Christopher Kramp beleuchtet in dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ das zentrale Kapitel 5. Mose 6. Er erklärt, wie wichtig es ist, Gott von ganzem Herzen zu lieben und seine Gebote nicht nur aus Pflicht, sondern aus tiefer Verbundenheit zu halten. Das Video betont die Weitergabe des Glaubens durch persönliche Zeugnisse und Gottes Wunsch nach einer vollständigen Erlösung, die sich in Gehorsam zeigt.
Gott auf (m)einer Seite: 5. Mose 6:1-6:25
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 5. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf einer Seite“, heute mit 5. Mose 6. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:35] Lieber Vater im Himmel, wir möchten in deine Gegenwart kommen. Wir wollen uns nicht damit zufriedengeben, von anderen Menschen zu hören, was du gesagt hast. Wir möchten dir persönlich begegnen. Wir wollen uns nicht zufriedengeben mit dem alten Bund. Wir möchten den neuen Bund erleben. Wir möchten, dass dein Gesetz in unser Herz geschrieben ist und nicht nur auf Steintafeln oder Buchseiten steht.
[1:02] Deswegen bitten wir dich, dass du jetzt durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:17] Heute haben wir das wichtigste Kapitel des ganzen Alten Testamentes: 5. Mose Kapitel 6, Vers 1. Und dies ist das Gebot, die Satzung und die Rechtsbestimmungen, die der Herr, euer Gott, euch zu lehren geboten hat, dass ihr sie tun sollt in dem Land, das ihr jetzt zieht, um es in Besitz zu nehmen, dass du den Herrn, deinen Gott, fürchtest und alle seine Satzungen und Gebote hältst, die ich dir gebiete, du und deine Kinder und deine Kindeskinder, alle Tage deines Lebens, damit du lange lebst.
[1:49] So höre, Israel, und achte darauf, sie zu tun, damit es dir gut geht und ihr sehr gemehrt werdet, so wie es der Herr, der Gott deiner Väter, verheißen hat, in einem Land, in dem Milch und Honig fließt. Höre, Israel! Der Herr ist unser Gott, der Herr allein.
[2:05] In 5. Mose 5 und 6 sagt Gott: „Höre, Israel!“ Es ist nicht einfach nur die Worte auf den Zähnen, sondern höre hin. Jesus sagt: „Wer Ohren hat, der höre.“ In Offenbarung heißt es: „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.“ Wir sollen hinhören, was Gott uns persönlich heute zu sagen hat.
[2:30] Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft. Wenn es irgendetwas gibt, was Gott sich am allermeisten wünscht, dann nicht, dass wir irgendetwas glauben oder irgendetwas sagen oder was tun, um eine Pflicht zu erfüllen, sondern dass wir ihn lieben mit allem, was wir haben, weil er weiß, dass wir dann das Richtige glauben und dann das Richtige tun und das Richtige sagen. Denn wenn unser Herz auf seiner Seite ist, das wünscht er sich.
[2:58] Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen. Wenn wir Gott lieben von ganzem Herzen, dann werden wir seine Worte hochachten, ständig drüber nachdenken. Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du dann im Haus sitzt und auf dem Weg bist, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. Wir werden über seinen Worten nachdenken, wenn wir schlafen gehen und wenn wir aufstehen, wenn wir uns die Zähne putzen oder den Abwasch machen oder auf Arbeit gehen. Seine Worte werden ständig in unserem Kopf kreisen. Das wünscht sich Gott.
[3:29] Und du sollst sie zum Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen dir zum Erinnerungszeichen über den Augen sein. Und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben. Sein Wort soll unser Tun und Denken charakterisieren und soll auch von unseren Nachbarn, von den Menschen in unserem Leben, deutlich gesehen werden. Hier zeigt sich, wie die Versiegelung praktisch funktioniert. Wenn wir auf Gott hören, ihn lieben von ganzem Herzen, dann werden wir über sein Wort so nachdenken, dass es ein Zeichen an unserer Stirn sein wird.
[4:06] Wenn dich nun der Herr, dein Gott, in das Land bringen wird, von dem er deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, es dir zu geben, große und gute Städte, die du nicht gebaut hast, und Häuser voll von allem Guten, die du nicht gefüllt hast, und ausgehauene Zisternen, die du nicht ausgehauen hast, Weinberge und Ölbäume, die du nicht gepflanzt hast, und wenn du isst und satt geworden bist, so hüte dich davor, den Herrn zu vergessen, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt hat.
[4:38] Gott möchte uns segnen mit Dingen, die wir nicht verdient haben und die wir nicht erarbeitet haben. Die Erlösung haben wir nicht erarbeitet, haben sie nicht verdient, und trotzdem wird sie uns geschenkt. Und wenn wir das erleben, dürfen wir Gott nicht vergessen. Wie oft geschieht es, dass wir großen Segen von oben erleben und dann doch wieder aus den Augen verlieren.
[4:57] Sondern du sollst den Herrn, deinen Gott, fürchten und ihm dienen und bei seinem Namen schwören. Und ihr sollt nicht anderen Göttern nachfolgen, den Göttern der Völker, die um euch her sind. Denn der Herr, dein Gott, der in deiner Mitte wohnt, ist ein eifersüchtiger Gott, damit nicht der Zorn des Herrn, deines Gottes, gegen dich entbrennt und er dich von der Erde vertilgt.
