zur Einweihung des Altars anbringen." Der nun seine Opfergabe am ersten Tag darbrachte, war Nachschon, der Sohn Amminadabs, vom Stamm Juda. Wir haben gesehen, dass der Stamm Juda eine herausgehobene Stellung hat, und auch hier wird sie deutlich, indem der Fürst aus dem Stamm Juda als Erstes am ersten Tag opfern darf. Seine Opfergabe aber war eine silberne Schüssel, 130 Schekel schwer, ein silbernes Sprengbecken, 70 Schekel schwer, nach dem Schekel des Heiligtums, beide voll Feinmehl mit Öl gemengt als Speisopfer; eine goldene Schale, zehn Schekel schwer, voll Räucherwerk; ein Jungstier, ein Widder, ein einjähriges Lamm als Brandopfer; ein Ziegenbock als Sündopfer; und als Friedensopfer: zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige Lämmer. Das war die Opfergabe Nachschons, des Sohnes Amminadabs. Am zweiten Tag opferte Netanel, der Sohn Zuars, der Fürst von Issachar. Er brachte als seine Opfergabe dar: eine silberne Schüssel, 130 Schekel schwer, ein Sprengbecken, 70 Schekel schwer, nach dem Schekel des Heiligtums, beide voll Feinmehl mit Öl gemengt als Speisopfer; eine goldene Schale, zehn Schekel schwer, voll Räucherwerk; und einen Jungstier, einen Widder, ein einjähriges Lamm als Brandopfer; einen Ziegenbock als Sündopfer; und als Friedensopfer: zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke und fünf einjährige Lämmer. Das war die Opfergabe Netanels, des Sohnes Zuars.
[7:34] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, wir sind so sehr auf deinen Segen angewiesen, dass dein Name auf uns gelegt werden kann. Herr, segne uns, sodass wir versiegelt werden können. Das ist unser Gebet im Namen Jesu.
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