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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die prophetische Botschaft von Amos, der Gottes Gericht über das untreue Israel verkündet. Es wird beleuchtet, wie Gott trotz der Sünden seines Volkes immer wieder Gnade anbietet, aber auch, dass das Gericht letztendlich unausweichlich ist. Die Predigt thematisiert die Rolle von Propheten, die Gottes Wort ungeschönt verkünden, und die Gefahr, die davon ausgeht, wenn Menschen Gottes Botschaft unterdrücken. Abschließend wird die Bedeutung einer persönlichen Beziehung zu Gott betont, die wichtiger ist als äußere religiöse Praktiken.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Heute mit Seite 948. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir von ganzem Herzen, dass auch heute Jesus im himmlischen Allerheiligsten für mich und für jeden einzelnen von uns, der dieses Video sieht und hört, eintritt und für alle anderen Menschen auch, die das sich wünschen und die zu ihm beten. Wir danken dir, dass Jesus für alle Menschen gestorben ist und möchte und dass du möchtest, dass alle Menschen gerettet werden. Auch wenn wir wissen, dass nicht alle Menschen annehmen werden, möchten wir dich bitten, dass wir heute durch dein Wort gestärkt werden, dass wir dich besser verstehen und unser Herz zu dir uns hinkehren aus deiner Kraft leben und dass dein Wort in seiner ganzen heilenden Kraft und Fülle unser Herz erreicht und sich darin ausbreiten kann und alle Selbstsucht und allen Stolz einen eigenen Dünger vertreibt, weil du gesagt hast, dass dein Wort das kann. Erfüll uns mit deinem Heiligen Geist und sprich zu uns. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:59] Wir sind in Amos Kapitel 7. Amos berichtet, dass er verschiedene Gerichtsszenarien gesehen hat in einer Vision: Heuschrecken, die die ganze Ernte abfressen, so wie es auch aus dem Buch Joel kennen, oder dann ein schweres Feuer, das das Erbteil angreift und um sich fraß. Und wir haben gesehen, wie Amos immer wieder zu Gott gefleht hat und gebeten hat, dass das nicht geschieht, dass Gott Mitleid haben soll mit dem armen, schwachen Volk Israel. Und dass Gott auf diese Fürbitte eingegangen ist. So wie Mose für das Volk Israel bat, als es am goldenen Kalb sündete, so hat Amos hier Fürbitte für das Volk eingelegt und war damit und ist damit ein Typus für Jesus, der für uns bittet, der für Petrus gebeten hat, ja sogar, bevor er gefallen ist, und ihn durch diese schwere Zeit hindurchgetragen hat.

[3:11] Wir lesen weiter in Amos 7, und dort Vers 7: "Dies ließ er mich schauen: Siehe, der HERR stand auf einer senkrechten Mauer und hatte ein Senkblei in der Hand." Das also benutzt worden ist, um sozusagen beim Bau auch sicherzustellen, dass Mauern dann gerade sind, zum Beispiel. Und der Herr sprach zu mir: "Was siehst du, Amos?" Ich sprach: "Ein..." Das sprach der Herr: "Siehe, ich lege ein Senkblei an mitten in meinem Volk Israel, und ich werde künftig nicht mehr verschonend an ihm vorübergehen." Mit anderen Worten: Das Gericht ist verschoben worden, weil Amos eingegriffen hat. Das Volk, das Gericht ist noch einmal verschoben worden, aber Gott sagt, das Gericht wird nicht infinitum, sozusagen bis in alle Ewigkeit, verschoben werden. Das Gericht kommt. Auch das Endgericht, liebe Freunde, wird kommen. Auch wenn Jesus die Winde noch zurückhalten lässt, auch wenn Jesus weiter ruft: "Mein Blut, mein Blut", irgendwann wird die Gnadenzeit, die Zeit, in der Gnade gefunden werden kann bei Gott, zu Ende sein. Weil Jesus dann den Dienst als Hohepriester beendet. Und so wie damals es irgendwann eine Zeit gab, in der das Gericht tatsächlich dann in Israel auch eintraf, müssen auch wir uns darauf einstellen, dass das Gericht irgendwann kommt. Wir können nicht ständig damit rechnen, dass das Gericht sich verzögert. Das Senkblei, Gott sagt, er wird das Senkblei anlegen, wird prüfen, mit meinen Worten jetzt, auf das Volk, gerade ist oder krumm.

