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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf die Apostelgeschichte 3:19-4:19 ein. Er erklärt die Bedeutung von Buße und Bekehrung im christlichen Glauben und wie diese zu Vergebung und Erquickung führen. Die Predigt beleuchtet die mutige Verkündigung der Apostel Petrus und Johannes trotz Verfolgung und die zentrale Rolle Jesu als Eckstein und einzigem Retter. Es wird betont, dass Gottes Werk nicht von menschlicher Bildung, sondern vom Wirken des Heiligen Geistes abhängt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit seiner 1138. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hilf uns, dass wir heute an diesem Tag Jesus erhöhen. Danke, dass wir so viel über ihn erfahren dürfen, dass er uns durch den Heiligen Geist so nahe kommt und dass wir durch ihn verstehen, wie du bist. Wir möchten heute durch unsere Worte, unsere Taten, die unser ganzes Leben zeigen, dass Jesus würdig ist und dass er unser Erlöser ist. Wir möchten dich bitten, dass du uns Gelegenheiten dazu schenkst, es auch anderen Menschen weiterzugeben. Das bitten wir in seinem Namen. Amen.

[1:20] Wir sind in der Apostelgeschichte 3. Ein Gelähmter ist am Tempel geheilt worden, weil Petrus gemeinsam mit Johannes ihn auf Jesus aufmerksam gemacht hat und in der Kraft im Glauben an Jesus dieser Mann geheilt worden ist. Und die Volksmenge kommt zusammen, weil sie erstaunt sind über dieses Wunder. Und Petrus nutzt die Gelegenheit für eine weitere Predigt, in der Jesus erhöht, erhöht und wiederum deutlich macht, dass das Volk Jesus umgebracht hat, aber dass die Möglichkeit der Rettung besteht, die Möglichkeit der Vergebung besteht. Sie haben aus Unwissenheit gehandelt und es war Gottes Plan, dass Jesus für sie stirbt.

[2:12] Und so lesen wir jetzt weiter in Vers 19: „So tut nun Buße und bekehrt euch.“ Genau das, was ja schon in seiner ersten Predigt als Aufruf getan hat, die Botschaft von Johannes dem Täufer, die Botschaft von Jesus ist die Botschaft der Apostel und es ist auch unsere Botschaft. Tut Buße, bekehrt euch. Und die Botschaft ist nicht einfach nur, dass Gott die Menschen liebt und alles so weitergehen kann, wie es bisher war. Die Botschaft ist nicht, dass Gott die Menschen hasst, sondern die Botschaft ist, dass Gott die Menschen liebt und sie deswegen umkehren sollen. Buße tun sollen, damit Gott ihr Leben verändern kann, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen.

[2:52] Wir tun Buße, damit wir Sündenvergebung erhalten. Aber Gott möchte unsere Sünden nicht nur vergeben, er möchte sie aus tilgen. Er möchte nicht nur vergeben, denn der schreiben in den himmlischen Büchern. Er möchte sie völlig vertilgen. Und dann kommt die Zeit der Erquickung vom Angesicht des Herrn, die Ausgießung nicht nur des Frühlings, wie hier in der Apostelgeschichte, sondern der Spätregen, der auf die Wiederkunft Jesu vorbereitet. Und er sendet, der euch zuvor verkündigt wurde, Jesus Christus. In wenigen Worten hat Johannes, hat Petrus hier das ganz Entscheidende gezeigt: Jesus ist für uns alle gestorben. Wenn wir das annehmen und Buße tun, werden unsere Sünden vergeben.

[3:42] Und wir bekehren uns. Und dann, wenn wir in unseren bekehrten Leben mit Jesus leben und uns bei ihm beim bleiben und bewähren in ihm durch seine Kraft, dann werden unsere Sünden letztendlich im himmlischen Heiligtum ausgetilgt. Die Ausgießung des Heiligen Geistes in Fülle am Ende der Zeit, die der Spätregen, die Erquickung vom Angesicht des Herrn kann kommen und uns vorbereiten auf die dann erfolgende Wiederkunft Jesu. Das ist im Prinzip die Geschichte von der Kreuzigung Jesu bis zur Wiederkunft, in wenigen Worten zusammengefasst.