[5:20] Gott liebt uns ganz real, so sehr, dass wenn wir andere Dinge für wichtiger halten als ihn, wenn wir mehr Zeit mit weltlichen Dingen verbringen als mit ihm, dann ist er buchstäblich, wirklich emotional eifersüchtig, weil er uns wirklich real liebt, weil er sich wirklich wünscht, dass wir am meisten Zeit mit ihm verbringen.
[5:37] Ihr sollt den Herrn, euren Gott, nicht versuchen, wie ihr ihn bei Massa versucht habt. Wir sollen nicht ständig fragen: „Ist Gott überhaupt mit uns oder nicht? Ist er bei uns?“ Wie oft geschieht es, dass wir durch irgendwelche äußeren Zeichen beweisen wollen, dass Gott mit uns ist oder nicht.
[5:50] Haltet genau die Gebote des Herrn, eures Gottes, und seine Zeugnisse und seine Satzungen, die er euch geboten hat. Es geht nicht nur darum, dass wir allgemein so ein bisschen uns versuchen anzustrengen. Nein, durch seine Kraft, durch seine Gnade, können wir genau gehorsam sein.
[6:04] Und du sollst tun, was recht und gut ist vor den Augen des Herrn, damit es dir gut geht und du hineinkommst und das gute Land in Besitz nimmst, das der Herr deinen Vätern zugeschworen hat, und alle deine Feinde vor dir her verjagt, wie der Herr es verheißen hat. Gott möchte uns einen vollständigen Sieg über alle Feinde, über jede Sünde, über jede Versuchung schenken.
[6:26] Wenn dich nun dein Sohn in Zukunft fragen und sagen wird: „Was sind das für Zeugnisse, Satzungen, Rechtsbestimmungen, die euch der Herr, unser Gott, geboten hat?“, so sollst du deinem Sohn sagen: „Wir waren Knechte des Pharao in Ägypten, und der Herr führte uns mit starker Hand aus Ägypten. Und er tat vor unseren Augen große und schreckliche Zeichen und Wunder in Ägypten, an dem Pharao und an seinem ganzen Haus.“
[6:51] Die nächste Generation muss den Glauben neu entdecken. Aber sie sollen nicht nur damit abgespeist werden, dass man sagt: „Das hat halt Gott so befohlen, das macht man so, das haben wir immer schon so gemacht.“ Nein. Gott wünscht sich, dass die nächste Generation den Glauben dadurch kennenlernt, dass wir von unseren eigenen Erfahrungen mit Gott berichten.
[7:10] Macht das nicht einen Unterschied, ob wir den Kindern sagen, den Jugendlichen sagen: „Das hat Gott befohlen“, weil wir aus eigener Erfahrung wissen, wie Erlösung funktioniert? Wir haben erlebt, wie Gott uns gerettet hat, und deswegen halten wir dieses und jenes Gebot, halten wir uns an diese und jene Vorschrift.
[7:30] Und uns aber führte er von dort heraus, um uns hierher zu bringen und uns das Land zu geben, das er unseren Vätern zugeschworen hat. Und der Herr hat uns geboten, alle diese Satzungen zu halten, dass wir den Herrn, unseren Gott, fürchten, auf dass es uns gut geht alle Tage und er uns am Leben erhält, wie es heute der Fall ist.
[7:46] Gott wünscht sich, dass wir auch der nächsten Generation, dass wir anderen Menschen erzählen, wie er uns gerettet hat, weil dann macht es viel mehr Sinn, die Gebote, die Satzungen, die Rechtsbestimmungen.
[8:01] Gott möchte nicht nur, dass Gebote trocken weitergegeben werden. Er möchte, dass sie mit dem lebendigen Zeugnis unserer Erfahrung verbunden werden. Dann werden auch Menschen, die nicht unsere Erfahrung gemacht haben, selbst Erfahrung mit Gott machen können und gerne seine Gebote halten.
[8:15] Und es wird uns zur Gerechtigkeit, wenn wir darauf achten, alle diese Gebote vor dem Herrn, unserem Gott, zu tun, wie er es uns geboten hat, weil er uns erlöst hat, wie in den Versen vorsteht. Deswegen ist hier die Gerechtigkeit aus dem Glauben beschrieben, die sich darin zeigt, dass wir seine Gebote halten und anderen davon erzählen, was er Großes für uns getan hat, dass Jesus für uns am Kreuz von Golgatha gestorben ist, für mich, und mich erlöst hat von jeder Sünde, und er mir deswegen die Kraft schenkt, so gehorsam zu sein, so wie er es sich wünscht, weil das sowieso das allerbeste für mich ist.
[8:54] Seine Pläne sind besser als meine eigenen, und deswegen sind seine Gebote für mein eigenes Leben besser als meine eigenen Pläne. Lasst uns das im Glauben annehmen und Gott dafür danken.
[9:09] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass du durch dein Wort uns zeigst, wie du wirklich bist. Der du weißt, dass wir dich oft nicht so lieben, wie du es dir wünschst, dass unsere Worte oft großartiger sind als das, was in unserem Herzen wirklich vor sich geht.
[9:33] Herr, wir möchten dich bitten, von ganzem Herzen: Komm uns so nahe, jeden Tag aufs Neue, dass wir dich lieben, immer mehr von ganzem Herzen, und dass wir dadurch deine Gebote in unserem Herzen haben, und es deswegen leicht sein wird, sie zu halten, weil du in unserem Herzen wirkst durch deinen Heiligen Geist. Dafür danken wir dir. Wir bitten dich um Gelegenheiten, anderen davon zu erzählen. Im Namen Jesu. Amen.
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