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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf die Ereignisse in der Apostelgeschichte 16 ein, wo Paulus und Silas trotz widriger Umstände und Gefangennahme Gott loben. Er beleuchtet die Bedeutung des Glaubens und wie dieser zur Rettung führt, wie im Fall des Kerkermeisters von Philippi. Die Predigt betont, wie wichtig es ist, Gott auch in schwierigen Situationen zu vertrauen und zu preisen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit Seite 1157. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du unser Leben kennst, dass du die Zukunft kennst und dass du weißt, was für uns am besten ist. Wir wollen heute unsere Pläne, die wir haben, die uns vielleicht auch sehr gut erscheinen, vor dich legen. Das fällt uns nicht immer leicht, aber sie wirklich vor dich legen und ich bitten, dass du uns zeigst, welche Pläne wir ausführen sollen und welche wir verwerfen sollen. Herr, schenkt uns den Glauben darauf zu vertrauen, dass du es am besten weißt. Wir wollen mit dir zusammenleben, dir folgen und erleben, wie dein Heiliger Geist Dinge für uns tun kann, die wir uns nicht vorstellen konnten. Wir wollen das glauben leben und bitten dich, dass du jetzt durch dein Wort zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:34] Amen. Wir sind in der Apostelgeschichte 16. Paulus ist in Philippi und dort gibt es die ersten Bekehrungen. Und eine von einem wahrsagergeist besessene Markt hat tagelang ihn hinterher gelaufen und hat Worte geschrieben, die theologisch wahr sind, aber die den Eindruck erwecken mussten, dass Paulus und seine Verkündigung mit diesen Wahrsagekünsten in Verbindung steht, bis Paulus darüber unwillig wurde und den Wahrsagegeist aus ihr hinaustrieb. Sie davon befreite. In Vers 19 lesen wir von Apostelgeschichte 16: Als aber ihre Herren sahen, dass die Hoffnung auf ihren Gewinn entwunden war, ergriffen sie Paulus und Silas und schleppten sie auf den Marktplatz vor die Obersten der Stadt. Es war das Geschäftsinteresse, das jetzt zum Widerstand gegen die Predigt des Evangeliums führt. Nicht das letzte Mal hier in der Apostelgeschichte, das werden wir noch sehen. Und sie führten sie zu den Hauptleuten und sprachen: Diese Männer, die Juden sind, bringen unsere Stadt in Unruhe und verkündigen Gebräuche, welche anzunehmen oder auszuüben uns nicht erlaubt ist, da wir Römer sind. Hier hat man es also nicht mehr mit Griechen zu tun oder mit Glikoniern, die griechisch geprägt sind, und jetzt mit Römern zu tun, die entsprechend auch einen gewissen Stolz haben, weil sie die Welt beherrschen und die hier in dieser Kolonie leben und die jetzt behaupten, dass das Evangelium für einen Römer verboten ist. Das ist nicht erlaubt ist für einen Römer, das anzunehmen. Dementsprechend muss es ihnen verboten werden, so etwas zu predigen.

[3:26] Und die Volksmenge stand ebenfalls gegen sie auf und die Hauptleute rissen in die Kleider ab und befahlen sie mit Routen zu schlagen. Wieder Widerstand, wie fast an jedem Ort ist der Satan dabei, Menschen aufzuwiegeln gegen die Predigt des Evangeliums. Wir sehen hier sozusagen einen großen Kampf zwischen Licht und Finsternis in jedem einzelnen Ort, wo die Apostel hinkommen. Und nachdem sie ihnen viele Schläge gegeben hatten, warfen sie sie ins Gefängnis und geboten dem Kerkermeister, sie sicher zu verwahren. Dieser warf sie auf solchen Befehl hin ins innere Gefängnis und schloss ihre Füße in den Stock. Und Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott mit Gesang und die Gefangenen hörten ihnen zu. Man konnte Paulus und Silas zwar einsperren, man konnte sie am Umhergehen hindern, man konnte sie aber nicht daran hindern, Gott zu loben. Man konnte nicht daran hindern, dankbar zu sein in jeder Situation. Paulus hat das später ja den Philippern geschrieben: Freut euch allezeit. Sie haben Gott gepriesen, sie haben Gott gelobt, denn sie wussten, es gibt andere Gefangene im Gefängnis, die hören uns zu. Sie hätten hier in diese Situation, diese Situation sich verzweifelt zurückziehen können, sie hätten depressiv werden können, sie hätten sagen können: Warum ist uns das passiert? Aber diese unangenehmen Lagen haben sie Gott gelobt. Ich möchte lernen, in meinem Leben auch in den unangenehmen Situationen Gott zu loben, weil es immer jemanden gibt, der davon positiv beeinflusst werden kann. Wollen wir uns das vornehmen.

