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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 5. Mose 17:8-18:8. Er erklärt die biblischen Anweisungen für die Rechtsprechung und die Einsetzung eines Königs, wobei er Gottes Weitsicht hervorhebt, selbst für Entwicklungen, die nicht seinem Idealplan entsprachen. Der Sprecher betont die Bedeutung der Treue zum Wort Gottes für alle Autoritätsträger und die Versorgung der Leviten. Die Botschaft unterstreicht, wie Gottes präzises Wort auch heute noch auf unsere Lebenssituationen zutrifft.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Seite 220. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:36] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du auch an dem heutigen Tag zu uns sprechen möchtest. Herr, wir möchten dich bitten, dass wir auf deine Stimme gründlich hören und dass wir auch gründlich mit dem umgehen, was andere Menschen uns über andere sagen, dass wir lernen, nicht vorschnell Menschen zu verurteilen, sondern uns ein gründliches Bild zu machen.

[1:00] Herr, hilf uns, dass, wenn wir über dich nachdenken und dein Wort jetzt lesen, dass es uns auch hilft, gerecht mit anderen Menschen umzugehen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:15] Wir sind in 5. Mose Kapitel 17, und es ging zuletzt um das Verbot des heidnischen Götzendienstes und entsprechende Regelungen, die getroffen worden sind, wenn es entsprechende Anschuldigungen gab.

[1:28] Wir lesen weiter in Vers 8: "Wenn es dir zu schwer wird, ein Urteil zu fällen in Sachen eines Mordes oder eines Streites oder einer Körperverletzung, bei irgendeiner Streitsache, die innerhalb der Tore vorkommt, dann mache dich auf und geh hinauf an den Ort, den der Herr, dein Gott, erwählen wird." Es ist wichtig, dass wir auch unsere Grenzen kennen, dass wir wissen, was wir nicht mehr alleine bewerkstelligen können.

[1:54] "Und du sollst zu den Priestern, den Leviten und zu den Richtern kommen, der zu jener Zeit im Amt sein wird, und fragen. Sie sollen dir das Urteil sprechen."

[2:05] "Dabei sollst du nach dem Urteilsspruch handeln, den sie dir von jenem Ort aus verkündigen, den der Herr erwählen wird. Und du sollst darauf achten, dass du tust nach allem, was sie dich lehren werden, nach dem Gesetz, das sie dich lehren, und nach dem Urteil, das sie dir fällen. Sollst du handeln, du sollst von dem Urteilsspruch, den sie dir verkünden, weder zur Rechten noch zur Linken abweichen."

[2:32] Was der Priester, was diejenigen, die am Heiligtum arbeiteten, als Entscheidung fällten, sollte verbindliche Autorität haben. Obwohl in unserem Leben Gott natürlich die einzige absolute Autorität ist, stellt sich schon die Frage, ob wir nicht manches vielleicht auch in dieser Hinsicht noch zu lernen haben, dass wenn beauftragte Verantwortungsträger auch im Volk Gottes Entscheidungen treffen, dass wir bereit sind, auch Entscheidungen zu akzeptieren, wenn sie uns nicht direkt zwingen, Gottes Gebote zu übertreten oder den Glauben zu kompromittieren. Inwieweit sind Urteile in bestimmten Streitfragen auch zu akzeptieren und ihnen zu folgen?

[3:13] "Der Mann aber, der so vermessen wäre, dass er dem Priester, der dort steht, um dem Herrn, deinem Gott, zu dienen, oder dem Richter nicht gehorcht, jener Mann soll sterben. So sollst du das Böse aus Israel ausrotten. Das ganze Volk soll es hören und sich fürchten und nicht mehr vermessen sein." Rebellion gegen Autorität war in Gottes Augen eine schwerwiegende Sünde.

[3:37] "Wenn du in das Land kommst, das der Herr, dein Gott, dir gibt und es in Besitz nimmst und darin wohnst und dann sagst: 'Ich will einen König über mich setzen, wie alle Heidenvölker, die um mich her sind.'" Das war natürlich nicht Gottes Plan, aber Gott ist weise, er kennt die Zukunft. Er wusste, dass Jahrhunderte später die Israeliten genau das sich wünschen würden, zur Zeit von Samuel. "So sollst du nur den zum König über dich setzen, den der Herr, dein Gott, erwählen wird. Aus der Mitte deiner Brüder sollst du einen König über dich setzen. Du kannst keinen Fremden über dich setzen, der nicht dein Bruder ist."

