In dieser Predigt wird die Apostelgeschichte 28:17-31 beleuchtet, die Paulus‘ Ankunft in Rom und seine Begegnung mit den dortigen Juden beschreibt. Der Sprecher betont, wie das Evangelium trotz Widerständen weitergetragen wird und wie jeder Gläubige Teil dieser fortlaufenden Geschichte ist. Es wird dazu aufgerufen, sich inspirieren zu lassen und aktiv am weltweiten Verbreiten des Evangeliums mitzuwirken.
Gott auf (m)einer Seite: Apostelgeschichte 28:17-28:31
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: ApostelgeschichtePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Transkript
[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1174. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du so gut zu uns bist, dass du uns lieb hast, dass du für uns sorgst, dass du uns nur das Beste schenkst. Und hey, wir wollen einen kleinen wenig davon zurückgeben, indem wir auch anderen Menschen Gutes tun und für sie da sind. Wir möchten bitten, dass egal wo wir heute sind, egal wo du uns hingestellt hast, welche Pflicht und Aufgaben wir heute zu erledigen haben, dass wir auch den Blick für andere Menschen haben, dass wir etwas Gutes tun, für sie da sind und sie dadurch auch ermutigen. Schenk uns dazu jetzt Weisheit durch dein Wort und inspiriere uns mit Gedanken, wie wir das am besten tun könnten. Sprich zu uns durch dein Wort. Das bitten wir im Namen Jesu und danken dir, dass du es tun wirst. Amen.
[1:32] Wir sind in der Apostelgeschichte 28. Paulus kommt in Rom an, nach langer, beschwerlicher Reise. Auf dem Weg dorthin sind ihm Geschwister entgegengekommen. Und Paulus, der viel erduldet hat, viel erlebt hat, der in großer Lebensgefahr während dieser dramatischen Schiffsreise gewesen ist, ist ermutigt, dass er als Gefangener dort in Rom von den Geschwistern der Gemeinde freudig aufgenommen wird. Er darf dort mit seiner, an seinen Soldaten gekettet, mit relativen Freiheiten sich dort in Rom aufhalten. Und wir lesen weiter in Apostelgeschichte 28, Vers 17: „Es geschah aber nach drei Tagen, dass Paulus die vornehmsten der Juden zusammenrief. Und als sie versammelt waren, sprach er zu ihnen: Ihr Männer und Brüder, obwohl ich nichts gegen das Volk oder die Gebräuche der Väter getan habe, bin ich von Jerusalem aus gefangen in die Hände der Römer ausgeliefert worden.“ Paulus ist ein Anliegen den dort in Rom lebenden Juden, gibt es sehr viele Tausende von Juden, die dort in dieser Weltstadt leben, deutlich zu machen, was seine Position ist. Denn möglicherweise haben sie auch falsche Gerüchte über ihn gehört. „Diese wollten nicht freilassen, nachdem sie mich verhört hatten, weil keine todeswürdige Schuld bei mir vorlag. Dabei die Juden widersprachen, war ich genötigt, mich auf den Kaiser zu berufen. Doch keinesfalls habe ich gegen mein Volk etwas zu klagen.“
[3:01] Erklärt, wo man das, aber er möchte auch nicht sein Volk schlecht machen. Das ist sehr interessant. Er versucht nicht mit dem Finger zu zeigen, er will nur erklären, wie es dazu gekommen ist und dass er selbst sich nichts vorzuwerfen hat. Aus diesem Grund also habe ich euch rufen lassen, um euch zu sehen und mit euch zu sprechen. Denn um der Hoffnung Israels willen trage ich diese Kette.“ Sie sprachen zu ihm: „Wir haben weder Briefe deinetwegen aus Judäa empfangen, noch ist irgendjemand von den Brüdern gekommen, der über dich etwas Böses berichtet oder gesagt hätte.“ Also die sind noch relativ im Unklaren, was eigentlich mit Paulus los ist. Wir wollen aber gerne von dir hören, was du für Ansichten hast, denn von dieser Sekte, gemeint ist das Christentum, ist uns bekannt, dass ihr überall widersprochen wird. Es gab ja schon das, haben wir schon gesehen, und das wird auch durch den Römerbrief dann ganz deutlich, den wir als nächstes lesen werden. Das ist in Rom schon lange vor der Ankunft von Paulus Christen gab, eine christliche Gemeinde, die dort durch die Mission verschiedener Gläubiger entstanden war. Und der Konflikt, der sich überall ausbreitet um das Christentum, wo Gegner versucht haben, das Christentum niederzuhalten, dieser Konflikt, der war auch schon nach Rom gedrungen.
