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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ schließt Christopher Kramp die Betrachtung von 5. Mose 33 und 34 ab. Er beleuchtet Moses letzten Segen für die Stämme Israels und seinen Tod vor dem Betreten des Gelobten Landes. Der Sprecher betont Gottes souveräne Führung, die Erfüllung von Gebeten auf unerwartete, aber beste Weise, und hebt die zentrale Rolle Jesu und der fünf Bücher Mose für den Glauben hervor.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo und herzlich willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute jetzt Seite 241.

[0:37] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass wir zu deinen Füßen sitzen dürfen, dass du uns lieb hast und dass du uns dein Wort offenbarst. Was damals in Stein geschrieben, ein feuriges Gesetz, und du gibst uns heute Worte, die voll deiner Liebe sind und voll der Warnungen vor der Sünde. Herr, ich möchte dich bitten, dass du zu uns sprichst durch deinen Heiligen Geist, dass er ausgegossen wird und uns zu Herzen geht, so wie du es versprochen hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:11] Wir sind in 5. Mose 33. Mose segnet kurz vor seinem Tod die einzelnen Stämme Israels.

[1:20] Wir lesen dann Vers 20: Und über Gad sprach er: Gepriesen sei der Gad! Er haust wie eine Löwin, legte sich nieder und zerreißt Arm und Scheitel.

[1:33] Er sah sich das beste Stück, denn dort lag das Teil eines Anführers bereit, und er kam an die Spitze des Volkes, vollstreckte die Gerechtigkeit des Herrn und seine Gerichte vereint mit Israel.

[1:45] Und über Dan sprach er: Dan ist ein junger Löwe, der aus Baschan hervorspringt.

[1:53] Über Naftali sprach er: Naftali ist gesättigt mit Wohlgefallen und voll vom Segen des Herrn. Westen und Süden nimmt er in Besitz.

[2:04] Über Asser sprach er: Asser ist mit Söhnen gesegnet. Er sei der Liebling seiner Brüder und tauche seinen Fuß in Öl.

[2:10] Deine Schuhe sollen von Eisen und Erz sein, und wie deine Tage, so sei deine Kraft.

[2:18] Was für eine wunderbare Verheißung! Wir können die Zukunft nicht bestimmen, auch nicht kennen. Wir wissen nicht, was in einer Woche oder in einem Monat oder in zwei Jahren ist, aber Gott hat versprochen, dass für jeden einzelnen Tag wir die Kraft bekommen, die wir brauchen.

[2:36] Lasst uns diese Verheißung in Anspruch nehmen, dass so wie unsere Tage sein werden, so auch die Kraft, die Gott uns schenken möchte.

[2:42] Niemand ist gleich dem Gott Jeschurun! Er fährt zu deiner Hilfe am Himmel ein, und auf den Wolken mit seiner Majestät. Eine Zuflucht ist dir der Gott der Urzeit, und unter dir sind ewige Arme.

[2:57] Er hat den Feind vor dir hergejagt und zu dir gesagt: Vertilge!

[3:04] Lasst uns daran denken, auch heute, wenn wir durch den Tag gehen, dass unter uns ewige Arme sind und dass der Gott, der am Anfang die Welt gemacht hat, der seit Jahrtausenden mit Menschen spricht und sie führt, die Geschicke der Welt in der Hand hält, dass das der Gott ist, den wir direkt ansprechen dürfen, mit dem Kontakt haben dürfen und der uns führen möchte und leiten möchte in unserem Alltag.

[3:34] Und so kann Israel sicher wohnen, abgesondert, der Quell Jakobs, in einem Land voll Korn und Most, und sein Himmel träufelt Tau.

[3:44] Wer ist dir gleich, du Volk, das durch den Herrn gerettet ist?

[3:48] Er ist ein hilfreicher Schild und ein siegreiches Schwert. Seine Feinde werden dir Ergebung heucheln, du aber sollst über ihre Höhen hinwegschreiten.

