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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über Amos 8-9 spricht Christopher Kramp über die Bedeutung des Wortes Gottes und die Konsequenzen, wenn man es ablehnt. Er beleuchtet die Gerichtsbotschaften Gottes, die unentrinnbar sind, aber auch die Hoffnung auf Wiederherstellung und Gnade. Die Predigt betont, dass wahre Besonderheit nicht in der Herkunft liegt, sondern in der Beziehung zu Gott, und dass Gottes Verheißungen der Wiederherstellung auch heute noch Gültigkeit haben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Seite 949. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, du hast verheißen, prophezeit, du hast gesagt, dass es eine Zeit geben wird, indem man das Wort Gottes sucht und nicht mehr findet. Und deswegen sind wir von Herzen dankbar, dass wir heute die Bibel aufschlagen können, für heute dieses Video sehen und hören können, dass du heute zu uns sprechen möchtest durch dein Wort. Herr, wir möchten mehr noch als dieses kleine Video vermitteln kann, und Zeit nehmen, dein Wort zu studieren, darüber nachzudenken, Kraft zu tanken aus deinem Wort, uns vorzubereiten auf die Zeit, die vor uns liegt. Wir bitten, dass du zu uns sprichst und dass dein Wort deine Kraft entfaltet, dass das Evangelium sich Bahn bricht in unserem Herzen und dass du jetzt durch die Worte, die der Prophet Amos gesagt hat, obwohl ihm das verboten worden ist, einfach weitergemacht hat, weil du ihn berufen hast, weil er dir mehr gehorcht hat als Menschen. Möchte ich bitten, dass diese Worte unser Herz erreichen und wir aus ihnen leben dürfen im Alltag. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:56] Wir sind in Amos Kapitel 8, nachdem Amos von dem Priester in Bethel, Amazia, ein Redeverbot erhalten hat und er eigentlich ausgewiesen werden sollte. Sagt Amos, dass Gott ihn selbst berufen hat, dass er selbst keine große Ausbildung zum Propheten bekommen hat, aber dass er Gottes Ruf gefolgt ist. Und wir sehen, dass er dann weiter macht und zwar genau mit solchen Visionen, wie sie direkt vor dem Redeverbot, ist Amazia erhalten hatte. Wir haben gesehen, dass Gott in diesen Visionen zeigt, dass das Gericht nicht auf ewig aufgeschoben wird, auch wenn es sie verzögert hatte, weil Amos auch für das Volk eingetreten ist. Wir haben gesehen, dass Gott das Volk richten wird, weil es zwar äußerlich Lieder für ihn singt und den Sabbat hält und religiöse Feste hält, aber eigentlich nur zum äußerlichen Schein, weil im Herzen sie ungerecht handeln und ihren eigenen Vorteil suchen und andere unterdrücken.

[3:03] Wir haben gesehen, dass Gott versprochen hat, dass es eine Zeit geben wird, wo das Wort Gottes nicht mehr zu finden sein wird. Und wenn wir das Wort Gottes von uns weisen, so wie Amazia den Propheten Amos von sich weist und will, dass er nicht mehr predigt, wenn wir nicht wollen, dass das Wort Gottes, auch wenn es vielleicht schmerzhaft für uns ist, weil es unsere Sünden, unsere Götzen offen hat, wenn wir nicht wollen, dass es uns redet, dann wird es irgendwann Zeit geben, wo wir es nicht mehr finden können.

[3:30] Wir lesen an dieser Stelle weiter in Amos Kapitel 8, nachdem Gott versprochen hat oder von Gott gesagt hat, dass es eine Zeit geben wird, wo man das Wort nicht mehr findet. Es heißt ja in Vers 12: "Und da wird es jetzt eigentlich tatsächlich genauso gesagt: Da wird man hin und her wagen von einem Meer zum anderen und umherziehen, von Norden bis zum Osten, und das Wort ist um das Wort des Herrn zu suchen, und wird es doch nicht finden." Es wird eine Zeit geben, einen Hunger nach dem Wort, eine Zeit, wo man sich dann wünscht, mit Gott zu leben, aber die Zeit Gnade zu finden, die sogenannte Gnadenzeit ist dann vorbei und jeder Fall entschieden. Und die Gelegenheiten hat man ignoriert. Möge das uns nicht passieren, jetzt wo die Bibel aufgeschlagen auf unserem Tisch liegt, wo im Internet überall wir Bibeln finden können, wo Gottes Wort in einer Deutlichkeit und spricht, wie vielleicht niemals zuvor der Weltgeschichte. Lasst uns unsere Augen und Ohren nicht verschließen, unser Herzen öffnen, dass das Wort Gottes das tun kann, wozu es gesandt ist und mit seiner Kraft, die Gott eingelegt hat, unser Leben verändern kann.

