In dieser Folge von „Gott auf meiner Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 5. Mose Kapitel 3, wo das Volk Israel unter Gottes Führung die mächtigen Könige Sihon und Og besiegt. Er betont, dass Gott nicht nur einzelne Helden sucht, sondern ein geeintes Volk, das gemeinsam die „Riesen“ des Unglaubens überwindet. Die vergangenen Siege dienen als Ermutigung und Versprechen für zukünftige Herausforderungen, insbesondere für die Gemeinde in der Endzeit.
Gott auf (m)einer Seite: 5. Mose 3:2-3:24
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 5. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite" heute mit Seite 202. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater
im Himmel, danke, dass du uns den Sieg
schenken möchtest und danke, dass der
Sieg vollständig sein kann, weil du es
verheißen hast. Danke, dass wir wissen
dürfen, dass wenn du für andere Menschen
mächtig wirkst, die dich nicht einmal
richtig kennen,
dass du umso mehr mächtig für uns wirken
kannst und möchtest, die wir dich
persönlich kennengelernt haben.
Sprich auch heute durch dein Wort, und
das bitten wir im Namen Jesu.
[1:11] Wir sind in 5. Mose Kapitel 3. Nach
dem Sieg über Sihon von Heschbon
kommt der König Og, der Amoriterkönig
von Baschan, um gegen das Volk Israel zu
kämpfen.
Wir lesen ab Vers 2: „Da sprach der Herr
zu mir: Fürchte dich nicht vor ihm, denn
ich habe ihn und sein ganzes Volk samt
seinem Land in deine Hand gegeben, und
du sollst mit ihm verfahren, wie du mit
Sihon, dem König der Amoriter, verfahren
bist, der in Heschbon wohnte.“
[1:44] Der Gott, der
uns den Sieg über Sihon geschenkt hat,
kann uns auch den Sieg über Og schenken.
Vielleicht gibt es eine Sünde oder ein
Problem, das wir überwunden haben, und
plötzlich taucht ein neues Problem auf,
etwas, was uns nie zuvor so bewusst gewesen
ist.
Aber die Erfahrung des Sieges an einem
Punkt hilft uns, gestärkt zu werden für
den nächsten.
[2:05] So gab der Herr, unser Gott, auch den
König Og von Baschan in unsere Hand samt
seinem ganzen Volk, und wir schlugen
ihn, bis ihm keiner übrig blieb, der
entkommen wäre. Wieder ein vollständiger
Sieg! Und wir nahmen zu jener Zeit alle
seine Städte ein. Es gab keine Stadt, die
wir ihm nicht abgenommen hätten: 60
Städte, die ganze Gegend Argob, das
Königreich Ogs von Baschan. Alle diese
Städte waren befestigt mit hohen Mauern,
Toren und Riegeln versehen. Außerdem
hatte es sehr viele andere Städte ohne Mauern. Und wir
vollstreckten an ihnen den Bann, wie wir
es mit Sihon, dem König von Heschbon,
gemacht hatten.
In allen Städten vollstreckten wir den
Bann an Männern, Frauen und Kindern, aber
alles Vieh und das Beutegut aller Städte
erbeuteten wir für uns. So nahmen wir zu
der Zeit das Land aus der Hand der zwei
Könige der Amoriter, die jenseits des
Jordan waren, vom Arnon bis an den Berg
Hermon. Die Sidonier nennen den Hermon
Sirion, und die Amoriter nennen ihn
Senir. Alle Städte der Ebene und ganz
Beton, ganz Goschan, bis nach
Salcha und Edreï, die Städte des
Königreichs Ogs von Baschan. Denn nur Og,
der König von Baschan, war von dem Überrest
der Refaïter übrig geblieben. Siehe,
sein Bett, ein eisernes Bett, ist es nicht
in Rabbat, der Stadt der Ammoniter?
Es ist neun Ellen lang und vier Ellen breit,
nach der Elle eines Mannes.
[3:33] Dieser Mann
schlief in einem Bett, das viereinhalb Meter
lang war. Er war offensichtlich
bedeutend größer als Goliath. Wir alle
schätzen und lieben die Geschichte von
David und Goliath, wo ein treuer Israelit
mit Gottes Hilfe einen Riesen besiegt.
Aber hier haben wir eine Geschichte, wo
ein ganzes Volk von treuen Israeliten
unter der Führung Moses, unter der Führung
Gottes, eine ganze Nation von Riesen
besiegt, unter der Führung eines überaus
riesenhaften Königs. Gott sehnt sich
nicht nur nach einem einzelnen Helden
hier und dort. Er sehnt sich nach einem
Volk, das gemeinsam unter seiner Führung
die Riesen des Unglaubens und der Sünde
besiegt. Er möchte, dass sein Volk, nicht
einzelne, sein Volk das Gelobte Land
erobert. Wenn er nur auf einzelne
geschaut hätte, dann hätte er schon Josua
und Kaleb 40 Jahre zuvor in das Gelobte
Land bringen können.
[4:44] So wartet er auch heute auf das Volk als
Ganzes, das bereit ist, ihm zu folgen,
koste es, was es wolle.
