Veröffentlicht am
257 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp Esther Kapitel 7 und 8. Er schildert die dramatische Wende, als Haman für seine bösen Pläne bestraft und Mordechai zu Ehren kommt. Das Video betont Esthers mutigen Einsatz für ihr Volk und die göttliche Gerechtigkeit, die sich in der Aufhebung des Vernichtungsdekrets manifestiert. Es ermutigt die Zuhörer, sich aktiv für Gottes Volk einzusetzen und Schaden abzuwenden.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:31] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 550. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:38] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass du tausend Wege hast, von dem wir nichts wissen, und auch wenn die Gefahr ganz groß wird, hast du Möglichkeiten, uns zu bewahren und uns zu segnen, uns zu Ehren zu bringen. Herr, dafür danken wir dir. Wir danken dir, dass du mit deiner Hand über uns wachst, dass deine Augen auf unseren Weg gerichtet sind und dass du uns in jeder Notlage helfen kannst. Wir möchten uns vor dir demütigen, unser Herz für dich auch aufschließen, unser Herz öffnen, dass du hineinkommen kannst mit deinem Heiligen Geist. Und darum bitten wir dich auch jetzt, dass du durch deine Worte zu uns sprichst. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.

[1:16] Wir sind in Esther Kapitel 7.

[1:22] Esther hat bei einem privaten Essen und Trinken mit dem König den Haman in dessen Gegenwart als den Feind und Bösewicht identifiziert, der den Untergang des ganzen jüdischen Volkes geplant hatte. Der König ist sehr wütend geworden.

[1:39] Wir lesen den Vers 8: Und als der König aus dem Garten des Palastes wieder in das Haus kam, wo man den Wein getrunken hatte, da war Haman auf das Polster gesunken, auf dem Esther saß. Sprach der König: „Will er sogar der Königin Gewalt antun in meinem eigenen Haus?“ Das Wort war kaum aus dem Mund des Königs gekommen, da hüllte man das Angesicht Hamans. Und Harbona, einer der Kämmerer, die vor dem König standen, sprach: „Siehe, der Holzstamm, den Haman für Mordechai hat zubereiten lassen, der Gutes für den König geredet hat, steht schon beim Haus Hamans, 50 Ellen hoch.“ Und der König sprach: „Hängt ihn daran!“ So hängte man Haman an den Holzstamm, den er für Mordechai zubereitet hatte. Da legte sich der Zorn des Königs.

[2:28] Hier erfüllt sich buchstäblich dieses Wort aus den Sprüchen: „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.“ In dem Fall: Wer anderen einen Galgen baut, wird selbst daran gehängt.

[2:42] Wir sehen in der Bibel immer wieder, wie auch die letztendliche Strafe für Sünden der Sünde entspricht. Das kann man zum Beispiel in den Klageliedern oder in Offenbarung 15 ganz gut sehen und auch an anderen Stellen der Bibel, dass die Bestrafung der Sünde letztlich immer sich auch an dem orientiert, was sie an Sünde selbst begangen und geplant haben.

[3:12] An demselben Tag gab der König Ahasveros der Königin Esther das Haus Hamans, des Feindes der Juden, zum Geschenk. Mordechai aber bekam Zutritt zum König, denn Esther hatte ihm erzählt, was er für sie war. Der König zog seinen Siegelring ab, den er Haman abgenommen hatte, und gab ihn Mordechai. Und Esther setzte Mordechai über das Haus Hamans.

[3:33] Esther aber redete weiter vor dem König und fiel ihm zu Füßen, weinte und flehte ihn an, dass er die Bosheit Hamans, des Agagiters, abwenden möchte, nämlich seinen Anschlag, den er gegen die Juden erdacht hatte. Und der König streckte Esther das goldene Zepter entgegen. Da stand Esther auf und trat vor den König. Und sie sprach: „Gefällt es dem König und habe ich Gnade vor ihm gefunden und hält es der König für richtig und bin ich ihm wohlgefällig, so soll ein Schreiben ergehen, dass die Briefe mit dem Anschlag Hamans, des Sohnes Hammedatas, des Agagiters, widerrufen werden, die er geschrieben hat, um die Juden in allen Provinzen des Königs zu vernichten.“ Haman war schon tot, aber sein Erlass, der in seinem Sinne hinausgegangen war, war immer noch gültig. Denn wie könnte ich dem Unglück zusehen, das mein Volk treffen würde, und wie könnte ich zusehen, wie mein Geschlecht umkommt?

