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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Andacht zu 5. Mose 3,25-4,15 beleuchtet Christopher Kramp Gottes Entscheidungen, die oft schmerzhaft, aber stets zum Besten sind. Er erklärt, warum Mose das Gelobte Land nicht betreten durfte und wie wichtig es ist, Gottes Wort unverfälscht zu bewahren. Der Sprecher ermutigt dazu, Gottes Gebote als Ausdruck seiner Liebe zu verstehen und sie als Weisheit vor den Völkern zu leben, um so Zeugnis von seiner Realität abzulegen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“ heute mit Seite 203. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du ein Volk vorbereiten möchtest, das gelobte Land, den Himmel zu erobern, sozusagen. Dass du uns stärkst und dass du uns den Sieg schenken möchtest und dass du uns daran erinnerst, dass wir gemeinsam zusammen geistlich den Sieg erringen dürfen und sollen. Sprich du deswegen auch heute durch dein Wort zu uns. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:06] Wir sind in 5. Mose Kapitel 3. Mose bittet und fleht noch einmal, dass er nicht doch noch das gelobte Land betreten darf. Wir lesen in Vers 25: „Lass mich doch hinüberziehen und das gute Land jenseits des Jordan sehen, dieses gute Bergland und den Libanon.“ Aber der Herr war zornig über mich euretwegen und hörte mich nicht, sondern der Herr sprach zu mir: „Lass es genug sein! Sage mir kein Wort mehr in dieser Sache.“

[1:36] Es wäre nicht gut gewesen für das Volk Israel, wenn Mose sie bis in das Land Kanaan angeführt hätte. Er hatte ja in dieser einen Sünde zum ersten Mal so Provokationen, sich ständigen Provokationen der Israeliten hingegeben, dass er sie führte. Dabei war er es ja gar nicht, sondern Gott. Gott wusste: Wenn Mose jetzt hier das Volk bis ans Ende geführt hätte, hätten sie ihn auf alle Ewigkeiten als den eigentlichen Führer des Volkes angesehen, ihn vielleicht verehrt und hätten aus den Augen verloren, dass es Gott gewesen ist, der sie führt. Gott hatte Mose schon längst vergeben und große Pläne für ihn, wie wir noch sehen werden. Dabei konnte er das Volk nicht ins gelobte Land führen, weil das nicht das Beste für das Volk gewesen wäre.

[2:25] „Steige auf den Gipfel des Pisga und hebe deine Augen auf gegen Westen und gegen Norden und gegen Süden und gegen Osten und schaue mit deinen Augen, denn du wirst nicht über diesen Jordan gehen.“ Manchmal sind Gottes Entscheidungen in unserem Leben schmerzhaft, weil sie unseren eigenen Wünschen und Ideen widersprechen, und trotzdem sind sie das Beste für uns und das Beste für unsere geliebte Gemeinde. „Und gebiete Josua: Stärke und festige ihn, denn er soll vor diesem Volk hinüberziehen und er soll ihnen das Land, das du sehen wirst, als Erbe austeilen.“ Statt zu murren und zu klagen und so sehr auf unsere eigenen Wünsche zu konzentrieren, lasst uns darauf konzentrieren, andere und unsere Brüder und Schwestern zu stärken, denn sie werden vielleicht Dinge tun können mit Gottes Hilfe, die wir nicht mehr tun können. Lasst uns einander stärken und festigen. So blieben wir im Tal bei Bet-Peor.

[3:27] Und nun, Israel, höre auf die Satzungen und auf die Rechtsbestimmungen, die ich euch zu tun lehre, damit ihr lebt und hineinkommt und das Land in Besitz nimmt, das euch der Herr, der Gott eurer Väter, gibt. Immer wieder wird Mose in diesem Kapitel sagen: „Höre, Israel, höre auf das, was Gott sagt.“ Wenn wir die Bibel lesen, sollten wir zuhören. Wir sollten hinhören, wie auch in Offenbarung 1 in Vers 3 deutlich gesagt wird: „Ihr sollt nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete, und solltet auch nichts davon wegnehmen, damit ihr die Gebote des Herrn, eures Gottes, haltet, die ich euch gebiete.“ Wir sollten bei dem klaren Wort Gottes bleiben, keine eigenen Erfindungen dazu, nichts wegnehmen. In Offenbarung 22 findet ihr einen Vers, der etwas ganz Ähnliches auch speziell zur Offenbarung sagt.

[4:15] „Eure Augen haben gesehen, was der Herr wegen des Baal-Peor getan hat, denn alle, die dem Baal nachfolgten, hat der Herr, dein Gott, aus seiner Mitte vertilgt.“ Die Geschichte haben wir gelesen in 4. Mose 25, als auf das Anraten von Bileam die Midianiterinnen das Volk verführten zum Götzendienst und es zu einem schlimmen Abfall kam, direkt kurz vor der Grenze zum gelobten Land. „Aber ihr, die dem Herrn, eurem Gott, anhängt, lebt alle heute noch.“ Wenn wir uns an Gott klammern, ihm anhängen, so wie Adam seiner Frau anhängt, wenn wir mit Gott einen echten Bund eingehen, dann dürfen wir auch leben und dann werden wir seine Erlösung sehen.