[4:18] Denn der Himmel aufnehmen muss, bis zu den Zeiten der Wiederherstellung all dessen, wovon Gott durch den Mund aller seiner heiligen Propheten von Alter her geredet hat. Petrus sagt mit anderen Worten: Jesus ist jetzt so lange, bis er wiederkommt im Himmel, und dann wird alles wiederhergestellt werden, so wie Gott es versprochen hat schon im Alten Testament. Denn Mose hat zu den Vätern gesagt: „Einen Propheten wie mich wird der HERR, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern. Auf ihn sollt ihr hören.“

[4:48] Mit Mose war der Prophet, der das Volk Israel aus der Knechtschaft Ägyptens herausgeführt hatte. Muss Jesus ist mehr als ein Prophet, aber ist auch ein Prophet gewesen, der die Menschen aus der Knechtschaft der Sünde herausführt. Und es wird geschehen: „Jede Seele, die nicht auf diesen Propheten hören wird, soll ausgerottet werden aus dem Volk.“ Und alle Propheten von Samuel an und den folgenden, so viele geredet haben, sie haben auch diese Tage im Voraus angekündigt.

[5:22] Die Jünger haben das erlebt, als Jesus ihn gezeigt hat, zum Beispiel die beiden Jünger, die auf dem Weg nach Emmaus waren. Die haben plötzlich verstanden, wie alt, dass Jesus, was Jesus auch schon vor seiner Kreuzigung gelernt hatte, alles darauf hinweist, wie die gesamte alttestamentliche menschliche Prophetie sie auf Jesus bezieht, in Jesus erfüllt und dadurch seine ganze Kraft entfaltet, ihre ganze Kraft entfaltet.

[5:45] Sie wussten, dass ihre Bewegung eine prophetische Grundlage hat. Und auch unsere Bewegung am Ende der Zeit hat eine prophetische Grundlage. Wir sollten sie kennen und uns dessen bewusst sein.

[6:00] „Ihr seid Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott mit unseren Vätern schloss.“ Alter zu Abraham sprach: „Und in deinem Samen sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde.“ Euch zuerst hat Gott, als er seinen Knecht Jesus erweckte, ihm gesandt, um euch zu segnen, indem ein jeder von euch sich von seiner Bosheit bekehrt.

[6:21] Gott hatte einen Grund, warum er Jesus nicht nach China sandte und nicht nach Amerika, nicht nach Afrika, sondern nach Judäa. Weil dort waren die Nachfahren der Propheten, dort waren die Nachfahren der Priester und der ersten Israeliten. Dort waren die Nachkommen Abrahams und Isaaks und Jakobs, mit denen Gott immer wieder einen Bund geschlossen hat, auf dass das Evangelium hin ihre Kinder, ihre Nachbarn sollten als erste die Erfüllung der Prophetie kennenlernen.

[6:49] Sie sollten als erste die Erfüllung dieser, dieser Weissagung erleben durch Jesus. Sie sollten als erste gesegnet werden und wurden stand deswegen dadurch, dass sie sich bekehren, dass sie von der Bosheit sich bekehren, dass sie die Gerechtigkeit Gottes in ihrem Leben annehmen, dass sie Vergebung sind bekommen.

[7:11] Während sie aber zum Volk redeten, kamen die Priester und der Hauptmann des Tempels und die Sadduzäer auf sie zu. Sie waren aufgebracht darüber, dass sie das Volk lehrten oder in Jesus die Auferstehung aus den Toten verkündeten. Das war vor allem die sehr geärgert, denn Sadduzäer glaubt nicht an die Auferstehung von den Toten. Sie hielten das für etwas, was nicht einfach abgelehnt.

[7:34] Und sie legten Hand an sie, um und brachten sie ins Gefängnis bis zum folgenden Morgen, denn es war schon Abend. Aber viele von denen, die das Wort gehört hatten, wurden gläubig und die Zahl der Männer stieg auf etwa 5000. Man kann zwar den Prediger ins Gefängnis stellen, aber nicht aufhalten den Heiligen Geist, nicht aufhalten, der trotzdem Menschen zur Gemeinde führt.

