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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 5. Mose 7:20-8:15. Er ermutigt dazu, Gottes Geboten treu zu bleiben und sich an seine früheren Taten zu erinnern, selbst bei unsichtbaren Herausforderungen. Der Sprecher betont, dass Gottes Sieg schrittweise erfolgt und dass wahre Erlösung eine fortlaufende Erziehung durch Gott ist, die vor geistlichem Stolz bewahren soll. Das Video erinnert daran, dass aller Segen von Gott kommt und Dankbarkeit entscheidend ist.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] [Musik] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Heute mit Seite 209. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns erlöst hast, nicht weil wir würdig wären, sondern weil du uns so lieb hast und weil du es versprochen hast. Und weil du in jedem Einzelnen von uns einen Kandidaten für den Himmel siehst. Herr, gib, dass wir auch heute durch dein Wort dazu ermutigt werden, uns ganz auf deine Seite zu stellen, uns von aller Sünde fernzuhalten durch deine Kraft. Herr, so bitten wir, dass du jetzt in diesem Abschnitt sprichst durch deinen Heiligen Geist. Amen.

[1:13] Wir sind gerade in 5. Mose, Kapitel 7. Mose, unter Inspiration des Heiligen Geistes, ermutigt die Israeliten auch im Gelobten Land Gott ganz treu zu sein. Und wenn Probleme auftreten bei der Eroberung, ist, sich daran zu erinnern, was Gott schon alles für sie getan hat.

[1:33] Wir lesen in Vers 20: "Dazu wird der Herr, dein Gott, Hornissen unter sie senden, bis die Übriggebliebenen und diejenigen, die sich vor dir versteckt hielten, umgekommen sind." Es gab wohl einige Feinde, einige Kanaaniter, die nicht sichtbar waren, die unsichtbar waren. Und die Israeliten fragten sich, wie man sie vielleicht dann besiegen kann. Und Gott sagt: "Ich werde mich darum kümmern." Wenn du dich um die Sünden kümmerst, die du kennst, und dagegen ankämpfst in der Kraft Gottes, dann wird sich Gott auch um die Sünden und Fehler kümmern in deinem Leben, die dir gar nicht bewusst sind. Und auch er wird dafür sorgen, dass sie ausgetilgt und ausgemerzt werden.

[2:14] "Lass dir nicht grauen vor ihnen, denn der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein großer und furchtgebietender Gott." Wir sollten nicht mehr Angst vor den Problemen haben, als wir Vertrauen haben in die Gegenwart unseres Gottes. "Und der Herr, dein Gott, wird diese Völker nach und nach vor dir vertreiben. Du kannst sie nicht rasch austreiben, sonst würden sich die Tiere des Feldes zu deinem Schaden vermehren." Der Sieg würde nicht in einer Nacht geschehen, sondern nach und nach. Später, wenn wir lesen in Josua, dass es tatsächlich einige Jahre dauerte. Schritt für Schritt führt Gott uns auch in diesem Leben. Er schenkt uns nicht den Sieg über alles auf einmal, sondern Schritt für Schritt in diesem Wachstumsprozess.

[3:05] "Der Herr, dein Gott, wird sie vor dir dahingeben und sie in große Verwirrung bringen, bis sie vertilgt sind." Gott schenkt uns zwar den Sieg Stück für Stück, aber es wird trotzdem ein vollständiger Sieg sein. "Und er wird ihre Könige in deine Hand geben. Du sollst ihren Namen unter dem Himmel ausrotten. Kein Mensch wird vor dir bestehen, bis du sie vertilgt hast. Die Bildnisse ihrer Götter sollst du mit Feuer verbrennen. Und du sollst das Silber oder Gold nicht begehren, das daran ist, und es nicht an dich nehmen, damit du nicht dadurch verstrickt wirst. Denn dies ist dem Herrn, deinem Gott, ein Gräuel." Man sollte also nicht überlegen: "Na ja, die Götzen sind das schlecht, aber es gibt etwas Positives daran. Das Gold könnte man ja auch vielleicht etwas gebrauchen." Nein, an den Götzen sollte nichts Positives gesehen werden. "Darum sollst du den Gräuel nicht in dein Haus bringen, dass du nicht dem gleichen Bann anheimfällst wie er. Als Gräuel sollst du es verabscheuen, denn es ist dem Bann verfallen."

[3:57] "Das ganze Gebot, das ich dir heute gebiete, sollt ihr bewahren, um es zu tun, damit ihr lebt und euch mehrt und hineinkommt und das Land in Besitz nehmt, das der Herr euren Vätern zugeschworen hat."

[4:07] "Und du sollst an den ganzen Weg bedenken, auf dem der Herr, dein Gott, dich geführt hat diese 40 Jahre lang in der Wüste, um dich zu demütigen und dich zu prüfen, damit offenbar würde, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht." Wir sollen uns immer wieder daran erinnern, was Gott bisher in unserem Leben getan hat, wie er auch seine Gemeinde geführt hat.

