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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf Apostelgeschichte 5:9-32 ein und beleuchtet die Begebenheit von Ananias und Saphira. Er erklärt, wie wichtig Ehrlichkeit vor Gott ist und welche Konsequenzen Unehrlichkeit haben kann. Die Predigt betont die Kraft des Heiligen Geistes und die Notwendigkeit des Gehorsams gegenüber Gott, auch wenn dies im Widerspruch zu menschlichen Autoritäten steht.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute, Seite 1140, lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen für dein Wort, für die Kraft und Schönheit deines Wortes. Vor allem aber, dass es uns Jesus offenbart und dass wir den Weg des Lebens, den Weg der Lösung, deutlich sehen. Wir wünschen uns, dass wir anderen Menschen auch davon erzählen können. Wir möchten dich bitten, dass egal wie viel Verfolgung das bewirkt in unserem Leben, egal wie viel Widerstand der Satan uns in den Weg schmeißen möchte, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst, dass wir mit Freimütigkeit, mit Liebe zu dir und Liebe zu den Menschen, dein Wort weitergeben können. Herr, erkläre es uns heute. Danke, dass wir jeden Tag aus deinem Wort lesen dürfen, es verstehen dürfen, dass du unser Lehrer bist. Danke dir von ganzem Herzen. Im Namen Jesu. Amen.

[1:32] Wir sind in Apostelgeschichte 5. Ananias und Saphira haben ein Grundstück verkauft. Damals war es üblich gewesen, dass Menschen, die in der Gemeinde über einen bestimmten Besitz verfügten und mehr hatten als andere, und sie dann gesehen haben, dass es Bedürftige gab, sie gerne von ihrem eigenen Überfluss verkauft haben, um anderen zu helfen. Das war keine Pflicht, das war nicht gefordert, aber es war etwas, was aufgrund des Wirkens des Heiligen Geistes eine Gewohnheit geworden war. Die Reichen wollten nicht etwas für sich behalten, sondern sie wollten gerne den anderen helfen. Sie waren ein Herz und eine Seele und sie haben gesehen, dass Barnabas genau das getan hat. Allerdings unser Führer tun das auch, aber sie sind nicht bereit, so viel zu geben, wollen aber so angesehen sein, als ob sie viel geben. Und so verkaufen sie das Grundstück, geben nur einen Teil für die Armen, erwecken aber den Eindruck, als wäre das alles, was sie haben. Sie wollen als besonders opferbereit angesehen werden, ohne dass das wirklich ihre Herzenseinstellung entspricht.

[2:50] Und Ananias, der Gott belogen hat, ist dadurch bereits tot umgefallen, weil Gott seine Gemeinde vor diesem Sauerteig der Selbsterhöhung, der schon den Himmel aufgebracht hat und das Volk Gottes immer und immer wieder schwer zugesetzt hat, diesen Geist fernhalten will. Also, er stirbt. Und ungefähr drei Stunden später kommt seine Frau zu den Aposteln, ohne zu wissen, was passiert ist, und sie belügt Gott und die Gemeinde genauso.

[3:24] In Vers 9 lesen wir: Petrus aber sprach zu ihr: „Warum seid ihr übereingekommen, den Geist des Herrn zu versuchen? Siehe, die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, sind vor der Tür, und sie werden auch dich hinaustragen.“ Sie fiel so gleich seinen Füßen nieder und verschwand. Und als die jungen Männer hereinkamen, fanden sie sie tot und trugen sie hinaus und begruben sie bei ihrem Mann.

[3:50] Es kam große Furcht über die ganze Gemeinde und über alle, die dies hörten. Durch die Hände der Apostel aber geschahen viele Zeichen und Wunder unter dem Volk. Und sie waren alle einmütig beisammen in der Halle Salomos. Immer wieder wird betont, wie sehr die Gemeinde ein Herz und eine Seele war, wie sehr sie einig gewesen ist. Jesus hatte gesagt: „An der Liebe untereinander werden die Menschen erkennen, dass ihr meine Jünger seid.“ Es ist diese vom Heiligen Geist gewirkte Einheit, die die Triebkraft der Mission gewesen ist. Nicht die einzelnen Begabungen, nicht die besonderen Methoden der Werbung, sondern die Einheit, die dem Heiligen Geist entstanden ist, indem man gemeinsam gebetet hat, gemeinsam Bibel studiert hat und sich die Sünden bekannt hat und von Gott Vergebung erbeten hat.

