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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt von Rabea Kramp geht es um die biblischen Kapitel Hesekiel 35 und 36. Es wird die Weissagung gegen Edom beleuchtet, die deren Feindschaft gegenüber Israel und die daraus resultierende Strafe Gottes thematisiert. Anschließend wird der Fokus auf die Verheißung der Wiederherstellung Israels gelegt, wobei Gott seinen Eifer für sein Volk und die Völker ringsum betont.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Wir lesen heute zusammen Hesekiel Kapitel 35 und beginnen Kapitel 36. Wir werden heute eine Weissagung gegen Edom lesen und auch sehen, wie Gott jetzt ankündigt, dass er sein Volk zurückführen wird und was für eine wundervolle Zukunft er ihnen verspricht. Und bevor wir das tun, lass uns gemeinsam beten.

[0:58] Lieber Vater im Himmel, auch uns versprichst du eine großartige Zukunft, eine Zukunft in deiner Gegenwart, in Fülle, in Harmonie. Herr, und auf diesen Tag freuen wir uns schon, wenn wir dieses Geschenk endlich in Anspruch nehmen dürfen. Wenn wir heute diese Worte lesen, lass uns auch daran denken, dass auch wir ein großes Versprechen von dir bekommen haben.

[1:26] Hesekiel Kapitel 35, Vers 1: "Und hier ist die Weissagung gegen das Gebirge Seïr, das in Edom liegt. Und das Wort des Herrn ging dann nicht folgendermaßen: 'Menschensohn, wende dein Angesicht gegen das Gebirge Seïr und weissage dagegen.'" Also ich sehe hier ist Edom und es liegt südöstlich von Israel. Und spricht zu ihm: "So spricht Gott, der Herr: Siehe, ich komme über dich, du Gebirge Seïr! Ich will meine Hand gegen dich ausstrecken und dich zu einer schrecklichen Wüste und Einöde machen. Deine Städte will ich in Trümmer legen und zu einer schrecklichen Wüste sollst du werden, und du sollst erkennen, dass ich der Herr bin."

[2:03] Wer erinnert uns, dass wir schon im Buch Jeremia und auch im Buch [...] Völker Sprüche über Edom gelesen haben und dass auch sie, ganz besonders das Gericht der einen, wird, weil sie ja Israel sehr feindlich gesinnt waren und ihre Schwäche ausgenutzt haben. Aber wir kommen gleich noch dazu, weil du ewige Feindschaft hegst und die Kinder Israels der Schärfe des Schwertes überliefert hast zur Zeit ihres Unglücks, zur Zeit der Sünde des Endes. Darum, so wahr ich lebe, sprich Gott, der Herr: Ich will dich bluten lassen und Blut soll dich verfolgen, weil du das Blut vergießen nicht gescheut hast, so soll das Blut auch dich verfolgen.

[2:49] Also die Edomiter, die waren sehr feindlich gegenüber Israel und in dem Zeitraum, in dem sie von den Babyloniern überrannt wurden und [...] waren, haben die Edomiter diese Gunst der Stunde ausgenutzt und haben nachgelegt, sind auch nach Israel und haben dort Land eingenommen, haben noch mehr Plünderung betrieben und waren richtig grausam. Und Gott hat dieses Verhalten für ganz schändlich gehalten und bestraft die Edomiter auch dafür.

[3:20] "Und ich will das Gebirge Seïr zu einer schrecklichen Wüste und Einöde machen und alle [...] daraus vertilgen. Ich will seine Berge mit seinen erschlagenen [...] ja auf deinen Hügeln und in deinen Tälern und allen deinen Gründen sollen vom Schwert erschlagene fallen. Zu ewiger Wüste will ich dich machen und deine Städte sollen unbewohnt bleiben, und ihr sollt erkennen, dass ich der Herr bin." Hier kommt dieser Satz zum zweiten Mal an die Edomiter gerichtet.

[3:49] "Weil du sagst: 'Diese beiden Völker und diese beiden Länder sollen mir gehören und wir wollen ihr Gebiet einnehmen', obgleich der Herr dort gewesen ist. So spricht Gott, der Herr: 'So wahr ich lebe, ich will mit dir handeln nach deinem Zorn und nach deiner Eifersucht, wie du auch nach deinem Hass mit ihnen gehandelt hast. Und ich werde mich bei ihnen zu erkennen geben, wenn ich dich richte.'"

[4:15] Ja, wir lernen interessanterweise, dass die Edomiter versucht haben, beide Teile des Landes Israel, also Nord- und Süd, einzunehmen. Sie haben tatsächlich Land der Eroberungen beiden Teilen vorgenommen und sich nicht gescheut, dass es dem Israeliten gerade überhaupt nicht gut geht, sondern völlig egoistisch einfach Feldzüge betrieben.

[4:37] "Du aber sollst erkennen, dass ich, der Herr, alle deine Lästerungen gehört habe, die du gegen die Berge Israels ausgestoßen hast, indem du sprachst: 'Sie sind verwüstet und sind zur Speise gegeben.' So habt ihr mit eurem Mund gegen mich groß getan und viele Worte gegen mich geredet. Ich habe es gehört."

