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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über Habakuk 3 spricht Christopher Kramp über die Macht und Herrlichkeit Gottes, die sich in der Wiederkunft Jesu offenbaren wird. Er beleuchtet die prophetischen Bilder des Gerichts und der Erlösung und betont, wie wichtig es ist, auf Gottes Zusagen zu vertrauen, auch in schwierigen Zeiten. Die Botschaft ermutigt dazu, Gott als Quelle der Kraft im Leben zu erkennen und anzunehmen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 966. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir wollen Stille vor dir werden und dich reden hören. Wir möchten alles beiseite tun, was uns ablenken könnte, aber die Stimme deines Geistes unser Herz durchleuchten und durchforschen kann. Wir möchten Stille vor dir werden, um neu darüber nachzudenken, wie groß du bist, wie gütig du bist, wie heilig du bist, wie liebevoll du bist. Wir möchten Stille werden, damit du in unserem Herzen wirken kannst. Und wir möchten dich bitten, dass die Worte, die wir lesen, unsere Liebe zu dir und unsere Beziehung zu dir stärken und vertiefen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:41] Wir sind im Buch Habakuk. Habakuk hatte gesehen, dass Gott die gottlosen Babylonier benutzen würde, um das gottlose Israel zu bestrafen. Aber das war nur ein Teil der Botschaft. Gott hat ja keinen Gefallen an der Sünde, auch nicht an der Sünde der Babylonier. Und so sah Habakuk in Kapitel 2, dass auch die Babylonier hier bestraft werden würden, dass sie auch gerichtet werden würden und dass die Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes die ganze Erde umgeben würde. Und der Prophet diese Botschaft auf Tafeln aufzuschreiben, damit jeder, der vorbeiläuft, sie schnell begreifen kann. Gott wollte, dass die Botschaft, die prophetische Botschaft, sich verbreitet. Und auch dann, wenn sie sich verzögern sollte, wenn sie nicht gleich eintreffen würde, als man dachte, dass sie eintreffen sollte, sollten sie doch wissen, dass Gottes Wort, Gottes Prophezeiung sich erfüllen würde auf jeden Fall. Und das gipfelte in dieser berühmten und so wichtigen Aussage: Der Gerechte wird durch seinen Glauben leben. Auch wir leben jeden Tag durch den Glauben, dass Gottes Wort wahr ist, auch wenn Umstände sich ändern mögen, auch wenn Gefühle sich ändern würden. Gottes Wort ist dasselbe, weil Gott derselbe ist. Selbst im Himmel vor der Sünde lebten Engel aus Glauben. Die haben da vertraut, dass Gott das meint, was er sagt. Und als jemand anfing, Zweifel zu ziehen, dann stand die Sünde, der große Kampf und all die Dinge, die heute unser Leben so belasten. Deswegen ist es Gottes größter Wunsch, dass wir lernen, wieder ihm zu vertrauen, dass wir wirklich darauf vertrauen, dass Gott keinen Fehler macht. Ich möchte ihm vertrauen. Du auch.

[3:32] Wir lesen heute Habakuk Kapitel 3 und wir beginnen in Vers 1. Ein Gebet des Propheten Habakuk. Eine heftige Weglage. Wir haben gesehen, dass Habakuk die Botschaft, die er zu predigen hatte, eine Last war. Er hat Fragen gestellt und manchmal ist das, was wir von Gott hören, auch etwas, was uns traurig stimmt. Aber es ist eine sehr intensive Botschaft und eine, die wir sehen werden, die am Ende sehr, sehr hoffnungsvoll ist und die vor allem uns enorm viel über die Herrlichkeit, Pracht und Majestät Gottes zeigt. "Woher, ich habe deine Botschaft vernommen, ich bin erschrocken. Oh Herr, belebe dein Werk inmitten der Jahre, offenbare dich, Herr." Belebe dein Werk. Ist das nicht deine Botschaft, die wir uns wünschen, dass Gott sein Werk, seine Gemeinde, die Verkündigung seines Evangeliums belebt? Und wie soll er das Werk beleben? Indem er sich selbst offenbart. Die wahre Erweckung und wahre Reformation in der Gemeinde Gottes in dieser Welt wird nur geschehen, wenn Gott selbst sichtbar wird in seinem Charakter, in seinem Wesen, wenn er offenbar wird. Und deswegen sollte man die Offenbarung studieren, um eine Erweckung zu erleben, nicht weil es da um Daten und Fakten geht, sondern weil dort Jesus offenbar wird. Die Offenbarung Jesu führt zur Erweckung, zur Belebung.

