In dieser Predigt über Hebräer 10, Verse 15-39, betont Christopher Kramp die Einzigartigkeit und bleibende Wirksamkeit des Opfers Jesu für die Sündenvergebung. Er ruft dazu auf, standhaft im Glauben zu bleiben, die Gemeinde nicht zu verlassen und sich gegenseitig zur Liebe und guten Werken anzuspornen. Angesichts der nahen Wiederkunft Jesu wird die Dringlichkeit des Festhaltens am Evangelium und einer echten Beziehung zu Christus hervorgehoben.
Gott auf (m)einer Seite: Hebräer 10:15-10:39
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: HebräerPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Transkript
[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Hebräer 10, Vers 15 bis 39. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:40] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir über den Erlösungsplan nachdenken können, dass wir nachdenken können über das, was Jesus für uns getan hat und wie das Opfer, das Jesus für uns gebracht hat, unser ganzes Leben lang relevant und wichtig und entscheidend ist und wie sogar das himmlische Heiligtum durch das Blut von Golgatha gereinigt wird, dass selbst in der Endzeit, die wir im Buch Daniel studiert haben, das Blut von Golgatha die entscheidende Rolle spielt. Herr, wenn wir jetzt weiter über Jesus und das Evangelium nachdenken, dann möchten wir dich bitten, dass du zu uns sprichst, dass wir dein Wort so verstehen, wie du es gemeint hast. Das bitten wir im Namen Jesu.
[1:48] Amen. Wir sind in Hebräer Kapitel 10. Es geht um die Opfer des Alten Testamentes und um das Opfer, das Jesus ein für allemal für dich und für mich und für uns alle gegeben hat und das wirksam ist zu allen Zeiten und auf das wir uns immer berufen können. Durch dieses eine Opfer werden wir vollendet und geheiligt, indem wir daran glauben und zwar fortgesetzt es festhalten und durch das Festhalten in allen Lebenssituationen durch die Kraft des Evangeliums verändert werden.
[2:22] Lasst uns weiterlesen in Hebräer 10, ab Vers 15: "Das bezeugt uns aber auch der Heilige Geist; denn nachdem zuvor gesagt worden ist: Das ist der Bund, den ich mit ihnen schließen will nach diesen Tagen, spricht der HERR: Ich will meine Gesetze in ihre Herzen geben und sie in ihre Sinne schreiben." Sagt er auch: "An ihre Sünden und ihre Gesetzlosigkeiten will ich nicht mehr gedenken." Wo aber Vergebung für diese ist, da gibt es kein Opfer mehr für Sünde."
[3:03] Der Gedanke ist sehr wichtig: Im neuen Bund müssen wir nicht mehr Opfern, weil für jede Sünde das eine Opfer von Jesus ausreicht. Was wir brauchen, ist Glaube, Glaube, dass dort am Kreuz von Golgatha wirklich alle Sünden der Welt hingen. Und wer das glaubt und auf sich persönlich anwendet, von dem kann gesagt werden, dass alle seine Sünden vergeben sind, denn er glaubt ja, dass dort am Kreuz von Golgatha alle Sünden hingen. Und so kann er ein neuer Mensch sein, eine neue Kreatur, wie Paulus sagt in 2. Korinther 5, Vers 17, eine neue Schöpfung. So kann er mit Gott in engster Verbindung leben, weil die Sünde, die bisher getrennt hat, entfernt worden ist. Und so kann Gottes Gesetz in sein Herz geschrieben werden.
[4:09] "Da wir nun, ihr Brüder, Kraft des Blutes Jesu Freimütigkeit haben zum Eingang in das Heiligtum." Diese Freimütigkeit haben wir schon gelesen in Kapitel 4, Vers 16, dass wir mit Freimut zum Thron der Gnade kommen können. Paulus sagt: "Weil Jesus gestorben ist, deswegen können wir ins Heiligtum im Glauben hineinkommen zu Jesus. Ein Eingang in das Heiligtum, den er uns eingeweiht hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang hindurch, das heißt durch sein Fleisch." Wir können im Glauben mit Jesus im himmlischen Heiligtum leben. Paulus hat gesagt in Epheser, dass wir im Glauben nicht nur mit gestorben und mit begraben, sondern auch mit auferweckt werden und mit versetzt werden in die himmlischen Regionen. Der lebendige Weg, der neue Weg, das ist Jesus, denn er sagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben."