[4:42] An jedem Tag werden die schönen Jungfrauen und die jungen Männer vor Durst verschmachten. Sie, die jetzt bei der Schuld Samarias schwören und sagen: "So wahr dein Gott lebt, dann so wahr der Kult von Aschera lebt!" Ja, sie werden fallen und nicht wieder aufstehen. Sie haben sich auf ihre falsche Religion, auf ihre Vermischung von Wahrheit und Irrtum verlassen, dabei geschworen und werden untergehen. Wenn wir uns auf falsche Lehrer, auf falsche Interpretation der Liebe, auch eine Vermischung von Geistlichem und Weltlichem, auf eine Vermischung von Götzendienst und Wahrheit einlassen, wenn wir unsere eigene Religion und Theologie zusammenbauen und nicht mehr dem klaren Wort Gottes folgen wollen, dann können wir keinen Bestand haben.

[5:29] Ich sah den Herrn am Altar stehen und er sprach: "Schlage an den Säulenknauf, dass die Schwellen beben und zerschmettere sie auf dem Haupt von ihnen allen. Ihren Rest aber will ich mit dem Schwert umbringen, dass kein Flüchtling von ihnen flieht und kein Entkommen, das ich retten kann." Seine tragische und dramatische Gerichtsbotschaft. Wenn sie auch bis ins Totenreich eindringen, so würde sie doch meine Hand von dort holen. Und wenn sie bis zum Himmel emporstiegen, so würde ich sie von dort hinunterstoßen. Mit anderen Worten, man kann dem Gericht nicht entfliehen. Wir haben schon zuvor in Amos 5 gesehen, dass wenn jemand vom Löwen flieht, der dann von Bären getroffen wird, und wenn er noch den Bären an die Wand lehnen kann, von der Schlange gefasst wird, um deutlich zu machen, diesem Gericht Gottes kann man nicht entfliehen. Auf die eine oder andere Weise wird es einen erreichen. Nirgendwo gibt es einen Platz für einen Sünder, der die Gnade Gottes abgelehnt hat. Nirgendwo ist Sicherheit.

[6:45] Wenn Sie, wenn Sie sich aber auf dem Gipfel des Karmels versteckten, so würde ich sie doch dort aufspüren und ergreifen. Und wollten sie sich auf dem Meeresgrund vor meinen Augen verbergen, so würde ich von der Schlange gebieten, sie zuzuweisen. Gott hat 1000 Wege, von denen wir nichts wissen, und kann sich vor Gott nicht verbergen. Unsere Schuld kann nur entweder den bekannt werden im Sinne von, dass wir sie bekennen. Bekannt ist sie immer sowieso, oder er wird sie richten.

[7:20] Und wenn sie vor ihren Feinden her in die Gefangenschaft ziehen würden, so wollte ich doch von dort im Schwert gebieten, sie umzubringen. So will ich mein Auge auf sie richten zum Bösen und nicht zum Guten. Deine so traurige Satz, dass der Gott, der das Beste für uns will, der alles getan hat, damit es dem Volk Israel gut geht, in nichts Gutes mehr geben kann, weil es unbedingt nicht haben wollen.

[7:44] Denn der Herr der Herrschern ist es, der das Land anrührt und es vergeht, und es trauern alle, die darin wohnen. Und das ganze Land hebt sich empor wie der Nil und sind wieder zurück wie der Strom Ägyptens. Er ist es, der seine Obergemächer im Himmel gebaut und seinen Gewölbe über der Erde gegründet hat, der den Meerwasser ruft und sie ausgießt über den Erdboden. Herr ist sein Name. Auch das ist seine Formulierung, die wir schon kennengelernt haben. Wir sehen, Amos arbeitet immer wieder mit so Wiederholungen und strukturiert damit seine Botschaft.

