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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp führt uns durch Esra 8 und 9 und beleuchtet die Herausforderungen bei der Rückkehr nach Jerusalem. Er zeigt, wie Esra auf Gottes Schutz vertraute, indem er Fasten und Gebet anordnete, anstatt militärische Hilfe vom König zu suchen. Der Sprecher warnt eindringlich vor geistlicher Vermischung, indem er die Mischehen der Israeliten als Beispiel für Abfall heranzieht und zur Umkehr und Bewahrung des Evangeliums aufruft.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Seite 524. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:39] Lieber Vater, wir möchten dir von Herzen danken. Wir möchten dich loben, dass du so gut zu uns bist und dass du uns so überreich segnest immer und immer wieder, dass du Türen eröffnest in unseren Schwierigkeiten, dass du Situationen änderst, sodass wir sehen können, dass deine Hand uns geführt hat. Und Herr, wir möchten das nicht nur sehen, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du schon so oft in unser Leben eingegriffen hast. Und wir möchten dich um Vergebung bitten, dass wir zu selten dir Danke sagen. Und wir danken dir jetzt doch schon für das, was du in den kommenden Minuten tun wirst in unserem Leben durch dein Wort, und dass dein Heiliger Geist uns erfüllen wird, wenn wir unser Herz dazu öffnen. Dafür danken wir dir im Namen Jesu, der jetzt für uns eintritt. Amen.

[1:33] Wir sind in Esra Kapitel 8. Esra hat diejenigen, die bereit sind, jetzt nach Jerusalem zu ziehen, mit diesem dritten Erlass des Artaxerxes am Flussufer versammelt. Aber er stellt dort fest, dass noch keine Leviten dabei sind, und er lässt jetzt in die Ortschaft Kasiphja senden, um dort noch Leviten zu überreden, mit an diesem Zug teilzunehmen. Leviten braucht man, wenn dort der Heiligtumsdienst in Jerusalem gestärkt werden soll.

[2:03] Wir lesen ab Vers 18: "Die brachten uns dank der guten Hand unseres Gottes über uns einen verständigen Mann von den Söhnen Machlis, des Sohnes Levis, des Sohnes Israels, nämlich Scherebja samt seinen Söhnen und seinen Brüdern, 18 Mann; und Haschabja und mit ihm Jesaja von den Söhnen Meraris samt seinen Brüdern und ihren Söhnen, 20 Mann; und von den Tempeldienern, welche David und die Fürsten zum Dienst der Leviten bestimmt hatten, 220 Tempeldiener. Alle waren mit Namen angegeben."

[2:38] "Und ich ließ dort an dem Fluss Ahawa ausrufen, dass wir uns demütigten vor unserem Gott, um vor ihm einen geeigneten Weg für uns und unsere Kinder und alle unsere Habe zu erflehen. Denn ich schämte mich, vom König ein Heer und Reiter anzufordern, die uns gegen den Feind auf dem Weg helfen könnten. Denn wir hatten mit dem König geredet und gesagt: Die Hand unseres Gottes ist über allen, die ihn suchen, zu ihrem Guten; seine Stärke aber und seinen Zorn sind gegen alle, die ihn verlassen."

[3:12] Esra hatte gesagt: Gott ist so mächtig und so groß. Und jetzt wollte er sich nicht auf die Macht und militärische Kraft des Königs verlassen, sondern er wollte tatsächlich, dass der König sieht, dass Gott in der Lage war, diese Reisegesellschaft auf der gefährlichen Wanderung, der gefährlichen Reise zu beschützen. Er lässt ein Fasten ausrufen und er möchte, dass die ganze Mission, diese ganze Gruppe, vor ihrer langen Reise, vor ihrer Mission sozusagen, sich vor Gott demütigt. Wir sollten auch, wenn wir große Projekte angehen im Werk Gottes, nicht zuerst überlegen, wie wir weltliche Hilfe bekommen können, sondern ganz im Gegenteil, wir sollten fasten und beten und uns vor Gott demütigen, damit er uns lehren kann und uns beschützen kann und uns den Weg zeigen kann, den wir gehen sollen.

[4:11] "So fasteten wir und erflehten dies von unserem Gott, und er erhörte uns. Und ich sonderte von den obersten Priestern zwölf aus, nämlich Scherebja, Haschabja und mit ihnen zehn von ihren Brüdern, und übergab ihnen das abgewogene Silber, das Gold und die Geräte, das Hebopfer für das Haus unseres Gottes, das der König und seine Räte und Fürsten und ganz Israel, das sich dort befand, als Hebopfer gegeben hatten."

[4:35] "Ich übergab ihnen aber abgewogen in ihrer Hand 650 Talente Silber und an silbernen Geräten 100 Talente und 100 Talente Gold, dazu 20 goldene Becher, die waren 1000 Dariken wert, und zwei Geräte aus glänzendem, gutem Erz, kostbar wie Gold."

[4:54] "Er sprach zu ihnen: Ihr seid dem Herrn heilig, und die Geräte sind auch heilig, und das Silber und Gold ist dem Herrn, dem Gott eurer Väter, freiwillig gegeben. Also seid wachsam und bewahrt es, bis ihr es abwägen werdet vor den Obersten der Priester und Leviten und den Obersten der Familien von Israel in Jerusalem in den Kammern des Hauses des Herrn."

