In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Rabea Kramp die Ereignisse aus Daniel 3 und 4. Sie thematisiert die Standhaftigkeit von Schadrach, Meschach und Abed-Nego im Feuerofen und wie Gott sie auf wundersame Weise rettete. Weiterhin wird Nebukadnezars zweiter Traum und seine Begegnung mit Daniel thematisiert, der die Weisheit und den Glauben Daniels hervorhebt.
Gott auf (m)einer Seite: Daniel 3:19-4:6
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: DanielPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Wir lesen heute zusammen Daniel Kapitel 3, Vers 19 bis Kapitel 4, Vers 6. Wir werden sehen, wie Nebukadnezar reagiert auf die drei Freunde im Feuerofen. Und wir beginnen auch Kapitel 4, wo Gott Nebukadnezar wiederum einen Traum geben wird, wie schon in Kapitel 2, und Daniel ihn wieder deuten wird. Bevor wir über all das lesen, lass uns beten. Lieber Herr Jesus, wir bitten dich, dass du uns deinen Heiligen Geist schickst, so wie du es verheißen hast, dass wir dein Wort verstehen, dass wir daraus lernen und dass wir ja, etwas davon in unseren Alltag heute mitnehmen.
[1:12] Wir beginnen Kapitel 3, Vers 19: "Da wurde Nebukadnezar voll Wut, und das Aussehen seines Angesichts veränderte sich gegen Schadrach, Meschach und Abed-Nego. Dann redete er und gab den Befehl: Man solle den Feuerofen siebenmal heißer machen, als man es sonst zu tun pflegte." Also, wir sehen, Nebukadnezar lässt sich hier nicht von der Standfestigkeit beeindrucken. Ganz im Gegenteil, sie provoziert ihn. Und den stärksten Männern in seinem Heer befahl er, Schadrach, Meschach oder Abed-Nego zu binden und sie in den glühenden Feuerofen zu werfen. Also, als wenn sie sich gewehrt hätten. Sehr wahrscheinlich nicht, denn ihre ganze Aussage vorher hatte nahegelegt, dass sie einfach Gott ihr ganzes Leben übergeben. Da wurden diese Männer gebunden, und ihren Mänteln und Beinbekleidung samt ihren Turbanen und ihren Gewändern in den glühenden Feuerofen geworfen. Also, das ganze brennbare Material mit ihnen zusammen.
[2:07] Weil nun der Befehl des Königs dringend war und der Ofen übermäßig heiß, so tötete die Feuerflamme jene Männer, die Schadrach, Meschach und Abed-Nego hinauf trugen. Diese drei Männer aber saßen, Schadrach, Meschach und Abed-Nego, fielen gebunden in den glühenden Feuerofen. Und ja, dieser Umstand ist sehr interessant, dass diese drei Freunde ihrem Gott gehorchen, aber, wie wir gleich sehen werden, nicht den Tod erleiden. Aber die Feuermänner von Nebukadnezar, die Nebukadnezar gehorchen, die gehorchen, die sterben wegen ihrem Gehorsam zu Nebukadnezar.
[2:47] Wir werden sehen, wie es weitergeht. Da erschrak der König Nebukadnezar und stand auf. Stand rasch auf, er redete und sprach zu seinen Räten: "Haben wir nicht drei Männer gebunden ins Feuer geworfen?" Sie erwiderten und sprachen zu dem König: "Gewiss, oh König." Er antwortete und sprach: "Siehe, ich sehe vier Männer mitten im Feuer frei umherwandeln, und es ist keine Verletzung an ihnen. Und die Gestalt des vierten gleicht einem Sohn der Götter." Diese Aussage "Sohn der Götter" kann im Aramäischen noch heißen "Sohn Gottes". Also, es muss nicht unbedingt im Plural hier übersetzt werden. Und der Sohn Gottes, wissen wir natürlich, wer das ist.