[4:12] Nachdem sie ihm nun einen Tag bestimmt hatten, kamen mehrere zu ihm in die Herberge. Diesen legt er von Morgen bis zum Abend in einem ausführlichen Zeugnis das Reich Gottes dar. Oh, das wäre interessant, diese Predigt gehört zu haben, diese Predigt lesen zu können und suchte sie zu überzeugen von dem, was Jesus betrifft. Ausgehend von dem Gesetz Moses und von den Propheten. Paulus, der erfahrene Heidenmissionar, der ehemalige Schriftgelehrte, der die Bibel kannte wie seine eigene Westentasche, hat hier in einem ganztägigen Vortrag auf Grundlage des Alten Testaments das Evangelium erklärt. Das muss wirklich sehr mächtig gewesen sein. Und die einen ließen sich von dem überzeugen, was er sagte, die anderen aber blieben ungläubig. Da sie sich aber nicht einigen konnten, trennten sie sich, nachdem Paulus das eine Wort gesagt hatte: „Trefflich hat der Heilige Geist durch den Propheten Jesaja zu unseren Vätern geredet, als er sprach: Geh hin zu diesem Volk und sprich: Mit den Ohren werdet ihr hören und nicht verstehen, und mit Augen werdet ihr sehen und nicht erkennen. Wenn das Herz dieses Volkes ist verstockt und mit den Ohren hören sie schwer, und ihre Augen haben sie verschlossen, dass sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile.“ So sollte nun wissen, dass das Heil Gottes zu den Heiden gesandt ist, und sie werden auch hören. Und als er das gesagt hatte, gingen die Juden weg und hatten viele Wortwechsel miteinander bis ans Ende.
[5:42] Dieser Apostelgeschichte sehen wir, wie das Evangelium verschiedene Reaktionen auslöst. Wir haben das gesehen von Anfang an, als schon die Ausgießung des Heiligen Geistes Bekehrung und Sport ausgelöst hat. Wir haben das durch die Kapitel immer wieder gesehen, nicht nur in die Hose im, sondern auch in anderen Gegenden, auch unter den Heiden in den verschiedenen Städten. Immer gab es Bekehrung und Sport oder Widerstand. Und so wird es bleiben bis ans Ende der Zeit. Das Evangelium wird Bekehrung erzeugen, aber auch Sport und Widerstand hervorrufen. Und wir dürfen uns als, als Herolde des Kreuzes, als Boden des Evangeliums nicht davon irritieren lassen, dass nicht alle Menschen ihr Herz für Jesus öffnen.
[6:28] Paulus aber blieb zwei Jahre in einer eigenen Mietwohnung und nahm alle auf, die zu ihm kamen. Und er verkündigte das Reich Gottes und lehrte von dem Herrn Jesus Christus mit aller Freimütigkeit und ungehindert. Paulus hatte sich gewünscht, in Rom missionieren zu können, und zwischenzeitlich sah es so aus, als würde das nicht mehr funktionieren. Schon in Jerusalem sagst du aus, als ob er vielleicht dort sterben könnte. Auf dem Weg nach Rom als Gefangener war er in Todesgefahr mehr als einmal. Aber Gott hat ihm versprochen, dass er nach oben kehren gehen würde. Und er kam zwar dort als politischer Gefangener an, aber er wurde so gut behandelt, dass er im Wesentlichen all das tun konnte, was er sich immer gewünscht hatte. Gott hatte sein innerstes Wunsch gesehen, gehört und erfüllt. Was für ein wunderbares Bild. Gott hat ihm das Geschenk, was er immer gewünscht hat, und das Resultat dessen, wenn wir es in der Ewigkeit verstehen, was dadurch entstanden ist, dass Paulus sogar in der Welthauptstadt Rom Evangelium gepredigt hat.
