Veröffentlicht am
182 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt taucht Rabea Kramp tief in die detaillierten Beschreibungen des Tempels aus Hesekiel 41 und 42 ein. Sie beleuchtet die Architektur, die Maße und die symbolische Bedeutung der Verzierungen wie Cherubim und Palmen. Der Vortrag ermutigt dazu, sich die architektonische Präzision und die Liebe zum Detail Gottes vor Augen zu führen und diese Erkenntnisse auf unser eigenes Leben zu übertragen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:32] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Wir lesen heute zusammen Hesekiel 41 und 42. Wir werden noch mehr Details über die Innenräume des Tempelhauses kennenlernen und mit den Kammern der Priester beginnen. Und bevor wir das tun, lasst uns gemeinsam beten.

[0:53] Lieber Vater im Himmel, die Details über deinen Tempel, so wie du ihn dir hättest bauen lassen wollen, die sind so tiefgründig und so vielfältig. Und wir möchten dich bitten, dass wir darin nicht nur Maße sehen, sondern dass wir das tiefere Verständnis dafür bekommen, dass wir auch merken, was du damit ausdrücken wolltest und was die Bibel uns hier sagen will. Und darum bitte ich dich in deinem Namen.

[1:20] Wir beginnen Kapitel 41 ab Vers 8. Ich sah auch ein erhöhtes Fundament rings um das Haus herum. Die Fundamente der Seitenräume waren eine volle Rute, das ist 6 Ellen hoch bis zum Übergang zur Mauer. Die Dicke der äußeren Mauer der Seitenräume betrug 5 Ellen und es war ein Raum freigelassen längs des Baus der Seitenräume am Haus. Und zwischen den Kammergebäuden war ein Hohlraum von 20 Ellen Breite rings um das Haus herum. Und der Eingang zu den Seitenräumen befand sich am freigelassenen Raum, eine Tür gegen Norden und eine Türkin. Und die Breite des freigelassenen Raumes betrug 5 Ellen ringsum das Gebäude. Aber das auf der westlichen Seite an dem abgegrenzten Hof lag, war 70 Ellen breit. Die Mauer des Gebäudes war rings um 5 Ellen, seine Länge aber betrug 90 Ellen. Er maß auch das Haus des Tempels lang, also auf Tempelhaus 50 Meter, gut 50 Meter. Der abgegrenzte Hof und das Gebäude mit seinen Wänden hatten eine Länge von 111. Auch die Breite der Vorderseite des Hauses und des abgegrenzten Hofes nach Osten betrug 100 Ellen. Und er maß die Länge des Gebäudes zu dem abgegrenzten Hof hin, der hinter ihm liegt, samt seinen Galerien an beiden Seiten, 111. Das Innere der Tempelhalle und die Halle des Vorhofes, die Schwellen und die nach außen verengten Fenster und die Galerien rings um diese drei Gebäude, der Schwelle gegenüber, waren durchwegs mit Holz getäfelt vom Boden bis zu den Fenstern. Und die Fenster waren verkleidet.

[3:03] Also, wir sehen hier, das ist ein sehr großer Bau gewesen ist, der 50 Meter sind ja keine Kleinigkeit. Und das ist aber auch sehr schön verkleidet war mit Holz vertäfelt und die Fenster schön verkleidet. Also es war ein sehr ansehnliches, ein sehr wohnlicher Tempelbau, der ja auch das Auge erfreut hat.

[3:23] Der Raum oben über der Tür und bis zum inneren Haus, auch außen und an den Wänden um und um, innen und außen, alles war genau abgemessen. Und das war Gottes Ziel, dass der Tempel die Genauigkeit widerspiegelt, die auch im Himmel natürlich herrscht. Gottes Ordnungen, Gottes Regeln, ja, Gottes Genauigkeit. Denn so wie Gott den Himmel regiert mit so viel Ordnung und so viel Detail-Liebe zum Detail, da können wir auch dankbar sein, dass er mit uns Menschen so sehr auf Genauigkeit achtet. Die Bibel sagt, er kennt jedes Haar, was sonst auf unserem Kopf wächst. Er sieht jeden Spatz, der vom Dach fällt. Und wenn Gott nicht diese Genauigkeit in sich hätte, in seinem Wesen und diese Ordnung, dann würden wir ihm auch nicht so vertrauen, dass er ganz genau weiß, was in unseren Herzen vorgeht, was in den Herzen der anderen Menschen vorgeht und dass er dann noch ein Gerechter sein kann und alles genau weiß, allwissend ist, allmächtig ist.

[4:26] Und Kerubim und Palmenverzierungen waren angebracht und zwar so, dass stets eine Palmverzierung zwischen zwei Kerubim war. Jeder Cherub hatte zwei Angesichter, und zwar das Angesicht eines Menschen gegen die eine Palmverzierung und das Angesicht eines Löwen gegen die andere Palmverzierung gerichtet. So war es am ganzen Haus ringsum gemacht.