[4:40] Vor den Übrigen aber sagte keiner, sich ihnen anzuschließen. Doch das Volk schätzte sie hoch, und immer mehr wurden hinzugetan, die an den Herrn glaubten, eine Menge von Männern und Frauen. Immer mehr wächst die Gemeinde, wo Gottes Geist wirkt, sieht man die Frucht ganz deutlich, so dass man die Kranken auf die Straßen hinaus trug und sie auf Betten und Barren legte, damit, wenn Petrus käme, auch nur sein Schatten auf einen von ihnen fiele.

[5:11] Es kamen aber auch viele aus den umliegenden Städten zusammen und warteten, Kranke und von unreinen Geistern Geplagte, die alle geheilt wurden. So wie als Jesus durch Galiläa zog und es kam manchmal Dörfer gab, wo überhaupt noch ein Kranker war, weil er die alle geheilt hatte. So wurden hier die Menschen geheilt. Das Evangelium wurde erneut illustriert durch die körperliche Heilung von Menschen, die die Gesundheitsbotschaft als rechte Arm gab der Evangeliumsbotschaft besondere Kraft und öffnete die Türen.

[5:43] Es erhob sich aber der Hohepriester und sein ganzer Anhang, nämlich die Richtung der Sadduzäer. Sie waren voll Eifersucht. Es gab aber die Pharisäer, die vor allem im Leben von Jesus immer wieder aufgetaucht sind, die sich für besonders heilig hielten und der ganzen Liebe wortwörtlich glauben wollten und sie einhalten wollten, in Wirklichkeit aber viele Traditionen noch extra drauf getan hatten und durch diese Traditionen die Liebe umgingen. Die Sadduzäer waren eher diejenigen, die in Macht und Einfluss hatten in der obersten Priesterschaft, die sehr stark auch von dem griechischen Denken beeinflusst waren, die weltlich gesinnt waren und die vor allem auch wesentliche Lehren der Bibel, zum Beispiel die Existenz von Engeln oder auch die Auferstehung, geleugnet haben. Und sie waren voll Eifersucht und legten ihre Hände an die Apostel und brachten sie in öffentlichen Gewahrsam.

[6:34] Aber ein Engel des Herrn öffnete in der Nacht die Türen des Gefängnisses, führte sie hinaus und sprach: „Geht hin, tretet auf und redet im Tempel zum Volk alle Worte dieses Lebens.“ Die Leitung des Volkes Israel möchte sie aufhalten, wenn sie ins Gefängnis gesetzt und ihnen verboten wird, über Jesus zu reden. Aber Gott hat andere Pläne. Er öffnet die Türen des Gefängnisses und der Engel befiehlt ihnen: „Geht und predigt das Evangelium.“ Gott ist stärker als jeder, der das Evangelium aufhalten will.

[7:06] Als sie das hörten, gingen sie frühmorgens in den Tempel und lehrten. Es kam aber der Hohepriester und sein Anhang, und sie riefen den Hohen Rat und alle Ältesten der Kinder Israel zusammen und sandten in das Gefängnis, um sie herbringen zu lassen. Das war wieder eine Gerichtsversammlung, so wie wir schon in Kapitel 4 gesehen haben, eine Versammlung vor dem Hohen Rat, vor dem Sanhedrin, vor dem Jesus hier schon hatte verantworten müssen.

[7:31] Als aber die Diener hinkamen, fanden sie jene nicht im Gefängnis. Da kehrten sie zurück, meldeten es und sprachen: „Das Gefängnis fanden wir zwar mit aller Sorgfalt verschlossen und die Wächter außen vor den Türen stehen. Als wir es geöffneten, fanden wir niemand darin.“ Was für eine peinliche Situation!

[7:47] Als aber der Hohepriester und der Tempelhauptmann und die obersten Priester diese Worte hörten, gerieten sie in Verlegenheit, was daraus werden sollte. Man sieht die Mittel, die der Satan hat, und die Mittel, die Gott hat, sind ungleich. Alles, was Satan versucht, um das Evangelium aufzuhalten, hat keinerlei Wirkung. Gott ist stärker, mächtiger. Er schiebt dieses Evangelium voran, er schiebt die Gemeinde voran, er hilft seinen Predigern, alle Schwierigkeiten zu überwinden.

