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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 5. Mose 16:11-17:7. Er erklärt die Bedeutung der drei jährlichen Feste Israels – Wochenfest, Laubhüttenfest und Passah – als Anlässe zur Freude und Dankbarkeit, die auf Gottes Erlösung hinweisen und prophetisch in Jerusalem erfüllt wurden. Zudem wird die Wichtigkeit gerechter Rechtsprechung, die Ablehnung von Götzendienst und die Notwendigkeit sorgfältiger Beweisführung bei schweren Vergehen thematisiert.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:31] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 219. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir uns jeden Tag neu daran erinnern dürfen, was du alles für uns getan hast. Wir möchten dich bitten, dass du auch heute durch dein Wort zu uns sprichst und durch deinen Geist uns tröstest, tröstest und stärkst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:00] Wir sind in 5. Mose 16. Es geht um die drei Feste, an denen die Israeliten zum Heiligtum reisen sollten, um dort das Fest zu feiern. Es geht gerade um das Fest der Wochen, das später im Neuen Testament auch Pfingsten genannt wird. Vers 11: "Und du sollst fröhlich sein vor dem Herrn, deinem Gott, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Knecht und deine Magd und der Levi, der in deinen Toren ist, und der Fremdling und die Waise und die Witwe, die in deiner Mitte sind, an dem Ort, den der Herr, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen."

[1:37] Die Feste des Herrn und insbesondere dieses Fest der Wochen sollte ein fröhliches Ereignis sein, ein Fest der Freude für alle. "Und bedenke, dass du ein Knecht in Ägypten gewesen bist, und du sollst diese Satzung bewahren und tun." Die Feste, die die Israeliten halten sollten, die mit ihren Opfern immer wieder auf den kommenden Erlösungsplan hinwiesen, sollten sie immer auch daran erinnern, dass sie ohne Gott Sklaven gewesen waren. Bevor er sie befreit hatte, waren sie Sklaven in Ägypten gewesen. Und es ist auch wichtig, dass wir uns immer wieder bewusst machen, dass ohne Gott und ohne seine Erlösung, ohne das Werk des Erlösungsplans, den Gott sich ausgedacht hat, wir in der Sünde sein würden. Wir dürfen das nicht vergessen, um zu sehen, wie gnädig und gütig Gott in unserem Leben ist.

[2:32] "Das Fest der Laubhütte sollst du sieben Tage lang halten, wenn du den Ertrag in der Tenne und deiner Kelter eingesammelt hast. Und du sollst an deinem Fest fröhlich sein, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Knecht und deine Magd und der Levi und der Fremdling und die Waise und die Witwe, die in deinen Toren sind." Der gläubige Israelit sollte also auch andere mitnehmen an den Ort des Heiligtums, gemeinsam feiern. "Sieben Tage lang sollst du dem Herrn, deinem Gott, das Fest feiern an dem Ort, den der Herr wählen wird. Denn der Herr, dein Gott, will dich segnen im ganzen Ertrag der Ernte und in jedem Werk deiner Hände. Darum sollst du von Herzen fröhlich sein." Gott wünscht sich nicht eine aufgesetzte Fröhlichkeit, die einfach nur Pflichterfüllung ist, sondern er wünscht sich, dass wir wirklich von Herzen dankbar sind, dass Gott uns geistlich und auch materiell segnet. Das in dem Fall die Ernte reichlich ausgefallen ist.

[3:29] "Dreimal im Jahr soll alles männliche Volk bei dir vor dem Herrn, deinem Gott, erscheinen an dem Ort, den er erwählen wird: am Fest der ungesäuerten Brote, also am Fest, das mit dem Passah zusammenhängt, am Fest der Wochen und am Fest der Laubhütte. Aber niemand soll mit leeren Händen vor dem Herrn erscheinen, sondern jeder mit dem, was er geben kann, je nach dem Segen, den der Herr, dein Gott, dir gegeben hat." Drei Feste sollten unbedingt an dem Ort des Heiligtums gefeiert werden. Und das war in späteren Jahrhunderten, seit dem Bau des Tempels unter Salomo, Jerusalem gewesen. Jahrhundertelang sollten Israeliten dreimal im Jahr buchstäblich in Jerusalem sein für das Passah und Fest der ungesäuerten Brote, für das Wochenfest und für das Laubhüttenfest.

