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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 5. Mose Kapitel 4. Er warnt eindringlich vor Götzendienst und erinnert an Gottes einzigartige Erlösung des Volkes Israel aus Ägypten. Trotz der Konsequenzen menschlichen Versagens und der Zerstreuung des Volkes betont Kramp die barmherzige Zusage Gottes: Wer ihn von ganzem Herzen sucht, wird ihn finden. Eine ermutigende Botschaft über Gottes Treue und die Kraft der Umkehr.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Seite 204.

[0:39] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du persönlich zu uns sprechen möchtest und dass wir eine direkte Verbindung zu dir haben können, dass du uns zeigst, wie sehr du uns lieb hast und dass du auch jetzt durch dein Wort zu unserem Herzen sprechen möchtest. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.

[1:02] Wir sind in 5. Mose Kapitel 4 und Mose erinnert das Volk an die Geschehnisse am Sinai, wie Gott direkt zu ihnen gesprochen hat und dass sie deswegen sich vor dem Götzendienst hüten sollten.

[1:22] In Vers 16 heißt es: „Damit ihr nicht verderblich handelt und euch ein Bild macht in der Gestalt irgendeines Götzenbildes, das Abbild eines männlichen oder weiblichen Wesens, das Abbild irgendeines Tieres, das auf Erden ist, das Abbild eines Vogels, der im Himmel fliegt, das Abbild irgendeines Wesens, das auf dem Erdboden kriecht, das Abbild irgendeines Fisches, der im Wasser ist, tiefer als der Erdoberfläche, dass du deine Augen auch nicht zum Himmel hebst und die Sonne und den Mond und die Sterne und das ganze Heer des Himmels anschaust und dich verführen lässt, sie anzubieten und ihnen zu dienen, die doch der Herr, dein Gott, allen Völkern unter dem ganzen Himmel zugeteilt hat.“

[1:59] Gott hat die Schöpfung geschaffen, dass sie uns auch dient, für die Menschheit, aber nicht, um angebetet zu werden.

[2:07] Euch aber hat er hergenommen und herausgeführt aus dem Eisenschmelzofen, aus Ägypten, damit ihr sein Eigentumsvolk sein solltet, wie es heute der Fall ist. Gott erlöst uns, damit wir zu ihm gehören, dass wir sein Eigentum sind.

[2:23] Und daher war er um euretwillen so zornig über mich, dass er schwor, ich sollte nicht über den Jordan gehen noch in das gute Land kommen, das der Herr, dein Gott, dir als Erbe gibt, sondern ich muss in diesem Land sterben und darf nicht über den Jordan gehen. Ihr aber dürft hinübergehen und jenes gute Land in Besitz nehmen.

[2:40] Gott wusste, dass es den Israeliten schaden würde, wenn Mose sie bis in das gelobte Land geführt hätte. Denn nach seiner Sünde an dem Felsen hätten sie geglaubt, dass tatsächlich er es gewesen wäre, der sie geführt hatte. Und obwohl Gott Mose so sehr liebte, war ihm das Volk und das Wohlergehen des Volkes so wichtig, dass er diese wichtige Entscheidung, diese für Mose so schmerzhafte Entscheidung, durchziehen musste, dass Mose noch vor dem Jordan sterben musste.

[3:15] So hütet euch nun, dass ihr den Bund des Herrn, eures Gottes, nicht vergesst, den er mit euch gemacht hat, und euch nicht ein Bildnis macht von irgendeiner Gestalt, was der Herr, dein Gott, dir verboten hat.

[3:25] Wir sollten uns daran erinnern, dass wir den Bund, den Gott mit uns geschlossen hat, diesen Bund nicht vergessen und nicht aufgeben.

[3:35] Denn der Herr, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer, ein eifersüchtiger Gott. Er ist die Liebe, und die Liebe ist ein verzehrendes Feuer. Gottes Herrlichkeit ist ein verzehrendes Feuer. Wir können eine entsprechende Bibelstelle zum Beispiel in Hohelied Kapitel 8, Vers 6 finden.

[3:56] Wenn du nun Kinder und Kindeskinder zeugst und ihr euch in dem Land eingelebt habt und verderblich handelt und euch ein Bildnis macht von irgendeiner Gestalt und das tut, was böse ist in den Augen des Herrn, deines Gottes, dass ihr ihn erzürnt, so rufe ich heute Himmel und Erde zu Zeugen gegen euch an, dass ihr gewiss bald ausgerottet werden solltet aus dem Land, in das ihr über den Jordan zieht, um es in Besitz zu nehmen. Ihr werdet nicht lange darin wohnen, sondern gewiss daraus vertilgt werden.

[4:23] Ihr könnt in Jesaja Kapitel 1 sehen, wie Jahrhunderte später der Prophet Jesaja auf Grundlage dieses Verses Himmel und Erde anruft, um das Volk daran zu erinnern, dass sie diesen Bund hier gebrochen haben.

[4:37] Und daher wird euch der Herr unter die Völker zerstreuen, und es wird eine geringe Zahl von euch übrig bleiben unter den Heiden, zu denen euch der Herr hinwegtreiben wird. All das erfüllt sich tatsächlich leider Jahrhunderte später, als erst die Assyrer und dann die Babylonier kommen, diesen großen Invasionen, die Königreiche Israel und Juda zerstören und von den Reichen ein Übriges dann bleiben und das Volk in die Zerstreuung geht.

