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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt von Christopher Kramp wird die Verteidigungsrede von Stephanus aus Apostelgeschichte 6:15-7:27 beleuchtet. Stephanus nutzt die Geschichte Israels, beginnend bei Abraham, um seine Ankläger zu widerlegen und zu zeigen, dass die christliche Botschaft auf dem Alten Testament basiert. Die Ausführungen verdeutlichen die Kontinuität zwischen dem Alten und Neuen Testament und die Bedeutung des gesamten Wortes Gottes.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1142. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass wir dir folgen dürfen, dass wir deine Kinder sein dürfen, dass Jesus uns gerufen hat und dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst. Wir brauchen noch heute den Heiligen Geist, denn Satan wird versuchen, uns zu attackieren, damit er uns entmutigt, angreift. Aber in der Kraft deines Geistes können wir auch heute Sieger sein. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst, dein Wort verstehen und dir in allem die Ehre geben. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:21] Wir sind in Apostelgeschichte Kapitel 6. Stephanus, einer der frisch gewählten Diakone, der mit Heiligem Geist erfüllt und mit Vollmacht für Gott und die Rettung von Seelen wirkt, wird in Streitgespräche verwickelt. Und weil man ihn nicht überzeugen kann, versucht man mit falschen Zeugen ihn zu verurteilen. Er wird vor den Sanhedrin, vor das hohe Rad gestellt, weil man die Volksmenge gegen ihn aufwiegelte. Falsche Zeugen behaupten, er hätte gegen den Tempel gepredigt, er hätte gegen die Gebräuche des Mose gepredigt. Und er wird dort jetzt vor das Gericht gestellt.

[2:03] Wir lesen in Vers 15: „Und als alle, die im Hohen Rat saßen, ihn anblickten, sahen sie sein Angesicht wie das Angesicht eines Engels.“ Schon sein äußerliches Auftreten zeigte, dass er mit dem Himmel in Verbindung steht. Da sprach der Hohepriester: „Verhält sich denn dies so?“

[2:25] Aber sprach: „Ihr Männer, Brüder und Väter, hört! Der Gott der Herrlichkeit erschien unserem Vater Abraham, als er in Mesopotamien war, bevor er in Haran wohnte.“ Stephanus beginnt jetzt eine Verteidigungsrede, die ihm wirklich eine Predigt ist. Und er beginnt ganz vorne in 1. Mose 12. Er beginnt bei dem Stammvater des Volkes Israels, bei Abraham, und sprach zu ihm: „Geh hinaus aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und ziehe in das Land, das ich dir zeigen werde.“ Da ging er aus dem Land der Chaldäer und wohnte in Haran. Und nach dem Tod seines Vaters führte er ihn von dort herüber in dieses Land, das ihr jetzt bewohnt. Oder gab ihm keinen Erbteil darin, auch nicht einen Fußbreit, und verhieß es und verhielt es ihm zum Eigentum zu geben und seinem Samen nach ihm, obwohl er kein Kind hatte.

[3:19] Die Geschichten, die wir aus 1. Mose kennen, das Kapitel 13, 14 und 15. Gott aber sprach: „Aber so sein Same wird ein Fremdling sein in einem fremden Land, und man wird ihn knechten und übel behandeln 400 Jahre lang. Und das Volk, dem sie als Knechte dienen sollen, will ich richten, sprach Gott. Und danach werden sie ausziehen und mir dienen an diesem Ort.“ Das ist die Verheißung, die Gott dem Abraham in 1. Mose 15 gab, als Gott und Abraham diesen Bund dort geschlossen haben, als sie durch die geteilten Tiere hindurchgingen.

[3:58] Und er gab ihm den Bund der Beschneidung. Das ist Kapitel 1. Mose 17. Und so zeugte er den Isaak, das ist 1. Mose 21, und beschnitt ihm am achten Tag. Und Isaak den Jakob, das ist dann Kapitel 26. Und Jakob die 12. Ja, das ist dann in den 30ern. Und so sehen wir, wie die ganzen Geschichten hier zusammengefasst werden. Und die Patienten waren neidisch auf Josef, 1. Mose 37, und verkauften ihn nach Ägypten. Doch Gott war mit ihm und er rettet ihn aus allen seinen Bedrängnissen und gab ihm Gnade und Weisheit vor dem Pharao, dem König von Ägypten. Der setzte ihn zum Fürsten über Ägypten und sein ganzes Haus. Es gab aber eine Hungersnot über das ganze Land Ägypten und eine große Drangsal. Und unsere Väter fanden keine Speise. Als aber Jakob hörte, dass Korn in Ägypten zu haben sei, sandte unsere Väter zum ersten Mal aus.

[4:45] Dass diese Geschichten dann in den frühen 40ern, Kapitel von 1. Mose und dann zum zweiten Mal gab sich Josef seinen Brüdern zu erkennen. Und die Abstammung Josefs wurde dem Pharao bekannt. Das sandte Josef und berief seinen Vater Jakob zu sich und seine ganze Verwandtschaft von 75 Seelen. Jakob aber zog nach Ägypten hinab, 1. Mose 46, und starb, das dann 1. Mose 49. Er und unsere Väter und sie wurden herüber gebracht nach Sichem und in das Grab gelegt, das Abraham um eine Summe Geld von den Söhnen Hemors, des Vaters Sichems, gekauft hatte. Das wiederum, das 1. Mose 24.

