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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt beleuchtet Christopher Kramp 5. Mose 32, das Lied des Mose, das Israels zukünftigen Abfall und Gottes Gericht prophezeit. Er erklärt, wie Gott trotz seines Zorns über die Sünde seine Hand ausstreckt, um sein Volk zu retten und durch Jesus Christus Sühne und Versöhnung schafft. Die Botschaft unterstreicht die lebensspendende Kraft von Gottes Wort und seine unerschütterliche Treue, selbst wenn menschlicher Halt schwindet.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Heute jetzt Seite 239.

[0:37] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, sei Dank, dass du auf uns achtest, dass wir jeden Tag zu dir kommen dürfen. Danke, dass du uns jeden einzelnen Tag durch unser Leben hindurch führst. Du bist uns nah. Und Herr, du weißt, wie oft wir uns von dir entfernt haben. Du weißt, wie untreu wir gewesen sind. Und deswegen bitten wir dich, dass du uns heute fester deine Hand hältst. Wir möchten dich bitten, dass du durch deinen Heiligen Geist jetzt durch die Portion sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:13] In 5. Mose 32, im Lied des Mose, verkündigt Mose prophetisch und poetisch kurz vor seinem Tod, dass das Volk in zukünftigen Generationen abfallen wird, und zwar so sehr, dass Gott kurz davor stehen würde, es zu vertilgen.

[1:30] Wir lesen in Vers 27: "Wenn ich nicht den Verdruss von Seiten des Feindes fürchte, dass ihre Feinde dies erkennen könnten und sagen: Unsere Hand war erhoben, und nicht der Herr hat dies alles getan. Denn sie sind ein Volk, dem aller Rat verloren ist und das keine Einsicht besitzt. Wenn sie weise wären, so würden sie das beherzigen, sie würden an ihr Ende denken. Wie könnte einer Tausend jagen und zwei Zehntausend in die Flucht schlagen, wenn ihr Fels sie nicht verkauft und der Herr sie nicht preisgegeben hätte? Denn ihr Fels ist nicht wie unser Fels, das müssen unsere Feinde selbst zugeben."

[2:11] Manchmal – nein, immer sollten wir uns Gedanken machen, warum uns die Dinge in unserem Leben passieren. Nun, auch gläubige Menschen erleben negative Dinge. Aber jeder Mensch, der mit Gott lebt und von Gott weiß, hat das Privileg zu erkennen, ob Gott in seinem Leben wirkt oder wir gerade ganz alleine ohne Gott laufen. Und Gott wünscht sich, dass wir sehen und erkennen, wenn wir gerade ohne ihn unterwegs sind und deswegen eine geistliche Niederlage nach der anderen erleben.

[2:49] "Denn vom Weinstock Sodoms stammen ihre Reben und von den Fluren Gomorras. Ihre Beeren sind Gift. Ihre Trauben sind bitter, ihr Wein ist Drachengeifer und grausames Ottern-Gift. Ist dies nicht bei mir aufbewahrt und in meinen Archiven versiegelt?"

[3:06] Gott weiß alles. In seinen Büchern stehen alle Taten, alle unser Werk, unsere Worte, unsere Gedanken, unsere Motive. Er kennt all das, und es ist alles bei ihm aufgeschrieben und wird auch im Gericht Grundlage der Entscheidung sein.

[3:25] "Mein ist die Rache und die Vergeltung zu der Zeit, da ihr Fuß wanken wird. Denn die Zeit ihres Verderbens ist nahe, und ihr Verhängnis eilt herbei."

[3:33] "Denn der Herr wird sein Volk richten, und er wird sich über seine Knechte erbarmen, wenn er sieht, dass jeder Halt entschwunden ist und der Sklave samt dem Freien dahin ist."

[3:44] Gott wird sein Volk richten, aber nicht, wie man vielleicht denken könnte, um den letzten Überrest auszutreten und auszurotten. Nein, er erbarmt sich über die, die sonst keinen Halt haben. Wenn das Volk auch weit in die Irre gegangen ist, wird Gott, wenn er zum Gericht schreitet, seine Hand ausstrecken und sagen: "Komm zu mir!"