[3:24] Darauf trat Nebukadnezar vor die Öffnung des glühenden Feuerofens, begann und sprach: "Schadrach, Meschach, Abed-Nego, ihr Knechte Gottes, des Allerhöchsten, tretet heraus und kommt her!" Da kamen Schadrach, Meschach und Abed-Nego aus dem Feuer hervor. Daraufhin versammelten sich die Satrapen, Vorsteher und Statthalter samt den Räten des Königs. Sie schauten diese Männer an, über deren Leiber das Feuer keine Gewalt gehabt hatte. Ihre Haupthaare waren nicht versengt, und ihre Kleider waren unverändert. Man bemerkte nicht einmal einen Brandgeruch an ihnen.
[4:01] Liebe Nebukadnezar befiehlt, und die drei folgen seinem Befehl. Aber als er erforderte, oder die drei befolgen nicht seinem Befehl, niederzufallen, aber als Nebukadnezar befiehlt, dass sie aus dem Feuerofen hervorkommen. Also, ganz ehrlich, ich hätte gesagt, den lassen wir jetzt mal ein bisschen warten, der kann jetzt mal Moment auf die Folter gespannt werden. Aber nicht die drei Freunde, sie gehorchen sofort. Als Nebukadnezar einen Befehl ausspricht, der ihrem Glauben entgegengeht, gehorchen sie nicht. Aber als ein Befehl ausspricht, der leicht zu befolgen ist, gehorchen sie sofort. Und das zeigt ihre aufrichtige Art und dass sie nicht rebellisch waren, um rebellisch zu sein, sondern aus Prinzip.
[4:55] Das Wort und sprach: "Gepriesen sei der Gott Schadrachs, Meschachs und Abed-Negos, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat, die auf ihn vertrauten und das Gebot des Königs übertraten und ihre Leiber hingaben, weil sie keine anderen Götter verehren und anbeten wollten als ihren Gott allein. Sie haben Menschengesetzen nicht gehorcht, sondern Gott." Und Nebukadnezar sagt hier fast die gleichen Worte wie auch in Kapitel 2. Er preist Gott, und er erkennt, dass ein Engel ihn geholfen hat. Er kennt schon den Engel des Herrn, der der Sohn Gottes ist.
[5:33] Und von mir wird eine Verordnung erlassen, dass wir immer unter allen Völkern, Völkerschaften und Sprachen, die auf der ganzen Erde wohnen, von dem Gott, der leichtfertig spricht, in Stücke zu hauen und sein Haus zu einem Misthaufen gemacht werden soll, weil es keinen anderen Gott gibt, der so erretten kann wie dieser. Also, Nebukadnezar macht sich stark dafür, dass das Gebot nicht übertreten wird. Du sollst den Namen deines Gottes nicht missbrauchen.
[6:02] Daraufhin machte der König Schadrach, Meschach und Abed-Nego groß in der Provinz Babel. Also, sie sind wiederum aufgestiegen am Ende dieses Kapitels, wie schon in Kapitel 2, Vers 49. Und wir müssen nur staunen über diese drei Männer, die den Mut gehabt haben, hier einzustehen. Und Gott hat diesen Mut belohnt und konnte mit diesen jungen Männern arbeiten, indem er ja, sich an ihre Seite gestellt hat im glühenden Feuerofen. Und ich denke nicht, dass Nebukadnezar sich an die Seite seiner Soldaten gestellt hätte im glühenden Feuerofen, wenn sie gehorcht hätten. Aber Jesus hat es getan, und das hat mich beeindruckt.
[6:43] Kapitel 4: Der König Nebukadnezar wünscht allen Völkern, Völkerschaften und Sprachen, die auf der ganzen Erde wohnen: "Euer Friede nehme zu! Es hat mir gefallen, die Zeichen und Wunder zu verkünden, die der höchste Gott an mir getan hat. Wie groß sind seine Zeichen und wie gewaltig seine Wunder! Sein Reich ist ein ewiges Reich, und seine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht." So weit das Lob Gottes.