[5:03] Und dann heißt es hier: „Dort werdet ihr den Göttern dienen, die das Werk von Menschenhänden sind, Holz und Stein, die weder sehen noch hören noch essen noch riechen.“

[5:12] Wenn du aber von dort den Herrn, deinen Gott, suchen lässt, so wirst du ihn finden, ja, wenn du ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen wirst.

[5:25] Das ist eine Verheißung, dass selbst wenn sie über Jahrhunderte hinweg, über Generationen hinweg sündigen würden und die Konsequenzen dafür tragen müssen, wenn das Volk zerstreut ist und in die Gefangenschaft geraten würde, dann wäre trotzdem die Erlösung immer noch greifbar. Dann würde Gott sich immer noch eher bitten lassen, wenn man ihn wirklich von ganzem Herzen sucht.

[5:47] Lieber Freund, liebe Freundin, vielleicht bist du abgefallen, vielleicht bist du in die Irre gegangen, vielleicht bist du abgedriftet vom Glauben, aber du möchtest ihn jetzt von ganzem Herzen, von ganzer Seele wieder suchen, deinen Herrn, deinen Gott. Dann darfst du wissen: Er wird sich finden lassen.

[6:04] Das ist eine wunderbare Verheißung. Ihr könnt in Jeremia 29 einen weiteren Vers finden, wo genau diese Verheißung aufgegriffen worden ist.

[6:11] Dann just in jener Zeit, wenn du in der Drangsal bist und dich alle diese Dinge getroffen haben am Ende der Tage, so wirst du zu dem Herrn, deinem Gott, umkehren und seiner Stimme gehorsam sein.

[6:22] Denn echte Umkehr, echte Buße, echte Bekehrung führt zu Gehorsam.

[6:26] Denn der Herr, dein Gott, ist ein barmherziger Gott. Er wird dich nicht verlassen noch verderben. Er wird auch den Bund, den er deinen Vätern geschworen hat, nicht vergessen.

[6:34] Menschen mögen den Bund mit Gott vergessen, aber Gott vergisst ihn nicht. Und wenn wir ihn verlassen haben, wird er uns doch nicht verlassen, denn wenn wir zu ihm zurückkehren, ist er immer barmherzig und gnädig und möchte uns vergeben.

[6:48] Denn frage doch nach den früheren Tagen, die vor dir gewesen sind, von dem Tag an, als Gott den Menschen auf Erden erschuf, und von einem Ende des Himmels bis zum anderen Ende des Himmels, ob je etwas so Großes geschehen oder je dergleichen gehört worden ist.

[7:01] Die Israeliten sollten sich fragen, ob in der ganzen Weltgeschichte, und zwar seit den Anfängen des Menschengedenkens auf der ganzen Erde, ob je jemals so etwas passiert ist, was sie mit Gott erlebt haben.

[7:14] Wir sollten die Erfahrungen, die wir mit Gott gemacht haben, nicht gering schätzen.

[7:16] Es sind besondere Erfahrungen, die nicht von anderen so überall gleich erlebt worden sind. Wenn Gott mit uns etwas, wenn Gott uns führt, wenn Gott uns Erfahrungen schenkt, dann sind das besondere Dinge. Und die Israeliten hatten außergewöhnliche Dinge erlebt.

[7:32] Hat je ein Volk die Stimme Gottes mitten aus dem Feuer reden gehört, wie du sie gehört hast, und ist dennoch am Leben geblieben?

[7:39] Es war offensichtlich keine Selbstverständlichkeit, dass Gott dieses Volk, das ja noch so heillos stark war und voller Sünde, dass er ihm die Liebe, sein ewiges Leben offenbart hat und sie gleichzeitig am Leben erhalten hat, weil er ja wusste, dass sie eigentlich in seiner Gegenwart vergehen müssten.

[7:57] Und hat je ein Volk versucht, hinzugehen und sich ein Volk zu erwerben, oder hat je ein Gott versucht, hinzugehen und sich ein Volk mitten aus einem anderen Volk herauszunehmen durch Prüfungen, durch Zeichen, durch Wunder, durch Kampf und durch eine mächtige Hand unter dem ausgestreckten Arm, durch furchterregende große Taten, wie das alles der Herr, dein Gott, für euch in Ägypten getan hat vor deinen Augen?

[8:18] Die Erlösung, die Gott uns schenkt, ist außergewöhnlich und einzigartig. So etwas gibt es sonst nirgendwo.

[8:25] Diese Erlösung ist Teil des großen Kampfes, denn Gott erlöst die Israeliten hier durch Kampf. Er selbst hat kämpfen müssen, um dich und mich aus den Fängen des Satans zu befreien.

[8:38] Dir ist es gezeigt worden, damit du erkennst, dass der Herr Gott ist und keiner sonst als er allein.

[8:46] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank für die Zusicherung, dass egal, selbst wenn wir weit von dir abgedriftet sind, wenn wir uns dir wieder zuwenden, wenn wir dich suchen mit unserem ganzen Herzen, von ganzer Seele, dass du dich finden lässt und dass du barmherzig bist und dass du uns rettest. Danke, Herr, für diese Zusage für den heutigen Tag. Im Namen Jesu. Amen.


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