[5:04] Sondern die Höhen Isaaks sollen verwüstet und die Heiligtümer Israels zertrümmert werden. Und gegen das Haus Jerobeam, also hier ist vor allem das Nordreich Israel angesprochen, will ich mit dem Schwert aufstehen. Da sandte Amazia, der Priester von Bethel, dort wo das goldene Kalb stand, zu Jerobeam, dem zweiten, nicht der, der das goldene Kalb damals aufstellen lassen hat, sondern es ist in der Zeit von dem zweiten, unter dem noch einmal, obwohl ein böser König war, das Nordreich Israel einen großen Aufschwung erlebte, Territorium gewann und auch wirtschaftliche, große Macht bekam. Das ist die Zeit, in der auch dann der Prophet Jona gewirkt hat.

[5:49] Dem König von Israel und ließ ihm sagen: "Amos hat eine Verschwörung gegen dich angezettelt mitten im Haus Israel. Das Land kann all seine Worte nicht ertragen." Bitte, ist der Ort, wo das goldene Kalb stand, dass Jerobeam der Erste nach dem Tod von Salomo hat aufstellen lassen. Und dann hier ist aber nicht Jerobeam der Erste, sondern der zweite, ein schwerer König, unter dem das Volk Israel, das Nordreich, noch mal einen großen Aufschwung erlebt, obwohl er böse war, indem es nämlich noch mal Territorium eroberte, wie auch der Prophet Jona vorhergesagt hatte. Der ist hier gemeint. Interessant ist, dieser Jerobeam tatsächlich, weil Gott hier noch einmal gesegnet hat, obwohl es sozusagen eigentlich keine Sekunde gehabt oder es gab böse, und trotzdem hatte Gott noch einmal gesegnet, um zu zeigen, dass er bereit für ihn zu helfen. Und trotzdem sind sie nicht umgekehrt.

[6:44] Wir sehen hier, wie die Botschaft von Amos aufgegriffen wird. Es gibt in der Bibel mehrfach Verschwörungen, die echte Verschwörungen sind. Aber hier gibt es jemanden, Amazia, der eine Verschwörung vermutet, wo es keine Verschwörung gibt. Amos wird als politischer Querulant eingeschätzt, obwohl dann wirklich nur das Wort Gottes weitergibt. Amazia den Eindruck, dass Gottes Wort in seiner absoluten, ungeschönten, ungefilterten, reinen Form eine politische Gefahr darstellt. Und liebe Freunde, genau das wird auch passieren. Am Ende der Zeit werden sich, wer zur Bibel hält und die Bibel an der Bibel glaubt und ihr folgt, wird als Gefahr für den Staat und für die Gesellschaft angesehen werden. Denn Amos hat gesagt: "Jerobeam wird durchs Schwert sterben und Israel wird gewisslich aus seinem Land gefangen weggeführt werden."

[7:39] Nun, was wir aus dem Buch Amos auf jeden Fall sehen können, das Amos gesagt hat: "Gegen das Haus Jerobeams will ich mit dem Schwert aufstehen." Also, es könnte durchaus sein, dass er das ganze noch, oder so sieht es zumindestens aus nach dem Bibeltext, dass er das ganze noch verschärft hat, um sozusagen noch politisch brisanter zu machen, als ob der Amos hier zum quasi fast also den Tod des Königs direkt vorhergesagt hat.

[8:05] Oder Amazia sprach zu Amos: "Du, Seher, geh hin, fliehe in das Land Juda und iss dort Brot und sage dort weissagend." Mit anderen Worten: Hier im Nordreich Israel hast du Redeverbot. Hier sollst du nicht predigen. Hier sollst du das reine Wort Gottes so nicht verkünden. Nun, im Nordreich Israel, da wurde natürlich selbstverständlich auch Gott geehrt. Wir haben ja gesehen, es gab Dankopfer und Schlachtopfer, und es wurden Feste gefeiert. Aber man hielt trotzdem fest an den Götz, man hielt trotzdem fest an den eigenen Wegen und wollte nicht hören, dass das nicht geht. Als jemand kam, der aus dem Wort Gottes zeigte, dass das, was das vermeintliche Volk Gottes tat, gar nicht Gottes Willen, dann gab es ja nur zwei Möglichkeiten: Entweder man bekehrt sich und kehrt um, oder man weiß denjenigen, der den Finger auf die Wunde legt, der das Wort Gottes präsentiert, wie es ist, aus dem Land aus.

