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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 5. Mose 18:9-19:5. Er warnt eindringlich vor okkulten Praktiken und betont die Notwendigkeit, allein auf Gott und den verheißenen Propheten Jesus zu hören. Abschließend erklärt er das biblische Prinzip der Zufluchtsstädte als ein starkes Symbol für die jedem Menschen zugängliche Zuflucht in Jesus Christus.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“, heute mit Seite 221. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr danken für dein Wort. Danke, dass du versprochen hast, dass dieses Wort ist, dass, wenn wir darüber nachdenken, es erforschen, dass es uns vor Stolz bewahrt. Und Herr, das bitten wir dich auch für den heutigen Tag, dass dein Wort in unserem Herzen regieren darf durch deinen Heiligen Geist, dass du dort wohnen darfst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:06] Wir sind in 5. Mose 18. Zuletzt ging es um die Rechte der Priester, und nun beginnt in Vers 9 ein neues Thema: „Wenn du in das Land kommst, das der Herr, dein Gott, dir gibt, so sollst du nicht lernen nach den Gräueln jener Heidenvölker zu handeln. Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, oder einer, der Wahrsagerei betreibt, oder Zeichendeuterei, oder ein Beschwörer, oder ein Zauberer, oder einer, der Geister beschwört, oder ein Geisterbefrager, oder ein Hellseher, oder jemand, der sich an die Toten wendet. Denn wer so etwas tut, ist dem Herrn ein Gräuel, und um solche Gräuel willen vertreibt der Herr, dein Gott, sie vor dir aus ihrem Besitz.“

[1:46] Jemand, der an Gott glaubt und mit Gott lebt, wird sich fernhalten von allem, was irgendwie okkult ist, seien es Gegenstände, seien es Praktiken. Okkultismus, Esoterik, alle diese Dinge haben im Leben eines Gläubigen, der der Bibel folgt, absolut nichts zu suchen.

[2:10] „Du aber sollst dich ganz an den Herrn, deinen Gott, halten.“

[2:15] Im Gegensatz: Wir sollen uns vollständig an Gott klammern. Man kann darüber setzen: „So sollst untadelig sein vor dem Herrn, deinem Gott.“ Diese Eigenschaft, die Henoch hatte und die Hiob hatte, die Gott sich auch von Abraham wünschte, dass er lernen durfte im Glauben, das wünscht sich Gott auch für dich und für mich: untadelig sein, weil wir uns völlig an Gott übergeben.

[2:43] „Denn diese Heidenvölker, die du aus ihrem Besitz vertreiben sollst, hören auf Zeichendeuter, Wahrsager. Dir aber erlaubte Herr, dein Gott, so etwas nicht.“

[2:53] „Einen Propheten wie mich wird der Herr, dein Gott, erwecken aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern. Auf ihn sollst du hören.“

[3:01] Statt auf Wahrsager und esoterische Quellen und weltliche Spekulation zu hören, sollten Israeliten auf die prophetische Wahrheit hören, die Gott ihnen senden würde.

[3:18] Der Prophet, um den es hier geht, ein Prophet wie Mose. Von dem lesen wir später im Alten Testament: So ein Prophet stand nie wieder auf in den Zeiten des Alten Testaments. Und hier, um bei diesem Propheten handelt es sich um niemand anderes als unseren Erlöser Jesus. Statt uns mit esoterischen Dingen zu befassen, sollten wir auf Jesus hören, auf ihn unser Augenmerk richten.

[3:47] „Ganz so, wie du es von dem Herrn, deinem Gott, erbeten hast am Tag der Versammlung, indem du: Ich will von nun an die Stimme des Herrn, deines Gottes, nicht mehr hören und das große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.“

[3:58] Israeliten hatten ja Angst bekommen, dass die Zehn Gebote aus dem Feuer gesprochen hatte, als er einen Bund mit ihnen schließen wollte. Wir haben genau gesehen, dass sie nicht bereit waren für den ewigen neuen Bund, der später dann genannt wird. Aber dass Gott in Gnade und Barmherzigkeit Schritt für Schritt mit ihm gegangen ist. Und so lesen wir:

[4:17] „Und der Herr sprach zu mir: Sie haben recht geredet. Ich will ihnen einen Propheten, wie du es bist, aus der Mitte ihrer Brüder erwecken und meine Worte in seinen Mund legen. Der soll alles zu den reden, was ich ihnen gebieten werde.“

[4:29] Die Israeliten waren ja nicht bereit gewesen, ganz nahe bei Gott zu sein. Aber Gott sagt: Okay, kein Problem, ich werde jemand senden, der wird euch noch genauer erklären, was ich eigentlich möchte, was mein Anliegen war auch am Sinai. Und dieser Jemand ist Jesus. Er ist es, der dann in der Bergpredigt uns erklärt, was Gottes mit den Zehn Geboten, überhaupt dem ganzen Alten Testament, eigentlich ist, was er sich wünscht.