[7:30] Die Apostelgeschichte ist hier zu Ende. Aber eigentlich ist sie nicht wirklich zu Ende. Eigentlich müsste man Punkt Punkt Punkt machen. Ja, selbst die Geschichte von Paulus ist ja noch gar nichts zu Ende. Es wird nicht mehr berichtet, dass er noch einmal frei gekommen ist, noch einmal gefangen genommen worden ist und dann von Kaiser Nero verurteilt worden ist. Auch der Tod von Petrus und den anderen, die alle ein gewaltsames Tod gestorben sind, wird nicht berichtet. Die Apostelgeschichte bricht sozusagen quasi mittendrin ab, um deutlich zu machen, dass dies eine Geschichte ist, die nicht einfach zu Ende geht, sondern sie geht immer weiter. Der Apostelgeschichte ist nur der allererste Aufriss, der allererste Anfang eines sich immer weiter aufbäumenden Geschehens, das bis zum Ende der Zeit die gesamte Welt umfassen wird.
[8:25] Du und ich, wir sind auch Teil der Apostelgeschichte. Wir sind auch Teil der Geschichte der Ausbreitung des Evangeliums. Jesus hat am Anfang der Apostelgeschichte gesagt: „Dieses Evangelium soll gepredigt werden in die Hose, damit du dir Samaria und bis an das Ende der Welt.“ Auch Rom war noch nicht das Ende der Welt, das war das Zentrum der Welt, aber nicht das Ende der Welt. Und bis heute haben wir diesen Auftrag nicht völlig erfüllt. Bis heute gibt es noch viele Gegenden.
[8:50] Und so sind wir eingeladen, uns inspirieren zu lassen von der Geschichte der Apostel, von der Geschichte von Paulus und Barnabas und sie, das und Petrus, von ihren Erfahrungen, von ihren menschlichen Schwächen zu sehen, wie Gott sie trotzdem gebraucht hat und wie Gott ihre menschlichen Schwächen überwunden hat und wie Gott 1000 Wege hatte, von denen Menschen nichts gewusst haben und die Gott geschafft hat, trotz allem Widerstand, das Evangelium immer weiter auszubreiten. Möchtest du, lieber Freund, liebe Freundin, Teil dieser Bewegung sein, dieser Geschichte des Evangeliums, der Geschichte dessen, was der Heilige Geist in Menschen und an Herzen, an Menschenherzen getan hat und immer noch tut? Dann lasst uns diese Apostelgeschichte nicht nur als ein historisches Dokument betrachten, was es auch ist, aber das ist vor allem als sein ein Status betrachten von unser eigenes Leben, das wir auch ein Kapitel schreiben in dieser Apostelgeschichte, dass wir einmal in der Ewigkeit mit unserem Leben Teil sind dessen, was Johannes und Petrus und Paulus und die anderen und Lukas begonnen haben.
[9:51] Dass auch wir das Evangelium neue Orte bringen, dass auch wir trotz Widerstands uns nicht aufhalten lassen, dass auch wir Erfahrung machen, wie Gott uns geführt hat von Ort zu Ort und von Gelegenheit zu Gelegenheit, dass wir unser Zeugnis weitergeben, dass Jesus, der am Kreuz von Golgatha gestorben ist, auferstanden ist, den Tod besiegt hat, unsere Sünden getragen hat und jetzt im himmlischen Heiligtum zur Rechten Gottes als unser Hohepriester für uns einsteht, dass er wieder kommen wird als König der Könige. Und wir Menschen, Männer und Frauen in allen Nationen, Völkern und Sprachen darauf vorbereiten wollen. Möchtest du Teil seiner Bewegung? Ich möchte das sein und möchte mich heute dafür neu entscheiden. Lass uns gemeinsam beten.
[10:34] Lieber Vater im Himmel, habt Dank für die Apostelgeschichte. Habt Dank, dass sie so ein faszinierendes, so ein inspirierendes, sein bewegendes und ja, ansprechendes Buch ist, das uns zeigt, was du mit Menschen tun kannst, die sich dir in den Dienst stellen. Und du hast jedem von uns Gaben und Fähigkeiten gegeben, die wir einbringen können, dass auch wir ein 29, ein vielleicht ein 285.000, 365 Kapitel dieser Apostelgeschichte schreiben, dass wir Teil sind des ewigen Planes, das ewige Evangelium in der ganzen Welt zu verbreiten. Herr, lass uns heute damit weitermachen, wenn wir noch nie damit angefangen haben, heute damit beginnen, dass uns heute ein Segen für andere Menschen sein, dass uns heute das Evangelium dorthin tragen, wo du es leuchten sehen möchtest. Bitten wir im Namen Jesu und bitten dich, dass du uns dazu mit einem Heiligen Geist erfüllst. In seinem Namen beten wir. Amen.
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