[4:58] „Siehe, ich habe euch Satzungen und Rechtsbestimmungen erklärt, so wie es mir der Herr, mein Gott, geboten hat, damit ihr nach ihnen handelt in dem Land, in das ihr kommen werdet, um es in Besitz zu nehmen. So bewahrt sie nun und tut sie, denn darin besteht eure Weisheit und euer Verstand vor den Augen der Völker. Wenn sie alle diese Gebote hören, werden sie sagen: Wie ist doch dieses große Volk ein so weises und verständiges Volk!“

[5:22] Gottes Plan ist, dass wenn sie unseren Glauben sehen, wenn sie sehen, nach welchen Prinzipien wir leben, dass sie sagen: „Das sind kluge, weise Menschen. Das ist ein attraktives Leben, so sollte man leben.“ „Denn wo ist ein so großes Volk, zu dem sich die Götter so nahen, wie der Herr, unser Gott, es tut, sooft sie ihn anrufen?“

[6:01] Möge Gott geben, dass wenn die Menschen sehen, nach welchen Geboten wir leben, nach welchen Prinzipien des Gesetzes Gottes wir uns ausrichten, nach welchen Gesundheitsmaßstäben wir unser Leben führen, dass die Menschen sagen: „Das ist wirklich die Wahrheit.“

[6:17] „Nur hüte dich und bewahre deine Seele wohl, dass du die Geschehnisse nicht vergisst, die deine Augen gesehen haben, und sie nicht aus deinem Herzen weichen alle Tage deines Lebens, sondern du sollst sie deinen Kindern und Kindeskindern verkünden, an dem Tag, als du vor dem Herrn, deinem Gott, standest am Berg Horeb, als der Herr zu mir sprach: Versammle mir das Volk, damit ich sie meine Worte hören lasse und damit sie mich fürchten lernen alle Tage ihres Lebens auf Erden und damit sie auch ihre Kinder unterweisen.“ Wie lernen wir die Furcht Gottes? Ein zentrales Element des ewigen Evangeliums, sodass wir auch unseren Kindern es einbringen können, indem wir die Worte Gottes hören.

[6:57] „So wie er sie uns sagte: Ihr hört zu und standen unten am Berg, aber der Berg brannte im Feuer bis ins Innerste des Himmels hinein.“ Es steht im Hebräischen: „bis in das Herz des Himmels“, der voller Finsternis, Wolken und Dunkel war. Damals am Berg Sinai.

[7:16] Da hat sich Gott mit der Erde verbunden durch das Feuer, Symbol seiner Liebe, Symbol seiner Herrlichkeit, die Himmel und Erde verbindet, um uns zu unterweisen, um zu sprechen, um einen Bund mit dir und mir zu machen. „Und der Herr redete mitten mit euch mitten aus dem Feuer.“ Die Stimme seiner Worte hörtet ihr, aber saht keine Gestalt, sondern vernahmt es nur seine Stimme.

[7:41] Diese Erfahrung dürfen wir im Prinzip machen, wenn wir sein Wort aufschlagen. Wir sehen seine Gestalt nicht, hören seine Stimme, die uns zeigt, dass seine Liebe Himmel und Erde miteinander verbunden hat in der Gestalt von Jesus Christus, der für mich und für dich gestorben ist. „Und er verkündete euch seinen Bund, den euch zu halten er gebot, nämlich die zehn Worte, und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln.“

[8:05] Gott möchte sich mit dir und mir verbinden und dieser Bund drückt sich aus in den zehn Worten, den zehn Geboten. Das heißt, in den zehn Prinzipien, die sich hinter dem Wortlaut der zehn Gebote befinden, über die wir nachdenken sollen, so wie Jesus es uns in der Bergpredigt deutlich vor Augen führt und erklärt. „Und der Herr gebot mir zu jener Zeit, dass ich euch die Satzungen und Rechtsbestimmungen lehre, die ihr tun solltet in dem Land, in das ihr hinüberzieht, um es in Besitz zu nehmen.“

[8:38] „So bewahrt nun eure Seelen wohl, weil ihr keinerlei Gestalt gesehen habt an dem Tag, als der Herr aus dem Feuer heraus mit euch redete auf dem Berg Horeb.“

[8:48] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, schenk uns doch jeden Tag, dass wir deine Stimme hören, wenn wir dein Wort lesen, dass wir sehen, wie deine Liebe und deine Herrlichkeit Himmel und Erde miteinander verbunden hat durch Jesus Christus, dass wir sehen, dass deine zehn Gebote ein Bund sind, den du mit mir persönlich, mit jedem Einzelnen, der dieser Andacht folgen will, schließen wirst. Herr, sprich du zu uns, erfülle unser Herz mit dem Heiligen Geist, mit dem Feuer deiner Liebe. Und hab Dank, dass du zu uns sprichst. Im Namen Jesu. Amen.


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