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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über Apostelgeschichte 13:14-39 erklärt Christopher Kramp, wie Paulus und Barnabas in Antiochia in Pisidien das Evangelium verkündeten. Er beleuchtet, wie Paulus das Alte Testament nutzte, um die Erfüllung der Verheißungen in Jesus Christus aufzuzeigen, insbesondere seine Auferstehung. Die Botschaft betont, dass Erlösung allein durch Glauben an Jesus und nicht durch Werke oder Rituale geschieht.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1152. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, vielleicht nicht von ganzem Herzen bitten, dass du uns vor Selbsterhöhung bewahrst, dass du uns davor bewahrst, dass wir uns selbst zu wichtig nehmen und dass wir das Lob von anderen Menschen zum Maßstab machen und uns danach so sehnen, dass wir unser Leben danach ausrichten. Herr, wir möchten auf dich schauen, möchten deinen Charakter imitieren, denn Jesus uns auf dieser Welt gezeigt hat. Jesus war demütig. Und Herr, wir möchten dich anbieten, dir die Ehre geben und danken dir für deine Gnade, die du zu uns hast. Im Namen Jesu, Amen.

[1:32] Wir sind in Apostelgeschichte Kapitel 13. Barnabas und Saulus, der auch Paulus genannt wird, und jetzt in der Apostelgeschichte auf diesem Zeitpunkt in der Regel als Paulus erscheint, haben sich auf die erste Missionsreise gemacht, weil der Heilige Geist sie dazu ausgesondert hat und die Gemeinde natürlich auch ja sie auf das Wirken Gottes sind ausgesandt hat. Sie sind erst nach Zypern gegangen, wo sie interessante Dinge erlebt haben, wo in Paphos ein Zauberer, ein jüdischer Zauberer, versucht hat, die Bekehrung der Stadt halt, das dort sehr gut Paulus zu verhindern, aber durch ein besonderes Wunder, dass er durch Paulus geschehen ist, konnte der Sergius Paulus gewonnen werden und der Elymas, der Zauberer, im Schach gehalten werden. Er wurde dann für eine Zeit lang blind. Dort sind sie weiter nach Perge, aber dort hat sie Johannes Markus wieder verlassen, der nach Jerusalem dann zurückgereist ist.

[2:29] Wir lesen weiter in Vers 14 von Apostelgeschichte 13. Sie überzogen von Perge weiter und kamen nach Antiochia in Pisidien, das nicht das Antiochia am Orontes, diese große, gewaltige Stadt in Westsyrien, sondern jetzt in Kleinasien. Und gingen am Sabbatag in die Synagoge und setzten sich. Das war eine ganz, ganz oft super oder seine ganz klare Strategie der beiden von Barnabas und Paulus, dass sie zunächst einmal, egal wo sie hingekommen sind, immer zuerst in diesem Sinne in die Synagoge gegangen sind, zu denjenigen, die das Alte Testament schon kannten, die an Gott glaubten und denen sie jetzt aus der Bibel Jesus erklären wollten, zeigen wollten, sie zu Jesus führen wollten, um damit dann eine größere Basis zu haben, mit der sie dann auch die Heiden konnten. Das sieht man ganz deutlich in der Apostelgeschichte, dass sie immer dort Anknüpfungspunkte gesucht haben, wo schon Menschen einen ganzen Teil des Wortes Gottes glauben, nämlich all das, was im Alten Testament ja steht.

[3:27] Und nach der Vorlesung des Gesetzes und der Propheten ließen die Obersten der Synagoge ihnen sagen: Ihr Männer und Brüder, wenn ihr ein Wort Ermahnung an das Volk habt, so redet. Bekommen also die Einladung, nachdem die Bibel Lesung vorbei sind, jetzt eine Predigt zu halten. Da stand Paulus auf und gab ein Zeichen bei der Hand und sprach: Ihr israelitischen Männer und die ihr Gott fürchtet, also hier sind auch einige nicht-Juden dabei, die aber sich zur Synagoge gehalten, die an Gott glauben, hört. Zu dem Gott dieses Volkes Israel erwählte unsere Väter und er hörte das Volk, als sie Fremdlinge waren im Land Ägypten und mit erhobenem Arm führte er sie von dort heraus.

