In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 5. Mose 9:16-10:9. Er spricht über Israels Sünde am Sinai, Moses Rolle als Fürsprecher und die Erneuerung des Bundes. Die Sendung betont die Bedeutung von Glaubensgehorsam und Gottes Verheißungen, die auch heute noch für uns gelten.
Gott auf (m)einer Seite: 5. Mose 9:16-10:9
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 5. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] [Musik] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite", heute mit Seite 211. Lasst uns gemeinsam beten: Lieber Vater im Himmel, danke, dass du es bist, der uns täglich Kraft gibt. Danke, dass du durch dein Wort zu uns sprechen möchtest, auch heute an diesem Tag. Wir möchten dich bitten, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst nach deiner Verheißung. Im Namen Jesu. Amen.
[0:56] Wir sind in 5. Mose Kapitel 9. Mose erinnert das Volk an ihre schlimme Sünde am Berg Sinai, als sie um das goldene Kalb getanzt sind. In Vers 16 lesen wir: "Das schaute ich, und siehe, ihr hattet euch an dem Herrn, eurem Gott, versündigt, indem ihr euch ein gegossenes Kalb gemacht hattet, und ihr wart schnell von dem Weg abgewichen, den der Herr euch geboten hatte. Und daher griff ich die beiden Tafeln und warf sie aus meinen beiden Händen und zerbrach sie vor euren Augen, um zu symbolisieren, dass der Bund zwischen dem Volk und Gott gebrochen worden war durch die Sünde. Und ich fiel vor dem Herrn nieder wie zuerst, 40 Tage und 40 Nächte lang. Ich aß kein Brot und trank kein Wasser, um alle eure Sünden willen, die ihr begangen hattet, indem ihr getan hattet, was böse ist in den Augen des Herrn, um ihn zu reizen." Innerhalb also relativ kurzer Zeit war Mose 80 Tage lang, 40 Tage zuvor und jetzt 40 Tage danach, ohne Nahrung, ohne Trinken vor dem Herrn. Und dabei deutlich, dass er das nur überlebt, weil die Gegenwart Gottes ihn direkt selbst am Leben erhielt.
[2:11] "Denn ich fürchtete mich vor dem Zorn und Grimm, mit dem der Herr über euch so sehr erzürnt war, dass er euch vertilgen wollte. Und der Herr hörte mich auch diesmal." Der Fürsprecher hatte sich eingesetzt, mit allem, was er hatte. Ein Symbol dafür, dass unser Fürsprecher im Himmel, Jesus Christus – ob wir das manchmal so realisieren oder nicht – buchstäblich sich mit allem einsetzt, was er hat, um uns doch noch retten zu können. Auch er hat 40 Tage lang gefastet in der Wüste, um den Satan zu besiegen und die Sünde. "Auch über Aaron war der Herr sehr zornig, so dass er ihn vertilgen wollte. Aber ich betete auch für Aaron zu jener Zeit. Doch eure Sünde, das Kalb, das ihr gemacht hattet, nahm ich und verbrannte es mit Feuer und zerschlug das und zermahlte es völlig, bis es zu feinem Staub wurde. Und ich warf seinen Staub in den Bach, der von dem Berg herabfließt." Damit hatte Mose ein Beispiel gegeben, was die Israeliten der zweiten Generation jetzt mit all den Götzenbildern in Kanaan hätten tun sollen.
[3:21] "Auch in Tabeera oder Massa und bei den Lustgräbern entzündet ihr den Herrn. Und als der Herr euch aus Kadesch Barnea sandte und sprach: Geht hinauf und nehmt das Land in Besitz, das ich euch gegeben habe, da wart ihr gegen den Befehl des Herrn, eures Gottes, widerständig und glaubtet ihm nicht und gehorchtet seiner Stimme nicht." Es fehlte ihnen an Glauben, wie wir in 5. Mose 1 schon gesehen haben, weil sie nicht glaubten, dass Gott wirklich sie liebt. Und deswegen taten sie nicht. Da war kein Glaubensgehorsam. Das hat sie in der Wüste wandern lassen, weiter wandern lassen. Sie haben das gelobte Land nicht erreicht wegen fehlendem Glaubensgehorsam. Das, was Gott sich so sehr wünscht, in mir und dir und in uns allen, damit sein Volk endlich das gelobte Land erreichen kann: Glaubensgehorsam. "Denn ihr seid widerspenstig gewesen gegen den Herrn von dem Tag an, da ich ihn kenne."