[3:59] Gerettet zu sein durch den einzigen wahren Gott ist eine unvergleichliche Erfahrung, ein riesen Segen, der durch nichts ersetzt werden kann.

[4:10] Lasst uns jeden Tag sicherstellen, dass wir diesen Segen auch an diesem Tag unser Eigen nennen dürfen.

[4:21] Und Mose stieg von den Ebenen Moabs auf den Berg Nebo, auf die Spitze des Pisga, Jericho gegenüber. Da zeigte ihm der Herr das ganze Land von Gilead bis nach Dan, und das ganze Naftali, das Land Manasse und das ganze Land Juda bis zum westlichen Meer, auf den Negev und die Jordan-Ebene, die Ebene von Jericho, der Palmenstadt, bis nach Zoar.

[4:45] Das war eine Vision. Kein menschliches Auge könnte all das auf einen Blick überblicken, schon gar nicht von dem Berg Nebo, von der Spitze des Pisga aus, weil dort andere Berge sich zum Teil auf den Westen des Landes Israel verdecken würden.

[5:04] Gott zeigt ihm in einer Vision, wie dieses Land aussieht und was mit dem Volk passieren würde.

[5:11] Und der Herr sprach zu ihm: Dies ist das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob zugeschworen habe, als ich sprach: Deinem Samen will ich es geben. Ich lasse es dich mit deinen Augen sehen, aber hinübergehen sollst du nicht.

[5:24] Jetzt am Ende seines Lebens, nach 120 Jahren, sieht Mose zum allerersten Mal das Land, von dem er immer gehört hat, von dem erzählen wollen es die alten Geschichten von Abraham, Isaak und Jakob. Er sieht es, aber darf nicht hineingehen.

[5:39] Und Mose, der Knecht des Herrn, starb im Land Moab nach dem Wort des Herrn. Und er begrub ihn im Tal im Land Moab, aber niemand kennt sein Grab bis zum heutigen Tag.

[5:54] Aber die Bibel sagt uns im Buch Judas – und ihr könnt die Stelle finden –, dass Jesus selbst vom Himmel herabkam und diesen Diener als allererstes von den Toten auferweckt hat. Das könnt ihr auch im Römer 5 finden.

[6:11] Dieser Mose war der Erste, der von den Toten auferstand, in den Himmel fuhr und dann später, ungefähr 1500 Jahre später, tatsächlich das Gelobte Land betreten durfte.

[6:27] In der Zwischenzeit war er zum eigentlichen gelobten Land gelangt. Er hatte diese 1500 Jahre im himmlischen Kanaan zugebracht, das noch viel besser, noch viel schöner, noch viel herrlicher als das Palästina, das er dort gesehen hatte.

[6:40] Gott erhört Gebet anders, als wir es uns wünschen, aber er erhört es genauso, wie es am allerbesten für uns ist und so wie wir es uns hinterher wünschen würden, dass wir es auch so gebetet hätten, hätten wir alles gewusst, was wir dann erst wissen werden.

[6:54] Mose war sicherlich nicht unzufrieden, als er von den Toten auferstand, sowieso von seinem Zustand eines Todes gemerkt hat und als Allernächstes von Jesus in den Himmel gebracht wurde, wo er dann 1500 Jahre später zu Jesus auf die Erde kommen durfte.

[7:12] Matthäus 17 könnt ihr die Stelle finden und auch in Markus 9, um dort Jesus zu kräftigen.

[7:18] Dann hatte Gott auch dieses Gebet von Mose erfüllt. Er durfte das irdische Kanaan betreten, aber genau zu dem Zeitpunkt, wo es am allerbesten für ihn und für die ganze Menschheit war.

[7:31] Gott erhört Gebet auf seine Weise, und zwar so, wie es am allerbesten für uns ist.

[7:36] Und Mose war 120 Jahre alt, als er starb. Seine Augen waren nicht schwach geworden und seine Kraft war nicht gewichen. Was für ein Zeugnis für die erhaltene Kraft Gottes!