[7:10] Ich, Nebukadnezar, lebte sorglos in meinem Haus und glücklich in meinem Palast. Da hatte ich einen Traum, der mich erschreckte, und die Gedanken auf meinem Lager und die Gesichter meines Hauptes ängstigten mich. Und es wurde von mir Befehl gegeben, alle Weisen Babels vor mich zu bringen, damit sie mir die Deutung des Traums verkündeten.
[7:30] Wir haben ein kleines Déjà-vu aus Kapitel 2, denn dort hat Nebukadnezar auch einen Traum geträumt, hat auch alle Wahrsager und Traumdeuter kommen lassen. Und es scheint, als hätte er aus einem Fehler nicht gelernt und bestellt nicht gleich Daniel herbei, sondern lässt wieder seine ganzen Traumdeuter und Wahrsager kommen. Sogleich kamen die Traumdeuter, Wahrsager, Chaldäer und Zeichendeuter herbei, und ich erzählte vor ihnen den Traum, aber sie konnten mir seine Deutung nicht verkünden. Sehr interessant. Sie konnten im ersten, im zweiten Kapitel haben sie gesagt: "Sag uns den Traum, dann sagen wir dir die Deutung." Hier sagt er ihnen den Traum, sie können nicht mal die Deutung sagen.
[8:13] Sogleich und genau. Und dann bis zuletzt Daniel vor mich kam, der Bel-Schazar heißt nach dem Namen meines Gottes, und in welchem der Geist der heiligen Götter ist. Vor dem erzählte ich meinen Traum.
[8:28] "Bel-Schazar, du Oberster der Schriftkundigen, von dem ich weiß, dass der Geist der heiligen Götter in dir ist und dass kein Geheimnis dir zu schwierig ist. Vernimm das Traumgesicht, das ich gesehen habe, und sage mir, was es bedeutet."
[8:44] Liebe Nebukadnezar vertraut Daniel immer noch. Und wenn es ja heißt, dass er ein Oberster der Schriftkundigen war, dann bezieht sich das nicht auf die Bibel, sondern auf die chaldäischen Schriften. Und da bezieht es sich nicht einfach nur auf Grammatik und chaldäische Schrift, sondern es bezieht sich auf die Literatur und die babylonische, die chaldäische Literatur, die bestand aus Beschwörungsriten, aus Omen, aus Ritualen. Also, sie war religiös geprägt. Sie hatte ja diese ganzen Götzen dienerischen Riten, und Daniel kannte das. Und das ist ein Wunder, dass es sein Herz nicht zum Bösen verführt hat.
[9:31] Hat ihm vertraut, weil Daniel sich in diesen Sachen auskannte. Aber er kannte sich noch besser aus in der Wissenschaft der Seelengewinnung, weil er mit Gott zusammengearbeitet hat. Und Daniel war vor allem ein Schriftkundiger in der Bibel, an den Schriften, die es da, die es damals schon gab. Und die haben ihm echte Weisheit gegeben. Und Nebukadnezar hat das gespürt, dass er Daniel vertrauen kann und dass Daniel weise ist.
[9:57] Und auch wir können in unserem Alltag, in unserem Umfeld ein Unterschied machen. Denn die Menschen werden spüren, wenn wir die Bibel lesen, wenn wir die Bibel zu unserem Leitfaden in unserem Leben machen. Dann werden wir auch für andere Menschen weise erscheinen, weil wir Gottes Weisheit bekommen. Und dann werden sie uns um Rat fragen, und dann können wir das Evangelium weitergeben. Das wünsche ich uns, dass wir in Zukunft diese Dinge uns vornehmen, dass wir von Gottes Wort lernen und das Licht, das durch uns scheint, weitergeben.
[10:31] Lass uns beten. Herr, lieber Gott, lass uns auch zu solchen Lichtern werden wie Daniel und seine drei Freunde, die sogar den großen Nebukadnezar zu Gott geführt haben, so dass er bekehrt wurde durch den Geist Gottes. Hey, ich danke dir, dass dein Licht leuchtet in die Dunkelheit, dass es die Finsternis erhält und dunkle Herzen weich macht, harte Herzen weich macht und Menschen bekehrt. Und dafür danke ich dir in deinem Namen.
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