Auch wenn wir menschlich gesehen
vielleicht Angst haben oder
Schwierigkeiten sehen, wenn wir ihm
trotzdem folgen,
wenn wir trotzdem der Wolken- und Feuersäule
voran folgen, weil sie uns vorangeht,
dann erleben wir echte Gerechtigkeit aus
dem Glauben.
[5:07] Dieses Land nahmen wir zu
jener Zeit in Besitz, von Aroër an,
das am Arnon liegt. Und ich gab das
halbe Bergland Gilead samt
seinen Städten den Rubenitern und Gaditern.
Das übrige Gilead und ganz Argob,
das Königreich Ogs, gab ich dem
halben Stamm Manasse. Die ganze Gegend
Argob, das ganze Baschan, wurde das Land
der Refaïter genannt. Jaïr, der Sohn
Manasses, nahm die ganze Gegend Argob
bis an die Grenze der Gschuriter und der
Maachathiter und nannte sie, nämlich die
Gegend Baschan, Dörfer Jaïrs, wie sie
bis zum heutigen Tag heißen. Dem Machir
aber gab ich Gilead. Den Rubenitern
und Gaditern gab ich das Land von
Gilead bis an den Arnon, der mitten im
Tal die Grenze bildet, und bis an den Jabbok,
den Grenzfluss der Ammoniter. Dazu die
Araba und den Jordan, der die Grenze
bildet vom See Genezareth bis an das
Meer der Araba, nämlich das Salzmeer,
unterhalb der Abhänge des Pisga, der
östlich davon liegt.
[6:04] Und ich gebot euch
zu der Zeit und sprach: „Der Herr, euer
Gott, hat euch dieses Land gegeben,
damit ihr es in Besitz nehmt. So zieht
nun gerüstet für euren Brüdern, den Söhnen
Israels, ihr alle kriegstauglichen
Männer. Nur eure Frauen und Kinder und
all euer Vieh – denn ich weiß, dass ihr viel Vieh
habt – sie sollen in den Städten bleiben,
die ich euch gegeben habe,
bis der Herr auch eure Brüder zur Ruhe bringt wie
euch, bis auch sie
das Land in Besitz nehmen, das ihnen der
Herr, euer Gott, jenseits des Jordan gibt. Und
dann sollt ihr zurückkehren, jeder zu
seinem Besitz, den ich euch gegeben
habe.“ Gott wünscht sich, dass wir nicht
nur für unsere eigenen Belange geistlich
kämpfen, sondern auch unseren Brüdern und
Schwestern helfen, dass auch sie ihre
Siege erringen, die Gott ihnen verheißen
hat. Dass wir auch unseren Einfluss,
unsere Kraft einsetzen, damit es nicht
nur uns persönlich und unserer Familie
gut geht, sondern dass die ganze Gemeinde
das Land Kanaan erobert.
[7:04] Und Josua gebot
ich zu jener Zeit und sprach: „Deine Augen
haben alles gesehen, was der Herr, euer
Gott, an diesen beiden Königen getan hat.
So wird der Herr an allen Königreichen
handeln, zu denen du hinüberziehst.“ Die
Siege über die Amoriter hier östlich des
Jordan waren Beispiele für das, was
Gott tun würde
in der Eroberung des gesamten Landes
Kanaan. Die Siege, die wir jetzt schon
mit Gottes Hilfe in unserem
persönlichen Leben erringen, sollen uns zeigen, wie
Gott in der Endzeit für uns wirken wird
und dadurch uns Mut und Trost schenken.
„Fürchtet euch nicht vor ihnen, denn der
Herr, euer Gott, ist es, der für euch
kämpft.“
[7:41] Liebe Freunde, lasst uns
diese Lektion nicht vergessen, dass Gott
für dich und für mich kämpfen möchte. Und
ich flehte zum Herrn zu jener Zeit und
sprach: „Ach, Herr,
du hast angefangen, deinem Knecht
deine Majestät und deine starke Hand zu
zeigen. Denn wo ist ein Gott im Himmel
und auf Erden, der seinen Werken
und deiner Macht gleichtun könnte?“
[8:03] Lasst
uns gemeinsam beten. Lieber Vater im
Himmel,
danke, dass du nicht nur auf einen oder
zwei große Glaubenshelden abzielst,
sondern dass du dir wünschst, dass die
ganze Gemeinde, alle wahren Gläubigen,
vereint gemeinsam Sieger sind und
Überwinder in diesem großen Kampf, auch
ganz besonders in der Endzeit. Und hilf
uns, dass wir lernen, gemeinschaftlich zu
kämpfen, füreinander da zu sein, nicht nur
auf unser persönliches, geistliches Wohl
und unsere Familie zu schauen, sondern
darauf zu schauen, dass wir als ganze
Gemeinde, als Ortsgemeinde wie auch als
die weltweite Adventgemeinde, dass wir
jetzt als ganze Gemeinde hineinkommen in
das Land, das du für uns vorbereitet hast.
Das bitten wir im Namen Jesu.
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