[5:02] "Im Zorn sei eingedenk deiner Barmherzigkeit." Gott kommt vom Thema her, und der Heilige vom Berg Paran. Seine Pracht bedeckt den Himmel und die Erde ist voll von seinem Ruhm. Ein Glanz entsteht wie Licht, Strahlen gehen aus seiner Hand hervor, und dort ist seine Kraft verborgen. Was hier steht, ist eine Beschreibung in poetischer Sprache der Herrlichkeit der Wiederkunft Jesu. Das letztendliche, finale Gericht ist nicht deine babylonische Armee, die die Gottlosen Israeliten jetzt züchtigt. Nein, das finale Gericht ist die Herrlichkeit Gottes, die sich offenbaren wird bei der Wiederkunft Jesu und dann noch einmal in besonderem Maße nach den tausend Jahren gegenüber allen Ungläubigen aller Zeiten. Es ist der Tag des Herrn, der das finale, echte und gerechte Urteil für alle Sünde bringt, der für Gerechtigkeit sorgt. Lieber, konnten zwar die Israeliten züchtigen und strafen, aber sie konnten keine gerechte Strafe vollführen, so wie es nur Gott kann. Denn nur Gott ist allein gerecht. Gott hat die politische Situation in seinem Sinne benutzt und hat sie für seine Zwecke, ja, hat die Geschichte gelenkt. Aber das finale, das finale und gerechte Urteil über alle Sünde wird nicht von Babyloniern gesprochen, nicht von Römern, sondern von Gott selbst.

[6:53] Vor ihm her geht die Pest und die Fieber. Solche folgt ihm auf dem Fuß. Er bleibt stehen und misst die Erde. Ein Bild auch für das Gericht. Wenn ihr Matthäus 7 da einmal nachlesen wollt, oder auch Offenbarung 11, Vers 1. Er sieht hin und die Heidenvölker erschrecken es. Zerbersten die uralten Berge, es sinken die Hügel aus der Vorzeit. Er wandelt auf ewigen Pfaden. Wie gesagt, immer wieder, dass wenn Jesus wiederkommen wird, dass die Berge wanken werden, dass die Inseln verschwinden werden. Offenbarung 6 können wir das lesen, an vielen Stellen greifen. Offenbarung 16, auch in der 7 sind ein Plage. Wenn Gott sich offenbart, dann wird die ganze Natur außer Rand und Band sein. "In Nöten sehe ich die Hütten Kuschans, es zittern die Zelte des Landes Midians." Natürlich jetzt in der Sprache, aber guckst du in der Zeit, in der erlebt, mit Bildern, die Menschen damals verstehen konnten. "Ist der Herr über die Ströme, grimm er gießt sich sein Zorn über die Ströme, dein Grimm über das Meer, dass du auf deinen Rossen reitest, auf deinen Wagen der Rettung."

