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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Rabea Kramp die prophetischen Passagen aus Hesekiel 29 und 30. Es wird die Weissagung über Ägypten und das Klagelied über das Land thematisiert, wobei die Rolle Ägyptens als gescheiterte Zuflucht für Israel und Gottes Gericht über das Land im Fokus stehen. Die Predigt erklärt die historischen Hintergründe und die Bedeutung dieser Prophezeiungen für die damalige Zeit und zieht Parallelen zu heutigen Warnungsbotschaften.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Wir lesen heute zusammen die Seite 885. Wir sind noch in Kapitel 29 und werden noch die Weissagung über Ägypten beenden und dann in Kapitel 30 das Klagelied über Ägypten lesen. Wir wissen ja seit Kapitel 26 sind wir immer im Wechsel zwischen Weissagung und Klagelied über verschiedene Heidenvölker. Bevor wir das Wort Gottes lesen, lass uns beten. Lieber Vater, für dein Wort habe Dank, für die Weissagungen und dass du uns mitteilst, was du tun wirst, nicht nur damals hast du das getan, sondern du tust es auch heute und lässt uns nicht in Unkenntnis darüber, was passieren wird. Amen.

[1:25] Wir beginnen in Kapitel 29, Vers 16. "Sie werden auch für das Haus Israel künftig keine Zuflucht mehr sein, die ihre Missetat in Erinnerung bringt, wenn sie sich zu ihnen wenden. Und sie sollen erkennen, dass ich Gott, der Herr, bin." Also Ägypten wird keine Unterstützung mehr für Israel sein und Gott wünscht sich auch von den Ägyptern, dass sie ihn erkennen sollen. Und es geschah im 27. Jahr, im ersten Monat, am ersten Tag des Monats, da ging das Wort des Herrn an mich folgendermaßen: Ihr merkt vielleicht, dass wir hier einen ganz großen Sprung machen. In Kapitel 29 waren wir im 10. Jahr und hier sind wir im 27. Jahr. Also wir springen um 17 Jahre voraus und landen im Jahr 570 vor Christus.

[2:15] Menschensohn, Nebukadnezar, der König von Babel, der ist er immer noch König, hat seine Heeresmacht schwere Dienst tun lassen gegen Tyrus. Alle Häupter sind geschoren und alle Schultern verschwunden, aber Lohn ist ihm und seinem Heer von Tyrus nicht zuteil geworden für den Dienst, den er gegen sie tun musste. Also Nebukadnezar hat Tyrus zwar belagert, aber er hat ja die Insel nicht eingenommen. Vor einigen Tagen gelesen haben. Darum so spricht Gott, der Herr: "Siehe, ich will lieber den König von Babel, das Land Ägypten geben, dass sie sich dessen Reichtum aneignen und es ausrauben und ausplündern. Das soll seinem Heer als Lohn zuteil werden." Sehr interessant, dass Gott hier daran denkt, dass Nebukadnezar einen Lohn erhalten soll oder dass Babylon einen Lohn erhalten soll dafür, dass sie die Heidenvölker richten.

[3:08] Und passiert ist das Ganze geschichtlich durch eine Revolte. Es gab griechische Söldner im ägyptischen Heer und da gab es so eine Revolte zwischen den griechischen und den ägyptischen Soldaten und die führte dazu, dass Abriss, der damals noch Pharao war, gestürzt wurde und Amasis, der Heerführer, dann zum neuen Herrscher ausgerufen wurde. Und so ist Ägypten gefallen und die Burg hatten. Jetzt hat es sich ja zum Lohn an geeignet als Sold für seine Arbeit, die er verrichtet hat. "Will ich ihnen das Land Ägypten geben, weil sie für mich gearbeitet haben", spricht Gott, der Herr. Also es gab, interessant, dass Gott entlohnt, wenn jemand für ihn gearbeitet hat. Das können wir auch ganz praktisch anwenden auf unsere Gemeindearbeit. Das ein Arbeiter aus seines Lohnes wert ist. Gott ist das wichtig.

[4:01] Zu jeder Zeit will ich dem Haus Israel ein Horn hervorsprossen lassen und dir werde ich es gewähren, den Mund aufzutun in ihrer Mitte und sie sollen erkennen, dass ich der Herr bin. Also wir lesen hier, dass Hesekiel wieder sprechen darf. Ihm wird wieder der Mund geöffnet, nachdem er lange, lange Jahre ja nur sprechen durfte, wenn er Botschaften von Gott hatte. Und was das auf sich hat mit dem kleinen Horn hier, was hervorspricht, dass es ja ein bisschen schwer zu erklären. Vielleicht beschreibt es so eine Art Bekehrung von Nebukadnezar, die jetzt tatsächlich stattgefunden hat, dass so ein kleines Horn hervorsprossen wird und das Israel wohlgesonnen ist.

