In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 5. Mose 31:14-32:5 und Gottes tiefgreifende Voraussicht. Er erklärt, wie Gott Moses beauftragt, ein prophetisches Lied zu schreiben, das Israels zukünftigen Abfall und die daraus resultierenden Konsequenzen voraussagt. Die Botschaft betont Gottes unveränderliche Liebe, selbst angesichts menschlicher Unvollkommenheit, und ermutigt dazu, Seine Warnungen ernst zu nehmen und treu an Ihm festzuhalten.
Gott auf (m)einer Seite: 5. Mose 31:14-32:5
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 5. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde! Willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“, heute mit Seite 237. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke so sehr für dein Wort, dass dein Geist durch dein Wort spricht und dass, wenn wir darüber nachdenken, was in unserem Mund und unserem Herzen ist, dass wir es auch tun können, weil dein Wort nicht leer zurückkehrt, ohne auszuführen, wozu du es gesandt hast. Danke, dass in deinem Wort solche Kraft ist. So Kraft wollen wir heute in unserem Leben erleben. Wir möchten in Anspruch nehmen, dass du jetzt durch dein Wort in unsere Herzen sprichst und uns den Gehorsam schenkst, den du uns schenken möchtest nach deiner Verheißung. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:21] Wir sind in 5. Mose 31. Zuletzt haben wir gelesen, wie Gott angeordnet hatte, dass das Gesetz Gottes, diese Bücher Mose, alle sieben Jahre am Ort des Heiligtums vorgelesen werden sollten.
[1:36] Wir kommen zu Vers 14. In Vers 14 heißt es: „Und der Herr sprach zu Mose: Siehe, deine Zeit ist nah, dass du sterben musst. Rufe Josua und tretet in die Stiftshütte, damit ich ihn beauftrage. Und Mose ging hin mit Josua, und sie traten in die Stiftshütte. Der Herr aber erschien in der Hütte in der Wolkensäule, und die Wolkensäule stand über dem Eingang der Hütte.“
[2:01] Wir haben gesehen in 2. Mose 33, wenn wir den Vers dann noch mal finden, dass Josua schon Jahre zuvor eine tiefe Liebe für das Heiligtum gehabt hat und gar nicht wegging aus dem Zelt der Begegnung, noch bevor die Stiftshütte dann im Detail so gebaut worden ist, wie es der Herr angeordnet hatte. Gott hatte sich einen Führer ausgesucht für das Volk, der das Heiligtum liebte. Und seine Berufung sollte am Heiligtum geschehen.
[2:41] Wenn wir eine Verantwortung im Volk Gottes wahrnehmen wollen, dann sollten auch wir das Heiligtum sehr schätzen. Denn Gott möchte uns in seinem Heiligtum für jede Aufgabe im Volk Gottes, im Werk Gottes, berufen.
[2:53] Und der Herr sprach zu Mose: „Siehe, du wirst dich zu deinen Vätern legen, und dieses Volk wird aufstehen und den fremden Göttern des Landes nachhuren, in dessen Mitte es hineinkommt. Und es wird mich verlassen und meinen Bund brechen, den ich mit ihnen gemacht habe. So wird zu jener Zeit mein Zorn über sie entbrennen. Ich werde sie verlassen und mein Angesicht vor ihnen verbergen. Sie werden verzehrt werden, und viele Übel und Drangsal werden sie treffen. Und es wird an jenem Tag sagen: Haben mich nicht all diese Übel getroffen, weil mein Gott nicht in meiner Mitte ist? Ich aber werde zu jener Zeit mein Angesicht gänzlich verbergen um all des Bösen willen, das es getan hat, weil sie sich anderen Göttern zugewandt haben.“
[3:30] „Schreibt euch nun dieses Lied auf, und du sollst es die Kinder Israels lehren. Lege es in ihren Mund, damit mir dieses Lied ein Zeuge sei gegen die Kinder Israels.“
[3:40] Gott kennt die Zukunft. Er segnet das Volk Israel hier, obwohl er weiß, dass sie später von ihm abfallen werden. Gott hat Luzifer in eine ganz neue Position zu ihm gebracht und ihn mit Segen überschüttet, obwohl er wusste, dass dieser Engel einmal gegen ihn kämpfen wird. Jesus hat Judas so liebevoll und nett behandelt, wissend, dass es dieser Mann sein wird, der ihn einmal verraten wird.
[4:16] Gott liebt uns trotz dessen, was wir getan haben oder was wir noch tun werden. Und wir sollten uns entscheiden, auf seine Warnung zu hören.
