In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ führt Christopher Kramp durch 5. Mose 25 und 26. Er beleuchtet die Bedeutung des Erinnerns an Gottes Taten, von der Vertilgung der Amalekiter bis zur Gabe des Gelobten Landes. Der Sprecher ermutigt dazu, Gott aus Dankbarkeit die Erstlinge zu geben und seine Gebote nicht nur mechanisch, sondern von ganzem Herzen zu halten, um seinen Segen zu empfangen.
Gott auf (m)einer Seite: 5. Mose 25:18-26:16
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 5. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:19] [Musik]
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute ist Seite 229. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:41] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr Dank sagen für die Erlösung, die du uns schenkst. Lass uns immer wieder daran erinnert werden, was du in unserem Leben schon Großes getan hast, was du für uns bewirkt auch jetzt. Und dass du jeden Tag aufs Neue uns daran erinnern möchtest, was du für uns auch in Zukunft tun möchtest. Herr, sprich du jetzt durch dein Wort zu uns, durch deinen Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:14] Wir sind in 5. Mose Kapitel 25. Es geht gerade um die Vertilgung von Amalek, den Amalekitern, die ja damals im ersten Jahr der Wüstenwanderung die Israeliten attackiert hatten.
[1:34] Vers 18: „Wie er dir auf dem Weg entgegentrat und deine Nachhut abschnitt, alle Schwachen, die zurückgeblieben waren, als du müde und matt warst, und wie er Gott nicht fürchtete. Wenn dir nun der Herr, dein Gott, Ruhe gegeben hat vor all deinen Feinden ringsum in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir als Erbe gibt, um es in Besitz zu nehmen, so sollst du das Andenken an Amalek unter dem Himmel vertilgen. Vergiss es nicht!“
[1:58] Und in der Tat, die Amalekiter gehören zu den absolut vergessenen Völkern. Auch heute noch im Altorientalistik-Studium der Völker des Alten Orients kommen die Amalekiter so gut wie gar nicht vor. Sie sind tatsächlich ausgerottet worden, wenn auch erst viele Jahrhunderte später zur Zeit der politischen Könige, zur Zeit von Saul.
[2:24] „Wenn du nun in das Land kommst, das dir der Herr, dein Gott, zum Erbe gibt und es in Besitz nimmst und darin wohnst, so sollst du von den Erstlingen aller Früchte des Erdbodens nehmen, die du von deinem Land einbringen wirst, das der Herr, dein Gott, dir gibt, und sollst sie in einen Korb legen und an den Ort hingehen, den der Herr, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen. Und er soll zu dem Priester kommen, der zu der Zeit im Amt sein wird, und zu ihm sagen: 'Ich bezeuge heute vor dem Herrn, deinem Gott, dass ich in das Land gekommen bin, von dem der Herr unseren Vätern geschworen hatte, dass er es uns gäbe.' Und der Priester soll den Korb von deiner Hand nehmen und ihn vor dem Altar des Herrn, deines Gottes, niederlegen. Da sollst du das Wort ergreifen und vor dem Herrn, deinem Gott, sprechen: 'Mein Vater war ein umherirrender Aramäer.'"
[3:07] Das bezieht sich natürlich auf Jakob, der zu Israel wurde. „Und er zog nach Ägypten hinab und lebte dort als Fremdling mit wenigen Leuten, und er wurde dort zu einem großen, starken und zahlreichen Volk. Und die Ägypter misshandelten uns und bedrückten uns und legten uns harte Arbeit auf. Da schrien wir zum Herrn, dem Gott unserer Väter, und der Herr erhörte unsere Stimme und sah unser Elend und unsere Mühsal und Unterdrückung. Und der Herr führte uns aus Ägypten mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm und mit gewaltigen, Furcht gebietenden Taten, durch Zeichen und durch Wunder, und brachte uns an diesen Ort und gab uns dieses Land, ein Land, in dem Milch und Honig fließt.“
[3:52] Sobald die Israeliten das Gelobte Land erreicht hatten, sollten sie sich an ihre eigene Geschichte erinnern. Sie sollten darüber nachdenken, was Gott in den vergangenen Jahren, ja, Jahrzehnten, ja, Jahrhunderten getan, wie Gott zur Zeit der Patriarchen gewirkt hatte. Auch wir tun gut daran, wenn wir uns immer wieder daran erinnern, wie Gott unser Volk geführt hat, wie er aus kleinen Anfängen uns zu einer großen Bewegung gemacht hat.