[5:12] "Und da wir einen großen Priester über das Haus Gottes haben, so lasst uns hinzutreten." Wieder die Aufforderung, die wir aus Hebräer 4 schon kennen. "Lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in völliger Gewissheit des Glaubens, durch Besprengung der Herzen los vom bösen Gewissen und am Leib gewaschen mit reinem Wasser," das heißt getauft. Das Gewissen soll gereinigt werden. Wir haben schon gesehen in Kapitel 9, Vers 14, wie das Blut des Christus unsere Gewissen reinigen kann von toten Werken. So können wir jetzt Jesus dienen im himmlischen Heiligtum sozusagen.
[5:55] "Lasst uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung ohne zu wanken."
[6:00] Immer wieder kommt Paulus auf diesen Punkt zurück, was wir schon in Hebräer 4, Vers 14 zum Teil zum Beispiel gesehen haben: festhalten daran und nicht wanken, nicht abgleiten, wie uns schon in Kapitel 2, Vers 1 gewarnt hat, wie in Kapitel 3 deutlich ausgeführt hat, dass wir nicht das tun, was die Israeliten getan haben, nicht wanken, nicht abgleiten. "Denn er ist treu, der die Verheißung gegeben hat." Und in Kapitel 6 haben wir gesehen, wie treu er ist, so treu, dass er sogar, um es uns verständlich zu machen, obwohl er selbst nicht nötig gehabt hätte, einen Eid gegeben hat, dass er wirklich zu seinem Wort steht.
[6:41] "Und lasst uns aufeinander acht geben, damit wir uns gegenseitig anspornen zur Liebe und zu guten Werken."
[6:49] Weil das alles so ist, müssen wir auch aufeinander acht haben und uns anspornen, ermahnen, weiter uns voran ermutigen, damit wir diesen Weg mit Jesus gehen. Dazu gibt es die Gemeinde, dass wir gegenseitig aufeinander aufpassen, achten, dass niemand zurückbleibt, was Paulus schon in Kapitel 3 und 4 deutlich gemacht hat. Niemand soll zurückbleiben, niemand soll so ein böses Herz in sich haben. Wir wollen uns gegenseitig ermutigen, auf das Kreuz zu schauen, gegenseitig ermutigen, auf das himmlische Heiligtum zu schauen, gegenseitig ermutigen, wegzuschauen von den Problemen und Sorgen und Sünden und Versuchung, hinzuschauen auf Jesus.
[7:33] "Lasst uns aufeinander acht geben, damit wir uns gegenseitig anspornen zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unsere eigenen Versammlungen nicht verlassen, wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen und das umso mehr, als ihr den Tag herannahen seht."
[7:47] Auch heute gibt es Menschen, die glauben, es geht ihnen am besten, wenn sie keine Gemeinde mehr besuchen, wenn sie einfach zu Hause sitzen, vielleicht auf YouTube sich eine Predigt anschauen und für sich selbst eine kleine Gruppe bilden, aber nicht mehr mit der Gemeinde zusammen sein wollen. Liebe Geschwister, was immer auch in der Gemeinde passiert sein mag, was immer vielleicht auch momentan nicht gut läuft, lasst uns unsere Gottesdienste, lasst uns unsere Gemeinden nicht verlassen. Lasst uns die Versammlungen besuchen, lasst uns dort sein, wo gebetet wird, wo gepredigt wird, damit wir einen positiven Einfluss ausüben können, damit dort wo vielleicht auch nicht alles klar gesehen wird, dort wo vielleicht Dinge falsch gelaufen sind, wir die Brüder und die Schwestern im Glauben hinweisen können auf das Kreuz, ihren Blick richten können auf das himmlische Heiligtum, neu dazu ermutigen können, Jesus ganz zu vertrauen und den neuen Bund praktisch zu erleben. Und wie viel mehr, wenn wir jetzt in einer Zeit leben, in der wir sehen, dass Jesus wirklich bald wiederkommt. Das, was Paulus hier schrieb vor fast 2000 Jahren, hat eine ungeheure Dringlichkeit und Aktualität, denn wir sehen an den Zeichen der Zeit, wir sehen an den erfüllten Prophezeiungen, dass das Kommen Jesu wirklich nahe ist. Jetzt ist nicht die Zeit, Gottes Gemeinde zu verlassen.