[4:11] Also, Gott sieht bereits bestimmte Entwicklungen voraus und gibt entsprechende Regelungen auch für Situationen, die nicht mehr der ideale Plan A sind, sondern schon Plan B oder Plan C. Damit es dann nicht noch weiter von Gottes Ideal wegführt, gibt er bestimmte Grenzen, um in solchen Fällen möglichst den Schaden gering zu halten.

[4:34] "Nur soll er nicht viele Pferde halten und das Volk nicht wieder nach Ägypten führen, um die Zahl seiner Pferde zu vermehren, denn der Herr hat euch gesagt, ihr solltet nie mehr auf diesem Weg zurückkehren. Er soll auch nicht viele Frauen nehmen, damit sein Herz nicht auf Abwege gerät. Auch soll er nicht zu viel Silber und Gold aufhäufen."

[4:56] Hier sehen wir also, dass Gott nicht nur diesen Wunsch des Volkes Jahrhunderte im Voraus vorhersieht, er sieht auch ganz genau die Ursachen voraus, die dann unter Salomo dazu führen, dass das Königtum in Israel dramatisch verfällt und dafür viel Abfall im Volk sorgt. Gott kannte diese Dinge lange bevor und hat sie spezifisch im Detail aufgeschrieben. Salomo hätte einfach nur befolgen müssen, was in diesem Wort steht. Gott kennt auch die Probleme, die in der Endzeit auftreten, Jahrhunderte im Voraus. Und wenn wir dem folgen, was er sagt, sind wir bestens vorbereitet, wenn er dann auf seinem königlichen Thron sitzt.

[5:37] "So soll er eine Abschrift dieses Gesetzes, das vor den levitischen Priestern liegt, in ein Buch schreiben lassen. Und dieses soll bei ihm sein, und er soll daran lesen alle Tage seines Lebens, damit er lernt, den Herrn, deinen Gott, zu fürchten, damit er alle Worte dieses Gesetzes und diese Satzungen bewahrt und sie tut, dass sich sein Herz nicht über seine Brüder erhebt oder nicht abweicht von dem Gebot, weder zur Rechten noch zur Linken, damit die Tage seiner Königsherrschaft verlängert werden, er und seine Söhne in der Mitte Israels."

[6:04] Das Fundament der guten Königsherrschaft würde die absolute Treue zum Wort Gottes sein. Derjenige, der König, der ständig mit der Bibel umgeht und sie studieren würde, er würde sich nicht selbst erhöhen. Das beste Mittel gegen Stolz ist ein aufrichtiges Beschäftigen und Forschen im Wort Gottes.

[6:25] "Die Priester, die Leviten, der ganze Stamm Levi, sollen keinen Anteil noch Erbe haben in Israel. Sie sollen die Feueropfer des Herrn essen und was ihm zusteht. Darum soll er kein Erbe unter seinen Brüdern haben, weil der Herr sein Erbe ist, wie er es ihm verheißen hat. Das soll aber das Recht der Priester sein, was ihnen von Seiten des Volkes zusteht, von Seiten derer, die hier die Schlachtopfer opfern, dass ein Rind oder Schaf. Man soll dem Priester die Vorderkeule, die dicken Backen und den Magen geben. Die Erstlinge deines Korns, deines Mostes und deines Öls und die Erstlinge von der Schur der Rinder und Schafe sollst du ihm geben. Denn ihn hat der Herr, dein Gott, aus allen Stämmen erwählt, damit er stehe und im Namen des Herrn diene, er und seine Söhne allezeit."

[7:05] "Wenn nun ein Levit kommt aus irgendeinem deiner Tore aus ganz Israel, wo er wohnt, und nach dem Verlangen seines Herzens an den Ort kommt, den der Herr erwählen wird, und dient im Namen des Herrn, seines Gottes, wie alle seine Brüder, die Priester, die vor dem Herrn stehen, so sollen sie zu gleichen Teilen essen, abgesehen von dem Erlös, den einer von seinem väterlichen Vermögen hat."

[7:28] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du die Zukunft schon Jahrhunderte im Voraus genau kennst und danke, dass du uns in deinem Wort auf die Situationen vorbereiten möchtest, die entstehen, selbst wenn es Situationen sind, die du gar nicht so geplant hast. Du weißt, was kommt, und du kennst auch die Situationen, in die wir uns hineinmanövriert haben. Herr, gib, dass wir verstehen, dass dein Wort, auch wenn es Jahrhunderte alt ist, präzise auf unsere Situation passt, weil du es vorhergesehen hast. Hilf uns, daraus zu leben. Im Namen Jesu. Amen.


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