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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ geht Christopher Kramp auf Apostelgeschichte 27:11-37 ein. Er beleuchtet die dramatische Schiffsreise des Paulus, die von einem Sturm und der Angst vor dem Untergang geprägt ist. Die Botschaft betont die Bedeutung von Vertrauen auf Gottes Wort und die Hoffnung, die aus dieser Verbindung entsteht, selbst in den größten Krisen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1172. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten danke sagen, dass du uns jeden Tag durch dein Wort ermutigst und dass du uns Gelegenheiten schenken möchtest, auch heute an diesem Tag für dich Zeugnis abzulegen. Egal, ob es weniger oder viele Menschen sind, mit denen wir Berührung kommen, Menschen, die sich gut kennen oder Menschen, die noch nie etwas von dir gehört haben. Gibt, dass wir diese Einstellung von Paulus hatten, der sich gewünscht hat, alle Menschen mögen dich kennenlernen. Herr, vergib uns, dass wir so oft einfach nur durch den Alltag gehen, ohne die Gelegenheiten zu sehen, die du uns schenken möchtest, unseren Glauben zu bezeugen, dass wir ein wandelndes Licht werden. Dort, wo du uns hingestellt hast und mutige uns dadurch durch dein Wort und gibt, dass wir dein Wort heute gut verstehen können durch den Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:41] Wir sind in der Apostelgeschichte 27. Paulus und seine Gefährten werden nach Italien gebracht und sie die verschiedenen Stationen werden von Lukas hier aufgeschrieben, wie sie so mit dem Schiff von Ort zu Ort dann gesegelt sind, das Schiff gewechselt haben und dann an einem Ort, der die schönen Häfen genannt wird, in der Nähe der Stadt Lasäa, sich auf die Weiterfahrt vorbereiten. Allerdings ist es schon spät im Herbst. Der große Versöhnungstag, die Fastenzeit ist schon vorbei, der Winter naht und Paulus warnt, dass man lieber warten sollte, weil ansonsten Gefahr, nicht nur für das Schiff, sondern auch für das Leben der Menschen auf dem Schiff besteht.

[2:31] Diesen weiter in Kapitel 27 ab Vers 11. Aber der Hauptmann glaubte dem Steuermann und dem Schiffsherrn mehr als dem, was Paulus sagte. Da war der Hafen ungeeignet zum Überwintern. Gab die Mehrzahl den Rat, auch von dort abzufahren, um, wenn irgend möglich, nach Phönix zu gelangen, einem Hafen von Kreta, der gegen Südwest und Nordwest offen liegt und dort zu überwintern. Da nun ein schwacher Südwind wehte, meinten sie, sie hätten ihre Absicht erreicht, lichteten die Anker und segelten nahe bei der Küste von Kreta hin.

[3:06] Aber nicht lange danach fegte ein Wirbelwind von der Insel daher, Euro-Gliedern genannt. Und da das Schiff mit fortgerissen wurde und dem Wind nicht widerstehen konnte, gaben wir es Preis und ließen uns treiben. Als wir aber an einer kleinen Insel, Klauda genannt, vorbeifuhren, konnten wir kaum das Beiboot meistern. Als wir es herausgezogen hatten, trafen wir Schutzmaßnahmen, indem sie das Schiff untergürteten und weil sie fürchteten, in die führte verschlagen zu werden, also nach Nordafrika, zogen sie die Segel ein und ließen sich so treiben.

[3:39] Da wir aber von dem Sturm heftig umhergetrieben wurden, warfen sie am folgenden Tag einen Teil der Ladung über Bord und dann dritten Tag warfen wir mit eigener Hand das Schiffsgerät hinaus. Da aber während mehrerer Tage weder Sonne noch Sterne sichtbar waren und ein heftiger Sturm anhielt, schwand endlich alle Hoffnung, dass wir gerettet werden könnten.

[4:01] Und da man lange ohne Nahrung geblieben war, stand Paulus in ihrer Mitte auf und sprach: "Ihr Männer, man hätte zwar mir gehorchen und nicht von Kreta abfahren sollen und sich so diese Schädigung und den Verlust ersparen sollen." Also Paulus machte mal ganz deutlich: "Ich habe es ja vorher gesagt, warum habt ihr nicht auf mich gehört? Doch jetzt einmal, ich euch guten Mut zu sein, denn keiner von euch wird das Leben verlieren, nur das Schiff wird untergehen." Was für eine interessante Botschaft. Paulus sagt: "Ihr hättet auf mich hören sollen, aber jetzt seid guten Mutes, ihr werdet das Leben trotzdem behalten, ihr werdet überleben."

[4:37] Und das sind so ein bisschen das Evangelium. Gott zeigt uns sehr deutlich, was wir verkehrt gemacht haben, dass wir die Probleme, die wir erlebt haben in unserem Leben, deswegen vor allem auch erlebt haben, weil wir wirklich unsere eigene Sünde und von Gott getrennt haben. Und doch gibt es die gute Botschaft. Wir dürfen guten Mut sein. Gott bietet uns das Überleben, die Errettung an, obwohl wir falsch gehandelt haben, obwohl wir nicht auf seinen Rat gehört haben, dürfen wir doch, wenn wir sein Gnadenangebot in Anspruch nehmen, dürfen wir doch ewiges Leben haben.