[4:54] Und wenn wir auf Jesus hören, dann halten wir uns ganz an Gott. Gott ganz zu folgen bedeutet, Jesus zu folgen und auf ihm zu hören und seinen Erklärungen des Alten Testamentes zu glauben.

[5:09] „Und es wird geschehen: Wer auf meine Worte nicht hören will, die in meinem Namen reden wird, von dem will ich es fordern.“

[5:21] Gott verlangt, dass wir auf die Stimme Jesu hören.

[5:24] „Doch der Prophet, der so vermessen ist, in meinem Namen zu reden, was ich ihnen nicht zu reden geboten habe, oder der im Namen anderer Götter redet, jener Prophet soll sterben.“

[5:33] „Wenn du an deinem Herzen sprichst: Woran können wir das Wort erkennen, dass der Herr nicht geredet hat? Dann sollst du wissen: Wenn der Prophet im Namen des Herrn redet und jedes Wort geschieht nicht und trifft nicht ein, so ist es ein Wort, das der Herr nicht geredet hat. Der Prophet hat aus Vermessenheit geredet. Du sollst dich vor ihm nicht fürchten.“

[5:52] Ein Kennzeichen der Propheten ist es unter anderem auch, dass ihre Prophezeiung auch tatsächlich eintreffen sollen. Wir haben schon gesehen, mit 5. Mose 13, ein sehr wesentliches Kennzeichen ist auch, dass sie nicht abfällig lehren vom Wort Gottes und den Zehn Geboten.

[6:08] „Wenn der Herr, dein Gott, die Heidenvölker ausrotten wird, deren Land der Herr, dein Gott, gibt, und wo sie aus ihrem Besitz vertreibt und in ihren Städten und Häusern wohnst, du solltest du dir drei Städte aussondern mitten in deinem Land, das der Herr, dein Gott, dir zu besitzen gibt. Breite dir den Weg dahin und teile das Gebiet deines Landes, das der Herr, dein Gott, dir zum Erbe gibt, in drei Teile. Das soll geschehen, damit jeder Totschläger dahin fliehen kann.“

[6:32] Wir haben schon an früheren Stellen über dieses Prinzip der Zufluchtsstätte gesprochen. Und unter dieser Bedingung aber darf ein Totschläger dahin fliehen und am Leben bleiben, wenn er seinen Nächsten unabsichtlich erschlägt, ohne zuvor einen Hass auf ihn gehabt zu haben.

[6:49] „Wenn etwa jemand mit seinem Nächsten den Wald geht, um Holz zu schlagen, und er greift mit seiner Hand die Axt, um das Holz abzuhauen, und das Eisen fährt von dem Stiel und trifft seinen Nächsten, dass er stirbt, dann soll er in eine dieser Städte fliehen, damit er am Leben bleibt.“

[7:02] Diese Städte sollten so sein, dass sie für jeden erreichbar waren, gleich erreichbar für alle. Alle sollten dieselben Möglichkeiten haben, dieselben Chancen haben, diese Zufluchtsstadt zu erreichen. Ein Symbol dafür, dass jeder Mensch die gleiche Chance hat, Jesus, unsere Zuflucht, zu erreichen.

[7:21] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass jeder von uns nicht zu weit entfernt ist, um bei dir Zuflucht zu finden, die du uns anbietest. Mache uns bewusst, dass jeder von uns, die wir heute diese Andacht gesehen und gehört haben, dass jeder von uns Zugang hat zu dir durch den Glauben, weil Jesus für uns gestorben ist, unsere Sünden getragen hat, und wir bei ihm Zuflucht finden dürfen. Dafür danken wir in seinem Namen. Amen.

[7:53] [Musik]


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