[8:20] "Bloß enthüllt ist dein Bogen, deine Eide sind die Pfeile gemäß deinem Wort." Was ist mit Pfeilen führt man Krieg? Die Bogenschützen waren die wichtigste Waffe in altorientalischen Armeen. Gott kämpft aber nicht mit echten Pfeilen, er kämpft mit seinen Eiden, mit dem, was er geschworen hat. Wir sehen, wenn in der Bibel Gott schwört, dann meint das absolut erst, aber es zeigt uns durch den Schwur, dass wir uns darauf verlassen können, dass diese Dinge passieren. Gott hat geschworen, dass Menschen, die gegen ihn rebellieren, nicht das gelobte Land erreichen werden. Er hat geschworen, dass im Samen Abrahams sich alle Völker segnen werden. Er hat geschworen, dass das Evangelium ans Ziel kommen wird. Und wir dürfen diesen Schwur glauben. Dieser Schwur ist wie ein Pfeil. Wenn Jesus wiederkommt, führt er Krieg in Offenbarung 19 mit dem Schwert seines Mundes. Die Worte der Prophezeiung, die auf Tafeln und auf PowerPoint-Präsentationen und in Bibeln abgedruckt und dann Videos präsentiert worden sind, das sind die Pfeile, das Schwert Gottes, das dann am Ende der Zeit zeigen wird, dass Gott alles richtig gemacht hat und dass man ihm hätte vertrauen können und sollen.

[9:36] Übrigens, dass er nicht erwähnt haben, in Vers 4 heißt es: "Strahlen gehen aus seiner Hand hervor, dort ist eine Kraft verborgen." Wenn Jesus wiederkommt, dann kommt er wieder als verherrlichter Mensch. Ja, kommt in all seiner Herrlichkeit, aber er kommt auch als Mensch. Und ich glaube, er wird wiederkommen, genauso wie er in den Himmel aufgegangen ist. So sagt es ja die Apostelgeschichte, dass er so wiederkommen wird. Deshalb verherrlichter Mensch hinaufgestiegen, aber hatte immer noch die Male, die Wunden in seinen Händen und Füßen. Das wissen wir, weil er sie sogar kurz zuvor noch Thomas gezeigt hat. Wenn Jesus wiederkommt, dann kommt er als das Lamm wieder, das geschlachtet worden ist. Es sagt Offenbarung 6 ganz deutlich, wenn die Ungläubigen zu den Bergen rufen werden: "Fall auf uns und bedeckt uns", wenn sie sterben wollen, weil sie sagen werden, dass der Zorn des Lammes gekommen ist.

[10:42] Die Kraft des Evangeliums, die wird angezeigt durch die Wunden in Jesu Händen. Von dort gehen die Strahlen hervor, von dort leuchtet das Evangelium, die Botschaft, dass Jesus für deine Schuld und für meine Schuld gestorben ist, alles Schuld bezahlt hat und Kraft hat, uns ein neues Leben zu schenken. Das ist die Kraft, die Botschaft für die ganze Erde erleuchten soll mit der Herrlichkeit Gottes.

[11:12] "Durch Ströme zerteilst du das Land. Wenn die Berge dich sehen, er zittern sie ein. Platzregen flutet einher, der Ozean lässt seine Stimme hören, hochgehen seine Wellen, sondern Mond treten ihre Wohnung." Mit anderen Worten, sie werden verfinstert. All das finde ich auch bei anderen Propheten beschrieben, beim Tag des Herrn, beim Leuchten deiner fliegenden Pfeile, beim Glanz deines blitzenden Speers. "Im Grimm reitest du über die Erde, im Zorn zerdrückst du die Heidenvölker. Du ziehst aus zur Rettung deines Volkes, zum Heil mit deinem du zerschmetterst das Haupt vom Haus des Gesetzlosen, du entblößt die Grundmauer von unten bis oben." Wenn Gott richtet, gibt es keine Ungerechtigkeit. Wenn Gott gerecht hält, dann werden die Gläubigen nicht nur verschont, sie werden vollständig wiederhergestellt, sie werden befreit. Gott sieht zwar Rettung seines Volkes hinaus. Menschen behaupten, dass Gott nicht straft. Verstehen, glaube ich, dass das Evangelium überhaupt gar nicht so richtig. Denn selbst als Jesus am Kreuz starb, war es eingerichtet ein Gericht an Satan. Als Jesus Israeliten aus Ägypten befreite, war es ein Gericht an den Göttern Ägyptens, dann am Pharao und an seinem widerspenstigen Volk.