[5:09] In dieser Nacht trat zu mir nämlich ein Engel des Herrn, den ich ein Engel des Gottes, dem ich angehöre und dem ich auch diene, und sprach: "Fürchte dich nicht, Paulus. Du musst vor den Kaiser treten, und siehe, Gott hat dir alle geschenkt, die mit dir sind. Darum seid guten Mutes, ihr Männer, denn ich vertraue Gott, dass es so gehen wird, wie es mir gesagt worden ist." Paulus sagt: "Gott hat sie mir gesprochen und ich vertraue darauf, auch wenn der Sturm so heftig ist, dass wir nicht einmal Sonne oder Mond oder Sterne sehen können, auch wenn wir seit Tagen nichts gegessen haben. Gott hat versprochen, ich komme am Ziel an und ich vertraue ihm."

[5:48] Das ist der Glaube, den Paulus gehabt hat. Wenn um uns herum der Sturm wütet und wir keine Orientierung mehr haben, wenn wir nicht mal wissen, wo wir in unserem Leben herauskommen werden, dann ist es an uns, auf Gottes Wort zu vertrauen, der gesagt hat, dass er uns sicher ans Ziel führen wird.

[6:07] Lasst uns denselben Glauben haben, den Paulus gehabt hat, der darauf vertraut hat, dass Gott das tun wird, was er gesagt hat.

[6:13] Wir müssen aber auf eine Insel verschlagen werden. Als nun die 14. Nacht kam, seitdem wir auf dem Adriatischen Meer umhergetrieben wurden, vermuteten die Schiffsleute um Mitternacht, dass sie sich einem Land näherten. Und sie ließen das Senkblei hinunter und maßen 20 Faden. Und als sie ein wenig weitergefahren waren und es wieder hinunter ließen, maßen sie 15 Faden. Und dass sie fürchteten, sie könnten auf Klippen schlagen, äh, Klippen verschlagen werden, warfen sie vom Heck des Schiffes vier Anker aus und wünschten, dass es Tag würde.

[6:46] Als aber die Schiffsleute auf dem Schiff zu entfliehen suchten und das Boot ins Meer hinabließen, oder dem Vorwand, sie wollten vom Bug Anker auswerfen, sprach Paulus zu dem Hauptmann und zu den Soldaten: "Wenn diese nicht im Schiff bleiben, könnt ihr nicht gerettet werden." Da schnitten die Kriegsknechte die Taue des Bootes ab und ließen es hinunterfallen.

[7:06] Als es aber Tag werden wollte, ermahnte Paulus alles Speise zu sich zu nehmen und sprach: "Es ist heute der 14. Tag, dass ihr vor ängstlicher Erwartung ohne Nahrung geblieben seid und nichts durchgenommen habt. Darum ermahne ich euch, Speise zu nehmen, denn das dient zu eurer Rettung, denn keinem von euch wird ein Haar vom Haupt fallen."

[7:26] Paulus hat auch ein Anliegen, dass es den Menschen noch körperlich gut geht. 14 Tage lang zu fasten bedeutet wirklich am Ende der Kräfte zu sein. Und er sagt: "Jetzt, wo ich weiß, wie es weitergehen wird, Gott hat versprochen, dass wir auf einer Insel landen werden, esst und vertraut das."

[7:44] Essen jetzt zu dieser Situation war auch ein Vertrauensbeweis, ein Beleg dafür, dass man der Offenbarung Gottes, die er dem Paulus gegeben hatte, wirklich vertrauen würde.

[7:59] Und nachdem er das gesagt hatte, nahm er Brot, dankte Gott vor allem, brach es und fing an zu essen. Er gibt nicht nur den Rat, er fängt an. Wir sehen hier, dass eigentlich der Gefangene Paulus der eigentliche Kapitän ist, der alles lenkt und leitet. Er hätte von Anfang an hätte man auf ihn hören sollen und jetzt in der größten Krise hat er alles im Blick. Und weil er mit Gott verbunden ist, gibt er die richtigen und gute Ratschläge. Ein mit Gott verbundener Mensch ist überall ein guter Ratgeber, selbst wenn ein Gefangener sein sollte.

[8:31] Da wurden alle guten Mutes und nahmen ebenfalls Speise zu sich. Wir waren aber auf dem Schiff insgesamt 276 Seelen, über 270 Menschen, die Angst haben im Sturm und die ermutigt werden, getröstet werden, aufgefangen werden, weil ein Mann mit Gott verbunden ist und seinen Glauben nach außen trägt und hoffnungsvoll, zuversichtlich durchs Leben geht.

[8:56] Was können wir erreichen, wenn wir in den Krisen unserer Zeit, in den Stürmen des Lebens hoffnungsvoll sind, weil wir auf Gottes offenbartes Wort vertrauen, wenn wir zuversichtlich sind und diese Zuversicht verbreiten? Lasst uns in dieser zusammenbrechenden Welt, in den Stürmen dieses Planeten, lasst uns Zuversicht ausstrahlen, weil wir Gott kennen und er uns das Ziel offenbart hat.

[9:20] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, du weißt, in welchen Krisen wir persönlich, als Familie, im Beruf oder auch als Gesellschaft stecken und du weißt, was uns umtreibt. Und Herr, wir wollen heute uns erneut mit dir verbinden. Wir wollen uns ganz auf dich verlassen und die Zuversicht, die du uns schenkst, auch verbreiten, so dass andere Menschen, die dich noch nicht so gut kennen, durch unser Beispiel auch ermutigt werden, zuversichtlich zu sein und auf dein Wort zu vertrauen. Schenke uns heute dazu Gelegenheiten. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen. [Musik]


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