[7:53] Wenn er Satan versucht, das Werk Gottes aufzuhalten, zu begrenzen, zu stoppen, indem er durch Verfolgung äh Menschen limitiert hat, der Heilige Geist 1000 Wege, von dem wir nichts wissen, um das Werk voranzubringen.

[8:10] Es geschah aber im folgenden Morgen, dass sich ihre Obersten und Ältesten und Schriftgelehrten in Jerusalem versammelten, auch Hannas, der Hohepriester, und Kaiphas und Johannes und Alexander und alle, die aus hohepriesterlichem Geschlecht waren. Die kennen wir alle aus den Evangelien. Die hatten nur wenige Wochen zuvor auch die Verurteilung von Jesus, also die nach ihrem Verständnis, die den Prozess gegen Jesus zu verantworten.

[8:33] Und sie stellten sie in ihre Mitte und fragten sie: „Durch welche Kraft oder in welchem Namen habt ihr das getan?“ Hier stehen jetzt dieselben Petrus und Johannes, die nur wenige Wochen zuvor sich kaum getraut hatten, in den Raum damals zu gehen, und wo Jesus gehört worden war, wo Petrus sogar im Lagerfeuer blieb und dort Jesus dreimal verleugnet hat. Die Angst hatten vor genau diesen Männern, die Jesus haben letztendlich dann der Folterung übergeben, den Plan ist übergeben und letztendlich dann seinen Tod durchgesetzt.

[9:08] Da sprach Petrus, vom Heiligen Geist erfüllt, zu ihnen: „Ihr Obersten des Volkes und ihr Ältesten von Israel, wenn wir heute wegen der Wohltat an einem kranken Menschen verhört werden, durch wen er geheilt worden ist, so sei allen und dem ganzen Volk Israel bekannt gemacht, dass durch den Namen Jesu Christi des Nazareners, den ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten, dass dieser durch ihn gesund vor euch steht.“

[9:33] Petrus kann es nicht verkneifen, darauf hinzuweisen, dass er angeklagt wird wegen einer Heilung. Er hat einen Menschen geholfen, der ist gesund geworden. Die sehen wir, wie sehr die Gesundheitsbotschaft wiederum mit der Verkündigung des Evangeliums zusammenhängt. Und Petrus sagt dann: „Möchte ich ganz deutlich sagen, dass er Jesus, ihr habt Jesus zwar gekreuzigt, aber Jesus ist auferstanden und Jesus hat diesen Mann gesund gemacht.“

[10:00] Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten verworfen wurde, der zum Eckstein geworden ist. Wir sehen jedes Mal, wenn Petrus die Gelegenheit zu sprechen hat, spricht er nicht über sich selbst, er spricht über Jesus. Er versucht, Jesus zu erhöhen. Er zeigt den Menschen, dass Jesus das einzige Fundament ist und es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel, den Menschen gegeben, indem wir gerettet werden sollen.

[10:22] Jesus, lieber Freund, liebe Freundin, ist der einzige Retter, den es gibt. Keine andere Religion kann Rennen, nur Jesus allein. Du brauchst Jesus und ich brauche Jesus, und wir brauchen ihn jeden Tag. Er muss der Eckstein in unserem Leben werden.

[10:46] Als sie aber die Freimütigkeit von Petrus und Johannes, den Mut, den sie gehabt haben, und erfuhren, dass sie ungelehrte Leute und Laien sein, das heißt, sie haben keine große Schulbildung gehabt, sie haben nichts studiert, sie waren wie das griechische sagt: „Idioten.“ Sie haben keine formale akademische Bildung vorzuweisen gehabt. Aber sie haben mit Vollmacht gepredigt, weil Gott nicht auf menschliche Bildung angewiesen ist.

[11:18] Bei keinem von uns, was Gott sich wünscht, ist, dass Menschen ihre Herzen öffnen, ihre Sünden bekennen und sich vom Heiligen Geist gebrauchen lassen.