[4:20] Wir tun gut daran, uns zu erinnern, wie Gott uns persönlich erlöst hat. Das ist das Erste, was wir tun: unserem Leben ist, dass wir Gott dankbar sind, das Beste, was wir haben, ihm geben aus Dankbarkeit.
[4:34] „Und siehe, ich bringe nun die ersten Früchte des Landes, das du, oh Herr, mir gegeben hast. Und du sollst sie vor dem Herrn, deinem Gott, niederlegen und sollst vor dem Herrn, deinem Gott, anbeten. Du sollst fröhlich sein wegen all des Guten, das der Herr, dein Gott, dir und deinem Haus gegeben hat, du und der Levit und der Fremdling, der in deiner Mitte ist.“
[4:57] Wenn wir zurückschauen und sehen, wie Gott seine Gemeinde geführt hat, dann sollen wir dankbar sein, denn Gott ist gut und er hat es uns gut gehen lassen. Wir dürfen fröhlich sein über all das, was Gott in unserem Leben persönlich, privat und auch in unserer Gemeinde schon Gutes getan hat.
[5:16] Lasst uns heute ganz bewusst vornehmen, fröhlich und dankbar zu sein und zu sehen, was Gott bisher bereits in unserem Leben, unserer Gemeinde getan hat.
[5:26] „Wenn du den ganzen Zehnten deines Ertrages vollständig entrichtet hast im dritten Jahr, dem Jahr des Zehnten, und du ihn dem Leviten, dem Fremdling, der Waise und der Witwe gegeben hast, dass sie in deinen Toren essen und satt werden, dann sollst du vor dem Herrn, deinem Gott, sprechen: 'Was geheiligt ist, habe ich aus meinem Haus entfernt und es dem Leviten gegeben, dem Fremdling, der Waise und der Witwe, nach deinem ganzen Gebot, das du mir geboten hast. Ich habe deine Gebote nicht übertreten noch vergessen.'"
[5:55] „Ich habe nicht während der Trauerzeit davon gegessen und habe nichts davon verbraucht zu einem unreinen Zweck. Ich habe nichts davon für einen Toten gegeben. Ich bin der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorsam gewesen und habe alles getan, wie du es mir geboten hast. Blicke herab von deiner heiligen Wohnung vom Himmel und segne dein Volk Israel und das Land, das du uns gegeben hast, wie du unseren Vätern geschworen hast, ein Land, in dem Milch und Honig fließt.“
[6:23] Wir dürfen wissen und in Anspruch nehmen, dass Gott uns segnen wird, wenn wir nach bestem Wissen und Gewissen Gottes Gebote halten durch seine Kraft und das tun, was wir wissen, was er sich wünscht. Dann dürfen wir auch in Anspruch nehmen, dass er uns reichlich segnen möchte.
[6:43] „An diesem heutigen Tag gebiete dir der Herr, dein Gott, dass du diese Satzungen und Rechtsbestimmungen hältst, sie von ganzem Herzen und von ganzer Seele.“
[6:57] Gott wünscht sich, dass wir seine Gebote nicht einfach nur mechanisch als Regeln halten, sondern sie von ganzem Herzen als Prinzipien halten, weil wir sehen, dass das das Wesen Gottes ist, was sich hier ausdrückt, und dass wir dadurch Gottes Wesen auch in der Welt bekannt machen dürfen.
[7:14] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir uns daran erinnern dürfen, was du für uns getan hast und dass wir sehen dürfen, wie du uns auch als Gemeinde Schritt für Schritt geführt hast. Herr, lass uns dankbar sein heute auch an diesem Tag. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[7:39] [Musik]
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