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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 5. Mose 7:1-19. Er erklärt Gottes Gebot an Israel, keine Bündnisse mit heidnischen Völkern einzugehen, als Aufruf, keine Kompromisse mit der Sünde zu machen. Die Botschaft betont, dass Gottes Liebe und Treue die Grundlage unserer Erlösung sind, nicht unsere Verdienste. Zudem verspricht Gott reichlichen Segen für Gehorsam, einschließlich Gesundheit und Schutz, und ermutigt dazu, sich in schwierigen Zeiten an seine vergangenen Taten zu erinnern.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Heute ist Seite 208. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns über alles liebst und danke, dass du uns dein Wort gegeben hast, damit wir es in unserem Herzen tragen können. Sprich du heute durch dieses Wort zur Erinnerung an die Erlösung, die wir erlebt haben, und erweck uns durch deinen Geist, dass unsere Liebe zu dir noch größer wird. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:08] Wir sind in 5. Mose Kapitel 7, Vers 1. Zuvor hat Mose dem Volk Israel deutlich gemacht, dass Gott sich am allermeisten wünscht, dass wir ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt, so dass seine Worte in unserem Herzen sind und wir sie deswegen ausführen aus Liebe und Dankbarkeit für die Erlösung, die er für uns erwirkt hat. Vers 1: "Wenn der Herr, dein Gott, dich in das Land bringt, in das du kommen wirst, um es in Besitz zu nehmen, und wenn er vorher viele Völker vertreibt: die Hethiter, die Girgaschiter, die Amoriter, die Kanaaniter, die Perisiter, die Hiwiter und die Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du, und wenn sie der Herr, dein Gott, vor dir dahingibt, dass du sie schlägst, so sollst du unbedingt an ihnen den Bann vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen machen und ihnen keine Gnade erweisen."

[2:04] Israeliten sollten einen Bund mit Gott haben, weil Gott ihnen viel Gnade schenkt. Aber wir sollten keinen Bund mit den Kanaanitern, denn die Kanaaniter waren ein Symbol für die Sünde selbst. Die Gnadenzeit für die Kanaaniter, die Jahrhunderte gewährt hatte, war abgelaufen. "Und du sollst dich mit ihnen nicht verschwägern. Du sollst deine Töchter nicht ihren Söhnen zur Frau geben, noch ihre Töchter für deine Söhne nehmen, denn sie würden deine Söhne von mir abwendig machen, dass sie anderen Göttern dienen, und dann wird der Zorn des Herrn über euch entbrennen und euch bald tilgen." Gott möchte, dass wir keine Kompromisse mit der Sünde machen. So oft geschieht es auch, dass durch Ehen zwischen Gläubigen und Ungläubigen viel Leid entsteht, weil die Kinder dann von der Wahrheit abdriften. "Vielmehr sollt ihr so mit ihnen verfahren: Ihre Altäre solltet ihr niederreißen, ihre Gedenksteine zerbrechen, ihre Ascherabilder zerschlagen und ihre Götzenbilder mit Feuer verbrennen." Alles, was an die Sünde erinnerte, sollte entfernt werden, und zwar radikal.

[3:14] "Denn ein heiliges Volk bist du für den Herrn, deinen Gott. Dich hat der Herr, dein Gott, aus allen Völkern erwählt, die auf Erden sind, damit du ein Volk des Eigentums für ihn seist." Diese Idee kennen wir schon aus 2. Mose 19, und sie wird ja dann auch in 1. Petrus 2 wieder aufgegriffen. Was Gott wünscht, ist, dass wir sein Eigentum sind. Nicht deshalb, weil ihr zahlreicher wärt als alle Völker, hat der Herr sein Herz zugewandt und euch erwählt, denn ihr seid das geringste unter allen Völkern. Gott liebt dich und mich nicht, weil wir besondere Gaben, besondere Fähigkeiten haben. Er hat sich das auserwählte Volk nicht ausgesucht, weil es das allerklügste und allerbeste wäre, sondern weil der Herr euch liebte und weil er den Eid halten wollte, den er euren Vätern geschworen hatte.

[4:02] Darum hat der Herr euch mit starker Hand herausgeführt und euch erlöst aus dem Haus der Knechtschaft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten. Die Grundlage der Erlösung sind nicht unsere Taten, unsere Fähigkeiten, das, was wir irgendwie vorweisen können. Nein, die Grundlage unserer Erlösung ist die Tatsache, dass Gott uns liebt. Weil er uns liebte, hat er uns gerettet und weil er es versprochen hatte, und zwar schon vor vielen Jahrhunderten. Deswegen hat er auch dich und mich erlöst, weil er dich liebt und weil er mich liebt und weil er schon versprochen hatte in diesem Wort, dass er jeden erlöst, der im Glauben zu ihm kommt. "So erkenne nun, dass der Herr, dein Gott, der wahre Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Gnade denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote bewahren, auf tausend Generationen." Bis heute sind diese tausend Generationen nicht abgelaufen.