[5:15] Das war eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Auch uns sind übrigens wertvolle Dinge anvertraut worden, nicht Gold und Silber, nicht kostbare Geräte,

[5:30] aber das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus, die Botschaft an eine sterbende Welt, der letzte Aufruf durch die dreifache Engelsbotschaft. Wir als Könige und Priester, die Gott für sich erworben hat, sollen diese kostbaren Schätze gut bewahren, nicht aus der Hand geben und nicht verlieren.

[5:52] "Da nahmen die Priester und Leviten das abgewogene Silber und Gold und die Geräte entgegen, um sie nach Jerusalem zum Haus unseres Gottes zu bringen. So brachen wir vom Fluss Ahawa auf am zwölften Tag des ersten Monats, um nach Jerusalem zu ziehen. Und die Hand unseres Gottes war über uns, und er rettete uns vor der Hand des Feindes und derer, die uns auflauerten."

[6:17] So wie Gott die Israeliten damals beim Auszug aus Ägypten vor den Schlangen bewahrte und sie sicher führte, bewahrt auch hier diese Reisegesellschaft, die sich aufmacht aus dem persischen, aus dem Kernland, wahrscheinlich sogar aus dem Osten, nach Jerusalem unterwegs ist.

[6:47] "Und wir kamen nach Jerusalem und ruhten dort drei Tage lang aus. Aber am vierten Tag wurde das Silber und das Gold und die Geräte im Haus unseres Gottes abgewogen in die Hand Meremots, des Sohnes Urias, des Priesters, übergeben. Mit ihm war auch Eleasar, der Sohn des Pinhas, und mit ihnen Josabad, der Sohn Jeschuas, und Noadja, der Sohn Binnuis, die Leviten. Alles nach Anzahl und Gewicht. Das ganze Gewicht wurde damals aufgeschrieben."

[7:16] "Und die Kinder der Wegführung, die aus der Gefangenschaft gekommen waren, brachten dem Gott Israels Brandopfer dar: zwölf Jungstiere für ganz Israel, 96 Widder, 77 Lämmer sowie zwölf Böcke zum Sündopfer, alles als Brandopfer für den Herrn."

[7:36] Hier sehen wir wieder, wie schon damals bei der Einweihung des neu gebauten Tempels zur Zeit von Darius, zur Zeit von Serubbabel und Jeschua, dass diese Übrigen, diese aus Babylon und aus dem persischen Kernland – in dem Fall ja zur Zeit von Esra Zurückkehrenden – dass sie sich immer wieder, diese Übrigen, als die legitimen Erben der zwölf Stämme Israels betrachtet haben.

[8:05] "Und sie übergaben die Befehle des Königs den Satrapen des Königs und den Statthaltern jenseits des Stromes. Die unterstützten diese, das Volk und das Haus Gottes. Als nun dies alles ausgerichtet war, traten die Obersten zu mir und sprachen: Das Volk Israel und die Priester und Leviten haben sich nicht abgesondert gehalten von den Völkern der Länder bezüglich ihrer Gräuel, nämlich von den Kanaanitern, Hetitern, Perisitern, Jebusitern, Ammonitern, Moabitern, Ägyptern und Amoritern. Denn sie haben von deren Töchtern Frauen für sich und ihre Söhne genommen, und so hat sich der heilige Same mit den Völkern der Länder vermischt, und die Hand der Obersten und Vorsteher ist in dieser Missetat die erste gewesen."

[8:36] Jahrzehnte waren vergangen seit der Zeit von Serubbabel und von Jeschua, und mittlerweile war schon wieder Abfall in die Reihen des Volkes Israel hineingezogen. Schon wieder hat man denselben Fehler gemacht, den man schon in früheren Zeiten gemacht hat, den schon Salomo gemacht hat, ja, der schon vor der Sintflut gemacht worden war: Mischehen, die Gott explizit zum Beispiel im Buch Fünfter Mose mehrfach verboten hatte.

[9:20] Es war nicht nur ein Problem von einigen, die das Wort Gottes nicht kannten. Es war ein Problem, das sogar mit der Leitung des Volkes Gottes seinen Anfang genommen hatte. Eine dramatische Sache. Auch wir sollten etwas daraus lernen, dass wir uns auch geistlich nicht mit Menschen vermischen und mit Organisationen, die Gott nicht gutheißen kann. Und lasst uns auch für unsere obersten Leiter beten, dass sie das nicht tun, oder wenn sie dies getan haben, dass sie umkehren von diesem Fehler. Lasst uns gemeinsam beten.

[9:57] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich um Vergebung bitten, wo in unserem Leben, in unseren Familien, in unseren Gemeinden Vermischung stattgefunden hat, die du nicht gutheißen kannst. Und Herr, lass uns beten,

[10:13] und wenn es nötig ist, auch fasten, damit diese Missstände aufgehoben werden, beseitigt werden und die Klarheit deines Wortes wieder voll zum Strahlen und Leuchten kommt. Wir danken dir, dass du immer wieder durch dein Wort uns an diese Dinge erinnerst und dass du in unserem Leben Erweckung und Reformation schenken willst. Dafür danken wir im Namen Jesu. Amen.


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