[8:16] Seid ihr Kinder Israels für mich nicht wie die Kinder der Kuschiten? Spricht der Herr. Habe ich nicht Israel aus dem Land Ägypten rausgeführt und die Philister aus Kaftor und die Aramäer aus Kir? Und hier schließlich der Kreis zum Anfang. Denn dort haben wir gesehen, wie Gott die ganzen Heiden aufzählt, ihre Verbrechen und dann sagt, sie werden gestraft werden. Und dann die Israeliten, das Volk Juda, also es reicht Juda und das Reich Israel in eine Reihe mit ihm stellt und dann deutlich macht, ihr solltet eigentlich ein besonderes Volk sein. Ich habe euch ja errettet und aus Ägypten herausgeführt. Und jetzt sagt etwas sehr Interessantes. Er sagt, wenn allein die Tatsache, dass ich euch aus Ägypten herausgeführt habe, dass ihr dann denkt, dass ihr besonders volkszeit seid. Bist du nicht, dass ihr auch andere Völker aus anderen Gegenden geführt habe, dass ich es war, der dafür gesorgt hat, dass die Philister aus der Insel Kreta, also wir gehen davon aus, Kaftor steht für Kreta, gekommen sind. Also hast du verspricht, dass die Philister eigentlich mehr aus dem Mittelmeerraum in den Ursprung hatten, oder die Aramäer aus Kir.

[9:26] Ihr seid nicht etwas Besonderes, nur weil ihr Israeliten seid. Es ist nicht die Genetik, die euch zum Volk Gottes macht. So gesehen, seid ihr genauso wie die Kuschiten. Es gibt keinen Unterschied zwischen Israel und Kusch, ein Land südlich von Ägypten. All ihr seid genauso wie alle anderen Heiden. Das, was euch besonders machen würde, wäre eure Beziehung zu Gott, weil Gott besonders ist. Ihr würdet heilig dadurch werden, dass ihr den Heiligen kennt und der Heilige euch heiligen darf. Kein Mensch ist besonders, weil er in der richtigen Kirche ist, kein Mensch ist besonders, weil er die richtigen Bücher im Schrank hat oder vielleicht sogar den richtigen Tag, an dem richtigen Tag zur Arbeit geht und den richtigen Ruhetag. Sondern er wird dadurch heilig und besonders, dass er mit dem besonderen, heiligen Gott eine lebendige Beziehung hat.

[10:17] Und das Freude dieser Patient aus echter Bekehrung heraus Lieder sind in seinem Leben zeigt, dass Gott gegenwärtig ist. Siehe, die Augen Gottes des Herrn sind auf das sündige Königreich gerichtet, dass ich es vom Erdboden vertilge. Aber ich will das Haus Jakob nicht ganz und gar vertilgen, spricht der Herr. Es gibt ein Gericht, aber es gibt auch Gnade.

[10:43] Das, was wir bei ihr sagen, sie haben mir immer wieder sehen, das ist Hoffnung gibt. Was wir auch noch sehr gesehen haben, es gibt Hoffnung. Zitiere am Ende von Amos: Nach all diesen herzensforschenden Botschaften sehen wir hier ganz deutlich das Licht des Evangeliums. Es gibt Gnade für das Volk Israel. Denn siehe, ich lasse das Haus Israel durch alle Heidenvölker sichten, die Getreide mit einem Sieb. Gesichtet wird die sogenannte Sichtung, von der wir auch in der Endzeit glauben, dass sie passieren wird.

[11:17] Und jetzt, Achtung, es soll nicht ein Körnlein auf die Erde fallen. Gott sichtet sein Volk, aber jedes beim Sichten, was damit passiert, ist, man hat nach der Ernte in so einem großen Behälter alles nach oben geworfen und wieder aufgefangen mit der Idee, dass die Spreu so leicht ist, dass der Wind sie verweht, während die echten Körner, also echte reale Körner, immer wieder nach unten fallen und somit Spreu und Weizen getrennt werden.