[4:06] Ähnlich wie Stephanus beginnt Paulus eine Predigt hier im Alten Testament mit der Geschichte Israels und er trug ihre Art etwa 40 Jahre lang in der Wüste und er vertilgte sieben Heidenvölker im Land Kanaan und teilte unter sie deren Land nach dem Los. Und danach, während etwa 450 Jahren, gab er ihnen Richter bis zu Samuel dem Propheten. Und von da an begehrten sie einen König und Gott gab ihnen Saul, den Sohn des Kis, einen Mann von dem Stamm Benjamin, 40 Jahre lang. Und nachdem ihn abgesetzt hatte, erweckte ihnen David zum König, von dem er auch Zeugnis gab und sprach: Ich habe David gefunden, den Sohn des Isai, einen Mann nach meinem Herzen, der allen meinen Willen tun wird.

[4:51] Wir sehen hier, wie sehr der ehemalige Schriftgelehrte Paulus, der die Bibel so gut kannte, sie jetzt in der Mission anwendet. Wir sehen durchweg, ob es Petrus ist, ob Stephanus ist, ob es Paulus ist, dass sie alle mit dem Alten Testament klar und deutlich, ausführlich argumentieren. Nichts liegt ferner als die Vermutung, dass im neutestamentlichen Zeit das Alte Testament keine Rolle mehr spielt. Im Gegenteil, es ist mit dem Alten Testament, dass die Missionare, die Apostel, die Menschen zu Jesus führen.

[5:24] Von dessen Samen hat nun Gott nach der Verheißung für Israel Jesus als Retter erweckt. Nachdem Johannes vor seinem Auftreten dem ganzen Volk Israel eine Taufe der Buße verkündigt hatte, als aber Johannes seinen Lauf vollendete, sprach er: Wer meint ihr, dass ich sei? Ich bin es nicht. Doch siehe, es kommt einer nach mir, für den ich nicht gut genug bin, die Schuhe von seinen Füßen zu lösen. Wir haben diese Begebenheiten ja auch in den Evangelien bei Matthäus und Markus und so weiter gelesen.

[5:52] Ihr Männer und Brüder, Söhne des Geschlechts des Abraham und die unter euch, die Gott fürchten, zu euch ist dieses Wort des Heils gesandt. Paulus sagt: Das ist unsere Geschichte. Das ist nicht Verheißung, die dem David gegeben worden sind, und hier haben sich erfüllt. Erzählt, was wie Johannes der Täufer auf Jesus hingewiesen hat und sagt, dass er selbst jetzt der Verkündiger dieses Heils ist.

[6:17] Denn die, welche in die Hose im Wohnen und ihre Obersten haben, diesen nicht erkannt und haben die Stimmen der Propheten, die an jedem Sabbat gelesen werden, durch ihren Urteilsspruch erfüllt. Oder gleich sie keine Todesschuld fanden, verlangten sie doch von Pilatus, dass er hingerichtet werde. Und nachdem sie alles vollendet hatten, was von ihm geschrieben steht, nahmen sie ihn vom Holz herab und legten ihn in ein Grab.

[6:41] Paulus zeigt also ganz deutlich, wie das Leben von Jesus in Übereinstimmung ist mit den Prophezeiungen des Alten Testaments. Gott aber hat ihn aus den Toten auferweckt, und er ist mehrere Tage hindurch denen erschienen, die mit ihm aus Galiläa nach Jerusalem hinaufgezogen waren, welche seine Zeugen sind vor dem Volk.

[7:01] Hier haben wir also jemand, der das selbst erst einmal diese Auferstehung selbst nicht zunächst einmal miterlebt hat, sondern der später durch eine persönliche Erfahrung mit Jesus zum Apostel geworden ist. Und er berichtet aber jetzt von dem, was die anderen Apostel erlebt haben, so wie auch wir in unserer Verkündigung die Erfahrung der Apostel anderen predigen, so dass Gott dadurch ihr Herz erreichen kann.

[7:23] Und wir verkündigen euch das Evangelium, dass Gott die den Vätern zu Teil gewordene Verheißung an uns, ihren Kindern, erfüllt hat, indem er Jesus erweckte. Mit anderen Worten, Paulus sagt: Freut euch, dass was Gott versprochen hat, hat sich jetzt erfüllt. Wir leben in der Zeit der Erfüllung der Prophetie, die auf den Messias hingewiesen hat, wie auch im zweiten Psalm geschrieben steht: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeigt.

