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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp beginnt eine neue Serie über den Hebräerbrief und beleuchtet in Hebräer 1:1-2:1 die überragende Stellung Jesu Christi. Er betont, wie Jesus als Gottes ultimative Offenbarung alle Propheten und Engel übertrifft und als Schöpfer und Erlöser die höchste Autorität besitzt. Der Sprecher ermutigt die Zuhörer, sich an diese Wahrheit zu erinnern und fest im Glauben zu bleiben, um nicht vom Weg abzugleiten.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] [Musik] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 1267. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:40] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir aus deiner Gnade leben dürfen. Danke, dass du uns deine Gnade offenbart hast durch Jesus Christus und dass wir jeden Tag erleben dürfen, dass du für uns da bist. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch dein Wort zu uns sprichst, dass wir deine Wahrheit erfassen und deine Hand ergreifen, damit du uns heute in deiner Kraft durch diesen Tag hindurchführst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:19] Wir beginnen heute mit einem neuen biblischen Buch, dem Hebräerbrief, einem ganz besonders wichtigen Buch des Neuen Testamentes, das keinen Autor ausdrücklich erwähnt. Dieser Brief an die Hebräer ist geschrieben an Menschen, die das Alte Testament sehr gut kannten und denen jetzt in besonderer Weise das Evangelium von Jesus Christus gerade auch unter dem oder vor dem Hintergrund der Schriften des Alten Testamentes erklärt werden soll.

[1:53] Ich persönlich hege keinen Zweifel, dass auch dieses Buch, wie die Bücher, die wir zuvor studiert haben, von Paulus geschrieben worden ist, denn der Stil und die Art zu argumentieren und Bibelverse anzuführen und sie entsprechend zu erklären, weist ganz deutlich auf den hin, der auch schon den Römerbrief und andere Briefe so ähnlich geschrieben hat.

[2:18] Wir wollen direkt beginnen in Hebräer 1 und dort Vers 1: „Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen.“

[2:42] Von Anfang an zeigt Paulus, dass Gott in Jesus etwas fortgeführt hat, was er im Alten Testament schon angefangen hat. Gott hat oft gesprochen, er hat durch die Propheten und die Patriarchen des Alten Testamentes auf verschiedenste Art und Weisen gesprochen, aber der Höhepunkt von all dem ist die Offenbarung der Herrlichkeit Gottes in Jesus selbst.

[3:08] Jesus ist der Erbe von allem, Jesus ist der Schöpfer und damit steht er auf einer ganz anderen Stufe als Mose oder Jeremia oder Jesaja. Dieser, also Jesus, ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft. Er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.

[3:41] Jesus ist mehr als einer der alttestamentlichen Propheten, denn er ist der ganz exakte Ausdruck, das ganz exakte Bild dessen, was Gott ist und wie Gott ist. Er ist sozusagen wie ein Foto von Gott dem Vater, was dessen Charakter und Wesen und Natur betrifft. Er ist es, der alle Dinge erhält, er ist der Schöpfer, er ist unser Erlöser und deswegen ist Jesus das Zentrum und das A und O. Und obwohl Gott durch viele Propheten gesprochen hat, ist Jesus der absolute Höhepunkt der Offenbarung Gottes.

[4:24] Er sitzt jetzt im himmlischen Heiligtum zur Rechten Gottes für uns und der Hebräerbrief wird noch eine ganze Menge gerade zu diesem Gedanken uns erklären. Und er ist umso viel erhabener geworden als die Engel, als der Name, den er geerbt hat, ihn auszeichnet vor ihnen. Jesus ist nicht nur größer als alle alttestamentlichen Propheten und biblischen Schreiber, er ist weitaus größer als alle Engel.

[4:55] Denn zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt“? Und wiederum: „Ich werde sein Vater sein und er wird mein Sohn sein.“ Paulus zitiert aus dem Alten Testament und sagt deutlich: Das, was hier über den Messias gesagt wird, das hätte man nicht über einen Engel gesagt. Und wenn er den Erstgeborenen wiederum in die Welt einführt, spricht er: „Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten.“ Und das weist uns schon auf den Gedanken hin, den Paulus jetzt hier entwickelt: Jesus ist nicht nur einer der Propheten, er ist nicht einfach ein Engel, sondern er ist der, den die Engel Gottes anbeten. Er ist Gott von den Engeln.

[5:40] Zwar sagt er: „Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen.“ Also, Gott spricht über die Engel und wir wissen, dass sie stark und mächtig sind, dass sie viel vermögen, aber über Jesus werden andere Dinge noch gesagt.

[5:55] Vers 8: „Aber von dem Sohn: Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des Rechts. Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst. Darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl mehr als deine Gefährten.“

[6:22] Ganz außergewöhnliche Worte werden hier verwendet. Hier spricht Gott der Vater in dem Psalm zum Sohn Gottes und nennt ihn Gott. Wenn Gott der Vater Jesus Gott nennt und gleich zweimal wird er hier als „o Gott“ angesprochen, dann dürfen wir, dann müssen wir glauben, dass Jesus wirklich wahrer Gott ist im höchsten Sinne. Und das erklärt, warum er nicht einfach auf derselben Stufe steht wie die Patriarchen und Propheten, die Schreiber des Alten Testamentes, warum er nicht auf einer Stufe steht mit den Engeln, sondern weit darüber erhaben ist. Warum er der Einzige ist, der tatsächlich das Wesen Gottes ganz genau wiedergibt, dass er das exakte Ebenbild Gottes ist, warum er der Schöpfer und Erlöser ist: weil er Gott ist.

