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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt zu 5. Mose 1:15-37 beleuchtet Christopher Kramp die Bedeutung von Führung, Gerechtigkeit und Glauben auf dem Weg ins Gelobte Land. Er zeigt auf, wie das Murren und der Unglaube der Israeliten sie daran hinderten, Gottes Verheißungen in Anspruch zu nehmen. Die Botschaft ermutigt dazu, Gott völlig zu vertrauen, um geistliche Siege zu erlangen und seine Liebe als treibende Kraft im Leben zu erkennen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute wird Seite 199. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:40] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr für dein Wort. Aber ohne deine Auslegung, ohne den Heiligen Geist, können wir es nicht richtig verstehen. Und Herr, so möchten wir dich bitten, dass du uns dein Wort erklärst, so wie du es gemeint hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[0:58] Wir sind in 5. Mose Kapitel 1. Mose hat vorgeschlagen, dass einige weise und verständige Männer gesucht und gefunden werden, die ihnen dabei unterstützen, das Volk Gottes zu führen. Wir lesen ab Vers 15.

[1:13] Dann nahm ich die Häupter eurer Stämme, weise und erfahrene Männer, und setzte sie zu Oberhäuptern über euch, zu Obersten über Tausend und zu Obersten über Hundert und zu Obersten über Fünfzig und zu Obersten über Zehn und als Vorsteher für eure Stämme.

[1:29] Gottes Volk braucht Struktur und Organisation, wenn es das gelobte Land jemals erreichen möchte.

[1:35] Und ich gebot den Richtern zu jener Zeit und sprach: Hört eure Brüder an und richtet Recht zwischen einem Mann und seinem Bruder oder dem Fremden bei ihm.

[1:44] Es sollte keine Vorurteile geben, auch nicht gegenüber Ausländern. Im Gericht soll es kein Ansehen der Person geben, sondern ihr sollt den Geringen anhören wie den Großen und euch von niemand scheuen, denn das Gericht steht bei Gott.

[1:58] Die Sache aber, die zu schwer für euch ist, die tragt an mich heran, dass ich sie höre.

[2:03] Man muss wissen, wo die eigenen Grenzen sind und was man vielleicht nicht mehr mit der eigenen Kompetenz bewältigen kann. Das ist keine Schande zuzugeben, wenn man etwas nicht weiß oder nicht kann, dann an jemanden weiter verweist, der besser helfen kann.

[2:20] So gebot ich euch zu jener Zeit alles, was ihr tun solltet.

[2:24] Wir zogen weg vom Horeb und wanderten durch jene große und schreckliche Wüste, die ihr gesehen habt, auf dem Weg zum Bergland der Amoriter, wie es uns der Herr, unser Gott, geboten hatte, und wir kamen bis Kadesch-Barnea.

[2:37] Es waren nur noch elf Tage, nur elf Tage Reise durch diese große und schreckliche Wüste.

[2:44] Wir lesen in 4. Mose und haben es ja gelesen, dass in dieser Zeit die Israeliten enorm viel gemurrt und geklagt haben. Aber Gott hat sie immer weiter geführt, trotz ihrer Beschwerden.

[2:55] Da sprach ich zu euch: Ihr seid zum Bergland der Amoriter gekommen, das uns der Herr, unser Gott, geben will.

[3:01] Siehe, der Herr, dein Gott, hat dir das Land gegeben, das vor dir liegt. Ziehe hinauf, nimm es in Besitz, so wie es der Herr, der Gott deiner Väter, dir verheißen hat. Fürchte dich nicht und sei nicht verzagt.

[3:11] Gott schenkt den Sieg. Er möchte das Land geben, aber die Israeliten mussten selbst hineingehen. Sie mussten vorwärts gehen. Der Sieg fiel nicht in den Schoß. Er war ein Geschenk, aber sie mussten den Anspruch nehmen.

[3:24] So ist es auch mit jedem geistlichen Sieg, den Gott uns schenken möchte. Gemäß den Verheißungen, die er unseren Vätern gegeben hat, möchte er uns den Sieg schenken über jede Sünde, über jede schlechte Gewohnheit, über alles Schlechte in unserem Leben. Dieser Sieg ist geschenkt, aber wir müssen ihn auch in Anspruch nehmen. Wir müssen vorwärts gehen im Glauben.

[3:49] Er kannte alle Herzen und sprach: Lasst uns Männer vor uns her senden, die für uns das Land erkunden und uns Bericht bringen über den Weg, den wir ziehen, und die Städte, in die wir kommen sollen.

[4:01] Gott selbst hätte das Land ausgekundschaftet. Er ist selbst vorangegangen, aber sie vertrauten nicht völlig dem, was Gott ihnen versprochen hatte, sondern wollten noch einmal menschlich abchecken, ob auch wirklich alles klar geht.

[4:14] Und die Sache war gut in meinen Augen, und ich nahm von euch zwölf Männer, aus jedem Stamm einen Mann. Wir wandten uns und zogen ins Bergland hinauf, und sie kamen bis in das Tal Eschkol und kundschafteten es aus. Und sie nahmen von den Früchten des Landes mit sich und brachten sie herab zu uns, und sie berichteten uns und sprachen: Das Land ist gut, das der Herr, unser Gott, uns geben will.

[4:38] Aber ihr wolltet nicht hinaufziehen, sondern lehntet euch auf gegen den Befehl des Herrn, eures Gottes.