[4:31] „Denn ich werde sie in das Land bringen, das ich ihren Vätern zugeschworen habe, in dem Milch und Honig fließt. Und sie werden essen und satt und fett werden. Und sie werden sich anderen Göttern zuwenden und ihnen dienen und mich verachten und meinen Bund brechen. Und wenn sie dann viele Übel und Drangsal getroffen haben, soll dieses Lied gegen sie Zeugnis ablegen, denn es soll nicht vergessen werden im Mund ihrer Nachkommen. Denn ich kenne ihre Gedanken, bei denen sie jetzt schon umgehen, ehe ich sie in das Land bringe, das ich ihnen zugeschworen habe.“
[5:01] Der Abfall begann nicht offen. Er begann mit Gedanken, die vielleicht nicht sichtbar waren für Menschen. Aber Gott sah die Herzen, und er sah die Gedanken. Und er sagt auch hundertprozentig genau voraus, wohin die Gedanken führen würden.
[5:16] Gott sieht auch, wohin unsere Gedanken führen werden, wenn wir nicht umkehren und Gott in unserem Herzen wohnen lassen.
[5:24] „So schrieb Mose an jenem Tag dieses Lied auf und lehrte es die Kinder Israels. Und er befahl Josua, dem Sohn Nuns, und sprach: Sei stark und mutig, denn du sollst die Kinder Israels in das Land bringen, das ich ihnen zugeschworen habe, und ich will mit dir sein.“
[5:39] „Als nun Mose fertig war, die Worte dieses Gesetzes vollständig in ein Buch zu schreiben, gab er den Leviten, welche die Bundeslade des Herrn trugen, und sprach: Nehmt das Buch dieses Gesetzes und legt es neben die Bundeslade des Herrn, eures Gottes, damit es dort ein Zeuge gegen euch ist.“ In der Bundeslade befand sich auch ein Zeugnis, nämlich die Zehn Gebote, die Gott selbst mit eigenem Finger geschrieben hatte. Aber diese ganzen fünf Bücher Mose sollten als Erklärung und zur Vertiefung daneben stehen.
[6:13] „Und dazu gehören: Denn ich kenne euren Ungehorsam und eure Halsstarrigkeit. Siehe, noch bis heute, während ich noch unter euch lebe, seid ihr ungehorsam gegen den Herrn, wie viel mehr nach meinem Tod!“
[6:24] „So versammelt nun vor mir alle Ältesten eurer Stämme und eure Vorsteher, und ich will diese Worte vor ihren Ohren reden und Himmel und Erde gegen sie als Zeugen bestellen.“ Ihr könnt in Jesaja 1, Vers 1 finden, in dem dann der Prophet Jesaja sich auf diese und ähnliche Stellen hier in diesem Kapitel bezieht.
[6:43] Und Himmel und Erde als Zeugen anruft, dass alles eingetreten ist, was Mose hier, inspiriert vom Heiligen Geist, vorhergesagt hat.
[6:57] „Denn ich weiß, dass ihr nach meinem Tod gewiss verderblich handeln und von dem Weg abweichen werdet, den ich euch geboten habe. So wird euch am Ende der Tage dieses Unheil treffen, weil ihr tun werdet, was böse ist in den Augen des Herrn, indem ihr ihn durch die Werke eurer Hände erzürnen werdet.“
[7:16] So redete Mose diese Worte dieses Liedes vor den Ohren der ganzen Gemeinde Israels.
[7:20] „Hört auf, ihr Himmel, denn ich will reden, und die Erde höre die Rede. Meine Lehre triefe wie der Regen, meine Rede fließe wie der Tau, wie die Regenschauer auf das Gras, sowie Tropfen auf das Grüne.“ Ihr könnt in Jesaja 55, Vers 10 finden, in dem geschrieben steht, wie das Wort Gottes wie ein Regen auf die Erde kommt und Frucht bewirkt. So möchte auch dieses Lied Moses etwas bewirken in deinem und in meinem Herzen.
[7:51] „Denn ich will den Namen des Herrn verkünden. Gebt unserem Gott die Ehre. Er ist der Fels, vollkommen ist sein Tun, ja, alle seine Wege sind gerecht. Ein Gott der Treue und ohne Falsch, gerecht und aufrichtig ist er. Gegen ihn haben verderblich gehandelt, die nicht seine Kinder sind, sondern Schandflecken, ein verkehrtes und verdrehtes Geschlecht.“
[8:17] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du die Zukunft kennst und uns schon zeigst, was kommen wird, damit wir rechtzeitig für uns persönlich die Entscheidung fällen können, auf dem Weg der Sünde nicht weiterzugehen, sondern an dir festzuhalten, Herr. Lass doch das Lied des Mose und all das, was wir gelesen haben im Buch 5. Mose und auch davor, wie ein Regen auf unser Herz kommen und Frucht bringen, dass wir verstehen, dass du, Herr, unser Fels bist, dass alles, was du tust, gerecht und vollkommen ist und dass es keinen besseren Plan für unser Leben geben kann als den, den du für uns hast. Herr, vergib uns, dass wir so oft in Gedanken abschweifen von dir. Bitte halte uns ganz fest bei dir, dass wir nicht mehr von dir abweichen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[9:13] [Musik]
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