[5:02] Da entstand plötzlich ein großes Erdbeben, so dass die Grundfesten des Gefängnisses erschüttert wurden und sogleich öffnet sich alle Türen und die Fesseln aller wurden gelöst. In der im Alten Testament haben wir zurzeit die Osterferien, die Geschichte, das heißt, die Priester vor dem Herrn voranzogen und Gott lobten und priesen, dass Gott dafür sorgte, dass die Feinde sich gegenseitig vernichteten und es für Israel einen großen, für Julian einen großen Triumph gab. Hier ist das Lob Gottes, dass die Fesseln löst, das Gefängnis sprengt und Freiheit gibt. Da erwachte der Kerkermeister aus dem Schlaf und als er die Türen des Gefängnisses geöffnet sah, zog er sein Schwert und wollte sich töten, weil er meinte, die Gefangenen seien entflohen. Er haftete ja mit seinem Leben dafür, dass die Gefangenen gefangen bleiben. Aber Paulus rief mit lauter Stimme und sprach: Tu dir kein Leid an, denn wir sind alle hier. Was für ein Zeugnis! Das Evangelium sollte nicht missbraucht werden, um Strafen zu entgehen. Das Evangelium sollte nicht missbraucht werden, einfach um die physische Freiheit zu erlangen. Es sollte zeigen, dass Gott unter Kontrolle ist und dass Paulus und Barnabas nichts Böses getan hatten.

[6:24] Da forderte ein Licht sprang hinein und fiel zitternd von Paulus und Silas nieder. Und er fiel heraus und sprach: Ihr Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet werde? Eine Frage, die immer wieder aufkommt in der Bibel. Was muss ich tun, um gerettet zu werden? Sie übersprachen: Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden, du und dein Haus. Es ist der Glaube, der uns rettet. Johannes 3, Vers 16 sagt: Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Wir haben gesehen, wie der Kämmerer aus Äthiopien getauft werden konnte, weil er an Jesus als den Christus geglaubt hat. Und sie sagten ihm das Wort des Herrn und allen, die in seinem Haus waren. Und dann haben sie zu sich in jener Stunde der Nacht und wuschen ihnen die Striemen und er ließ sich auf der Stelle taufen, er und all seine. Und er führte sie in sein Haus, setzte ihn einmal vor und freute sich, dass er mit seinem ganzen Haus an Gott gläubig geworden war. Was für eine Bekehrungsgeschichte hier in Philippi.

[7:28] Als es aber Tag wurde, sandten die Hauptleute die Gerichtsdiener mit dem Befehl: Lasst jene Leute frei! Da verkündete der Kerkermeister den Paulus diese Worte: Die Hauptleute haben die Anweisung gesandt, dass man euch freilassen sollte. So geht nun hinaus und zieht hin in Frieden. Paulus aber sprach zu ihnen: Sie haben uns, die wir Römer sind, ohne Urteil öffentlich geschlagen und ins Gefängnis geworfen und jetzt schicken sie uns heimlich fort. Nicht so, sondern sie mögen selbst kommen und uns hinausführen. Und jetzt interessant, dass offensichtlich noch mehr, nicht nur Paulus, auch noch mehr in seiner Begleitung Römer gewesen sind und das hätte also man hätte sie gar nicht so schlagen dürfen. Es gab bestimmte Dinge, die man einem Römer nicht so ohne weiteres antun durfte. Und Paulus hat hier einen interessanten Punkt. Er möchte zwar keinen Streit, aber er möchte auch, dass das Recht und Ordnung beachtet werden.

[8:25] Dafür kündigten die Gerichtsdiener diese Worte den Hauptleuten und diese fürchteten sich, als sie hörten, dass sie Römer seien. Wir werden eine ganz ähnliche Situation noch später in der Apostelgeschichte noch einmal sehen. Und sie kamen und redeten ihnen zu und führten sie hinaus und baten sie, die Stadt zu verlassen. Da verließen sie das Gefängnis und begaben sich zu Lydia. Und als sie die Brüder sahen, trösteten sie sie und zogen fort. Sie reisten aber durch Amphipolis und Apollonia und kamen nach Thessaloniki, wo eine Synagoge der Juden war. Paulus aber ging nach seiner Gewohnheit zu ihnen hinein und redete an drei Sabbate mit ihnen aufgrund der Schriften, so wie es für Jesus eine Gewohnheit war, am Sabbat in die Synagoge zu gehen. Was für Paulus eine Gewohnheit am Sabbat zum Gottesdienst zu gehen. Auch die neutestamentlichen Christen hielten den siebten Tag, damals den es seit der Schöpfung gibt und der niemals von Gott abgeschafft worden ist.

[9:27] Dass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass wir den Sabbat haben und Dank, dass wir nach dem Vorbild Jesu und auch inspiriert hier durch das Vorbild von Paulus, die Gewohnheit haben können, jeden Sabbat in den Gottesdienst zu gehen, um uns einzubringen, aber vor allem um besondere Zeit mit dir zu haben, von dir zu lernen und dich kennenzulernen. Habe Dank, dass du diese Gelegenheit schenkst und gibt, dass wir sie auch wirklich von Herzen nutzen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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