[8:18] Da kam jemand und meldete ihn und sprach: „Siehe, die Männer, die ihr ins Gefängnis gebracht habt, stehen im Tempel und lehren das Volk.“ Da ging der Hauptmann mit den Dienern hin und führt sie herbei, doch nicht gewaltsam, damit sie nicht gesteinigt werden, denn sie fürchten das Volk. Ihr seht, wie vorsichtig die Feinde des Evangeliums mittlerweile sich benehmen mussten, weil das Evangelium eine solche Kraft in der Bevölkerung hatte. Die Leute waren ganz angetan von dieser jungen Gemeinde. Das Leben dieser Menschen war ein Zeugnis dafür, dass Gott gut war.

[8:51] Ist auch unser Leben ein Zeugnis dafür, dass Gott gut ist, so dass Menschen Sympathie mit uns haben?

[9:03] Und sie brachten sie und stellten sie vor den Hohen Rat. Und der Hohepriester fragte sie und sprach: „Haben wir euch nicht streng verboten, in diesem Namen zu lehren? Und siehe, ihr habt Jerusalem erfüllt mit eurer Lehre und wollt das Blut dieses Menschen auf uns bringen.“ Sie haben Angst, denn je mehr gepredigt wird, dass Jesus der Messias ist, auf den alle Prophezeiungen hingewiesen haben, desto mehr geraten diejenigen, die ihn unbedingt töten wollten, die Pharisäer, die obersten Priester waren auch dabei, desto mehr geraten sie ins Zielen, desto mehr geraten sie in den Verdacht, selbst Verbrecher zu sein.

[9:40] Sie müssen jetzt ihre eigene Haut retten, und weil sie ein Verbrechen begangen haben und dies nicht zugeben wollen und ihre eigene Haut retten wollen, müssen sie versuchen, Sie jetzt das Evangelium zu unterdrücken. Aber da versuchen sie etwas Unmögliches. Man kann das Wirken des Heiligen Geistes nicht unterdrücken.

[9:57] Und seine eigene Haut zu retten, das ist unmöglich. Da sehen wir, wie weit der Satan sie geführt hat. Mittlerweile werden sie verstanden haben, dass sie eine riesigen Fehler gemacht haben. Aber wenn sie jetzt nicht verkehrt hätten, wenn sie jetzt gesagt hätten: „Das tut uns leid“, wenn sie jetzt ihre Schuld bekannt hätten, hätte Gott ihnen vergeben können. Stattdessen versuchen sie das aufzuhalten, was ihnen Vergebung geben könnte. Die Sünde ist macht einfach unfassbar blind.

[10:25] Aber Petrus und die Apostel antworteten und sprachen: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ Ja, wir wollen der Obrigkeit gehorchen, ja, wir wollen dem Staat voll leisten, wenn er von uns Steuern möchte, wenn er von uns Abgaben möchte, wenn er Dinge möchte, die nicht mit dem Wort Gottes in Konflikt sind. Und wenn er uns zwingt, eine Meile zu gehen, dann gehen wir auch gerne zwei mit. Aber niemals dürfen wir Menschen mehr gehorchen als Gott. Wenn Gott etwas explizit sagt, wenn er uns einen klaren Auftrag gibt, wenn er uns ein Gebot gibt, ist das immer die absolute Priorität, egal was die Gesetze des Staates dagegen sozusagen haben.

[11:09] Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen.

[11:11] Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr umgebracht habt, indem ihr ihn ans Holz gehängt habt. Und wieder dieselbe Botschaft immer wieder. Petrus: „Genau das. Ihr habt Jesus umgebracht, aber Gott hat ihn auferweckt. Und ihr könnt Buße tun. Diesen hat Gott zum Fürsten und Retter zu seiner Rechten erhöht, um Israel Buße und Vergebung der Sünden zu gewähren.“ Wieder redet Petrus nicht von sich selbst, sondern erhöht Jesus.

[11:39] Petrus und die Apostel zeigen, dass Jesus jetzt im himmlischen Heiligtum ist und dass er Buße und Vergebung schenkt.

