In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 5. Mose 26:17-27:22. Er spricht über die Erneuerung des Bundes zwischen Gott und Israel und die Aufforderung, Gottes Gebote von Herzen zu halten. Der Sprecher erklärt die symbolische Bedeutung der Gesetzestafeln auf Steinen und die Verkündigung von Segen und Fluch, die das Volk in seiner neuen Heimat erwarten. Die Botschaft lädt dazu ein, den eigenen Bund mit Gott zu erneuern und sich seiner Führung ganz anzuvertrauen.
Gott auf (m)einer Seite: 5. Mose 26:17-27:22
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 5. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf meiner Seite“ heute mit Seite 230. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass du uns erlöst hast und danke, dass du schon so große Dinge in unserem Leben getan hast. Ja, wir möchten auch heute dankbar sein, fröhlich sein, dir das Beste, was wir haben, heute an diesem Tag geben.
[0:56] Wir bitten dich, weil du es uns so oft getan hast, dass du auch heute durch deinen Geist, durch dein Wort zu uns sprichst in unseren Alltag hinein. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:10] Wir sind in 5. Mose 26. Zuletzt ging es um den Zehnten und dann hat Gott durch Mose das Volk aufgefordert, diese ganzen Rechtsordnungen und Satzungen, Bestimmungen von Herzen, von ganzer Seele zu halten.
[1:29] Vers 17: „Du hast dem Herrn heute zugesagt, dass er dein Gott sein soll und dass du auf seinen Wegen wandeln willst und seine Satzungen, Gebote und Rechtsbestimmungen halten und seiner Stimme gehorchen willst. Und der Herr hat dir heute zugesagt, dass du sein Eigentumsvolk sein sollst, so wie er es dir verheißen hat und dass du alle seine Gebote hältst und dass er dich als Höchstes über alle Völker setzen will, die er gemacht hat, zu Lob, Ruhm und Preis und dass du dem Herrn, deinem Gott, ein heiliges Volk sein sollst, wie er es geheißen hat.“ Hier sehen wir den Bund, den Gott mit jedem Einzelnen schließen möchte, dass wir sein Kind sein dürfen.
[2:15] Dass er unser Gott ist, dass wir seine Gebote von Herzen halten und er uns zu besonderen Menschen macht, zu heiligen Menschen, die besonderen Ruhm und Preis und Lob erhalten, weil Gott durch uns wirkt und sichtbar wird, dass Gott uns reichlich segnet.
[2:37] Und Mose gebot samt den Ältesten Israels dem Volk und sprach: „Haltet das ganze Gebot, das ich euch heute gebiete!“
[2:45] Es ist wichtig, dass wir nicht nur die Dinge tun, die uns Spaß machen, die wir gut finden, sondern das gesamte Gebot, das Gott uns zeigt.
[2:50] „Und es soll geschehen an dem Tag, da du über den Jordan ziehst in das Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt, solltest du dir große Steine aufrichten und sie mit Kalk bestreichen. Und sobald du hinübergegangen bist, solltest du alle Worte dieses Gesetzes auf sie schreiben, damit du in das Land hineinkommst, das der Herr, dein Gott, dir gibt, ein Land, in dem Milch und Honig fließt, wie der Herr, der Gott deiner Väter, es verheißen hat.“ Diese Gebote sollten schriftlich präsent sein für das Volk. „Und du sollst dort dem Herrn, deinem Gott, einen Altar bauen, einen Altar aus Steinen. Über diese sollst du kein Eisen schwingen.“
[3:30] Also aus großen Natursteinen, die nicht durch menschliche Arbeit, durch menschliches Werk bearbeitet worden sind.
[3:38] „Aus ganzen Steinen sollst du den Altar des Herrn, deines Gottes, bauen und du sollst darauf dem Herrn, deinem Gott, Brandopfer opfern und sollst Friedensopfer darbringen und dort essen und fröhlich sein vor dem Herrn, deinem Gott. Und du sollst alle Worte dieses Gesetzes auf die Steine schreiben, klar und deutlich.“
[3:54] Gott möchte, Gott möchte, dass seine Botschaft klar und deutlich kommuniziert und deswegen auch gut verstanden wird.
