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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über Apostelgeschichte 27 und 28:1-16 berichtet Christopher Kramp von Paulus‘ gefährlicher Schiffsreise nach Rom. Trotz eines gewaltigen Sturms und einer Schiffskatastrophe kommen alle Schiffbrüchigen auf der Insel Malta sicher an. Dort erfahren sie Gastfreundschaft und Paulus erlebt Gottes Bewahrung auf eindrückliche Weise, als er von einer Giftschlange gebissen wird, aber unversehrt bleibt. Die Geschichte zeigt, wie Gott auch in den dunkelsten Stunden für seine Kinder da ist und wie wichtig Ermutigung durch Glaubensgeschwister ist.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit Seite 1173. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir in allen Stürmen des Lebens, in allen Katastrophen, die uns manchmal so persönlich oder als Familie begegnen, dass wir wissen dürfen, dass du immer für uns da bist, dass du auf uns aufpasst und dass uns nichts passieren kann, was dich überraschen würde. Herr, dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Wollen uns heute neu auf dich ausrichten, unsere Gedanken auf dich richten und dich bitten, dass du durch dein Wort uns heute stärkst, ermutigst, so dass wir im Glauben vorangehen können im Alltag. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:24] Wir sind in der Apostelgeschichte 27 auf der Schiffsreise nach Rom. Gerät das Schiff, auf dem sich auch Paulus und seine Gefährten befinden, Paulus, der als Gefangener mit römischen Soldaten dort auf dem Schiff sich befindet, weil er ja vor den Kaiser gemacht werden soll. Diese Schiff gerät in einen gewaltigen Sturm, den Euro-Gliedern. Und zwischenzeitlich sieht es so aus, als ob dieses Schiff nie wieder Land sehen wird. Der Sturm ist so heftig, man hat alles getan, was Menschen nicht möglich ist. 14 Tage lang hat man nichts gegessen, aber Paulus verbreitet Zuversicht, weil er in einer Vision gesehen hat, dass sie alle lebendig diesen Sturm überleben werden, dass sie alle mit ihrem Leben davonkommen, wenn sie dem Wort Gottes glauben.

[2:10] Wir lesen weiterhin Vers 38: "Und nachdem sie sich mit Speise gesättigt hatten, Paulus hatte ihn das empfohlen und selbst damit begonnen, erleichterten sie das Schiff, indem sie das Getreide ins Meer werfen." Als es aber Tag wurde, erkannten sie das Land nicht. Sie bemerkten aber eine Bucht, die ein flaches Ufer hatte. An dieses beschlossen sie, das Schiff nach Möglichkeit hintreiben zu lassen. Unsere Schnitten sie die Anker ab und ließen sie ins Meer und lösten zugleich die alte Taube der Steuerruder. Dann hießen sie das vordersegel vor den Wind und hielten auf das Ufer zu. Als sie aber an eine Sandbank gerieten, liefen sie mit dem Schiff auf und das Vorderteil blieb unbeweglich stecken. Das Hinterteil aber zerbrach durch die Gewalt der Wellen.

[2:53] Die Soldaten aber fassten den Plan, man solle die Gefangenen töten, damit keiner schwimmend entflieht. Doch der Hauptmann, der den Paulus retten wollte, verhinderte ihr Vorhaben und befahl, wer schwimmen könne, solle sich zuerst ins Meer werfen, um ans Land zu kommen. Überlegung war damals, dass man unter keinen Umständen ein Verbrecher lebendig davon kommen lassen wollte. Man war bereit, einen Unschuldigen zu töten, als möglicherweise ein vermeintlich oder ein möglicherweise ein Verbrecher mit dem Leben davon kommt. Paulus war also bis zum Schluss in äußerster Gefahr.

[3:30] Nachdem also Gott sie im Sturm bewahrt hätte, hätten die römischen Soldaten ihn trotzdem umgebracht, einfach nur, weil sie Angst hatten, ihn nicht mehr nach oben bringen zu können. Doch der Hauptmann hatte mittlerweile Paulus lieb gewonnen und verhinderte das. Und die Übrigen, teils auf Brettern, teils auf Schiffs-Trümmern, und so geschah es, dass alle ans Land gerettet wurden. Übrigens zeigt dieser Abstand auch, dass nicht alle damals schwimmen konnten. Eigentlich ziemlich bemerkenswert, auch wenn man sich vorstellt, dass sie auf eine sich solche gefährliche Reise mitten über das Mittelmeer begangen haben, gegeben haben.

[4:08] Und als sie gerettet waren, da erfuhren sie, dass die Insel Malta heißt. Das ist unser heutiges Malta. Die Einwohner aber zeigten uns ungewöhnliche Freundlichkeit, denn sie zündeten ein Feuer an und holten uns alle herbei, bewegendes, anhaltendes Regnen und wegen der Kälte. Als aber Paulus einen Haufen Reisig zusammenraffte und auf das Feuer legte, kam in Folge der Hitze eine Otter heraus und biss ihn in die Hand. Als aber die Einwohner das Tier an seiner Hand hängen sahen, sprachen sie zueinander: "Gewiss ist dieser Mensch ein Mörder. Er hat sich zwar aus dem Meer gerettet, doch die Rache lässt nicht zu, dass er lebt."