[4:47] Hier, direkt an der Grenze zum gelobten Land, geht es nicht weiter, weil das Volk rebelliert. Sie wollen nicht. Es ist eine Entscheidung ihres Willens.

[4:55] Und ihr murrtet in euren Zelten und spracht: Weil der Herr uns hasste, hat er uns aus dem Land Ägypten geführt, um uns in die Hand der Amoriter zu geben, um uns zu vertilgen.

[5:03] Sie hatten die ganze Wanderung seit dem Horeb gemurrt und geklagt, und jetzt klagen sie schon wieder. Und sie haben diese eine wichtigste, fundamentalste, einfachste Lektion nicht gelernt, dass Gott die Liebe ist und das Beste für sie will. Und sie denken, dass Gott Schlechtes für sie möchte. Sie denken, dass Gott sie hasst.

[5:22] Wohin sollen wir ziehen? Unsere Brüder haben unser Herz verzagt gemacht, indem sie sagten: Das Volk ist größer und höher gewachsen als wir. Die Städte sind groß und es hat Mauern bis zum Himmel befestigt. Dazu haben wir die Söhne Enaks dort gesehen.

[5:35] Wenn wir die Probleme groß malen, wenn wir den Eindruck erwecken, als ob man Sünden nicht überwinden kann, dann führen wir dazu, dass das Volk, dass die Gläubigen verzagt werden, dass sie anfangen zu murren, dass sie ein falsches Bild von Gott bekommen.

[5:47] Gott hat versprochen, dass er uns den Sieg schenken möchte, und Gott hat versprochen, dass es einfach sein wird, wenn wir ihm vertrauen, weil er den Sieg uns geben möchte.

[5:56] Ich aber sprach: Entsetzt euch nicht und fürchtet euch nicht vor ihnen!

[6:01] Denn der Herr, euer Gott, zieht vor euch her und wird für euch kämpfen, ganz so, wie er es für euch in Ägypten getan hat vor euren Augen.

[6:09] Wenn wir uns daran erinnern, was Gott schon alles für uns erlösend getan hat, dann dürfen wir wissen, dass er auch für uns sein wird in den Kämpfen, die vor uns liegen.

[6:16] Und in der Wüste, wo du gesehen hast, wie der Herr, dein Gott, dich getragen hat, wie ein Mann seinen Sohn trägt, auf dem ganzen Weg, den wir zurückgelegt habt, bis ihr an diesen Ort gekommen seid.

[6:24] Gott ist doch unser Vater, und er führt uns auf dem Weg. Er führt uns auch dann, wenn wir unzufrieden sind und unzufrieden gewesen sind. Er hat uns bis an diesen Punkt geführt.

[6:40] Aber in dieser Sache wolltet ihr dem Herrn, eurem Gott, nicht glauben. Nur durch Glauben können wir Gott wohlgefallen. Nur durch Glauben können wir gerecht sein. Nur durch Glauben können wir die Welt überwinden. Wenn wir Gott nicht glauben, kann er uns den Sieg nicht schenken.

[6:52] Unglaube ist es, der uns bis zum heutigen Tag auf dieser Erde zurückgehalten hat, aus dem gelobten Land, aus dem Himmel, bisher ausgeschlossen hat.

[7:03] Der doch vorherging auf dem Weg, um euch die Lagerstätten auszusuchen, bei Nacht im Feuer, damit ihr den Weg sehen konntet, auf dem ihr gehen solltet, und bei Tag in einer Wolke.

[7:11] Lasst uns uns immer daran erinnern, was Gott schon alles für uns getan hat, und dass es uns niemals zu dem Punkt kommen, dass wir nicht glauben, dass Gott uns auch weiterführen möchte.

[7:24] Als er das Geschrei eurer Worte hörte, da wurde er zornig und schwor und sprach: Keiner von den Männern dieser bösen Generation soll das gute Land sehen, das ich euren Vätern zu geben geschworen habe.

[7:36] Er hatte sie bis an die Grenze gebracht, aber ohne Glauben daran, dass Gott die Liebe ist, konnte er sie nicht hineinführen. Wenn wir Gott das nicht glauben, wird er uns nicht in das gelobte Land bringen können, sondern dann noch einmal auf eine weitere Generation warten, die ihm diese Sache glauben kann, dass er die Liebe ist und er das Beste für uns möchte und uns den Sieg schenken wird.

[8:01] Nur Kaleb, der Sohn Jefunnes, er soll es sehen, und ihm und seinen Kindern will ich das Land geben, das er betreten hat, weil er dem Herrn völlig nachgefolgt ist.

[8:11] Gott sucht nach Menschen, die ihm völlig nachfolgen.

[8:17] Auch über mich wurde der Herr zornig um euren willen und sprach: Auch du sollst nicht hineinkommen.

[8:22] Lasst uns gemeinsam beten: Lieber Vater im Himmel, bitte vergib uns, dass wir so oft murren und klagen, dass wir oft unzufrieden sind mit der Art und Weise, wie du uns führst.

[8:35] Gib auch, dass wir verstehen, dass deine Führung immer zu unserem Besten ist, auch wenn wir es nicht begreifen, dass wir darauf vertrauen, dass du die Liebe bist, das Beste für uns willst. Herr, vergib mir und jedem Einzelnen, der jetzt zuhört und zuschaut, dass wir deiner Liebe nicht so vertrauen, wie wir es eigentlich tun könnten.

[8:54] Gib uns diesen Glauben, der dazu führt, dass wir darauf vertrauen, dass du uns führst und uns den Sieg schenkst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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