In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 5. Mose 32:50-33:19. Er spricht über Moses‘ Abschied und die bleibenden Konsequenzen der Sünde, auch wenn sie vergeben ist. Anschließend geht es um Moses‘ Segensworte für die Stämme Israels, die Gottes Liebe und die Bedeutung einer tiefen Beziehung zu ihm unterstreichen.
Gott auf (m)einer Seite: 5. Mose 32:50-33:19
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 5. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf meiner Seite“, heute mit Seite 240. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir dein Wort haben und danke, dass es jeden Tag zu unserem Herzen spricht. Du hast gesagt, dass es kein leeres Wort ist, sondern unser Leben. Und wir möchten heute aus diesem Wort nehmen. Sprich du zu uns durch den Heiligen Geist, nach deiner Verheißung. Im Namen Jesu, Amen.
[1:02] Wir sind in 5. Mose 32. Nachdem Mose das Lied des Mose gemeinsam mit Josua vorgetragen hat, wird er von Gott gebeten, jetzt auf den Berg Nebo zu steigen, um dort zu sterben. In Vers 50 heißt es: „Und dann sollst du sterben auf dem Berg, auf den du steigen wirst, und zu deinem Volk versammelt werden, wie dein Bruder Aaron auf dem Berg Hor starb und zu seinem Volk versammelt wurde, weil ihr eine Untreue begangen habt mitten unter den Kindern Israels am Haderwasser bei Kadesch in der Wüste Zin, weil ihr mich nicht geheiligt habt unter den Kindern Israels. Denn du wirst das Land vor dir zwar sehen, aber du sollst nicht in das Land hineinkommen, das ich den Kindern Israels gegeben habe.“
[1:56] Ganz schmerzhaft verdeutlicht das, dass Sünde vergeben wird, aber dass Sünde auch Konsequenzen hat, die auch bleiben und die gefühlt werden. Mose hat die Konsequenzen seiner Sünde sehr bitter gefühlt. Und dies ist der Segen, mit dem Mose, der Mann Gottes, die Kinder Israels vor seinem Tod gesegnet hat. Das erinnert ein bisschen an den Segen, den Jakob seinen Söhnen gab, kurz bevor er starb. Und tatsächlich gibt es Parallelen zwischen dem Segen 1. Mose 49 und dem hier in 5. Mose 33. Es lohnt sich, das einmal genauer zu studieren.
[2:46] Und er sprach: „Der Herr kam vom Sinai und erleuchtete ihn auf von Seïr, leuchtend erschien er vom Bergland Paran und kam von heiligen Zehntausenden. Und her auf seiner Rechten ging ein feuriges Gesetz für sie. Ja, er liebt das Volk. Alle seine Heiligen sind in deiner Hand, und sie lagern zu deinen Füßen. Ein jeder empfängt von deinen Worten.“ Was für eine wunderschöne, poetische Beschreibung des Ereignisses am Berg Sinai, als Gott die Zehn Gebote im Feuer gab. Feuriges Gesetz, Feuer als Symbol für die Liebe Gottes. Es wird hier sehr deutlich: Gott gab diese Zehn Gebote nicht, um sein Volk zu erschrecken. Er gab es sich schon gar nicht, um sie irgendwie zu verängstigen oder sie zu töten. Nein, er gab diese Zehn Gebote, weil er sie liebte. Er wollte ihnen zeigen, wie schwerwiegend und schlimm die Sünde ist, wie groß seine Liebe ist. Und jeder Einzelne vom Volk konnte von seinen Worten empfangen. Du und ich, jeder Einzelne, darf von seinem Wort empfangen, darf zu seinen Füßen sitzen.
[3:58] Hast du schon einmal zu den Füßen Jesu gesessen und aus seinem Wort gelernt? Mach das noch heute. Schlag eine Bibel auf und bitte ihn, dass er dir zeigt, was er dir heute sagen möchte.