[9:11] In Bethel aber sollst du nicht mehr weissagen, denn es ist ein königliches Heiligtum und eine königliche Residenz. Mit anderen Worten: Du hast keine Erlaubnis hier, das Wort Gottes zu predigen. Ein Redeverbot im alten Israel für jemanden, der das Wort Gottes legt, seine eigenen Theorien, sondern das Wort Gottes predigte. Gott hatte ja gesprochen. Wir hatten schon gesehen am Anfang des Buches Amos, dass eine der Sünden der Israeliten darin bestand, dass sie den Propheten das Prophezeien verboten hatten. Aber Gott hatte gesagt: "Wenn Gott redet, wer sollte nicht weissagen?" Und wenn die professionellen, die eigentlich dafür vorgesehenen Propheten nicht mehr prophezeien, weil sie aus welchen Gründen auch immer, hat Gott Wege, Unmöglichkeiten, zur Not einen Amos zu senden, der das unveränderte Wort Gottes prophezeit.

[10:11] Amos aber antwortete und sprach zu Amazia: "Ich war kein Prophet und kein Prophetensohn, sondern ein Viehhirte war ich und züchtete Maulbeerfeigen." Aber sagt eigentlich bin ich gar kein Prophet. Ich bin noch nie von der Propheten-Schule gewesen. Dann Prophetensohn bedeutet, dass man auf einer Propheten-Schule gewesen ist. Das bedeutet nicht nur Propheten-Schüler, waren nicht nur Leute, die dann tatsächlich Propheten waren. Nicht alle Propheten-Schüler, nicht alle Abgänger an der Propheten-Schule wurden auch Propheten im engeren Sinne, dass sie dann also inspiriert vom Heiligen Geist träumen und Visionen hatten. Manche von ihnen waren einfach nur sozusagen ausgebildete Theologen, die das Wort Gottes kannten, die in heiliger Geschichte, in den fünf Büchern Mose, in Poesie und Gesang, Musik ausgebildet worden waren, um das Volk Gottes zu lehren. Man könnte auch sagen, Amos sagt: "Ich habe die Theologie studiert, ich gehöre nicht zu der Klasse, von der man normalerweise erwartet, dass sie Gottes Wort richtig auslegt und predigt. Bin einfach nur ein ganz normaler, wir würden vielleicht sagen, ein Handwerker, ein Viehhirte, ein ganz einfacher. Ich habe Maulbeerfeigen gezüchtet, aber der Herr hat mich von den Schafen weggenommen und der Herr hat zu mir gesagt: 'Geh weiter in meinem Volk Israel.'" Gott hat 1000 Wege, von denen wir nichts wissen. Manchmal benutzt auch Menschen, die nicht Theologie studiert haben, die nicht eine lange Ausbildung vor sich haben, Menschen, die so einfach an Gott glauben, dass sie sich nicht zu fein sind und nicht zu gebildet.

[11:43] So dass sie einfach das Wort Gottes weitergeben, wie es dort steht. Gott sucht solche Menschen. Gott ist dankbar für jeden Theologen, der sich bekehrt, der von Herzen mit Jesus geht. Paulus konnte mehr Briefe schreiben, hat mehr das Neue Testament geprägt als irgendein anderer. Aber Gott ist nicht auf Theologen beschränkt. Gott ist nicht auf gebildete Menschen beschränkt. Gott kann zur Not durch einen Esel sprechen, wie viel mehr durch Menschen, die einfach von ganzem Herzen ihm nachfolgen wollen. Auch wenn wir vielleicht nicht Propheten im engsten Sinne des Wortes sind, dürfen wir doch Gottes Wort weitergeben, weil er uns ruft, für die Wahrheit einzustehen und zwar genau mit der Geisteshaltung des Amos, der zwar die Wahrheit ungeschönt predigte und doch tiefe Liebe für sein Volk hatte.