[11:54] Und hier sagt Gott, man könnte ja denken, dass bei diesem Prozess, wenn man immer wieder diese Körner hochwirft, dass vielleicht auch mal ein Korn daneben geht. Gott sagt: "In der Sichtung wird kein echtes Korn verloren gehen." Weißt du, was das heißt, liebe Freunde? Egal, ob du ein großer, kleiner Christ bist, ob du viel für Gott getan hast oder ganz am Anfang stehst, ob du dich besonders schwach fühlst, wenn du echtes Korn bist und nicht nur einer, der so tut, wenn du Gott wirklich liebst, egal, ob du ein großes, ein kleines Licht bist, ein viel für Gott tun kannst oder wenig, ob du 50 Talente hast oder nur ein halbes Talent. Wenn du ein echtes Korn bist, ein echtes Körner, wenn du Gott wirklich liebst von ganzem Herzen, dann kannst du nicht ausgerichtet werden. Nicht die schwachen Christen, sondern die scheinheiligen Christen werden ausgesichtet. Nicht diejenigen, die einen Fehler gemacht haben und ihn bereut haben, sondern diejenigen, die in der Sünde weiterleben und das Evangelium nicht annehmen. Ausgerichtet werden nicht diejenigen, die mal müde sind, sondern diejenigen, die Gott verlassen.

[12:57] Wenn du ein echtes Körnlein bist und wenn du das kleinste unter allen bist, bist du nicht ausgesichtet werden. Das Entscheidende, was du und ich sicherstellen müssen, ist, dass wir echte Körner sind, dass wir Jesus lieben und das ganze Erlöse ist von ganzem Herzen, im vollen schwach, wie wir sind. Weil dann dürfen wir wissen, wenn wir nicht ausgesichtet werden, die, die an der Sünde festhalten und nicht gerettet werden wollen, die nur einen Schein der Gott der Frömmigkeit haben, die nach außen hin so tun, als ob sie Gottes Volk sind, aber ein echtes Korn wird nicht ausgesichtet.

[13:36] Durch Schwert sollen alle Sünder meines Volkes sterben, die sagen: "Kein Unglück wird uns erreichen und überfallen." Sterben, wenn die Sünde und gemeinsam hier die Sünde, wenn der Sünde festhalten, die Gott eben nicht suchen, die nicht überwinden wollen, die Gottes Kraft nicht in Anspruch nehmen.

[13:55] An jedem Tag will ich die zerfallende Hütte David wieder aufrichten und ihre Risse vermauern und ihre Trümmer wiederherstellen und sie wieder bauen, wie in den Tagen der Vorzeit, so dass die Überreste in Besitz nehmen werden und alle Heidenvölker, über die mein Name ausgerufen worden ist, spricht der Herr.

[14:12] Der dies tut, die verfallene Hütte David, das ist das Reich David, das Königreich David zerrissen worden war, Nord und Süd. Von dem ist immer hieß es, es wird eine Nachkommenschaft geben, der einmal alles wiederherstellen wird, mit der Sohn Davids. Und um den geht's ja, die Verheißung, dass der Sohn Davids, jemand kommen wird, dass Gott dieses Königreich David, das geistliche Königreich, dass er eigentlich wieder aufrichten wird. Die Risse werden vermauert, die Trümmer wiederhergestellt. Wir wissen, dass aus Jesaja auch, dass das, was niedergerissen worden ist, hergestellt werden soll. Das Evangelium soll wieder seine ganze Reinheit und Schönheit dargestellt werden, ist wieder da aufgebaut werden, wie in den Tagen der Vorzeit. Und dass wir dazu führen, dass Israeliten, die Heidenvölker besitzen werden. Im Neuen Testament wird dieser Vers angewendet, aber was du, Geschirr, Apostel, Counsel mit einer interessanten Deutung für Edom, nämlich Edom als Symbol für die Menschheit, für all die Menschen, die Gott noch nicht kennen.

[15:01] Das geistliche Israel, das wiederhergestellte Königreich Davids, wo der Sohn Davids, nämlich Jesus, König ist, soll die Heidenvölker in Besitz nehmen, und zwar nicht durch Waffengewalt und nicht, wie die Juden zur Zeit Jesu dachten, durch einen weltlichen General, sondern durch die Kraft des Evangeliums, das in die ganze Welt getragen werden soll. Und damit das Reich Gottes, in dem der Sohn Davids König ist, das geistliche Reich Gottes, dass er von Anfang an der Gegenstand des Volkes Gottes war.

[15:27] Wenn du, wenn wir uns dann zweite Korinther 19 erinnern, nämlich ein heiliges Priestertum, das königliche Priestertum, das Volk, das die Taten Gottes verkünden soll, die Charakter Gottes, wie es erste Petrus 2 Vers 9 sagt, dass dieses Königreich entstehen soll und in die ganze Welt getragen werden soll. Hier wird die Heidenmission angekündigt. Gottes Reich, Gottes Evangelium kommt ans Ziel.