[4:14] Mose hat uns ein Gesetz befohlen, ein Erbteil für die Gemeinde Jakobs. Und er wurde König über Jeschurun, als sich die Häupter des Volkes versammelten, als die Stämme Israels sich vereinigten.
[4:24] Ruben lebe und sterbe nicht, seine Leute sollen zu zählen sein. Und dies ist das Wort für Juda. Und er sprach: „Höre, Herr, auf die Stimme Judas und bringe ihn zu seinem Volk. Seine Hände seien mächtig für ihn, und hilf du ihm vor seinen Feinden.“
[4:42] Interessant ist an dieser Stelle, dass der Stamm Simeon in der ganzen Liste nicht auftaucht. Und auch das ist im Zusammenhang mit 1. Mose 49 von Interesse. Anders dagegen Levi.
[4:54] Von Levi aber sagt er: „Deine Tummim und deine Urim gehören dem Mann, der dir Liebe erweist, den du versucht hast bei Massa, mit dem du gehadert hast am Haderwasser. Der von seinem Vater und von seiner Mutter sagt: ‚Ich habe sie nicht gesehen‘ und seine Brüder nicht kennt und von seinen Söhnen nichts weiß. Denn sie haben dein Wort befolgt und deinen Bund bewahrt.“ Für die Leviten war Gott die absolut oberste Priorität. Sie haben das bewiesen am Sinai, als der Rest des Volkes um das goldene Kalb tanzte.
[5:25] Sie werden Jakob deine Rechtsbestimmungen lehren, und Israel dein Gesetz. Sie werden Räucherwerk vor dein Angesicht bringen und Ganzopfer auf deinen Altar. Segne, Herr, seine Kraft und lasse das Werk seiner Hände gelingen. Zerschmettere die Lenden seiner Widersacher und seine Hasser, damit sie nicht mehr aufstehen.“
[5:43] Sowie die Leviten damals, sucht Gott Menschen heute, die Gott so oben auf ihrer Agenda, auf ihrer Prioritätenliste haben, dass Gott ihnen noch wichtiger ist als ihre eigene Familie.
[5:58] Von Benjamin sprach er: „Der Liebling des Herrn wird sicher bei ihm wohnen. Der beschirmt ihn den ganzen Tag, und zwischen seinen Schultern wohnt er.“
[6:04] Der Tempel stand später tatsächlich auf dem Gebiet, dem Stammesgebiet von Benjamin.
[6:12] Und von Josef aber sagt er: „Sein Land sei vom Herrn gesegnet mit dem Köstlichsten des Himmels, mit dem Tau, mit der Flut, die drunten ruht, mit der köstlichen Frucht, die in der Sonne reift, und mit den köstlichen Früchten, welche die Monde sprossen lassen, mit den besten der uralten Berge und vom Köstlichsten der ewigen Hügel, und vom Kostbarsten des Landes und seiner Fülle, und das Wohlgefallen dessen, der im Dornbusch wohnt. Er komme auf das Haupt Josefs und auf den Scheitel des Geweihten unter seinen Brüdern. Prächtig ist er wie sein erstgeborener Stier. Hörner hat er wie ein Büffel. Damit stößt er die Völker nieder, sie alle, bis an die Enden der Erde. Das sind die Zehntausenden von Ephraim, und das sind die Tausende von Manasse.“
[7:06] Und über Sebulon sprach er: „Freue dich, Sebulon, über deinen Auszug, und du, Issachar, in deinen Zelten. Sie werden Völker auf den Berg rufen, dort werden sie Opfer der Gerechtigkeit opfern. Denn den Reichtum des Meeres werden sie saugen, und die verborgenen Schätze des Landes.“
[7:24] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass jeder Einzelne von uns zu deinen Füßen sitzen kann, von deinen Worten empfangen kann und lernen darf, dass du uns liebst. Danke, dass wir alle persönlich und individuell durch dich gesegnet werden können. Und das bitten wir auch für den heutigen Tag. Im Namen Jesu, Amen.
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