[4:49] Kapitel 30, Klagelied über Ägypten. Und das Wort des Herrn ging an mich folgendermaßen: "Menschensohn, weissage und sprich: So spricht Gott, der Herr: Wehklagt! Welch ein Tag, dann nahe ist der Tag! Ja, nahe ist der Tag des Herrn, ein Tag dunkler Wolken. Die Zeit der Heidenvölker wird es sein und das Schwert wird über Ägypten kommen und in Kusch, also Äthiopien, wird große Angst sein, wenn die Erschlagenen in Ägypten fallen und man seinen Reichtum wegnimmt und seine Grundfesten niederreißt." Wir wissen, dass es sehr enge Beziehung zwischen Kusch, also Äthiopien, und Ägypten gegeben hat, die hier auch beschrieben sind.

[5:30] Kusch und Put und Lud, alles Mischvolk, und die Söhne des verbündeten Landes werden samt ihnen durchs Schwert fallen. Also alle angrenzenden Länder von Ägypten werden auch gerichtet werden. So spricht Gott, der Herr. "Die Stützen Ägyptens werden fallen und ihre stolze Macht muss herunter. Von Migdol bis nach Sien sollen sie darin durchs Schwert fallen", spricht Gott, der Herr. Also von Nord bis Süd, alle Nachbarn Ägyptens werden ebenfalls fallen und sie sollen verwüstet sein inmitten verwüsteter Länder und ihre Städte sollen unter zerstörten Städten darlegen. Und sie sollen erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich ein Feuer in Ägypten anzünde und alle ihre Helfer zerschmettert werden.

[6:16] An jenem Tag werden Boten von mir ausfahren auf Schiffen, um die sicheren Kuschiten aufzuschrecken und große Angst wird sie überfallen. Am Tage gibt es denn, siehe, es kommt. Nun, die Boten, die warnen, die haben die Aufgabe zu warnen. Und in Offenbarung haben wir auch Boten, die vor dem Tag des Herrn warnen, die ja diese Botschaft rausbringen in die Welt und sagen: "Da kommt ein schlimmer Tag des Herrn." Und so gab es ja auch diese Boten, die gewarnt haben.

[6:51] So spricht Gott, der Herr: "Ich will durch die Hand Nebukadnezars, des Königs von Babel, das Lärmen Ägyptens zum Schweigen bringen." Also benutzen den Nebukadnezar und Ägypten zu schlagen. "Er und sein Volk mit ihm, die gewalttätigsten unter den Heiden, sollen herbeigeführt werden, um das Schwert zu verderben. Sie sollen ihre Schwerter gegen Ägypten ziehen und das Land mit den Schlagenden füllen. Ich will die Ströme austrocknen und das Land in die Hand von bösen Leuten verkaufen und das Land samt allem, was darin ist, durch die Hand von Fremden verwüsten." Ich, daher habe es gesagt. Ja, und wenn Gott etwas sagt, dann geschieht es auch. Es ist so wie in der Schöpfung. Gott sprach und es stand da.

[7:33] So spricht Gott, der Herr: "Ich will die Götzen vertilgen und die falschen Götter ausrotten aus No. Und es soll keine Götter mehr Fürst sein über das Land. Ich will dem Land Ägypten Furcht einjagen." Ich finde sehr interessant, dass Gott nicht nur in seinem eigenen Volk den Götzendienst ausrotten möchte, sondern auch bei den Heiden. Er möchte, dass die Ägypter die Götzen sein lassen und dass sie sich zu ihm wenden. Und da haben wir eine Wiederholung in der Geschichte, denn schon bei Mose wollte Gott, dass die Ägypter erkennen, dass er der Herr ist. Und deswegen hat er zehn Plagen geschickt, damit sie zugeben, dass Gott mächtiger ist. Was aber am Ende auch nichts geholfen hat.

[8:18] Und ich will Patros, das ist im Süden, verwüsten und in Zorn, das ist im Norden, ein Feuer anzünden und in No, das ist im Osten, das Bollwerk gibt es und die Volksmenge von No ausrotten. Ja, da gab es diese militärfestung, die war im Osten und Gott sagt: "Ich werde alles zum Zusammenbruch bringen, alles, was dir ja als Sicherheit dient, alle Festungen, alle großen Städte werden dem Erdboden gleich gemacht werden." Und ich will Feuer in Ägypten legen. Sinn soll sich krümmen vor Schmerz. No soll erobert und NoF geängstigt werden am hellen Tag. Die jungen Männer von Awin, das ist Kairo, und Pi-Beset sollen durch das Schwert fallen und ihre Bewohner werden in die Gefangenschaft wandern.

[9:17] Und das ist natürlich keine Botschaft, die die gibt da, die die Ägypter gemocht haben. Es war ja eine Warnungsbotschaft vor dem Tag des Herrn. Und wohl dem, der sie ernst genommen hat. Aber auch in unseren Zeiten müssen wir feststellen, dass die Warnungsbotschaften, die die Boten bringen, auch von den meisten Menschen nicht ernst und wahrgenommen werden. Aber es verhält sich auch mit den Prophezeiungen von heute genauso wie damals. Gott hat es gesagt und daher werden sie eintreffen.

[9:51] Lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, wenn du etwas sprichst, so geschieht es, und darauf können wir uns verlassen. Wenn auf dieser Welt auf nichts Verlass ist, so doch auf dein Wort. Und dafür danken wir dir, dass es wie ein fester Fels in der Brandung ist, dass wir uns darauf stützen können und dass du uns nicht im Stich lässt. Amen.


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