[4:21] Esther war nicht nur für das eigene Wohl oder das Wohl ihres Mordechais bedacht, sondern sie wollte, dass es dem ganzen Volk Gottes gut geht. Auch wir sollen nicht nur darauf bedacht sein, dass es uns persönlich gut geht und uns im engsten Familienkreis, sondern, dass es dem ganzen Volk Gottes, soweit wir das irgendwie beeinflussen können, gut geht.

[4:40] Hast du dich schon eingesetzt für das Volk Gottes dieser letzten Tage, für Gottes Endzeitvolk, und dein Wunsch, dass es diesem Endzeitvolk wirklich gut geht und Schaden von ihm abgewendet wird?

[4:55] Da sprach der König Ahasveros zur Königin Esther und zu Mordechai, dem Juden: „Seht, ich habe Esther das Haus Hamans gegeben, und man hat ihn an das Holz gehängt, weil er seine Hand gegen die Juden ausgestreckt hat. So schreibt nun im Namen des Königs betreffs der Juden, so wie ihr es für gut haltet, und versiegelt es mit dem Siegelring des Königs. Denn eine Schrift, die im Namen des Königs geschrieben und mit dem Siegelring des Königs versiegelt worden ist, kann nicht widerrufen werden.“

[5:24] Da wurden die Schreiber des Königs zu jener Zeit berufen, im dritten Monat, das ist der Monat Sivan, am 23. Tag desselben. Ist also noch relativ früh im Jahr. Und es wurde geschrieben, ganz wie Mordechai gebot, an die Juden und an die Satrapen und Statthalter und Fürsten der Provinzen von Indien bis Äthiopien, nämlich 127 Provinzen, jeder Provinz in ihrer Schrift und jedem Volk in seiner Sprache, auch an die Juden in ihrer Schrift und in ihrer Sprache. Und es wurde geschrieben im Namen des Königs Ahasveros und versiegelt mit dem Siegelring des Königs. Und er sandte Briefe durch reitende Boten, die auf schnellen Rossen aus den königlichen Gestüten ritten.

[6:05] In diesen Briefen gestattete der König den Juden, sich in allen Städten zu versammeln und für ihr Leben einzustehen und zu vertilgen, zu erschlagen und umzubringen jede Heeresmacht der Völker und Provinzen, die sie bedrängen sollten, mitsamt den Kindern und Frauen, und die ihren Besitz rauben wollten.

[6:22] Man konnte zwar den ersten Befehl nicht aufheben, weil es ein Gesetz der Meder und Perser war, aber dann konnte er den zweiten Befehl geben, der jetzt den Effekt des ersten abmildern würde und dazu führen wird, dass sie jeder für sein Leben kämpfen könnte und entsprechend Gott eingreifen würde. Und zwar an einem Tag in allen Provinzen des Königs Ahasveros, nämlich am 13. Tag des zwölften Monats, das ist der Monat Adar. Die Abschrift des Schreibens wurde in jeder Provinz als Gesetz erlassen, indem man es allen Völkern bekannt machte, damit sich die Juden auf diesen Tag vorbereiten sollten, um sich an ihren Feinden zu rächen. Und die Boten, die auf königlichen Stuten ritten, zogen auf Befehl des Königs schleunigst und eilig aus.

[7:08] Sobald das Gesetz in der Burg Susa erlassen war, verließ Mordechai den König in königlichen Gewändern in blauem Purpur und weißem Leinen und mit einer großen goldenen Krone und einem Mantel aus weißem Leinen und rotem Purpur. Und die Stadt Susa jauchzte und war fröhlich.

[7:27] Wir haben gesehen, wie die Stadt Susa bedrückt und bestürzt war, als der erste Erlass von Haman hinausgegangen war. Wir sehen einen großen Kontrast zwischen Haman und Mordechai, zwischen ihren beiden Erlassen und der Wirkung, die dies auch auf die allgemeine Bevölkerung gehabt hat.

[7:47] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, vergib uns, wenn wir uns nicht so für dein Volk eingesetzt haben, wie es möglich gewesen wäre, wenn Schaden und Schwierigkeiten dein Volk bedrängt haben und wir weggeschaut haben und uns nicht eingesetzt haben. Hilf uns, dass wir uns von ganzem Herzen für das Wohl deiner Kinder einsetzen, so wie es uns möglich ist, und dass wir weder Kosten noch Mühen scheuen, damit dein Werk vorangeht. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


Lizenz

Copyright ©2025 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.