[4:52] Also wir sehen, die Hausverzierung war Palmen und Engel, also Cherubim. Und zwischen den waren immer Palmen. Und die Cherubim haben zwei Richtungen geguckt, nämlich zu den zwei Palmen rings und links und rechts. Und die hatten Menschen-Angesichter und Löwen-Angesicht. Und der Löwe, den kennen wir aus der Bibel immer wieder auch als Symbol, als Bild. Und wenn wir ja natürlich im Heiligtum sind, dann können wir sagen, der Löwe steht hier für den Stamm Juda, für Jesus, der aus dem als Löwe des Stammes Juda bezeichnet wird. Und Jesus, der natürlich Mensch wurde, steht hier auch als Symbol dieses Menschengesicht.

[5:34] Was ja auch eng mit dem Heiligtum verknüpft ist, denn Jesus kam auf die Erde als Mensch, um eigentlich so war der Plan A im Heiligtum auch zu sterben.

[5:45] Vom Boden bis zum bis oberhalb der Türen waren die Cherubim und Palmen-Verzierungen angebracht, nämlich an der Wand der Tempelhalle. Die Tempelhalle hatte viereckige Türpfosten und diejenigen auf der Vorderseite des Allerheiligsten hatten dieselbe Gestalt, wie sie der hölzerne Altar war, drei Ellen hoch und zwei Ellen lang. Und er hatte seine Ecken und seinen Sockel und seine Wände waren aus Holz. Und er sprach zu mir: "Das ist der Tisch, der vor dem Herrn steht." Und das hier muss der Räucheraltar gewesen sein, diese hölzerne Altar. Und da waren zwei Türen zur Tempelhalle und zum Allerheiligsten.

[6:25] Also blickt jetzt in das Heilige und sieht schon die Türen zum Allerheiligsten. Und die Türen hatten je zwei Türflügel, zwei drehbare Türflügel hatte die eine Tür und zwei Türflügel die andere auch. An den Türen des Tempels waren Cherubim und Palmen-Verzierungen angebracht, gleich wie an den Wänden. Und ein seltsames Dachgesims befand sich draußen vor der Halle.

[6:50] Also wir sehen eine sehr homogene Verzierung hier auch außen in den Räumlichkeiten, überall die gleichen Bilder. Und nach außen verengte Fenster und Palmverzierungen waren an den beiden Seitenwänden der Halle und an den Seitenräumen des Hauses und an dem Dachgesims. Also Gott legt hier großen Wert auf das Detail, auf die liebevolle Art und Weise.

[7:12] Kapitel 42. Und nun kommen die Kammern der Priester. Danach führte er mich in den äußeren Vorhof hinaus in Richtung Norden und brachte mich zu den Kammern, die gegenüber dem abgegrenzten Hof und gegenüber dem Gebäude gegen Norden lagen. Vor die 11 Ellen betragende Längsseite mit dem Eingang gegen Norden. Die Breite betrug 50 Ellen gegenüber den 20 Ellen des inneren Vorhofs und gegenüber dem Steinpflaster, das zum äußeren Vorhof gehörte, ragte eine Galerie unter der anderen vor, dreifach übereinander. Vor den Kammern war eine 10 Ellen, ein zehn Ellen breiter Gang in das Innere. Aber führt ein Weg von einer Elle Breite und ihre Türen waren auf der Nordseite.

[8:02] Ich habe euch bereits empfohlen vor ein paar Tagen, dass ihr euch vielleicht mal auf YouTube so eine Animation des Tempels von Hesekiel anschaut. Denn dann werden die ganzen etwas abstrakten Maße, die hier aufgezählt sind, ein bisschen plastisch. Man bekommt so ein Gefühl dafür, wie dieser Tempel aufgebaut war und auch was das mit einem macht, weil Architektur macht auch immer was mit einem. Man geht so in ein Gebäude rein, man betrachtet ein Gebäude und man bekommt so einen Eindruck. Jedes Gebäude hat so eine Atmosphäre auch. Und dieser Tempel war natürlich zum einen riesengroß, er war aber auch, so sagt die Bibel, sehr genau gebaut mit sehr viel Liebe zum Detail.

[8:47] Und um einfach mal diese Erfahrung zu machen, sich auch wenn es nur digital und imaginär ist, in diesem Tempel hineinzubegeben, das hilft uns unglaublich und bringt diese Verse ein bisschen zum Leben. Das möchte ich euch mitgeben, dass ihr im Anschluss an diese Andacht das mal macht, um dann auch ja, diesen Tempel auf euch wirken zu lassen und euch meine Gedanken zu machen, wie Gott das geplant hat und warum er auch viele Dinge so geplant hat, wie er sie hat aufschreiben lassen.

[9:15] Lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du so ein wunderbarer Architekt bist. Und wir freuen uns schon auf die goldene Stadt Jerusalem im Himmel, die du mit genauso viel Liebe zum Detail gebaut hast und deren Wohnung Jesus jetzt für uns vorbereitet. Und darauf freuen wir uns und dafür danken dir. Amen.


Lizenz

Copyright ©2022 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.