[9:19] "Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt für die Sünden kein Opfer mehr übrig, sondern nur ein schreckliches Erwarten des Gerichts und ein Zorn des Eifers des Feuers, der die Widerspenstigen verzehren wird."
[9:32] Mit anderen Worten, wenn wir jetzt gegen Jesus rebellieren und wenn wir jetzt sündigen und Jesus ablehnen, dann gibt es kein anderes Opfer. Wenn wir nicht Jesus folgen, sind wir hoffnungslos verloren. Wenn wir nicht Jesus im Zentrum unseres Denkens haben, gibt es keinen anderen Ausweg. Es gibt keinen anderen Weg zu Gott. Es gibt keine andere Möglichkeit, kein anderes Opfer bleibt da noch übrig. Wir können uns da nicht auf – also die Hebräer, zu denen Paulus spricht – konnten sich dann nicht auf irdische Opfer verlassen. Niemand konnte sagen: "Ich glaube jetzt zwar nicht an Jesus, aber ich bringe trotzdem die Opfer wie im Alten Testament, dann werde ich trotzdem ja gerettet werden." Paulus macht ganz deutlich, das wird nicht funktionieren. Nur Jesus allein kann die Lösung sein. Und der Hintergrund ist natürlich, dass es damals viele Menschen gab, die glaubten, sie könnten einfach ein religiöses Leben leben. Sie könnten einfach den Formen des Alten Testaments weiter folgen, ohne Jesus annehmen zu müssen, ohne eine lebendige Beziehung zu Jesus zu haben. Und das geht das geht gegen den Baum. Und wenn heute Menschen glauben, sie können einfach in religiösen Traditionen verharren, ohne eine echte Bekehrung, ohne ein echtes Leben mit Jesus führen zu müssen, dann bleibt für sie kein Opfer übrig. Und das ist der Gedanke in diesem Abschnitt. Dieser Vers sagt nicht, dass wenn wir einmal gesündigt haben, wir plötzlich nicht mehr zu Jesus kommen können. Wir können immer zu Jesus kommen, denn er lebt ja immer. Und solange die Gnadenzeit noch währt, können wir immer zu ihm kommen. Er ist ja genau das Opfer, das für immer gilt. Aber es ist das einzige Opfer, das für immer gilt, das einzige Opfer, das uns erretten kann. Außer ihm, wenn wir dagegen mutwillig sündigen, gibt es kein anderes.
[11:21] "Wenn jemand das Gesetz Moses verwirft, muss er ohne Erbarmen sterben auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin. Wie viel schlimmere Strafe, meint ihr, wird derjenige schuldig wird derjenige schuldig geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein geachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat?"
[11:41] Hier geht es nicht um Menschen, die einmal gesündigt haben und die zurück wollen. Heute gibt es manchmal Menschen, die diese Verse falsch auslegen und die den Eindruck erwecken: "Jetzt hast du gesündigt, jetzt, wer weiß, ob Gott dich noch annehmen kann." Das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass wenn wir das Evangelium verwerfen, haben wir keine Chance. So wie Menschen das Gesetz Mose verworfen haben und nicht auf sich anwenden lassen wollten, gestorben sind, so wird derjenige noch viel mehr, wird derjenige sterben, der Gottes Sohn verachtet, das Blut des Bundes nicht haben will und trotzdem irgendwie in den Himmel kommen möchte. Er wird keine Chance haben. Die einzige Hoffnung, die wir haben, ist Jesus.