[7:21] Er hat eine Herrschaft, die von Ewigkeit zu Ewigkeit reicht. Er liebt Gerechtigkeit und er hasst die Sünde. In seinem Reich gibt es nur und ausschließlich Gerechtigkeit.

[7:35] Und es geht weiter in Vers 10: „Du, o Herr, hast im Anfang die Erde gegründet und die Himmel sind das Werk deiner Hände. Sie werden vergehen, du aber bleibst. Sie alle werden veralten wie ein Kleid und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen und sie sollen ausgewechselt werden. Du aber bleibst derselbe und deine Jahre nehmen kein Ende.“

[8:03] Paulus sagt, auch diese Worte wurden zu Jesus gesprochen, zum Sohn Gottes. Es heißt von ihm, dass er im Anfang die Himmel und die Erde gemacht hat und das bezieht sich natürlich auf den allerersten Vers der Bibel in 1. Mose 1 Vers 1, wo es heißt: „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.“ Jesus ist es gewesen, der von Anfang an als Schöpfer und Gott in der Bibel uns entgegentritt. Und wenn auch diese Welt vergeht, wenn die Himmel zusammengerollt werden wie ein Buch, wie das in Offenbarung 6 dann beschrieben steht, wird Jesus immer derselbe sein, er bleibt. Sein Königreich ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, er wird niemals aufhören. Jesus ist Gott.

[8:57] Zu welchem von den Engeln hat er denn jemals gesagt: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel für deine Füße“? „Sind sie, das heißt die Engel, nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, welche das Heil erben sollen?“

[9:16] Hier sehen wir auch etwas sehr Interessantes über die Engel: In all ihrer Macht und Stärke sind sie Diener und sie dienen uns. Ist dir bewusst, lieber Freund, liebe Freundin, dass Engel, die größer und stärker und klüger sind als du und vor allem im Gegensatz zu dir absolut sündlos, nie einen Fehler gemacht haben, bereit sind, dir und mir im Alltag zu helfen, für uns da zu sein, damit wir auf dem Weg des ewigen Lebens, auf dem Weg Gottes bleiben? Sie dienen uns und oftmals denken wir nicht mal an sie. Wir denken, wenn es hochkommt, gerade einmal an Gott und das ist ja ohnehin das Wichtigste, aber wir sind oft so undankbar für all das Gute, was Gott tut, dass wir oft gar nicht überhaupt darüber nachdenken, dass Gott auch durch die Engel für uns wirkt. Aber sie, diese großen, mächtigen Engel, die für uns dienen, sind nicht die Könige des Universums, sie sind nicht die Herren aller Herren, sondern dieser Titel, dieser Titel allein gehört Jesus Christus. Dieser Titel gehört allein Jesus Christus, der von allen der größte Diener gewesen ist und deswegen auch der König ist, der König aller Könige. Er ist auf einer ganz anderen Stufe als alle biblischen Schreiber, als alle Engel, er ist der Sohn Gottes, er ist der König des Universums, er ist Gott.

[10:52] Darum sollten wir desto mehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa abgleiten. Und eines der großen Themen, die Paulus immer wieder in seinen Briefen anspricht, ist, dass wir den Weg des Glaubens nicht verlassen. Es reicht nicht, diesen Weg erreicht zu haben, sondern wir müssen ihn auch bis ans Ende gehen und dürfen nicht von ihm abweichen. Paulus sorgt sich, dass Menschen möglicherweise abfallen könnten und damit das nicht passiert in unserem Leben, müssen wir gut darauf achten, was wir gehört haben. Wir müssen darauf achten, was Gott uns gezeigt hat, weil was er uns gezeigt hat, das hat er uns deswegen gezeigt, damit wir auf dem Weg mit ihm bleiben. Hast du manchmal vielleicht Angst, vom Glauben abfallen zu können? Dann wisse, das beste Mittel dagegen ist, wenn du dich daran erinnerst, wie Gott dich bisher geführt hat und was er alles dir bereits gezeigt und gesagt hat. Wenn du daran festhältst im Glauben, dann wirst du bei ihm bleiben.

[11:55] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir in diesen Versen eine Offenbarung von Jesus sehen, dass wir sehen, wie groß und erhaben Jesus ist und dass es ein unvorstellbares Vorrecht ist, ihn als unseren besonderen Freund haben zu dürfen. Er ist größer als alle menschliche Sprache, die wir benutzen könnten, es überhaupt beschreiben kann und er ist für uns gestorben. Herr, wir danken dir, dass wir das erahnen dürfen und möchten dich bitten, dass in unserem Leben sichtbar wird, dass Jesus die absolute Priorität hat. Das bitten wir in seinem Namen.


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