[11:30] Als sie erfuhren, dass sie ungelehrte Leute und Laien seien, verwunderten sie sich und sie erkannten, dass sie mit Jesus gewesen waren. Erkennen Menschen auch in meinem Leben, erkennen Menschen in deinem Leben, dass wir mit Jesus Zeit verbracht haben, dass wir Freunde von Jesus sind.

[11:47] Wenige Wochen zuvor war es für Petrus eine Katastrophe, dass jemand ihn mit Jesus in Verbindung brachte, als sie dort beim Hohen Priester waren. Jetzt macht das Petrus gar nichts aus. Es ist nur dasselbe Petrus, sondern dasselbe Gehirn, dasselbe Herz, die selben Erfahrungen gemacht hat in seinem Leben. Aber etwas hat sich völlig verändert. Eine lebensverändernde Erfahrung mehr. Er hat sich wirklich von Herzen bekehrt, erst mit dem Heiligen Geist erfüllt.

[12:11] Und derselbe Petrus, der vorher so aufbrausend und selbstsicher eingeknickt ist, als es wirklich brennt, wurde, der steht jetzt nicht aus eigener Kraft, sondern durch den Heiligen Geist und er erhöht Jesus, koste es, was es wolle für ihn persönlich.

[12:30] Das ist das Ergebnis, was auch in unserem Leben passieren wird, wenn wir dem Heiligen Geist Raum geben, dann werden wir verändert werden. Wir werden nicht mehr so sein wie vorher. Wir werden nicht mehr an den Punkten einknicken, wo wir vor eingeknickt sind. Wir werden Jesus erhöhen, weil er allein uns geholfen hat, weil er allein unser Retter ist.

[12:49] Da sie aber den Menschen bei ihnen stehen, sondern der geheilt worden war, konnten sie nichts dagegen sagen. Es war die Gesundheitsbotschaft, die diese Botschaft von Petrus bestätigt hat. Der befahl ihnen da, befahl ihnen aus dem Hohen Rat hinauszugehen und beratschlagt miteinander und sprachen: „Was sollen wir mit diesen Menschen tun? Denn das ein offenkundiges Zeichen, durch die geschehen ist, das ist allen Bewohnern von Jerusalem bekannt und wir können es nicht leugnen.“

[13:18] Aber damit es sich nicht weiter unter dem Volk verbreitet, wollen wir ihnen ernstlich drohen, damit sie künftig zu keinem Menschen mehr in diesem Namen reden. Sie wollen ihnen Redeverbot geben.

[13:29] Und sie lesen sie rufen und geboten ihnen überhaupt nicht mehr in dem Namen Jesu zu reden noch zu lehren. Also etwas genau das Gegenteil von dem, was Jesus ihnen geboten hatte. Aber Petrus und Johannes antworteten und ihnen und sprachen: „Entscheidet ihr selbst, ob es vor Gott rechtes, euch mehr zu gehorchen als Gott. Wir haben einen Auftrag von Jesus selbst bekommen, übrigens zu reden, wenn man Auftrag von Gottes Evangelium zu predigen. Ihr könnt uns das nicht verbieten.“

[13:52] Lieber Freunde, niemand darf dir verbieten, egal wer ist, über die Evangelium zu reden, über die über das wahre Evangelium zu reden, über die Botschaft der Bibel, auch wenn sie vielleicht einigen führenden Leuten unangenehm ist, weil damit ihre eigenen Irrtümer aufgedeckt werden. Niemand darf es dir verdienen.

[14:10] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir sind auch ungebildet, ganz egal, ob wir eine Schule besucht haben oder nicht, ganz egal, ob wir ja und schon viel mit der Bibel beschäftigt haben oder nicht. Wir alle brauchen den Heiligen Geist.

[14:29] Und Herr, es ist so wunderbar zu sehen, dass der Aufbau eines deines Werkes nicht an akademischen Graden hängt, nicht an der Menge dessen, was wir studiert haben, sondern an dem Wirken deines Heiligen Geistes. Gibt, dass wir das niemals aus den Augen verlieren und dass wir immer zuerst als einzige Priorität die direkte Verbindung zu dir als wichtigste Ausbildung sehen und durch diese Ausbildung befähigt werden, das Evangelium in die Welt zu tragen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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