[12:38] "Du durchbohrst mit ihren eigenen Schwertern das Haupt seiner Horden, die stürmten einher, um mich in die Flucht zu schlagen und erhoben mir Freudengeschrei, als wollten sie den Elenden im Verborgenen verzehren. Du betrittst das Meer mit deinen Rossen, die schäumenden Wassermassen." Als ich das hörte, jetzt zitterte mein Leib, Dinge, das Stimme, er bebt meine Lippen, vollende Stange meine Gebein und meine Beine und meine Füße zitterten. Der Tag des Herrn ist spektakulär. Und jeder Prophet, der etwas von der Herrlichkeit Gottes gesehen hat, der befand sich in Staub und Asche.

[13:21] "Oh, dass ich Ruhe finden möchte am Tag des Herrn, wenn der gegen das Volk gerannt sieht, der angreifen will, denn der Feigenbaum wird nicht ausschlagen und der Weinstock keinen Ertrag geben. Die Frucht des Ölbaums wird drüben und die Felder werden keine Nahrung liefern. Die Schafe werden aus den Hürden getilgt und kein Rind wird mehr in den Ställen sein." "Ich aber will mich freuen in dem Herrn und frohlocken über den Gott meines Heils." Am Ende wird vieles dann niederlegen. Diese Welt wird im Chaos versinken. Es wird eine trübselige Zeit sein, bis hier dargestellt wird. Kein Wein, keine Feigen, keine Weintrauben, kein Öl, die Felder, alles zerstört. Aber wir dürfen dann eine solche Einstellung haben, wie sie Habakuk hatte. Ich will mich in Gott freuen. Wenn um uns herum alles zusammenbricht, dürfen wir uns in Gott freuen, weil wir ihn als unseren Retter kennen.

[14:19] Wenn er zum Gericht schreitet, dürfen wir in ihm unseren Freund erkennen. Gott, der Herr, ist meine Kraft. Lieber Freund, liebe Freundin, ist Gott in deinem Leben heute eine Kraft? Das wünsche ich dir. Und wenn es bisher nicht der Fall gewesen ist, dann darfst du heute zu ihm beten, dein Knie und sagen: "Herr, sei du meine Kraft. Ich will die Kraft des Evangeliums annehmen, nicht nur die Theorie." Oder willst du dir schenken, denn er sehnt sich nach Menschen, die seine Kraft möchten. Er ist bereit, jedem zu geben, der möchte das. Weiß ich aus eigener Erfahrung. Er macht meine Füße denen der Hirsche gleich und stellt mich auf meine Höhen, damit wir nicht mehr ständig stolpern müssen und wie Hirsche, die gewandt und geschickt durch das Gelände laufen können, wie auch in schwierigem Gelände dieser Welt, in schwierigem Gelände, im schwierigen Terrain, Endzeit sichergehen können, nicht mehr stolpern müssen und nicht mehr fallen müssen, sondern durch Gottes Kraft leben kann.

[15:23] Dem Vorsänger auf meinen Saiteninstrumenten. Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du unsere Kraft bist. Wir wollen dich als unsere Kraft in unserem Leben erleben. Wir danken dir für diese Botschaft, dass diese Kraft sich zeigt in den Malen von Jesu, der für mich und für jeden, der dieses Video ansieht, und für alle anderen Menschen freiwillig gestorben ist, damit wir die Möglichkeit des ewigen Lebens haben. Wir wollen dir glauben, diese Möglichkeit ergreifen. Füll uns mit deinem Heiligen Geist und hab Dank dafür. Alle.


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