[7:45] Und die Kinder Israels beweinten Mose in den Ebenen Moabs 30 Tage lang. Dann hörten sie auf, um Mose zu weinen und zu trauern.

[7:53] Josua aber, der Sohn Nuns, war mit dem Geist der Weisheit erfüllt, denn Mose hatte seine Hände auf ihn gelegt. Und die Kinder Israels gehorchten ihm und handelten, so wie der Herr es Mose geboten hatte.

[8:04] Es stand aber in Israel kein Prophet mehr auf wie Mose, den der Herr kannte von Angesicht zu Angesicht, in all den Zeichen und Wundern, zu denen der Herr ihn gesandt hatte, dass er sie im Land Ägypten tun sollte an dem Pharao und an all seinen Knechten und an seinem ganzen Land, und in all den gewaltigen Handlungen und all den großen und furchtgebietenden Taten, die Mose vollbrachte vor den Augen von ganz Israel.

[8:30] Aber dieses Buch selbst, 5. Mose, hatte verheißen, dass ein Prophet wie Mose kommen würde. Das war keiner der Propheten im Alten Testament, sondern Jesus selbst, der diese Prophezeiung erfüllt, auf den dieses ganze, ja, alle fünf Bücher Mose, hinweisen.

[8:50] Jesus ist es, der eigentlich im Zentrum steht.

[8:54] Wir sind ans Ende gelangt von 5. Mose. Mögen wir dieses Buch noch fester an unser Herz schließen, noch mehr studieren.

[9:02] Durch dieses Buch kam es zur größten Erweckung der alttestamentlichen Zeit, der Zeit der Könige unter Josia, als es wiedergefunden worden ist, als eine Abschrift im Tempel gefunden wurde.

[9:13] Dieses war das Buch, mit dem unser Herr Jesus in der Wüste und in der dreifachen Versuchung, als der Teufel ihn dreimal versucht, sie jedes Mal mit dem Buch 5. Mose die Versuchung abwehrte und Sieger blieb über Sünde und Teufel.

[9:28] Dies ist das Buch, von dem Paulus sagt, dass es die Gerechtigkeit aus dem Glauben beschreibt, insbesondere diesen Bund.

[9:40] Dies ist das Buch, von dem Jesus sagte, dass es das allergrößte und wichtigste Gebot enthält, nämlich: Liebe Gott von deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüt.

[9:49] Und dieses Buch ist das Buch, das Nehemia konsultierte und darüber betete und dann in kürzester Zeit das Werk vollendete, das vorher über Jahrzehnte sich verzögert hatte.

[10:01] Möge Gott dir und mir Freude schenken, 5. Mose zu lesen, die Stimme Gottes zu hören aus seinem Wort, zu leben, damit er in uns das wirken kann, was er sich schon längst gewünscht hat.

[10:14] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel,

[10:19] Danke, dass wir das Buch 5. Mose und danke, dass wir überhaupt diese fünf Bücher Mose haben, die so ein felsenfestes Fundament sind, auf dem wir bauen dürfen, weil sich in all diesen fünf Büchern, geschrieben von Mose, Jesus offenbart, das Evangelium offenbart, die Schöpfung, all das, was wir wissen müssen.

[10:40] Herr, wir sehen, dass alle anderen Bücher der Bibel auf diesen fünf Büchern aufbauen oder dass sie allesamt zu dir hinweisen. Herr, gib, dass wir sie noch viel mehr studieren und zum Zentrum unseres Lebens machen, dass du uns unterweisen kannst.

[10:56] Und wir danken dir, dass wir wissen dürfen, heute wieder sehen durften, dass du jedes Gebet erhört, so wie es für uns am besten ist, wenn wir von Herzen zu dir beten. Auch wenn wir die Zukunft nicht kennen, wir dürfen wissen, dass du keinen Fehler machst. Du hast mit Mose keine Fehler gemacht, du wirst mit uns keine Fehler machen. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.


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