[4:07] Wenn Gott richtet, ist das noch einmal eine Gelegenheit, das Evangelium anzunehmen. Gott wird niemanden gegen seinen Willen retten, aber streckt seine Hand so weit aus, wie nur Gott selbst sie ausstrecken kann.

[4:21] Und er wird sagen: "Wo sind ihre Götter, der Fels, bei dem sie Zuflucht suchten? Sie, die das Fett ihrer Opfer aßen, den Wein ihres Trankopfers tranken? Sie sollen aufstehen und euch helfen, sie sollen euch beschirmen! Seht nun, dass ich allein ich bin und kein Gott neben mir ist. Ich bin es, der lebendig macht. Ich schlage und ich heile, und niemand kann aus meiner Hand erretten."

[4:46] Gott betont, dass er der einzige wahre Gott ist. Sich auf jemand anders zu verlassen ist absolut töricht. Und in der Zeit der größten Not wissen wir alle, dass es nur den einen wahren Gott gibt, zu dem wir uns dann wenden.

[4:56] "Wenn ich hebe meine Hand zum Himmel empor und sage: So wahr ich ewig lebe."

[5:04] Gott schwört, um uns ein Bild zu geben, wie ernst diese Worte sind und wie sicher wir sein können, dass sie eintreffen werden.

[5:12] "Wenn ich mein blitzendes Schwert geschärft habe und meine Hand zum Gericht greift, so will ich Rache nehmen an meinen Feinden und Vergeltung üben an denen, die mich hassen. Ich will meine Pfeile mit Blut berauschen, und mein Schwert soll Fleisch fressen, mit dem Blut der Erschlagenen und Gefangenen, vom Haupt der Fürsten des Feindes. Jubelt, ihr Heiden, seinem Volk zu, denn er wird das Blut seiner Knechte rächen und seinen Feinden vergelten, aber für sein Land und sein Volk wird er Sühne schaffen."

[5:44] Gott möchte gegen die Feinde des Evangeliums kämpfen, nicht gegen sein Volk. Er möchte für sein Volk Sühne schaffen, Versöhnung. Und die schafft er dadurch, indem er selbst in der Gestalt von Jesus die Sünde auf sich genommen hat, sozusagen gegen die Sünde in seinem eigenen Körper, auf ihm selbst Krieg geführt hat und damit den Feind besiegt hat, um uns mit ihm zu versöhnen.

[6:13] "Und Mose kam und trug alle Worte dieses Liedes vor den Ohren des Volkes vor, und Josua, der Sohn Nuns. Und als Mose dies alles zu ganz Israel geredet hatte, da sprach er zu ihnen: Nehmt zu Herzen alle Worte, die ich euch heute bezeuge, damit ihr sie euren Kindern gebietet, dass sie darauf achten, alle Worte dieses Gesetzes zu befolgen. Denn es ist kein leeres Wort für euch, sondern es ist euer Leben. Und durch dieses Wort werdet ihr eure Tage verlängern in dem Land, in das ihr über den Jordan geht, um es in Besitz zu nehmen."

[6:46] Lieber Freund, liebe Freundin, dieses Wort hier ist dein Leben.

[6:50] Du kannst einen Vers finden in Matthäus Kapitel 4, wo Jesus sagt, dass wir aus jedem Wort leben, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.

[7:00] Es ist nicht leer, sondern es bewirkt, wozu es gesandt worden ist. Auch dazu kannst du einen Vers in Jesaja 55 finden.

[7:08] "Und der Herr redete zu Mose an jenem Tag und sprach: Steige auf dieses Bergland Abarim, auf den Berg Nebo, der im Land Moab liegt, Jericho gegenüber, und schaue das Land Kanaan an, das ich den Kindern Israel zum Eigentum, den Kindern Israels zum Eigentum geben werde."

[7:27] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten Danke sagen, dass du uns dein Wort schenkst. Wir wissen dürfen, dass es wirklich wahr ist und dass du, Herr, für uns kämpfen möchtest, uns auch dann noch retten möchtest, wenn jede andere Stütze entweicht. Danke, dass du uns nicht vergisst, sondern obwohl wir so viel und so stark gegen dich gesündigt haben, dass deine Hand ausgestreckt ist, um uns zu erretten, damit wir endlich erkennen, dass bei dir und bei dir allein echte Rettung und Hoffnung zu finden ist. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen. [Musik]


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