[4:03] Und Mose und die Priester und Leviten redeten mit ganz Israel und sprachen: „Sei still und höre, Israel!“ Ich sehe, diese Formulierung „Höre, Israel!“ kennen wir aus Kapitel 4, 5 und 6 dieses Buches. „Sei still und höre, Israel! An diesem heutigen Tag bist du zum Volk des Herrn, deines Gottes, geworden.“
[4:27] Der Bund wird erneuert. Gibt es vielleicht unter uns auch jemand, der den Bund mit Gott erneuern möchte, der sich heute dazu entschließen möchte zu sagen: „Ich möchte heute noch einmal ganz von vorn anfangen. Ich möchte heute meinen Bund mit Gott noch einmal festmachen. Dinge, die ich ihm versprochen habe, die ich vielleicht in der Zwischenzeit nicht mehr gehalten habe, die möchte ich erneuern.“
[4:51] „Ich möchte noch, dass Gott mein Vater ist und ich heute sein Kind bin.“
[5:01] „Darum sollst du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchen und seine Gebote und Satzungen tun, die ich dir heute gebiete!“
[5:08] Und Mose gebot dem Volk an jenem Tag und sprach: „Diese sollen auf dem Berg Gerizim stehen und das Volk segnen, wenn ihr über den Jordan gegangen seid: Simeon, Levi, Juda, Issachar, Josef und Benjamin. Und diese sollen auf dem Berg Ebal stehen, um zu verfluchen: Ruben, Gad, Asser, Sebulon, Dan und Naftali. Und die Priester sollen das Wort ergreifen und zu allen Männern Israels mit lauter Stimme sagen:
[5:36] ‚Verflucht sei, wer ein geschnitztes oder gegossenes Bild macht, das dem Herrn ein Gräuel ist, ein Machwerk von Künstlerhand und das heimlich aufstellt!‘“ Und das ganze Volk soll antworten und sagen: „Amen!“
[5:47] „Verflucht sei, wer seinen Vater und seine Mutter verachtet!“ Und das ganze Volk soll sagen: „Amen!“
[5:52] „Verflucht sei, wer die Grenze seines Nächsten verrückt!“ Und das ganze Volk soll sagen: „Amen!“
[5:59] „Verflucht sei, wer einen Blinden auf dem Weg irreführt!“ Und das ganze Volk soll sagen: „Amen!“
[6:04] „Verflucht sei, wer das Recht des Fremdlings, der Waise und der Witwe beugt!“ Und das ganze Volk soll sagen: „Amen!“
[6:11] „Verflucht sei, wer bei der Frau seines Vaters liegt, denn er hat seinen Vater entblößt!“ Das ganze Volk soll sagen: „Amen!“
[6:18] „Verflucht sei, wer bei irgendeinem Vieh liegt!“ Und das ganze Volk soll sagen: „Amen!“
[6:24] „Verflucht sei, wer bei seiner Schwester liegt, die die Tochter seines Vaters oder seiner Mutter ist!“ Und das ganze Volk soll sagen: „Amen!“
[6:31] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, du kennst uns, du kennst unser Herz. Du weißt, wie es in uns aussieht und du kennst auch jeden, der vielleicht heute jetzt hier in diesem Moment sich entschieden hat, den Bund mit dir zu erneuern, sich von Neuem bewusst zu machen, dass du unser Gott sein möchtest.
[6:55] Neu anzufangen und neu sich darüber bewusst zu werden, dass wir Kinder Gottes sein dürfen, durch das Blut, das Jesus für uns vergossen hat, der unser Bruder ist, Hohepriester im himmlischen Heiligtum.
[7:08] Herr, hilf uns, dass durch deine Kraft wir mit dir wahrlich verbunden sein können und in deinem Bund leben dürfen, Tag für Tag. Segne uns, so wie du es verheißen hast. Versiegle unsere Entscheidung. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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