[4:32] All die Verzögerungen damals waren dazu da, um das Volk zu prüfen und zu sehen, ob sie wirklich die Gebote Gottes im Herzen haben oder nur vor sich hertragen in der Bundeslade. Könnte es sein, dass auch die Verzögerung der Wiederkunft dazu dient, dass wir uns prüfen, ob wir die Gebote Gottes wirklich in unserem Herzen haben oder nur anderen weitergeben?

[4:57] "Und er demütigte dich und ließ dich hungern und speiste dich mit dem Manna, das weder du noch deine Väter gekannt hatten, um dich erkennen zu lassen, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern von alldem lebt, was aus dem Mund des Herrn hervorgeht." Jesus hat später mit diesem Vers den Satan besiegt in der Versuchung in der Wüste. Überhaupt hat er mit Kapitel 6 bis 8, in diesem Abschnitt, den Satan in allen drei Versuchungen besiegt. Wir sollten diese Abschnitte sehr gründlich studieren.

[5:36] Jesus hat damit den Feind besiegt. "Deine Kleider sind nicht zerlumpt an dir, deine Füße sind nicht geschwollen diese 40 Jahre." Gott hat sich auch in ihrer Rebellion immer um sie gekümmert, immer das gegeben, was sie brauchten.

[5:48] "Erkenne in deinem Herzen, dass der Herr, dein Gott, dich erzieht, wie ein Mann seinen Sohn erzieht." Jemand hat einmal gesagt: "Erlösung ist Erziehung." Erlösung und Erziehung sind eigentlich ein und dasselbe. Wenn Gott uns erlöst, dann ist es nicht ein einmaliger Akt, sondern er erzieht uns Stück für Stück, damit wir ihn besser kennenlernen und lernen, wie man im Himmel lebt.

[6:11] "Und bewahre die Gebote des Herrn, deines Gottes, dass du in seinen Wegen wandelst und ihn fürchtest. Denn der Herr, dein Gott, bringt dich in ein gutes Land, in dem Wasserbäche, Quellen und Seen sind, die in den Tälern und auf den Bergen entspringen. Ein Land, in dem Weizen, Gerste, Weinstöcke, Feigenbäume und Granatäpfel gedeihen. Ein Land voller Olivenbäumen und Honig. Ein Land, von dem du dich nicht kümmerlich nähren musst, in dem es dir an nichts mangelt. Ein Land, dessen Steine Eisen sind, wo du Erz aus den Bergen hauen wirst."

[6:46] Gott hat Gutes für dich und für mich vorgesehen, schon auf dieser Erde. Wie viel mehr dann erst im himmlischen Kanaan?

[6:55] "Und wenn du gegessen hast und satt geworden bist, dann sollst du den Herrn, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat." Lasst uns dankbar sein und nicht undankbar. In Römer 1 können wir Verse finden, die deutlich machen, dass Undankbarkeit zur Verfinsterung des Herzens führt. "Hüte dich, dass du den Herrn, deinen Gott, nicht vergisst, so dass du seine Gebote, seine Satzungen und Rechtsbestimmungen, die ich dir heute gebiete, nicht hältst. Damit nicht, wenn du isst und satt wirst und schöne Häuser baust und darin wohnst und deine Rinder und Schafe sich mehren und dein Silber und Gold sich mehren und alles, was du hast, sich mehrt. Damit nicht dann dein Herz sich überhebt und den Herrn, deinen Gott, vergisst, der dich aus dem Land Ägypten herausgeführt hat, aus dem Haus der Knechtschaft."

[7:43] Möge Gott uns alle davor bewahren, dich und mich, dass wir die Erlösung, die du uns schenkst, nicht vergessen und geistlich stolz werden, nur weil es uns vielleicht gut geht.

[7:50] "Ihn, der dich durch diese große und schreckliche Wüste geleitet hat, wo feurige Schlangen und Skorpione und dürres Land ohne Wasser. Der dir Wasser aus dem harten Felsen entspringen ließ." Wenn es uns geistlich gut geht, lasst uns niemals vergessen, wem wir es wirklich zu verdanken haben.

[8:12] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns so reich segnest. Danke, dass wir aus deinem Wort leben dürfen jeden Tag, dass wir uns jeden Tag vom Himmel abhängig machen dürfen, dass du ein Wort des Lebens für uns jeden Tag bereit hältst. Herr, bitte bewahre uns davor, bewahre mich und jeden Einzelnen, der jetzt zuhört und zuschaut, dass wir die Erlösung, die du uns schenkst, nicht vergessen und geistlich stolz werden, nur weil es uns vielleicht gut geht. Lasst uns immer daran denken, dass aller Segen und alles Gute in unserem Leben allein sein Verdienst ist. Danke dafür im Namen Jesu. Amen. [Musik]


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