[15:52] Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da der Pflüger den Schnitter und der Traubenkellner den Seemann ablösen wird. Dann werden die Berge von Most triefen und alle Hügel überfließen. Hier haben wir genau das gleiche wie am Ende von Joel. Gott wird seinen Segen geben, wenn das Reich Gottes gebaut wird, aufgebaut, wiederhergestellt, wenn das Evangelium wieder seine Kraft bekommt und zwar durch Jesus, durch den, der die Hütte Davids wieder aufrichtet. Durch Jesus und sein Evangelium, durch seine Kraft, seinen Heiligen Geist gibt es Segen im Übermaß.

[16:24] Und ich will das Geschick meines Volkes Israel wenden, und sie werden die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen, Weinberge pflanzen und deren Wein trinken, Gärten anlegen und deren Früchte genießen. All das hat Gott verheißen, die Wiederherstellung. Wir finden das seit den Büchern Mose, fünfte Mose, durch alle Propheten, wir uns bei Jesaja gesehen, bei Jeremia. Aber hier seht ihr, Gott stellt die Wiederherstellungen aus. Sieht er verspricht, dass durch das Evangelium alles das, was kaputt gegangen ist, wiederhergestellt werden kann.

[16:52] Liebe Freunde, vielleicht in deinem Leben viel kaputt gegangen. Vielleicht hat das Reich Gottes zahlreiche Risse in deinem Leben bekommen. Vielleicht sind viele Dinge, die einst Gott aufgebaut hat, niedergerissen worden. Aber Gott verspricht, wenn du umkehrst, wenn du ihn suchst, mit all das wieder aufgebaut werden, reichlich segnen, und du kannst noch dafür sorgen, dass andere Menschen Jesus kennenlernen. Und sie werden, und ich werde sie einpflanzen in Israel. Das ist das, was Gott sagt in Jeremia 3, fleißig in Vers 41: "Mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele, sagt er, will ich sie einpflanzen." Gottes größter Wunsch ist, dich wiederherzustellen. Sein größter Wunsch ist, dich wieder mit seinem Heiligen Geist so zu erfüllen, dass du stärker geistig bist als jemals zuvor. Da steht uns Mose 30 und dann vielen anderen Stellen. Gott wird sie einpflanzen, die sollen aus ihrem Land, dass ich ihnen gegeben habe, nicht mehr herausgerissen werden, spricht er hier, dein Gott.

[17:44] Gott verspricht nicht nur uns wiederherzustellen, er verspricht uns so viel Gnade zu geben, dass wir dauerhaft bleiben können. Ja, dass wir versiegelt werden. Hast du erlebt, dass du Gott den Rücken gekehrt hast, dass du erlebt, dass du gefallen bist, dass du etwas Schlimmes getan hast, dass du herausgerissen worden bist? Gott verspricht, und das weiß ich aus eigener Erfahrung, stellt wieder her und erfüllt mit dem Heiligen Geist. Und er hat sich versprochen, und so sehr zu segnen, dass wenn wir an ihm festhalten, wir nie wieder mehr herausgerissen werden.

[18:16] Lasst uns ihm dafür danken, lieber Vater im Himmel. Wir möchten dir danke sagen, dass du durch dein Wort zu uns sprichst. Und danke, dass wir wissen dürfen, dass nicht die schwachen Körner ausgesichtet werden, nicht die schwachen Christen, nicht die schwachen Gläubigen, sondern die falschen, die scheingläubigen, die Heuchler. Aber dass jedes echte Korn, egal wie viel Talente wir haben, egal wie lange wir dabei sind, egal wie viel wir wissen, jedes echte Korn, an jeder, der echten Glauben hat, echtes Vertrauen auf dich von ganzem Herzen, dir folgen, sein dein Gesetz in sein Herz schreiben lässt, dass jeder, der durch deine Kraft überwindet, egal wie jung oder alt, nicht ausgesichtet wird. Und dass das Evangelium, das Jesus uns erklärt hat, völlige Wiederherstellung verspricht und tiefen und großen Segen. Herr, dafür danken wir dir und wollen das in unserem Leben heute in Anspruch nehmen.


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