[12:26] "Denn wir kennen ja den, der sagt: Die Rache ist mein, ich will vergelten," spricht der HERR. Und weiter: "Der Herr wird sein Volk richten." "Es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen."
[12:38] Paulus macht ganz deutlich, es gibt ein Gericht, so wie er schon gleich am Anfang des Römerbriefes deutlich macht, dass das ganze Evangelium deswegen offenbart wird, weil es ein Gericht gibt. Das steht in Kapitel 1 und 2 im Römerbrief ganz deutlich, weil Gott zornig ist über die Ungerechtigkeit der Menschen, mit der sie die Wahrheit aufhalten und weil sie durch Sünden gegen ihn rebellieren. Deswegen gibt es das Evangelium, damit Menschen vor diesem Gericht bewahrt werden. Aber wenn sie dieses Evangelium ablehnen, gibt es keine Hoffnung. Wenn wir Jesus ablehnen, gibt es keine Hoffnung. Es gibt ein Gericht. Dieses Gericht wird durch das Evangelium nicht aufgehoben. Es ist nur unser Ausweg, so wie die Arche ein Ausweg war für alle Gläubigen, eben nicht in der Sintflut umzukommen. Die Arche hat die Sintflut nicht aufgehoben. Die Sintflut kam trotzdem.
[13:28] "Erinnert euch aber an die früheren Tage, in denen ihr, nachdem ihr erleuchtet wurdet, viel Kampf erduldet habt, der mit Leiden verbunden war, da ihr teils selbst Schmähungen und Bedrängnissen öffentlich preisgegeben wart, teils mit denen Gemeinschaft hattet, die so behandelt wurden."
[13:44] Paulus sagt: "Erinnert euch, was ihr früher schon alles für Gott erduldet habt, was ihr erlebt habt, als ihr Feuer und Flamme wart für Jesus und sein Evangelium."
[13:56] "Denn ihr hattet Mitleid mit mir in meinen Ketten bewiesen und den Raub eurer Güter mit Freuden hingenommen, weil ihr in euch selbst gewiss seid, dass ihr ein besseres und bleibendes Gut in den Himmeln besitzt."
[14:13] Er erklärt jetzt, warum Menschen bereit sind, auch Leid zu erleben, Verfolgung zu erleben, Ungerechtigkeit zu erdulden, weil sie wissen: Da wartet ein himmlischer Schatz auf mich. Gott ist treu. Er hat das ewige Leben auf der neuen Erde und zuvor im Himmel uns verheißen.
[14:33] "So werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat."
[14:37] Und das ist der Punkt von Paulus: Er sagt, was immer die konkreten Umstände gewesen sein mögen, er sagt: "Bleibt dabei, werft sie nicht weg, lasst euch nicht abbringen davon, fallt nicht ab, gleitet nicht weg. Haltet fest an dem Bekenntnis."
[14:55] "Denn standhaftes Ausharren tut euch Not, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung erlangt."
