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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 5. Mose 10:10-11:10. Er spricht über Gottes erneuten Bund mit Israel, die Bedeutung einer Herzensbeschneidung und Gottes universelle Liebe, die keine Bevorzugung kennt. Kramp ermutigt dazu, Gottes mächtige Taten in der Geschichte und im eigenen Leben zu erkennen, um daraus Motivation für Gehorsam und eine tiefe Beziehung zu ihm zu schöpfen, fernab von eigener Anstrengung.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Seite 212. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du dein Gesetz auf unsere Herzenstafeln schreiben möchtest. Du sprichst deswegen auch heute durch dein Wort zu uns. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[0:55] Wir sind gerade in 5. Mose Kapitel 10. Gott erinnert durch Mose das Volk an die erneute Gabe der Zehn Gebote nach der Sünde vom Goldenen Kalb.

[1:12] In Vers 10 heißt es: "Ich aber stand auf dem Berg wie an den vorherigen Tagen, 40 Tage und 40 Nächte lang. Und er hörte mich auch diesmal, und der HERR wollte dich nicht verderben."

[1:26] "Der HERR aber sprach zu mir: 'Mach dich auf, geh hin, um vor dem Volk herzuziehen, damit sie hineinkommen und das Land in Besitz nehmen, von dem ich ihren Vätern geschworen habe, dass ich es ihnen geben werde.'"

[1:39] Wenn Gott uns vergeben hat oder den Bund erneuert, dann bleibt seine Botschaft und sein Ziel für uns ein und dasselbe.

[1:49] Und nun, Israel, was fordert der HERR, dein Gott, von dir, als nur dass du den HERRN, deinen Gott, fürchtest, dass du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebst und dem HERRN, deinem Gott, dienst mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, indem du die Gebote des HERRN, seine Satzungen und seine Rechte hältst, die ich dir heute gebiete, zum Besten für dich selbst?

[2:11] Wenn Gott darüber spricht, was er von uns fordert, dann sagt er nicht, dass es eine lange und schwierige Liste ist. Er sagt: "Was ist es eigentlich außer..." Und er gibt uns diesen deutlichen Eindruck, auch wenn wir manchmal das anders sehen wollen, dass das, was er von uns fordert, absolut nicht schwer ist, nicht eine Tyrannei. Im Gegenteil, das ist für uns zum allerbesten. Das, was Gott von uns möchte, ist das, was für mich und für dich sowieso in unserem Zustand das Aller-, Aller-, Beste überhaupt nur ist.

[2:44] Er wünscht sich, dass wir ihn fürchten. Er wünscht sich, dass wir mit ihm durch den Alltag gehen, dass wir in allem, was wir tun, ihn von ganzem Herzen lieben.

[2:56] "Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel und die Erde und alles, was in ihr ist, gehört dem HERRN, deinem Gott. Dennoch hat der HERR allein deinen Vätern sein Herz zugewandt, dass er sie liebt, und er hat ihren Samen nach ihnen aus allen Völkern erwählt, nämlich wie es heute der Fall ist."

[3:14] Es ist etwas Besonderes, dass wir die Erlösung erleben dürfen. So beschneidet nun die Vorhaut eures Herzens und seid nicht mehr halsstarrig!

[3:23] Es reicht nicht für die Israeliten, äußerlich beschnitten zu sein. Es reicht nicht, einfach äußerlich bestimmte religiöse Formeln einzuhalten. Gott wünscht sich, dass unser Herz beschnitten ist.

[3:37] Wir haben ja im Zusammenhang mit 1. Mose 17 vor etlichen Monaten schon über diese Herzensbeschneidung gesprochen, dass er sich wünscht, dass unsere Gedanken ihm unterworfen sind.

[3:49] "Denn der HERR, euer Gott, er ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große, mächtige und furchtgebietende Gott, der die Person nicht ansieht und kein Bestechungsgeschenk annimmt, der der Waise und der Witwe Recht schafft und den Fremdling liebt und dass er ihm Speise und Kleidung gibt."

[4:05] Gerade die Verse vorher, in denen Gott gesagt hat, dass er die Väter geliebt hat und dass etwas Besonderes ist, diese Erlösung, sollten unter keinen Umständen dazu führen, dass Israeliten sich irgendwie als etwas Besonderes fühlen und auf andere herabblicken. Nein, Gott hatte die Väter ja erwählt, damit sie ein Licht sind für alle Völker. Und die Besonderheit der Erlösung sollte nicht dazu führen, dass man sich abschottet oder elitär denkt, sondern dass man ein Licht für alle anderen ist.