[4:58] Ja, Gott hat die Babylonier beauftragt, Gericht zu üben an seinem Volk, und er hat sie ja später auch sogar dafür belohnt, haben wir vor ein paar Tagen gelesen. Aber die Edomiter, die nicht dazu berufen waren, dieses Gericht zu vollstrecken, die hat er bestraft, weil es nicht ihr Business war sozusagen, es war nicht ihre Aufgabe, so grausam zu sein.

[5:22] "Vor allem, so spricht Gott, der Herr: Wenn sich die ganze Erde freut, so will ich dich zur Wüste machen. Wie du dich gefreut hast über das Erbteil des Hauses Israel, weil es verwüstet wurde, so will ich auch mit dir verfahren. Du sollst verwüstet werden, Gebirge Seïr und du Edom insgesamt. Und sie sollen erkennen, dass ich der Herr bin." Und zum dritten Mal kehrt dieser Satz wieder. Gott wünscht sich, dass sie erkennen, dass Gott der Mächtige ist und dass sie Furcht vor ihm haben und dass sie sich zu ihm bekehren.

[5:54] Und nun beginnt in Kapitel 36 die Verheißung darüber, dass sein Volk zurückkehren wird. "Du aber, Menschensohn, weissage über die Berge Israels." Also das ist jetzt der Kontrast. Erst Gebirge Seïr und nun geht es über die Berge Israels. "Ihr Berge Israels, hört das Wort des Herrn! So spricht Gott, der Herr: Weil der Feind über euch gesprochen hat, über euch gesprochen hat: 'Haha, die ewigen Höhen sind unser Besitz geworden!' So weissage nun und sprich: So spricht Gott, der Herr: Darum, ja darum, weil man euch verwüstet und von allen Seiten nach euch geschnappt hat, so dass ihr den übrigen Völkern zum Besitz geworden seid und weil ihr ins Gerede der Zunge gekommen und zum Gespött der Leute geworden seid, darum, ihr Berge Israels, hört das Wort Gottes, des Herrn!"

[6:45] "So spricht Gott, der Herr, zu den Bergen und Hügeln, zu den Gründen und Tälern, zu den öden Trümmern und verlassenen Städten, die den übrigen Völkern ringsum zum Raub und zum Gespött geworden sind." Hesekiel spricht hier zu den verlassenen Städten, zu den Ruinen. Und das ist schon ein bisschen die Vorbereitung auf das, was wir in Kapitel 37 lesen werden, nämlich wenn Hesekiel zu den toten Gebeinen spricht. Hier sind es erstmal nur die verlassenen Städte.

[7:20] "Ja, darum spricht Gott, der Herr: 'So fürwahr, in meinem feurigen Eifer rede ich gegen die übrigen Heidenvölker und gegen ganz Edom, die mein Land in Besitz genommen haben und die sich von ganzem Herzen und mit übermütiger Verachtung gefreut haben, sie auszustoßen und zu berauben.'" Also, weil sie diese dieses Ausrauben mit solcher Verachtung und Grausamkeit und so Skrupellosigkeit verübt haben, deswegen werden sie so hart bestraft.

[7:51] "Darum weissage über das Land Israel und sprich zu den Bergen und Hügeln, zu den Gründen und Tälern: So spricht Gott, der Herr: 'Sieht, in meinem Eifer und in meinem grimmigen Zorn rede ich, weil ihr Schmach von Seiten der Heidenvölker erlitten habt.'"

[8:08] Ja, und Gott sagt: "Ich eifere mich für euch, ich eifere mich für mein eigenes Volk, weil ich euch wiederherstellen will. Aber nicht nur euch, sondern auch meine Namen, weil ich wieder zeigen will, auch den Völkern, den Heiden drumherum, dass Gott der wahre Gott ist, dass er Völker zerstreuen und wieder sammeln kann, so wie er es möchte." Und das sagt viel über Gottes Macht aus.

[8:33] Und im Buch sehen wir auch immer wieder, wie wichtig Gott die Heidenvölker sind. Es geht ihm nicht nur um sein eigenes Volk, um es zu retten. Es geht ihm immer auch darum, dass alle Völker drumherum erkennen, dass er Gott ist.

[8:48] Vielleicht können wir das heute mit in diesen Tag nehmen, dass auch ihr den Gedanken mitnimmt, dass ihr Gott vor anderen bezeugt und dass sie ihn weitergebt und dass sie ein Licht seid und das Evangelium in andere Herzen strahlt. Das wünsche ich euch.

[9:06] Lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass wir deine Boten sein dürfen, dass du uns benutzt als deine Werkzeuge und das Evangelium in die Welt zu bringen. Lass uns heute ein Licht sein, vielleicht in eine dunkle Finsternis hinein scheint und Menschen trösten oder ihm helfen. Hab Dank dafür, dass du uns solche Begegnungen schenkst. Amen.


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