[4:24] Interessant ist, dass auch die Typologie in der Erfüllung dieser prophetischen Feste, diese drei Feste mit dem realen Jerusalem in Verbindung stehen, nämlich die Kreuzigung und Auferstehung Jesu, auch das Pfingstfest. Beides fand schließlich in Jerusalem statt. Und auch das Laubhüttenfest, das buchstäblich im neuen Jerusalem stattfinden wird. Interessanterweise ist der große Versöhnungstag, der vielleicht in gewisser Weise der Höhepunkt dieser ganzen Festzeit, war nicht hier mit aufgeführt. Er musste nicht buchstäblich im buchstäblichen Jerusalem gefeiert werden.

[5:04] "Du sollst dir Richter und Vorsteher einsetzen in allen deinen Toren, aller deiner Städte, die der Herr, dein Gott, dir gibt, in allen deinen Stämmen, damit sie das Volk richten mit gerechtem Gericht. Du sollst das Recht nicht beugen, sollst auch die Person nicht ansehen und kein Bestechungsgeschenk annehmen, denn das Bestechungsgeschenk verblendet die Augen der Weisen und verdreht die Worte der Gerechten. Der Gerechtigkeit, der Gerechtigkeit, jage nach, damit du lebst und das Land besitzt, was der Herr, dein Gott, dir geben will."

[5:35] Ganz egal, ob wir juristisch aktiv sind oder nicht, wir alle sollten uns wirklich von Herzen nach echter Gerechtigkeit sehnen und dafür einsetzen, dass nicht Menschen Vorteile erlangen, nur weil sie besondere Beziehungen haben. Wir sollten für echte Gleichheit aller Personen einstehen und dafür, dass jedem sein Recht auch zukommt.

[5:54] "Du sollst dir kein Aschera-Standbild von irgendwelchem Holz aufstellen neben dem Altar des Herrn, deines Gottes, den du dir machen wirst. Du sollst dir auch keine Gedenksäule aufrichten, die der Herr, dein Gott, hasst. Du sollst dem Herrn, deinem Gott, kein Rind und kein Schaf opfern, das einen Fehler oder sonst etwas Schlimmes an sich hat, denn das wäre dem Herrn, deinem Gott, ein Gräuel ist." Das Opfer sollte ja ein Hinweis sein auf den kommenden sündlosen Messias, auf Jesus.

[6:21] "Wenn in deiner Mitte, in einem deiner Tore, die der Herr, dein Gott, dir gibt, ein Mann oder eine Frau gefunden wird, die tut, was vor den Augen des Herrn böse ist, so dass sie seinen Bund übertreten und hingehen und anderen Göttern dienen und sie anbeten, das sei die Sonne oder den Mond und das gesamte Heer des Himmels, was ich nicht geboten habe. Und es wird dir gesagt, und du hörst es, so sollst du gründlich nachforschen. Und siehe, wenn es wahr ist und die Sache feststeht, dass ein solcher Gräuel begangen wurde, so sollst du jenen Mann oder jene Frau, die diese böse Sache getan haben, zu deinen Toren hinausführen, den Mann oder die Frau, und sollst sie zu Tode steinigen."

[6:58] Es sollte eine gründliche Nachforschung stattfinden. Es sollte tatsächlich wahr sein. Niemand sollte nur auf Hörensagen verurteilt werden. "Wer des Todes schuldig ist, soll auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin getötet werden, aber auf die Aussage eines einzigen Zeugen hin soll er nicht getötet werden." Wie viel weniger sollten wir auf die Aussage eines Zeugen, aufgrund von Hörensagen, einen Menschen verurteilen, weil er angeblich das oder jenes getan hat. Wir sollten sehr gründlich sein in diesen Dingen. "Die Hand der Zeugen soll sich als Erste erheben, um ihn zu töten, danach die Hand des ganzen Volkes. So sollst du das Böse aus deiner Mitte ausrotten."

[7:43] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich bitten, dass das, was wir in unserem Leben dir geben, was wir sozusagen als geistliches Opfer darbringen, dass das wirklich auch Jesus reflektiert, dass die Menschen in dem, was wir tun und wie wir dir dienen, etwas über Jesus, den makellosen Jesus, verstehen und erkennen können. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[8:23] [Musik]


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