[4:31] Denn Gott liebt alle Menschen gleich, behandelt niemand besser als den anderen. Er liebt den Fremden genauso wie den Israeliten. Auch wir sollten den Ausländer lieben, so wie Gott ihn liebt. Und auch ihr solltet den Fremdling lieben, denn ihr seid ebenfalls Fremdlinge gewesen im Land Ägypten.

[4:50] "Du sollst den HERRN, deinen Gott, fürchten, ihm sollst du dienen, ihm sollst du anhängen und bei seinem Namen schwören."

[4:57] Hier haben wir eine ähnliche Idee wie in 1. Mose 2, dass ein Mann Vater und Mutter verlassen hat und seiner Frau anhängen wird, einen engen, intimen, ganz persönlichen Bund eingehen wird. So etwas wünscht sich Gott mit uns auf einer geistlichen Ebene.

[5:10] "Er ist dein Ruhm und er ist ein Gott, der bei dir diese großen und furchtgebietenden Dinge getan hat, die deine Augen gesehen haben." Ich darf heute sagen: Gott ist mein Gott, ist mein Ruhm. Kannst du das heute persönlich auch für dich sagen?

[5:24] "Deine Väter zogen nach Ägypten hinab mit 70 Seelen, aber nun hat sich der HERR, dein Gott, so zahlreich gemacht wie die Sterne am Himmel."

[5:30] Wenn du zurückblickst in dein Leben, siehst du, wie sehr Gott dich gesegnet hat. Du sollst nur den HERRN, deinen Gott, lieben und seine Ordnungen, seine Satzungen, seine Rechtsbestimmungen und Gebote halten allezeit.

[5:42] "Ihr sollt heute erkennen – denn nicht mit euren Kindern rede ich, die es nicht kennen und nicht gesehen haben – ihr sollt die Zucht des HERRN, eures Gottes, erkennen, seine Majestät und seine starke Hand, seinen ausgestreckten Arm."

[5:51] Wir müssen verstehen, dass und wie Gott mich und dich in unserem persönlichen Leben erzieht, und seine Werke zeigen, und seine Zeichen und Werke, die er mitten in Ägypten an dem Pharao getan hat, an dem König Ägyptens und an seinem ganzen Land.

[6:06] "Und was er getan hat an der Heeresmacht Ägyptens, an ihren Rossen und Wagen, da er die Wasser des Schilfmeeres über sie hin fluten ließ, als sie euch nachjagten, und wie der HERR sie ausrottete bis zu diesem Tag. Und was er in der Wüste an euch getan hat, bis ihr an diesen Ort gekommen seid."

[6:24] "Auch was er an Datan und Abiram getan hat, den Söhnen Eliabs, des Sohnes Rubens, wie die Erde ihren Mund auftat und sie verschlang samt ihren Familien und Zelten und ihrem ganzen Anhang inmitten von ganz Israel. Ja, eure Augen haben all die großen Werke des HERRN gesehen, die er getan hat."

[6:42] "Darum sollt ihr das ganze Gebot bewahren, das ich euch heute gebiete, damit ihr stark werdet und hineinkommt und das Land einnehmt, in das ihr hinüberzieht, um es in Besitz zu nehmen."

[6:54] Gerade weil wir in unserem Leben so viele Erfahrungen mit Gott gemacht haben, weil wir seine Macht und Stärke gesehen haben, wir gesehen haben, wie er in unserem persönlichen Leben eingegriffen hat, deswegen sollten wir ihm gehorsam sein, seine Gebote halten.

[7:07] "Und damit ihr lange lebt in dem Land, von dem der HERR euren Vätern geschworen hat, dass er es ihnen und ihrem Samen geben werde, ein Land, in dem Milch und Honig fließt."

[7:17] "Denn das Land, in das du kommst, um es in Besitz zu nehmen, ist nicht wie das Land Ägypten, von dem ihr ausgezogen seid, wo du deinen Samen gesät hast und das du mit einem Fuß bewässert hast wie einen Gemüsegarten."

[7:28] Am Nil konnte man mit Fußpumpen durch eigene Kraft das Wasser aufs Feld bringen. Aber bei der Erlösung geht es nicht um unsere eigene Kraft. Bei der Erlösung geht es um die großen und mächtigen Taten Gottes in meinem und in deinem Leben.

[7:41] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir uns daran erinnern dürfen, was du alles Großes und Gewaltiges in unserem Leben getan hast. Ich darf persönlich dafür danken, was du alles in meinem Leben getan hast, und ich glaube, jeder, der heute zuhört und zuschaut, darf das Gleiche sagen. Du bist ein großer Gott, und deswegen möchten wir mit dir gehen, demütig vor dir wandeln und dich lieben von ganzem Herzen und von ganzer Seele. Amen.


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