[15:01] Eine der Hauptbotschaften des Hebräerbriefes ist es, dass nachdem wir schon viel mit Gott erlebt haben, viel für Gott getan haben, wir am Ende aber nur den himmlischen Lohn erhalten werden, wenn wir bei ihm geblieben sind, wenn wir uns nicht durch Irrlehren und durch Weltlichkeit wieder von Jesus abwenden lassen. Damals standen die Christen in der Gefahr zu glauben, dass es vielleicht besser wäre, einfach wieder den alten jüdischen Glauben anzunehmen, um dann der Verfolgung zu entgehen, weil er ja auch biblisch war, so meinte man. Paulus macht ganz deutlich, und das ist ja ein Thema, das ihn im Römerbrief beschäftigt, ein Thema, das ihm im Galaterbrief beschäftigt, wo er sogar die Galater deutlich davor warnt, weil die Irrlehrer das Kreuz nicht haben wollen, weil sie durch das Kreuz verfolgt werden, deswegen sie dann dazu bringen, wieder sich beschneiden zu lassen und die alttestamentlichen Opfervorschriften zu bewahren. Vor all dem warnt Paulus. Er warnt davor, dass wir uns des Kreuzes schämen. Er warnt davor, dass wir uns von Jesus abwenden. Wir müssen an Jesus bleiben mit standhaftem Ausharren. Und am Ende der Zeit wird es Menschen geben in Offenbarung 14, Vers 12, die, weil sie standhaft ausharren und an Jesus glauben und seine Gebote im neuen Bund halten, diese standhaften Menschen werden die Belohnung erleben. Sie werden Jesus wiederkommen sehen in den Wolken des Himmels und mit ihm entrückt werden, also zu ihm entrückt werden mit allen, die dann als Gläubige von den Toten auferstehen werden.
[16:38] "Denn noch eine kleine, ganz kleine Weile, dann wird der kommen, der kommen soll und wird nicht auf sich warten lassen."
[16:42] Jesus kommt bald. Und dann kommt ein Vers, der, wie ich finde, deutlich macht, dass hier Paulus am Werk ist: "Der Gerechte aber wird aus Glauben leben." Das war sein Vers in Römer 1, Vers 17, um das Evangelium zu definieren als die Kraft Gottes, die für jeden, der glaubt. Und es war sein Vers, mit dem er im Galaterbrief deutlich gemacht hat: Es ist nicht aus Werken, nicht durch menschliche Bemühung, sondern durch den Glauben werden wir gerechtfertigt. "Der Gerechte wird aus Glauben leben. Doch wenn der Feige zurückweicht, so wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben."
[17:27] Dieser Vers "Der Gerechte wird aus Glauben leben" hat eben eine Kehrseite dort in Habakuk 2, dass diejenigen, die zurückweichen, die feige sind, die vermessen sind, wie es im Hebräischen in Habakuk ja auch heißt, die ohne echten Glauben sich zwar zu Gott erstmal bekannt haben, aber dann in der Gefahr wieder zurückweichen, rebellieren, weggleiten, wanken, sich abbringen lassen, an denen wird Gott keinen Gefallen haben. "Wir aber gehören nicht zu denen, die feige zurückweichen zum Verderben, sondern zu denen, die glauben zur Rettung der Seele."
[18:03] Ist das heute auch deine Entscheidung zu glauben, egal was passiert, zu glauben, auch wenn die Ungerechtigkeit widerfährt, zu glauben, selbst in der Verfolgung festzuhalten mit standhaftem Ausharren, damit, wenn Jesus kommt, du den Lohn empfangen kannst? Ist das dein Wunsch? Gott segne deine Entscheidung.
[18:21] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke für diese wunderbaren und tiefgehenden Worte. Herr, wir glauben, dass die Zeichen der Zeit zeigen, dass Jesus bald wiederkommen wird. Und umso dringender brauchen wir das, was hier im Hebräerbrief steht: das Festhalten, das standhafte Ausharren. Und Herr, wir wollen unsere Gemeinden, unsere Versammlungen nicht verlassen. Wir wollen uns einbringen, um uns gegenseitig zu ermahnen, dass wir festhalten und uns nicht abbringen lassen. Wir wollen nicht vermessen sein und das ewige Leben annehmen, ohne dir zu folgen, also das also vom ewigen Leben auszugehen, ohne eine echte Bekehrung erlebt zu haben. Wir möchten wirklich unseren Blick auf Jesus richten jeden Tag und allein aus seiner Kraft Tag für Tag stehen für dich und mit dir. Das bitten wir im Namen Jesu.
[19:27] Amen.
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