[7:53] Dass er ihn aber aus den Toten auferweckte, so dass er nicht mehr zur Verwesung zurückkehren sollte, hat er so ausgesprochen: Ich will euch die heiligen Gnadengüter Davids geben, die zuverlässig sind. Und er legt jetzt einzelne Texte aus und zeigt, wie sie sich auf Jesus und insbesondere auf die Auferstehung von Jesus beziehen.

[8:14] Wir haben also einen inspirierten Kommentar, der deutlich macht, dass es in Psalm 2, wo das heißt: Du bist mein Sohn, heute habe ich gezeigt, nicht darum geht, dass Jesus irgendwann mal nicht existiert hat und dann plötzlich existierte, sondern dass er durch die Auferstehung von den Toten ein besonderer Sinne der Sohn Gottes wurde.

[8:30] Der als Hohepriester damals Priesterkönig für uns dient, so wie Psalm 2 ja dann ist von dem König redet, der als der Gesalbte auf dem Berg Zion sitzt. Kann man dann Psalm 2 noch mal genau nachlesen.

[8:46] Darum spricht auch an einer anderen Stelle: Du wirst nicht zulassen, dass dein Heiliger die Verwesung sieht. Denn David ist eingeschlafen, nachdem er seinem Geschlecht nach dem Willen Gottes gedient hat, und er ist zu seinen Vätern versammelt worden und hat die Verwesung gesehen.

[9:04] Hier sehen wir, wie Paulus ganz ähnlich argumentiert, wie wir das schon in Apostelgeschichte 2 bei der Pfingstpredigt des Petrus gesehen haben. Wir können also sehen, wie der Heilige Geist verschiedene Männer mit verschiedenen Gaben, verschiedenen Temperamenten benutzt hat, ganz ähnliche Gedanken zu predigen, die sich ergänzen und die zeigen, dass hier die Botschaft der Apostel aus einem Guss ist, weil nämlich von einem demselben Geist inspiriert.

[9:37] Der aber, den Gott auferweckte hat, die Verwesung nicht gesehen. So sollt ihr nun wissen, ihr Männer und Brüder, dass euch durch diesen Vergebung der Sünden verkündigt wird und von allem, wovon ihr durch das Gesetz Moses nicht gerechtfertigt werden konntet, wird durch diesen jeder gerechtfertigt, der glaubt.

[9:54] Und hier sehen wir schon den Gedanken, den wir später im Römerbrief, vom Galaterbrief und an vielen Stellenwert Paulus deutlich ausgesprochen finden. Er predigt ihn hier schon ganz deutlich: Durch den Glauben an Jesus werden wir gerechtfertigt, wir bekommen Vergebung der Sünden. Etwas, was durch die Zeremonialvorschriften in sich nicht wirklich war, sondern nur indem sie auf den kommenden Messias hingewiesen haben.

[10:15] Es ist der Messias, dessen Tod uns rettet. Alles andere im Alten Testament ist nur ein Hinweis darauf, dass wir diese Verheißung, wenn sie sich erfüllt, auch wirklich in Anspruch nehmen.

[10:28] Unsere Erlösung, lieber Freund, liebe Freundin, hängt davon ab, ob wir die Verheißung des Evangeliums für uns persönlich in Anspruch nehmen. Nicht durch eigene Kraft, nicht durch eigene Werke, auch nicht durch das Ausführen richtiger religiöser Rituale oder Übung, sondern dadurch, dass wir Jesus in unser Leben aufnehmen.

[10:46] Wollen wir das heute tun? Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir wissen dürfen, dass wir durch Jesus von jeder Sünde gereinigt werden können, egal was es gewesen ist. Und obwohl wir nicht durch einfach dadurch gerettet werden können, dass wir zum Gottesdienst gehen oder die Bibel lesen oder so oft beten am Tag, sind das alles Dinge, die uns ja hinweisen auf das Evangelium, gute Dinge.

[11:22] Aber am Ende ist es der Tod von Jesus, der uns eigentlich rettet. Und hätte das, wollen wir niemals aus den Augen verlieren, dass du dich nichts anderes gereinigt werden können, sich die Tatsache, dass Jesus sein Kreuz, sein Blut am Kreuz von Golgatha für mich und für jeden einzelnen von uns, die wir dieses Video sehen und anhören, vergossen hat. Und dafür danken wir ihm und dir von ganzem Herzen. Amen.


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