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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beschäftigt sich Rabea Kramp mit Hesekiel 39, Vers 5 bis 24. Sie erklärt die prophetischen Aussagen über das Gericht Gottes an Magog und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Heidenvölker und das Volk Israel. Dabei wird deutlich, wie Gott seinen Namen heiligt und seine Gerechtigkeit offenbart.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Wir lesen heute zusammen die Seite 897. Wir sind mitten in Kapitel 39 im Gericht über Magog. Und bevor wir lesen, wollen wir beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass wir diese spannenden Kapitel heute lesen dürfen. Gib uns Verständnis für dein Wort, für diese nicht so einfachen Kapitel für uns. Dadurch und zeig uns auch, wie du eigentlich immer den besten Plan hattest. Und ja, wir Menschen gehen einfach manchmal dran vorbei, wir verpassen den Plan, den du vorbereitet hast, weil wir unseren eigenen Plan gemacht haben. Und das werden wir heute auch wieder auf traurige Weise feststellen. Und ich danke dir, dass wir davon lernen dürfen. Amen.

[1:15] Wir beginnen in Vers 5 in Kapitel 39. Du sollst auf dem freien Feld fallen, sagt dazu Gott. Und ich habe es gesagt, sprich Gott daher, und ich werde Feuer senden gegen Magog und gegen die, welche auf den Inseln sicher wohnen. Und sie sollen erkennen, dass ich der Herr bin. Und ich werde meinen heiligen Namen offenbar machen unter meinem Volk Israel. Und ich werde meinen heiligen Namen künftig nicht mehr entweihen lassen, sondern die Heidenvölker sollen erkennen, dass ich Herr, der Heilige Israel bin. Gott hat in diesen ganzen Kapiteln, in meinem Hände, von Buchra, immer wieder dieses Anliegen, seine Namen wieder heilig zu machen, weil sein Name wurde entweiht durch die Sünden seines Volkes und auch dadurch, dass sie Heidenvölker über ihn gespottet haben, weil er sein eigenes Volk nicht beschützt hat, sondern ins Exil gebracht hat. Und Gott wird am Ende wieder zeigen, dass die Heidenvölker unrecht gehabt haben mit ihrem Spott und dass er ein Gott ist, ja, sein Volk durchaus beschützen kann, wenn sie sich beschützenswert erweisen.

[2:12] Siehe, es kommt und es wird geschehen, spricht Gott der Herr. Das ist der Tag, von dem ich geredet habe. Und die Bewohner der Städte Israels werden herauskommen und ein Feuer anzünden und die Waffen verbrennen, kleinen Schilde und großschilde, Bogen und Pfeile, Keulen und Speere. Und sie werden sieben Jahre lang damit heizen. Und das ist ein sehr interessanter Vers, denn wir haben ja gestern in der Andacht noch gelesen, dass es dieses Gericht gibt über diese Völker, die den Krieg gegen Jerusalem führen. Und nun werden die Israeliten mit den Waffen, die übrig geblieben sind, sieben Jahre lang heizen können. Da könnt ihr euch ungefähr einen Begriff darüber machen, wie groß diese Armee gewesen sein muss, damit die Waffen sieben Jahre zum Heizen. Man wird kein Holz mehr vom Feld holen und keines in den Wäldern hauen, sondern wird die Waffen als Brennstoff benutzen. Sie werden diejenigen berauben, die sie beraubt haben, und diejenigen plündern, die sie geplündert haben, spricht Gott der Herr.

[3:05] Und es wird zu jeder Zeit geschehen, dass ich für Gott einen Ort zum Begräbnis in Israel anweisen werde, nämlich das Tal aber Riemen östlich vom Toten Meer. Und es wird den umherziehenden den Weg versperren. Dort wird man Gott und seinen ganzen Herzen begraben. Und man wird es das Tal des Herrns von Gott nennen. Also man hat so ein ganzes Tal da reserviert, um diese Armee dort hinab zu werfen und hineinzuwerfen. Es erinnert ein bisschen an die Geschichten von Josia, wo man ja diesen ganzen Götzen Schrott dann abgeladen hat, um ja dieses Tal, und wo ja auch Götzendienst getrieben wurde, wo Kinder das vorher geschickt worden sind, diesen Ort dann auch zu entweihen. Das Haus Israel wird an ihnen sieben Monate lang zu begraben haben, um das Land zu reinigen. Also da haben wir auch wieder so einen Begriff davon, wie groß dieser Armee gewesen sein muss, wenn das sieben Monate dauert, sie zu begraben. Und zwar wird das ganze Volk des Landes sie begraben. Also alle werden daran beteiligt sein müssen. Und das wird ihnen zum rumgerechnet. Es ist die Zeit, da ich mich verherrlichen werde, spricht Gott der Herr.

