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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt beleuchtet Christopher Kramp die Kapitel 12 und 13 des 5. Buches Mose. Er spricht über das biblische Verbot des Blutgenusses und die Wichtigkeit, Gottes Geboten treu zu bleiben, um Segen zu empfangen. Ein zentrales Thema ist die Warnung vor der Nachahmung heidnischer Praktiken und der Umgang mit falschen Propheten oder Verführern, selbst wenn es sich um nahestehende Personen handelt. Die Botschaft betont die unbedingte Treue zu Gottes Wort und die Notwendigkeit, die Wahrheit über persönliche Beziehungen zu stellen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf einer Seite", heute mit Seite 215. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, du möchtest deinen Namen auf unser Herz setzen, auf unser Denken, weil du dort wohnen möchtest. Und wir möchten heute unsere Herzenstür aufmachen, dass du hineinkommst, dass du durch deinen Heiligen Geist uns erfüllst und uns Wahrheit offenbarst auf dem, was wir sehen. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.

[1:04] Wir sind in 5. Mose Kapitel 12. Es geht darum, dass Mose dem Volk beschreibt, dass, wenn sie im Land Kanaan sind, sie zu bestimmten Zeiten das Heiligtum aufsuchen sollen, einen bestimmten Ort. Aber zum Fleischessen noch durchaus zu Hause bleiben dürfen. Wir lesen den Vers 23: „Nur daran halte fest, dass du nicht das Blut isst; denn das Blut ist das Leben, und du sollst das Leben nicht mit dem Fleisch essen. So sollst du es auch nicht essen, sondern auf die Erde sollst du es gießen wie Wasser. Du sollst es nicht essen, damit es dir und deinen Kindern nach dir gut geht, weil du tust, was in den Augen des Herrn recht ist.“

[1:48] Dieses Verbot, Blut im Essen zu sich zu nehmen, gilt auch ganz eindeutig und explizit für neutestamentliche Christen. Im Neuen Testament, im Apostelkonzil, wird dieses Gebot explizit, buchstäblich, wörtlich wiederholt und bestätigt. „Nur deine heiligen Gaben und deine Gelübdeopfer, die du hast, solltest du nehmen und an den Ort bringen, den der Herr wählen wird. Und du sollst deine Brandopfer, das Fleisch und das Blut, auf dem Altar des Herrn, deines Gottes, darbringen. Das Blut deiner Schlachtopfer soll an den Altar des Herrn, deines Gottes, gegossen werden, das Fleisch aber darfst du essen. Bewahre und befolge alle diese Worte, die ich dir gebiete, damit es dir und deinen Kindern nach dir gut geht, lediglich weil du tust, was in den Augen des Herrn, deines Gottes, recht und wohlgefällig ist.“ Wenn wir fragen, was Gott gefällt, dann wird unser Leben besser, dann wird es uns gut gehen, und zwar nicht nur kurzzeitig, sondern ewiglich.

[2:43] Bis hier steht: „Wenn der Herr, dein Gott, die Heidenvölker vor dir her ausrottet, da wo du hinkommst, um sie aus ihrem Besitz zu vertreiben, und wenn du sie aus ihrem Besitz vertrieben hast und in ihrem Land wohnst, so hüte dich, dass du dich nicht verführen lässt, sie nachzuahmen, nachdem sie doch vor dem Herrn vertilgt worden sind, und dass du nicht nach ihren Göttern fragst und sagst: Wie dienten diese Heiden ihren Göttern? Ich will das ebenso tun.“