[5:27] Als aber die Zeit der Verheißung nahte, welche Gott dem Abraham mit einem Ei zugesagt hatte, wuchs das Volk und vermehrte sich in Ägypten. Da sind 2. Mose Kapitel 1. Bis ein anderer König aufkam, der Josef nicht kannte. Die Sache handelte sich gegen unser Geschlecht und zwang unsere Väter, ihre Kinder auszusetzen, damit sie nicht am Leben blieben. In dieser Zeit wurde groß geworden ist, 2. Mose 2. Der war Gott angenehmer. Der wurde drei Monate lang im Haus seines Vaters ernährt.

[5:59] Wir sehen hier, wie Stephanus ganz deutlich durch die alttestamentliche Geschichte predigt, um diesem offensichtlich diesem diesem diesem dieser falschen Anklage, er würde das Gesetz Mose ändern wollen, zu entgegnen, dass er selbstverständlich an all das glaubt und alles, was er predigt, auf dieser wohlbekannten alttestamentlichen Geschichte fußt und basiert.

[6:27] Als aber ausgesetzt wurde, nahmen die Tochter des Pharao zu sich und er zog ihn als ihren Sohn. Und Mose wurde in aller Weisheit der Güter unterrichtet und war mächtig in Worten und in Taten. Dieser Vers ist deswegen auch sehr interessant, weil er zeigt, dass wenn Mose später, 2. Mose 3, bei der Berufung am Dornbusch zu Gott sagte, seine drei und vier, dass er eine träge Zunge hat, dann bedeutet das nicht, dass er rhetorisch ungebildet war, sondern es bedeutet, dass er mit dem Ägyptischen nicht mehr so vertraut war, nachdem er 40 Jahre lang in Midian gelebt hatte. Er war nämlich eigentlich ein sehr rhetorisch begabter und mächtiger Mann, ein außergewöhnlicher Mann, nicht nur seiner Zeit.

[7:10] Als er aber 40 Jahre alt geworden war, stieg der Gedanke in ihm auf, nach seinen Brüdern, den Söhnen Israels, zu sehen. Und als er ein Unrecht leiden sah, erstach er den Ägypter und schaffte dem Unterdrückten Recht, indem er den Ägypter erschlug. Er meinte aber, seine Brüder würden es verstehen, dass Gott ihnen durch seine Hand Rettung gebe. Aber sie verstanden es nicht. Immer ein interessanter Punkt, wie die Israeliten die Rettung nicht verstanden haben. Aber auch Mose die Rettung zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich verstanden. Er dachte an eine Rettung durch Gewalt. Aber Gott hat etwas anderes vorgehabt.

[7:49] Und am folgenden Tag erschien er bei ihnen, als sie miteinander stritten, und ermahnte sie zum Frieden und sprach: „Ihr Männer, ihr seid doch Brüder, warum tut ihr einander Unrecht?“ Der aber, welcher seinem Nächsten Unrecht hat, dies hinweg und sprach: „Wer hat dich zum Obersten und Richter über uns gesetzt?“ Jeder im Sand hätte drin, der dem Stephanus zuhörte, der voll Heiligen Geist dort predigte, musste zugeben, dass dieser Mann nicht gegen Mose war. Er war nicht gegen die Schriften des Alten Testaments. Ganz im Gegenteil, er predigt diese sehr deutlich und zeigte kluge Einsichten in das, was die Geschichten offenbaren. Und damit wollte Stephanus offenbar zeigen, dass das, was die christliche Kirche predigte, auf all dem basierte, was das Alte Testament deutlich zeigt.

[8:33] Und es zeigt uns auch, dass jede Idee, dass man das Alte Testament beiseite schieben sollte, dass es nicht mehr so wichtig sei, dass wir nur noch jetzt Neunter sind, wir Christen, angeblich, dass das keine Grundlage im Neuen Testament hat. Die frühesten Christen haben sich in aller Breite auf das Alte Testament berufen. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hat Dank, dass wir das Alte und das Neue Testament haben. Habe Dank, dass wir so viele Geschichten haben, die uns ja zur geistlichen Ernährung dienen, dass wir uns aus diesem Wort ernähren können. Und wir danken dir, dass das Evangelium sich im Alten Testament und zeigt und im Neuen Testament dann so klar uns vor Augen tritt. Wir möchten dich bitten, dass wir dein Wort sehr schätzen und dass wir uns nicht von denen beeinflussen lassen, die behaupten, dass bestimmte Teile der Bibel nicht so wichtig werden oder nicht so inspiriert. Wir wollen uns auf dein ganzes Wort stützen und hat Dank dafür, dass du es uns gegeben hast. Im Namen Jesu. Amen.


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