[4:16] Und man wird Männer bestellen, die beständig das Land durchstreifen und zu Reinigung mit Hilfe der umherziehenden, die auf der Erdoberfläche liegen gebliebenen Toten zu begraben. Nach Verlauf von sieben Monaten werden sie Nachforschung halten. Also sie werden dann ja durchs Land streifen und nach den Toten suchen, vielleicht noch nach Überlebenden suchen, damit auch jeder ausgerottet ist. Und wenn die umherziehenden auf ihre Reise durchs Land einen Menschen geweint sehen, so werden sie dabei ein Mal errichten, bis die Totengräber es im Tal des Herrns von Gott begraben haben. Dort wird auch eine Stadt namens Harmona sein. Sie werden sie das Land so werden sie das Land reinigen. Ja, und diese Stadt Harmona, habt ihr vielleicht auch eine Anmerkung, heißt Haufen oder Getümmel.

[5:02] Du aber, Menschensohn, so spricht Gott der Herr, sprich zu den Völkern aller Gattungen und zu allen wilden Tieren des Feldes. Versammelt euch und kommt, sammelt euch von allen Seiten zu meinem Schlachtopfer, dass ich euch geschlachtet habe. Es ist ein großes Schlachtopfer auf den Bergen Israels. Esst Fleisch und trinkt Blut. Und hier sind wir natürlich in Offenbarung 19, Vers 17 gelandet, wo ja auch dann die Vögel des Himmels kommen, um diesen Haufen von Menschen dann auch zu fressen, die tot auf der Erde liegen. Das Fleisch von Helden soll ihr essen und das Blut der Fürsten der Erde trinken. Widder, Lämmer, Böcke und Stiere, die allen waschen gemästet worden sind. Esst das Fett, bis sie satt werdet und trinkt das Blut, bis sie trocken werdet von meinem Schlachtopfer, die ich euch geschlachtet habe. Sende ich euch an meinem Tisch von Pferden und Reitern, von Helden und allen Kriegsleuten, spricht Gott der Herr.

[5:54] Und ich will meine Herrlichkeit unter den Heidenvölkern erweisen und alle Heidenvölker sollen meinen Gericht sehen, dass ich gehalten habe und meine Hand, die ich an sie gelegt habe. Und das Haus Israel soll erkennen, dass ich Herr, ihr Gott von diesem Tag an bin und künftig. Und die Heidenvölker sollen erkennen, dass das Haus Israel wegen seiner Missetat in Gefangenschaft geraten ist, weil sie treulos an mir gehandelt haben, gegen mich gehandelt haben. Entschuldigung, weshalb ich mein Angesicht vor ihnen verbarg und sie in die Hand ihrer Feinde gab, so dass sie alle mit dem erschlagen wurden. Ja, Gott sagt noch mal, warum er das Haus Israel in Gefangenschaft geführt hat. Das ist an ihren vielen Sünden lag und dass er aber nun anders handeln wird, weil sein Volk ein ja, eine Bekehrung erfahren hat.

[6:41] Ich habe entsprechend ihrer Unreinheit und ihrer Übertretungen an ihn gehandelt und habe mein Angesicht vor ihnen verborgen. Ja, und nun wird Gott die Heidenvölker bestrafen. Er wird nicht mehr sein Volk bestrafen für die Sünden, sondern sein Volk, das ihn treu ist, wird verschont. Und er wird die Heidenvölker bestrafen, die zum Krieg herangezogen sind. Und ich muss noch mal daran erinnern, dass wir hier natürlich eine Prophezeiung haben, die sich so nicht erfüllt hat, weil das Volk den Weg nicht gegangen ist, den Gott für sie vorbereitet hatte. Aber es wird sich noch einmal eines Tages erfüllen, wie wir in der Offenbarung lesen können.

[7:24] Lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank für dein Wort und für die Zuverlässigkeit deines Wortes. Habe Dank, dass du nach Plan A, nicht aufgibst und auch nach Plan B und C nicht, sondern dass du so lange mit uns Geduld hast, bis du dein Wort erfüllt hast. Dafür danke ich dir. Amen.


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