[12:40] Und nun höre das Wort des Herrn: "Du sprichst, weissage nicht gegen Israel und lass dich nicht aus gegen das Haus Isaak. Darum, so spricht der Herr: Deine Frau wird in der Stadt zur Hure werden und deine Söhne und Töchter werden durchs Schwert fallen und ein Land wird man mit der Messschnur verteilen. Du aber sollst in einem unreinen Land sterben und Israel wird gewisslich aus seinem Land gefangen weggeführt werden."

[13:07] Es ist keine gute Idee, ich kann es niemandem raten, Menschen davon auszuschließen, das Wort Gottes zu predigen. Manchmal sind Disziplinarmaßnahmen vielleicht notwendig für Menschen im Werk Gottes, die sich daneben benehmen, die auch Ordnung missachten. Aber wer Menschen unterdrückt, weil sie das Wort Gottes predigen, in dessen Haut möchte ich nicht stecken. Gott warnt sehr eindrücklich davor.

[13:38] Dies ließ Gott, der Herr, mich schauen: "Siehe, da war ein Korb mit reifem Obst." Und er sprach: "Was siehst du, Amos?" Ich antwortete: "Einen Korb mit reifem Obst." Wir sind ja auch wieder, der Amos hat immer so bestimmte Muster, die sich dann immer wiederholen werden. Das mit den drei und vier Vergehen am Anfang des Buches, dann haben wir hier diese Visionen, wo Gott ihn dann fragt, was er sieht. Die haben das gehabt mit den verschiedenen Gerichten, und dann ist es immer: "Und sie sind doch nicht umgekehrt." Der Amos hat sehr strukturiert seine Botschaft aufgeschrieben.

[14:16] "Das sprach der Herr zu mir: Die Zeit ist reif geworden für mein Volk Israel. Ich werde künftig nicht mehr verschonend an ihm vorübergehen." Das ist genau die Botschaft, die wir auch in Kapitel 7, an Vers 7, 8 und 9 gehabt haben. "An jenem Tag werden ihre Tempelieder zu Geheul werden, spricht Gott. Daher wird man überall viele Leichen finden, still."

[14:37] "Hört dies, die ihr den Armen nachstellt und die Wehrlosen im Land vernichten wollt! Ihr sagt: Wann endlich ist der Neumond vorüber, damit wir Getreide verkaufen und das aber, dass wir Korn anbieten, damit wir das Efa-Maß verkleinern und das Gewicht erhöhen und die Waage zum Betrug fälschen können? Dass wir die Bedürftigen um Geld und den Armen für ein Paar Schuhe kriegen und Spreu als Korn verkaufen können." Hier gab es also Menschen, die wollten betrügen und gleichzeitig halten, die warteten mit dem Betrügen, bis der Sabbat vorbei ist und schauten noch auf die Uhr, sozusagen, wann endlich sie wieder betrügen kann.

[15:14] Deshalb ist aber nicht gegeben, um uns für 24 Stunden vom Betrügen abzuhalten, auch nicht, um uns 24 Stunden von unreinen Gedanken abzuhalten, und 24 Stunden vom Schimpfen und Meckern oder anderen Menschen Böses tun. Deshalb war das dazu gegeben, dass wir, nachdem wir eine ganze Woche mit Gott gelebt haben, am Sabbat besonders viel Zeit mit ihm haben und dann davon erzählen können und nachdenken können, weil die Erfahrung, die du ihm gemacht hast, in danken können für all das Gute, was er gewirkt hat in dieser Woche, weil er in der ganzen Woche gewirkt hat. Und jetzt am Sabbat wirbel seine Schöpfung in unserem Leben nachdenken kann.

[15:48] Also auch sein, dass dir manchmal vielleicht ein Sabbat halten, aber in Wirklichkeit nur hoffen, dass sobald zu Ende ist und wieder das zu tun, von dem wir eigentlich wissen, dass es Gott nicht gefällt.