[5:03] Hier haben wir ein Zitat aus dem zweiten Gebot, und wir sehen, wie jetzt Mose in diesen Kapiteln die Zehn Gebote auslegt und erklärt und zeigt, wie sehr Gottes Liebe und unsere Liebe zu Gott die Grundlage dieser Zehn Gebote sind. "Er aber vergilt jedem, der ihn hasst, ins Angesicht, um ihn umzubringen. Er zögert nicht, dem zu vergelten, der ihn hasst, sondern vergilt ihm ins Angesicht. So bewahre nun das Gebot und die Satzungen und Rechtsbestimmungen, die ich dir heute gebiete, damit du sie tust." Gott gibt uns die Zehn Gebote nicht, damit wir sie nur auswendig lernen oder in Ehren halten. Er möchte, dass wir sie tatsächlich umsetzen, dass wir sie tatsächlich tun durch seine Kraft. "Und es wird geschehen, wenn ihr auf diese Rechtsbestimmungen hört, sie bewahrt und tut, so wird der Herr, dein Gott, auch dir den Bund und die Gnade bewahren, die er deinen Vätern geschworen hat. Und er wird dich lieben und dich segnen und mehren."

[5:52] "Er wird segnen die Frucht deines Leibes und die Frucht deines Landes: dein Korn, dein Most und dein Öl, den Wurf deiner Rinder und die Zucht deiner Schafe in dem Land, das er deinen Vätern geschworen hat, dir zu geben. Gesegnet wirst du sein vor allen Völkern. Es wird kein Unfruchtbarer und keine Unfruchtbare unter dir sein, auch nicht unter deinem Vieh. Und der Herr wird jede Krankheit von dir abwenden und er wird keine von den bösen Seuchen Ägyptens auf dich legen, die du kennst, sondern wird sie auf alle diejenigen bringen, die dich hassen." Wenn wir Gott von Herzen lieben und seine Gebote halten, dann hat Gott versprochen, dass er uns reichlich segnen wird im Alltag, in unserer Arbeit, unserem Studium, in der Schule, in unserer Freizeit, wo immer wir etwas zu tun haben, nicht nur in der Gemeinde. Gott möchte uns segnen. Ja, er möchte unser Arzt sein. Er möchte uns bewahren vor den Krankheiten und Seuchen, die diese Welt heimsuchen. Er möchte, wenn wir seinen Satzungen der Gesundheitsbotschaft treu sind, uns reichlich segnen mit guter Gesundheit, die uns abhebt von den Menschen um uns herum.

[7:04] "Du sollst alle Völker verzehren, die der Herr, dein Gott, dir gibt. Dein Auge soll nicht mitleidig auf sie schauen, und du sollst ihren Göttern nicht dienen, denn das würde dir zum Fallstrick werden. Wenn du aber in deinem Herzen sagst: Diese Völker sind zahlreicher als ich, wie kann ich sie aus ihrem Besitz vertreiben? So fürchte dich nicht vor ihnen, sondern gedenke doch an das, was der Herr, dein Gott, am Pharao und an allen Ägyptern getan hat, an die gewaltigen Prüfungen, die deine Augen gesehen haben, an die Zeichen und Wunder und an die starke Hand und den ausgestreckten Arm, mit denen der Herr, dein Gott, dich herausgeführt hat. So wird der Herr, dein Gott, an allen Völkern handeln, von denen du dich fürchtest." Wenn wir in Schwierigkeiten kommen und Dinge sehen, die wir alleine nicht bewältigen können, dann lasst uns daran erinnern, was Gott in der Vergangenheit schon alles für uns getan hat, von welchen Sünden er uns befreit hat, welche Charakterfehler, von denen er uns befreit hat, was er für uns schon getan hat. Dann werden wir Mut haben und Zuversicht und glauben, dass er auch die zukünftigen großen Probleme lösen wird in unserem Leben.

[8:08] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, bitte hilf uns, dass wir die Erlösung ganz annehmen und keine neuen Kompromisse mit der Sünde machen. Herr, hilf, dass wir im Alltag überlegen, wie wir uns von der Sünde fernhalten können. Und wenn wir Fehler gemacht haben und vielleicht einen ungläubigen Partner geheiratet haben oder andere Fehler gemacht haben, dann, Herr, dann schenk uns die Weisheit und die Gnade, so zu leben, dass wir ein Zeugnis sein können. Denn du kannst auch aus unseren Fehlern noch viel Segen machen, wenn wir zu dir umkehren und von jetzt an dir ganz und vollständig treu dienen. Danke dafür, dass du uns niemals aufgibst und dass du immer Hoffnung für uns haben möchtest und diese Hoffnung uns weitergibst. Das bitten wir und danken dir im Namen Jesu. Amen.


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