[3:12] Auch wir sollten nicht einem besiegten Feind, dem Satan, versuchen nachzutun. Wir sollten nicht versuchen, ihn und seine Werke zu imitieren, denn er ist schon besiegt, und wir sollten uns nicht von Gott abwenden. „Du sollst dem Herrn, deinem Gott, nicht auf diese Weise dienen; denn alles, was ein Gräuel ist für den Herrn, was er hasst, haben sie für ihre Götter getan, ja, sogar ihre Söhne und ihre Töchter haben sie für ihre Götter im Feuer verbrannt.“ Der kanaanäische Götterdienststil war ein Gräuel. Kinder sind dabei ums Leben gekommen, und Gott sagt: „Ihr sollt ihren Stil, ihre Art und Weise, Götzen zu feiern, nicht einmal imitieren. Das ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr bewahren, um es zu tun. Du sollst nicht zu ihm hinzufügen und nichts von ihm wegnehmen.“ Einen ganz ähnlichen Gedanken findet ihr auch in Offenbarung Kapitel 22. So wünscht sich Gott, dass wir bei seinem ganzen Wort bleiben, dass wir keine eigenen Interpretationen hinzufügen, aber auch nichts aus seinem Wort hinwegnehmen.

[4:11] „Wenn in deiner Mitte ein Prophet oder Träumer aufstehen wird und dir ein Zeichen und Wunder angibt, und das Zeichen und Wunder trifft ein, von dem er zu dir geredet hat, und er spricht nun: Lasst uns anderen Göttern nachfolgen, die du nicht gekannt hast, und lasst uns ihnen dienen, so sollst du den Worten eines solchen Propheten oder eines solchen Träumers nicht gehorchen; denn der Herr, euer Gott, prüft euch, um zu erfahren, ob ihr den Herrn, euren Gott, wirklich von ganzem Herzen und von ganzer Seele liebt.“ Irrelehren, irre Lehrer und falsche Propheten werden von Gott zugelassen, damit sichtbar wird, wer wirklich Gott von ganzem Herzen liebt und bei seinem Wort bleiben möchte. „Dem Herrn, eurem Gott, sollt ihr nachfolgen und ihn fürchten und seine Gebote halten und seiner Stimme gehorchen und ihm dienen und ihm anhängen. Ein solcher Prophet aber oder ein solcher Träumer soll getötet werden, weil er Abfall gelehrt hat von dem Herrn, eurem Gott, der dich aus dem Land Ägypten geführt hat und dich aus dem Haus der Knechtschaft erlöst hat. Er hat dich abbringen wollen von dem Weg, auf dem zu gehen der Herr, dein Gott, dir geboten hat. So sollst du das Böse aus deiner Mitte ausrotten.“ Falsche Propheten sollen nicht geduldet werden im Volk Gottes.

[5:27] „Wenn dich dein Bruder, der Sohn deiner Mutter, oder dein Sohn oder deine Tochter, oder die Ehefrau deines Freundes, der dir so lieb ist wie deine Seele, heimlich anstiftet und sagt: Lasst uns hingehen und anderen Göttern dienen, die wir nicht gekannt hast, weder du noch deine Väter, von den Göttern der Völker, die um euch her sind, sie seien nah bei dir oder fern von dir, von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde, so sollst du nicht einwilligen und nicht auf ihn hören. Du sollst ihn nicht verschonen, sollst kein Mitleid mit ihm haben noch ihn verbergen, sondern du sollst ihn unbedingt umbringen. Deine Hand soll als erste an ihm sein, um ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volkes. Man soll ihn zu Tode steinigen. Er hat versucht, dich abzubringen von dem Herrn, deinem Gott, der dich aus dem Land Ägypten geführt hat, aus dem Haus der Knechtschaft.“ Wenn Menschen in der Gemeinde Dinge sagen und lehren, die dazu führen, dass andere ihr ewiges Leben verlieren würden, dürfen wir sie nicht decken und das gutheißen, nur weil sie unsere Freunde oder Verwandten sind. Wir müssen zur Wahrheit stehen, koste es, was es wolle.

[6:36] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, bitte hilf uns, dass wir bei deinem Wort bleiben und dass wir solch eine Liebe zu dir haben, dass wir Wahrheit von Irrtum erkennen können, weil wir in unserem Herzen es uns wirklich wünschen, dir zu folgen und niemandem sonst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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