[4:43] Jetzt ist es Vorstellung, diese Vorstellung von unehrbarem Schicksal, dass die Götter irgendwie am Ende doch dafür sorgen, dass der Mörder dann seinem Schicksal nicht entrinnen kann. Er jedoch Leute das Tier ins Feuer und ihm wieder fuhr nicht Schlimmes. Hier erfüllte sich buchstäblich, was Jesus am Ende von Markus Evangelium seinen Jüngern gesagt hatte, dass auch Schlangengift sie nicht aufhalten würde in der Verkündigung des Evangeliums. Sie aber erwarteten, er werde anstellen oder plötzlich tot niederfallen. Als sie aber lange warteten und sahen, dass ihm nichts Ungewöhnliches geschah, änderten sie ihre Meinung und sagten, er sei Gott.

[5:20] Da sieht man, wie schnell das umschwenken kann, umkippen kann. Sie dachten gerade noch, er will ein Mörder, jetzt wollen sie ihn förmlich anbeten. Aber in der Umgebung jedes Ortes hatte der vornehmste der Insel, der Publius hieß, ein Landgut. Dieser Mann muss auf und beherbergte uns drei Tage lang freundlich.

[5:41] Es begab sich aber, dass der Vater des Publius am Fieber und an der Ruhr krankte. Niederlage Paulus ging zu ihm hinein, betete und legte ihm die Hände auf und machte ihn gesund. Nachdem dies nun geschehen war, kamen auch die übrigen Kranken auf der Insel herbei und ließen sich heilen. Diese erwiesen uns auch viel Ehre und gaben uns bei der Abfahrt noch alles Nötige mit.

[6:03] Paulus nutzt auch hier die Gelegenheit. Er ist gefangen, er soll zum Kaiser. Er benutzt die Gelegenheit durch medizinische Missionsarbeit in dem Fall, durch Heilungen Menschen auch zu helfen, für sie da zu sein und dadurch auch die Liebe Gottes ihnen zu zeigen.

[6:20] Nach drei Monaten aber fuhren wir ab auf einem Schiff von Alexandria, das auf der Insel überwintert hatte und das Zeichen der Dioskuren führte. Das waren Castor und Pollux, oder Politik ist, wie auch griechisch heißt, die waren sozusagen als als Zeichen oben wahrscheinlich angebracht. Das hat den Paulus nicht gestört, mit diesem Schiff zu fahren. Interessanterweise hat er sich darum nicht dafür davon nichts gehalten und das für unwichtig und falsch gehalten.

[6:53] Und wir liefen in Syrakus ein und blieben drei Tage dort. Syrakus ist dann schon auf Sizilien, man ist jetzt schon in der Nähe von Italien. Und von dort segeln wir um die Küste herum und kamen nach Reggio. Und da, nach einem Tag, ein Südwind aufkam, gelangten wir am zweiten Tag nach Puteoli. Dort fanden wir Brüder und wurden von ihnen gebeten, sieben Tage zu bleiben.

[7:18] Und so machten uns auf den Weg nach oben. Paulus kommt jetzt in Süditalien an, verbringt dort ein paar Tage mit einigen Christen dort in der Gegend, die es dort schon gibt und macht sich dann auf den Weg nach oben. Und von dort kamen uns die Brüder, als sie von uns gehört hatten, entgegen bis nach Forum Api und Tres Tabernai.

[7:43] Als Paulus diese Dank der Gott und fasste Mut. Sein ganz bemerkenswerter Vers. Paulus hatte sich immer gewünscht, nach Rom zu gelangen. Er wollte dort predigen in der Weltmetropole schlechthin. Aber die Art und Weise, wie er jetzt nach Rom kommen sollte, war doch sehr entmutigend. Er kam nicht als Missionar, nicht als Prediger, der dort sich einfach in den Synagogen vielleicht aufhalten konnte und einfach dort dann vielleicht auch mit den Heiden reden konnte. Er kam als politischer Gefangener mit römischen Soldaten eingeschränkt und seine Bewegungsfreiheit. Und das hat ihn sicherlich auch traurig gestimmt, dass er jetzt, wo er nach Rom kam, sich nicht so frei bewegen konnte, nicht das tun und das ein konnte, was er wollte, sondern so eingeschränkt war.

[8:33] Aber da kamen Brüder, da kamen Geschwister ihm entgegen. Und als er seine Geschwister sah, die ihm aus Rom entgegen kamen, die sich gefreut haben, hat er Mut gefasst. Lieber Freund, liebe Freundin, wir können Menschen ermutigen, indem wir ihnen begegnen. Wir können Geschwister, die niedergedrückt sind, ermutigen, indem wir für sie da sind.

[8:58] Paulus selbst, der vielleicht größte Missionar aller Zeiten, brauchte diese Ermutigung von Geschwistern, die ihm entgegen kamen, die man in den Hals fielen, die gesagt haben: "Wir freuen uns, dass du da bist. Wir stehen an deiner Seite." Lasst uns auch solche Menschen sein, die für ihre geistlichen Geschwister da sind, die sie ermutigen.

[9:22] So dass sie alle gemeinsam Gott danken können, dass wir eine Gemeinde sind. Als wir aber nach Rom kamen, übergab der Hauptmann die Gefangenen dem Obersten der Leibwache. Paulus aber wurde gestattet, für sich zu bleiben mit dem Soldaten, der ihn bewachte. Paulus bekommt also eine ganz besondere, spezielle, günstige Behandlung.

[9:45] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, lass uns auch solche Menschen sein, die andere ermutigen, die sehen, wenn es jemandem schlecht geht, wenn jemand niedergedrückt ist, wenn jemand am Ende ist. Gibt, dass wir durch unsere Präsenz, durch unsere guten Worte einem anderen Menschen aufhelfen können, dass er Gott dankt und wie der Mut fasst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[10:17] Amen. [Musik]


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