[4:13] "Als ich nun vor dem Herrn wieder für jene 40 Tage und 40 Nächte lang ich lag da, weil der Herr gesagt hatte, er wolle euch vertilgen. Da betete ich zum Herrn und sprach: Verdirb dein Volk und dein Erbteil nicht, das du durch deine große Kraft erlöst und mit starker Hand aus Ägypten herausgeführt hast. Gedenke deiner Knechte Abraham, Isaak und Jakob. Sieh nicht die Hartnäckigkeit dieses Volkes an und seine Gottlosigkeit und seine Sünde." Der Fürsprecher erinnert Gott an seine Verheißung, damit nicht die Sünde des Volkes triumphiert, sondern die Verheißung Gottes. In unserer Erlösung werden wir erlöst, obwohl unsere Sünde so stark ist und so stark gewesen ist, wegen der Kraft der Verheißung Gottes. "Damit man in dem Land, aus dem du uns geführt hast, nichts sagt: Weil der Herr sie nicht in das Land bringen konnte, das er ihnen versprochen hatte, und weil er sie hasste, hatte er sie herausgeführt, um sie in der Wüste sterben zu lassen." Das Thema unserer Erlösung und des Schicksals dieses Volkes Gottes auf dem Weg nach Kanaan ist auch ein Thema des Rufes Gottes, wie er in dieser Welt gesehen wird. "Sie sind ja dein Volk und dein Erbteil, das du herausgeführt hast mit einer großen Kraft und mit einem ausgestreckten Arm." Eine Erlösung sollen auch die Heiden, soll die ganze Welt sehen, welche Kraft Gott hat.
[5:35] "Zu jener Zeit sprach der Herr zu mir: Hau dir zwei steinerne Tafeln aus, wie die ersten waren, und steige zu mir auf den Berg. Und mache dir eine hölzerne Lade. So will ich auf die Tafeln die Worte schreiben, die auf den ersten Tafeln waren, die du zerbrochen hast. Und du sollst sie in die Lade legen." Der Bund sollte erneuert werden. Dabei sollten die Zehn Gebote nicht geändert werden, nicht abgeschafft werden. Sie sollten genau so sein wie vorher. Ein neuer Bund. So machte ich eine Lade aus Holz und hieb zwei steinerne Tafeln aus, wie die ersten waren, und stieg auf den Berg. Und die zwei Tafeln waren in meinen Händen. Das schrieb er auf die Tafeln entsprechend der ersten Schrift, die zehn Worte, die der Herr zu euch auf dem Berg gesprochen hatte, mitten aus dem Feuer am Tag der Versammlung. Und der Herr gab sie mir. Und ich wandte mich und stieg vom Berg herab. Und ich legte die Tafeln in die Lade, die ich gemacht hatte, und sie blieben dort, wie der Herr es mir geboten hatte.
[6:28] "Und die Kinder Israels brachen auf von Beerot Bene-Jaakan nach Moserot. Dort starb Aaron, und er wurde dort begraben. Und sein Sohn Eleasar wurde Priester an seiner Stelle. Von dort brachen sie auf nach Gudgod, und von Gudgod nach Jotbata, in ein Land, in dem es Wasserbäche gibt. Zu jener Zeit sonderte der Herr den Stamm Levi dazu aus, die Lade des Bundes herzutragen, vor dem Herrn zu stehen, ihm zu dienen und in seinem Namen zu segnen, bis zu diesem Tag." (4 und 4, 6 und 7)
[7:00] Offensichtlich über das vierzigste Jahr der Wüstenwanderung sprechen. Geht es in Vers 8 weiter mit den Versen vorher gedanklich. "Darum hat Levi weder Anteil noch Erde mit seinen Brüdern. Daher ist der Herr ihr Erbteil, wie der Herr, dein Gott, es ihm verheißen hat."
[7:14] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, vergib uns, dass wir dir so oft nicht wirklich glauben und deswegen nicht gehorsam sind. Schenk uns deinen Heiligen Geist, vergib uns, reinige uns und schreibe dein Gesetz erneut auf unsere Herzenstafeln. Und danke, dass wir wissen dürfen, dass Jesus für uns eintritt, dass er alles gegeben hat, damit wir erlöst werden können. In seinem Namen beten wir. Amen. [Musik]
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