[16:02] "Der HERR hat geschworen bei sich dem Ruhm Jakobs: Wiederum schwört Gott: Wir haben schon einmal gesehen und gesehen, dass das etwas sehr Feierliches ist und dass das genauso unverträglich ist wie das Evangelium selbst und die Vollendung des Evangeliums, die in Offenbarung 10 versprochen wird."

[16:21] "Niemals werde ich irgendeine ihrer Taten vergessen." Wenn wir uns nicht zu Gott bekehren, wird keine einzige Sünde vergessen werden. Gott hat versprochen, dass jede Sünde, die wir ihm übergeben, dass sie nicht daran gedenken wird. Etwas versprochen, dass unsere Sünden aufsteigen wie ein Nebel. Aber wenn wir in Rebellion zu ihm bleiben, wird jede einzelne Sünde bestehen, weil wir werden mit ihr konfrontiert werden.

[16:54] "Sollte das Land deswegen nicht erbeben und jeder Trauernde darin wohnt? Da wird das ganze Land im Vorsteigen wieder Nil. Es wird aufgewogen und sich wieder senken wie der Strom Ägyptens. Und es soll geschehen an jedem Tag, spricht Gott, daher, da will ich die Sonne am Mittag untergehen lassen und über die Erde Finsternis bringen am lichten Tag. Dann werde ich eure Feste in Trauer verwandeln und alle eure Lieder in Klagegesang."

[17:18] Die Soliden haben Gottesdienste gefeiert, sie haben Sabbat gehalten, sie haben dabei Lieder gesungen. Und Gott sagt: "All diese Lieder, die sind nicht das, was ich suche. Ich suche ein bekehrtes Herz." Dann sind wir auch die Lieder angenehm.

[17:38] "Und ich werde um alle Lenden Sacktuch und auf alle Häupter eine Glatze bringen. Man wird trauern wie um den Eingeborenen, und das Ende wird sein wie ein bitterer Tag." "Siehe, es kommen Tage, spricht Gott HERR, da werde ich einen Hunger ins Land senden, nicht ein Hunger nach Brot, noch einen Durst nach Wasser, sondern danach, das Wort des Herrn zu hören."

[17:57] Es kommt eine Zeit, liebe Freunde, wo das Wort Gottes, das wir jetzt haben, das jetzt so entspricht, dass wir jetzt kennenlernen können, das uns jetzt zeigt, wie wir ewiges Leben haben können, dass dieses Wort dann irgendwann von uns nicht mehr zur Verfügung steht, dass die Chance, gerettet zu werden, vorbei ist.

[18:19] Lasst uns nicht länger warten. Wenn du Gottes Wort noch nicht gut kennst, wenn du Gottes Wort nicht täglich zu dir sprechen lässt, fang heute damit an. Jetzt ist noch Gelegenheit. Jetzt ist Gottes Wort offen. Jetzt der Heilige Geist bereit, dir all diese Dinge zu erklären und dir zu zeigen, wo sie in deinem Leben anzuwenden sind. Warte nicht, bis es zu spät ist.

[18:40] Lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass Amos damals bereit gewesen ist, diesen Ruf zu folgen, obwohl er gar nicht aus menschlicher Sicht dazu notwendige Ausbildung gehabt hat, sondern du hast ihn ausgebildet. Und hättest ein dankbar für jeden Theologen, der dich liebt und jeden Theologen und jeden dazu gibt, Professor und jeden Gelehrten, der täglich mit dir wandelt. Aber lass uns niemals denken, dass ein Mensch nur aufgrund seiner Bildung und seiner Ausbildung mehr über dich weiß.

[19:14] Sondern es muss immer verstehen, das ist entscheidende, die tatsächliche Beziehung zu dir ist. Das ist nicht die schöne Lieder oder das nicht Arbeiten am Sabbat und so gläubigen Menschen macht, sondern dass wir dir folgen und dass wir gerecht leben durch deine Kraft. Weil dann haben die Lieder, die wir singen, und den Sabbat, den wir feiern, auch ihre eigentliche Bedeutung.

[19:37] Herr, schenkt uns heute Freude an deinem Wort. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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