[11:51] Liebe Freund, liebe Freundin, Buße ist genau sein Geschenk, wie Vergebung es sein kann. Dass wir verstehen, dass wir einen Fehler gemacht haben, aber wir noch nicht darüber traurig sind, dann können wir Gott um Buße bitten. Und genau das, was war das, was der Hohe Rat jetzt hören musste, denn es gab viele, die verstanden haben, dass es ein Fehler war, Jesus zu töten, aber sie haben selbst noch keine Trauer darüber. Aber wenn sie jetzt einfach Gott um Buße gebeten hätten, wenn sie gesagt hätten: „Bitte schenk uns Buße, gibt, dass es uns leid tut“, dann hätte Gott ihnen Buße geschenkt und dann hätte er ihnen auch Vergebung schenken können.

[12:25] Vielleicht gibt es in deinem Leben Dinge, von denen du weißt, es sind verkehrt. Du siehst, wohin es führt, du siehst, dass dein Leben in den Ruin läuft, aber du kannst dich nicht dazu bringen, darüber traurig zu sein. Das musst du nicht. Buße ist kein Hindernis zwischen dir und Gott. Du kannst zu Gott kommen, wie du bist, und du kannst ihn bitten: „Herr, ich habe keine Buße, aber schenk du mir Buße.“

[12:44] Glaube mir, Gott wird dir immer Buße schenken, weil er möchte dir vergeben. Und wenn du Buße hast, wenn du umkehrst und dann knirschst über deine Sünde, dann kann er doch vergeben. Wenn er diese Knirschung fehlt, kannst du ihn darum bitten.

[13:02] Wie viele Menschen verlassen heute die Gemeinde, weil sie Dinge tun, von denen sie wissen, dass sie verkehrt sind, wissen, dass sie nicht mit dem Wort Gottes übereinstimmen, aber sie irgendwie nicht darüber traurig sind und dann denken, dass irgendwie das Evangelium nicht für sie funktioniert, weil sie nicht verstehen, dass sie einfach um Buße beten können und Gott ihnen gerne ohne weiteres Buße schenken möchte.

[13:27] Und diese Buße bitte dann dazu führen, weil sie verstehen, dass Gott ihnen ihre Gebet erhört hat, werden sie verstehen, dass ihnen auch gerne die Vergebung schenken wird.

[13:38] Vergebung bekommen. Lasst uns um Buße und Vergebung bitten.

[13:44] Und wir sind Zeugen, was diese Tatsachen betrifft, und auch der Heilige Geist, welchen Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen. Petrus und die Apostel sagen: „Wir sind Zeugen und der Heilige Geist ist Zeuge. Wir arbeiten mit dem Heiligen Geist zusammen.“ Kein Wunder, denn sie sind ja vom Heiligen Geist erfüllt.

[14:04] Lieber Freund, liebe Freundin, lasst uns auch mit Gott so zusammenarbeiten, dass wir sagen können: „Der Heilige Geist und wir bezeugen das, weil wir arbeiten mit ihm zusammen.“ Und Gott gibt diesen Heiligen Geist denen, die im Gehorsam sind.

[14:21] Es war die Einheit der Gemeinde, es war die gegenseitige Sündenvergebung, es war das gemeinsame Bibelstudium, was die Voraussetzung bildete, dass der Heilige Geist gegeben werden konnte. Aber niemand kann den Heiligen Geist behalten, der wissentlich fortfährt, gegen Gott zu sündigen.

[14:37] Denn der Heilige Geist schreibt das Gesetz Gottes in unser Herz hinein, und so können wir nur mit dem Heiligen Geist zusammenarbeiten, wenn wir gehorsam sind.

[14:48] Und deswegen ist Sünde, an der man festhält, ein KO-Kriterium. Das bedeutet, dass wir mit dem Heiligen Geist nicht zusammenarbeiten können.

[14:54] Und deswegen brauchen wir Gottes Heiligen Geist, damit er uns hilft, die Sünde zu überwinden.

[15:06] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns Buße und Vergebung schenken möchtest. Herr, wenn es in unserem Leben etwas gibt, von dem wir wissen, es ist verkehrt, aber wir finden es nicht mal schlecht, dann möchte ich dich für mich persönlich und für jeden von uns, wo das der Fall ist, bitten, dass du uns echte Buße schenkst.

[15:35] Buße, die von dir kommt und die uns zu den Fuß des Kreuzes bringt und dann aufgrund der Buße, die wir von dir geschenkt bekommen haben, auf Vergebung zu erbitten. Herr, das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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